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"Für mich ist das nichts mehr ..."

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  1. "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: /mecki78 29.09.22 - 16:16

    > Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern

    Was im Grunde auch nur "Nach mir die Sintflut" ist. Nach dem Argument müssen diese Leute auch nichts tun, um den Klimawandel aufzuhalten, denn die Folgen davon treffen sie ja nicht, um die müssen sich dann auch die Kinder kümmern.

    Neue Heizungsanlage? Haus dämmen?
    "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"

    E-Auto, statt Verbrenner?
    "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"

    Sich für ÖPNV auf dem Land stark machen?
    "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"

    Schulreform?
    "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"

    Homeoffice für alle?
    "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"

    Kein Wunder das in diesem Land nichts vorwärts geht.

    /Mecki

  2. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: postemi 29.09.22 - 16:28

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern
    >
    > Was im Grunde auch nur "Nach mir die Sintflut" ist. Nach dem Argument
    > müssen diese Leute auch nichts tun, um den Klimawandel aufzuhalten, denn
    > die Folgen davon treffen sie ja nicht, um die müssen sich dann auch die
    > Kinder kümmern.
    >
    > Neue Heizungsanlage? Haus dämmen?
    > "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"
    >
    > E-Auto, statt Verbrenner?
    > "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"
    >
    > Sich für ÖPNV auf dem Land stark machen?
    > "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"
    >
    > Schulreform?
    > "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"
    >
    > Homeoffice für alle?
    > "Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern"
    >
    > Kein Wunder das in diesem Land nichts vorwärts geht.

    Ja genau so läuft das doch auch. Hast du eine Eigentumswohnung und der Großteil der anderen Eigentümer sind älter hast du meistens keine Chance irgendwas zu investieren. Weder Solar, noch Ladestationen, noch Dämmung noch bessere/andere Heizung.

  3. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Nelimiras 29.09.22 - 16:32

    Ja, das ist sowas wie Demokratie, mögen nicht alle, ist aber so. Wenn bei einem Ausbau ein Vertragsabschluss über 24 Monate notwendig ist, damit die Installation kostenlos ist, aber der Tarif mehr als das doppelte kostet, dann schaut nunmal jeder selbst was er sich leisten kann und was nicht.

    Es gibt wirklich Menschen die wollen ihr Geld dafür nutzen was sie benötigen und was ihnen Spaß macht.

  4. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: jdaigo22 29.09.22 - 16:38

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Für mich ist das nichts mehr, darum können sich meine Kinder kümmern
    > Was im Grunde auch nur "Nach mir die Sintflut" ist. Nach dem Argument
    > müssen diese Leute auch nichts tun, um den Klimawandel aufzuhalten, denn
    > die Folgen davon treffen sie ja nicht, um die müssen sich dann auch die
    > Kinder kümmern.

    Genau das wird zumindest hierzulande genauso gehandhabt falls ihnen das nicht aufgefallen ist. Siehe Politik der letzten Jahrzehnte

  5. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: EWCH 29.09.22 - 16:44

    > Was im Grunde auch nur "Nach mir die Sintflut" ist.

    Noe, obwohl ich nicht selbst zu den Alten zaehle wuerde ich sagen: die haben genug geleistet.
    Die Kinder koennen durchaus auch mal selbst arbeiten. Wenn sie mit 100 MBit nicht zufrieden sind sollen die das zahlen/organisieren.
    Warum bitten sollten Renter sich einschraenken um der naechsten Generation ohne Eigenleistung alles schluesselfertig zu uebergeben ?
    Ein geschenktes Haus mit DSL und allen sonstigen Annehmlichkeiten ist nicht gut genug wenn es nicht auch CO2 neutral ist und Glasfaser hat ? Was ist denn das fuer eine Anspruchshaltung ?

