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Nicht für Endkunden?

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  1. Nicht für Endkunden?

    Autor: ergi 12.04.18 - 12:40

    So wie ich das verstehe ist die Technik dazu da die einzelnen Verteilerkästen untereinander zusammenzuschalten um keine neue Glasfaser legen zu müssen.
    Der Endkunde hat davon nichts.

  2. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: M.P. 12.04.18 - 12:59

    ergi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Endkunde hat davon nichts