  6. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Orim 29.09.22 - 18:28

    Genau, und dann meckern wieso die Region abgehängt ist, junge Leute in atrakktivere Gebiete abwandern, zugekackt im Bett liegen und schimpfen wieso niemand da ist um dir den hintern abzuwischen. Haben bereits so ein fall, aber dort sind die bösen Migranten an allem schuld. Ist ja auch viel einfacher als in die Vergangenheit zu schauen, wo die Vorbesitzer sich auch nicht um die Zukunft ihrer Kinder scherten.

  7. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Oktavian 29.09.22 - 18:52

    > Genau, und dann meckern wieso die Region abgehängt ist, junge Leute in
    > atrakktivere Gebiete abwandern, zugekackt im Bett liegen und schimpfen
    > wieso niemand da ist um dir den hintern abzuwischen.

    Und Du meinst, nach dem Studium in Berlin, München, Hamburg oder auch Heidelberg oder Marburg kommt der frischgebackene Ingenieur, Arzt, Jurist oder Betriebswirt wieder in die Uckermark, in die Lüneburger Heide, das Sauerland oder den Bayrischen Wald, denn da ist ja FTTH. Und dort reißt man sich dann um die Freuden der Altenpflege.

    Es gibt viele gute Gründe, vom Land in die Stadt zu ziehen. Arbeit, Freunde, Kulturangebot, Nachtleben, Freizeitangebot. Internet wäre so ziemlich der letzte, der mir einfiele.

  8. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: spyro2000 29.09.22 - 19:33

    > Es gibt wirklich Menschen die wollen ihr Geld dafür nutzen was sie
    > benötigen und was ihnen Spaß macht.

    Gerne auch indirekt auf Kosten der jüngeren Generationen. Die dürfen dann dauerhaft z.B. höhere Heizkosten zahlen weil die Alten blockieren. Und wenn die weg sind, blockieren neue Alte.

  9. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Orim 29.09.22 - 19:43

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Du meinst, nach dem Studium in Berlin, München, Hamburg oder auch
    > Heidelberg oder Marburg kommt der frischgebackene Ingenieur, Arzt, Jurist
    > oder Betriebswirt

    Gerade für die von dir genannte Zielgruppe wird gute Vernetzung und hohe Bandbreite immer wichtiger. Da wird zuerst gefragt wie gut das Internet ist. Wie das hier manche so darstellen, Internet ist nur was zum Netflix gucken oder Zocken deshalb unwichtig, ist ein Irrweg und zeigt wunderbar wie wenig Verständnis immer noch in Deutschland über Digitale Themen herrscht.
    Hätte damals Kohl anstatt Kupfer, Glasfaser unterstützt hätten wir heute die Diskussion nicht. So kämpfen wir mit einem Problem, das schon die vor uns nicht sehen wollten.

    > wieder in die Uckermark, in die Lüneburger Heide, das
    > Sauerland oder den Bayrischen Wald, denn da ist ja FTTH. Und dort reißt man
    > sich dann um die Freuden der Altenpflege.

    Du sagst ja selbst:

    > Es gibt viele gute Gründe, vom Land in die Stadt zu ziehen. Arbeit,
    > Freunde, Kulturangebot, Nachtleben, Freizeitangebot. Internet wäre so
    > ziemlich der letzte, der mir einfiele.

    All diese Angebote kommen nicht über Nacht. Eine Stadt ist nicht von heute auf morgen groß und attraktiv und die Ansprüche an diese wechseln. Uckermark, die Lüneburger Heide, das
    Sauerland oder den Bayrischen Wald ist unattraktiv weil die vorfahren nicht in die Zukunft sehen wollten. Und das wird sicherlich nicht besser, indem man so weitermacht.

    Außerdem die von dir genannten Vorlieben sind auch nur Subjektiv. In meinem fall lebe ich lieber in Ruhe außerhalb der Stadt und habe teilweise andere Vorlieben für meine Freizeit, aber immer nur von sich aus zu gehen ist der falsche Ansatz.
    Beim Thema FTTH geht es um die Zukunft des "Wirtschaftsstandort Deutschland" und weniger der Unterhaltungswert.

  10. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Oktavian 29.09.22 - 19:50

    > Gerade für die von dir genannte Zielgruppe wird gute Vernetzung und hohe
    > Bandbreite immer wichtiger. Da wird zuerst gefragt wie gut das Internet
    > ist.

    Ja, aber in der Stadt und nicht in der Uckermark. Und wenn in München in der Wohnung die Verbindung mies ist, nimmt man sie trotzdem, mangels Alternative.

    > Hätte damals Kohl anstatt Kupfer, Glasfaser unterstützt

    ... dann wäre das heute völlig nutzlos. Die damals übliche Technik (OPAL und Konsorten) wird schon lange nicht mehr eingesetzt und ist auch nicht aufrüstbar. Es würde nicht mal Leerrohre liegen, in die man was neues einziehen könnte, das war zu der Zeit einfach nicht Stand der Technik.

    > All diese Angebote kommen nicht über Nacht.

    Nein, sie kommen, weil viele Leute auf einem Haufen leben. Ganz im Gegensatz zur Uckermark oder dem Bayrischen Wald.

    > Außerdem die von dir genannten Vorlieben sind auch nur Subjektiv. In meinem
    > fall lebe ich lieber in Ruhe außerhalb der Stadt und habe teilweise andere
    > Vorlieben für meine Freizeit, aber immer nur von sich aus zu gehen ist der
    > falsche Ansatz.

    Richtig, dafür gibt es Statistiken. Und die zeigen, dass ein Großteil junger Menschen nach ihrem Zwangspraktikum in der Großstadt (vulgo Studium) ungerne wieder in die ländliche Einöde zurückkehren. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    > Beim Thema FTTH geht es um die Zukunft des "Wirtschaftsstandort
    > Deutschland" und weniger der Unterhaltungswert.

    Und die Uckermark wird zur blühenden Landschaft, die Jungen werden in Scharen dahin strömen, weil da FTTH liegt?

  11. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Michael H. 29.09.22 - 20:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt viele gute Gründe, vom Land in die Stadt zu ziehen. Arbeit,
    > Freunde, Kulturangebot, Nachtleben, Freizeitangebot. Internet wäre so
    > ziemlich der letzte, der mir einfiele.

    Also ich bin 33... ich zähl mich persönlich eher noch zur jüngeren Generation.
    Arbeit? Ist bei mir egal wo ich wohne, solange ich gutes Internet habe in der IT.
    Da fallen für mich alle Immobilien und Wohnungen raus, die nur mäßiges bis schlechtes Internet haben. Da priorisiere ich schon. Tatsächlich könnte ich auch von den Seychellen aus arbeiten. Und ich vermute die haben wohl besseres Internet als viele ländlichen Gebiete hier :D
    Menschen? Hasse ich eh. Menschen braucht kein Mensch.
    Freunde? Meine besten Freunde, mit den zock ich regelmäßig und die wohnen 120, 650 und 800km weit von mir entfernt. Natürlich ist es in nem Rentnerdorf schwieriger junge Leute aka Freunde zu finden. Aber ich wohn hier im tiefsten Südbayern.. und ja, es gibt so "150-200" Leute Dörfer... aber selbst da gibts oft mehr junge Leute mit Kindern als dass es genug Lehrkräfte gibt.
    Kulturangebot? S7 Richtung München oder man fährt direkt mim Auto rein.
    Nachtleben? Hasse Menschen... hab ich aber glaub ich schon erwähnt :D
    Freizeitangebot? Ich wohn quasi aufm Land. Ich bin in unter 30 Minuten am Starnberger See, Walchensee, Kochelsee, Isar, Alpenwarmbad Benediktbeuern, Tegernsee oder Kristalltherme Kochel, Sylvenstein und in ner Stunde am Chiemsee. Zur Not hab ich auch den Karwendel, Zugspitze und entsprechend dutzende Bergwanderrouten vor der Nase :D ansonsten Steig ich einfach auf Rad und bin in 10 Minuten auf der nächsten Alm und trink ne Maß und kann im zweifelsfall auch stockvoll in 20 Minuten nach Hause kriechen. Ansonsten hätte ich auch nur 35 minuten mim Auto oder der S-Bahn nach München rein.

    In die Stadt zu ziehen, wäre daher bei mir das letzte das mir persönlich einfiele :D also nich böse nehmen. Aber jeder hat halt andere Prioritäten. Für meine Arbeit hingegen, wäre Internet mitunter das wichtigste..

  12. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: berritorre 29.09.22 - 20:07

    Zu einem gewissen Grad kann ich die alten bei solchen Sachen durchaus verstehen. Oft ist es finanziell sowieso nicht so rosig, mit dem Internet hat man wenig am Hut und selbst die Kinder wollen ja oft nichts vom Elternhaus wissen. Das würde nach deren Tod dann halt verkauft.

    Das ist nicht sehr weitsichtig, aber aus der Sicht der Alten gar nicht soo verkehrt. Und ich finde es schon etwas anderes ob man sagt man zahlt nichts für Glasfaser oder ob man die Welt den Bach runter gehen lässt. Das sind schon zwei paar Stiefel.

    Ich bin froh, dass meine Eltern relativ offen sind. Aber ich wäre mal gespannt, wie sie reagieren würden, wenn sie 300-400 Euro hinlegen sollten, um Glasfaser ins Haus legen zu lassen. Sie haben relativ schneller Internet über Kabel, der Upload ist für sie eher irrelevant.

    Allerdings bastelt mein Vater dann doch gerne an seinem Wifi herum, wenn wir Kinder uns mal wieder beschweren, dass das Internetz in der Sofaecke oder auf der Terrasse so schlecht ist. ;-)

    Da werden dann gerne mal neue / weitere Geräte gekauft, die aber oft auch nicht viel bringen. ;-)

  13. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: berritorre 29.09.22 - 20:10

    Wenn eine Aussicht bestünde, dass die Kinder später mal ins Haus ziehen sieht es bestimmt auch immer anders aus. Entweder, weil die Alten an die Kinder denken, oder weil eben die Kinder sagen, sie sollten es machen.

    Ja, es ist nicht besonders weitsichtig, ein Haus ohne Glasfaser zu vererben. Aber das ist ja dann das Problem der Erben. Kann ich schon irgendwie verstehen.

    Und meist nutzen diese Leute halt das Internet wirklich nicht sooo extrem und haben daher gar keinen wirklichen Einblick.

  14. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Stockmaennchen 29.09.22 - 20:17

    Drei Mal kamen die Telekomvertreter um uns einen Vertrag aufzuschwatzen. Die Sache: wir haben gar keinen aktiven Internetvertrag derzeit, sind sowieso immer nur auf arbeit. Da nehm ich doch kein teuren Vertrag ab. Stellt sich bei einem Anruf bei Telekom heraus, dass wir für den Hausanschluss auch gar keinen Vertrag abnehmen müssen bei uns. Würden wir knallhart angelogen vor Ort. Kein Wunder, dass so ein Opa der das nicht braucht nicht nochmal an der Hotline nachhakt.

  15. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: berritorre 29.09.22 - 20:19

    Prinzipiell geht es mir ähnlich wie dir.

    Aber:
    > Tatsächlich könnte ich auch von den Seychellen aus arbeiten. Und ich vermute die haben
    > wohl besseres Internet als viele ländlichen Gebiete hier :D

    In 2020 sah es wohl so aus:
    138 Seychelles 1.52 - 0.77 40 41 14
    (https://www.fastmetrics.com/internet-connection-speed-by-country.php)
    Also durchschnittlich 1,52 Mbps down, 0,77 up...

    Ich denke, das schlägt man in Deutschland auch auf dem Land noch. ;-)

    Auch ich kann den Grossteil meiner Arbeit da machen, wo ich gutes Internet habe. Am besten redundant.

  16. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Michael H. 29.09.22 - 20:27

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzipiell geht es mir ähnlich wie dir.
    >
    > Aber:
    > > Tatsächlich könnte ich auch von den Seychellen aus arbeiten. Und ich
    > vermute die haben
    > > wohl besseres Internet als viele ländlichen Gebiete hier :D
    >
    > In 2020 sah es wohl so aus:
    > 138 Seychelles 1.52 - 0.77 40 41 14
    > (www.fastmetrics.com
    > Also durchschnittlich 1,52 Mbps down, 0,77 up...
    >
    > Ich denke, das schlägt man in Deutschland auch auf dem Land noch. ;-)
    >
    > Auch ich kann den Grossteil meiner Arbeit da machen, wo ich gutes Internet
    > habe. Am besten redundant.

    Ja gut. Wäre da vermutlich eher mim Strand beschäftig als mit arbeiten. Aber blöd dass ich quasi die einzige Ausnahme nenne, die noch langsamer ist als DE :D in Japan kannste ne 150¤/Monat 9qm Wohnung haben, bei der das Gemeinschaftsklo aufm Gang is... trotzdem liegt die Glasfaser direkt bis ins Zimmer da :D

  17. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: berritorre 29.09.22 - 20:30

    > in Japan kannste ne 150¤/Monat 9qm Wohnung haben, bei der das Gemeinschaftsklo
    > aufm Gang is... trotzdem liegt die Glasfaser direkt bis ins Zimmer da :D

    Prioritäten halt.

    Wobei ich für ein eigenes Klo auf Gigabit-Glasfaser verzichten würde. Prioritäten. ;-)

  18. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: /mecki78 29.09.22 - 20:31

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde nach deren Tod dann halt verkauft.

    Aber wer kauft ein Haus, auf dem technischen Stand von vor 30-40 Jahren, in das er erst einmal ohne Ende Geld versenken muss? Wenn das Haus das Erbe sein soll, dann wird es durch Vernachlässigung massiv entwertet.

    In 30 Jahren erwarten Käufer nicht nur Glasfaser, sie werden auch eine Dämmung und eine elektrische Heizungsanlage als selbstverständlich erachten, weil da schon über 20 Jahre kein Haus mehr gebaut wurde, dass nicht von Anfang an so etwas hat.

    > Aber ich wäre mal
    > gespannt, wie sie reagieren würden, wenn sie 300-400 Euro hinlegen sollten,
    > um Glasfaser ins Haus legen zu lassen.

    Was dann jedem zukünftigen Hauskäufer 2000-3000 Euro in Zukunft kosten wird, wenn er das dann später ohne Förderung machen muss. Ein Haus ist nur dann eine Wertanlage, wenn man auch immer wieder in das Haus investiert. Ein Haus, das man einmal kauft/baut und an dem danach nichts mehr passiert, ist ein Geldgrab.

    In diesem Fall sollten deine Eltern das Haus lieber jetzt verkaufen, wo sie noch wirklich was dafür bekommen, sich für das Geld eine kleine Eigentumswohnung anschaffen und dir den Rest schenken. Damit hast du in der Summe mehr bekommen, also du in 30+ Jahren erben würdest, denn zum einen hast du jetzt das Geld, um deine Zukunft abzusichern bzw. dir eine Zukunft für später aufzubauen, und zum anderen erbst du eines Tages die Eigentumswohnung, die hoffentlich dann in einem gedämmten Haus mit elektrische Zentralheizung und Galafaseranschluss liegt. Ansonsten verbrät das Haus am Ende nur Geld und damit den Erbe.

    /Mecki

  19. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: berritorre 29.09.22 - 20:39

    > Aber wer kauft ein Haus, auf dem technischen Stand von vor 30-40 Jahren, in das er
    > erst einmal ohne Ende Geld versenken muss? Wenn das Haus das Erbe sein soll,
    > dann wird es durch Vernachlässigung massiv entwertet.

    Sage ja, nicht sehr weitsichtig.

    > Was dann jedem zukünftigen Hauskäufer 2000-3000 Euro in Zukunft kosten wird,
    > wenn er das dann später ohne Förderung machen muss.

    Wir Kinder sind ja auch noch da und werden bei technischen Sachen durchaus hin und wieder konsultiert. Aber aktuell stellt sich da glaube ich die Frage nach Glasfaser noch nicht. Habe jedenfalls bisher noch nichts gehört.

    > Was dann jedem zukünftigen Hauskäufer 2000-3000 Euro in Zukunft kosten wird,
    > wenn er das dann später ohne Förderung machen muss.

    Yup, das wäre dann unser Problem als deren Kinder. Finde es ja sowieso spannend wieviel der Mist in Deutschland kostet. Liegt halt am Tiefbau. Bei uns kommt es oberirdisch über den Masten und ist relativ schnell verlegt. Gott sei Dank gibt es hier viele kleinere Anbieter die ausbauen. Ich bin manchmal ziemlich überrascht, wenn ich mal wieder mitten in der "Wildnis" stehe und auf den Masten Glasfaserkabel sehe. Meist wird zwar nicht Gigabit angeboten, sondern 300-600 M, aber damit bin ich aktuell eigentlich zufrieden.

    Der Trend geht ja sowieso zum Zweitanschluss, für die Redundanz. ;-)

  20. Re: "Für mich ist das nichts mehr ..."

    Autor: Orim 29.09.22 - 21:10

    > Ja, aber in der Stadt und nicht in der Uckermark. Und wenn in München in der Wohnung die
    > Verbindung mies ist, nimmt man sie trotzdem, mangels Alternative.
    > Nein, sie kommen, weil viele Leute auf einem Haufen leben. Ganz im Gegensatz zur Uckermark > oder dem Bayrischen Wald.

    Wenn jemand aus beruflichen Gründen schnelles Internet braucht, wird auch nicht in München die Wohnung nehmen. Ohne schnelles Internet werden sich zunehmend die Jüngeren nach alternativen umsehen, abwandern und neue Ballungsräume mit junger Bevölkerung entsteht. Diese zieht in folge andere junge Leute hinterher zb. aus Pflegeberufen.

    Am ende hast du ein München voller Rentner, das langsam zur Uckermark wird. Alles Zukunftsmusik, wird nicht jeder sofort bemerken, aber wenns knallt wundern sich wieder alle das Nachwuchs vor Ort fehlt.

    > ... dann wäre das heute völlig nutzlos. Die damals übliche Technik (OPAL und Konsorten) wird
    > schon lange nicht mehr eingesetzt und ist auch nicht aufrüstbar. Es würde nicht mal
    > Leerrohre liegen, in die man was neues einziehen könnte, das war zu der Zeit einfach nicht
    > Stand der Technik.

    Das war vor über einem Halben Jahrzehnt. Natürlich gebe es in der Zeit immer wieder Updates, stumpf das alte einbauen hätte niemand gemacht, es ging damals eher um den Grundstein für die Zukunft zu legen. Die Konkurrenz mit dem Kupfer und DSL in den 90ern hat das OPAL Netz zwar verdrängt, aber heutzutage kann man die vorhandene OPAL Infrastruktur für GPON nutzen.
    Sie ermöglicht es, dem Nutzer Datenraten von bis zu 2,5 Gigabit/s in Downstream- und 1,25 Gigabit/s Upstreamrichtung pro Zelle bereitzustellen.

    Alles besser als Kupfer.

    > Und die Uckermark wird zur blühenden Landschaft, die Jungen werden in Scharen dahin
    > strömen, weil da FTTH liegt?

    Wenn FTTH Berufsentscheidend ist und nur in der Uckermark liegt, wieso nicht? :D

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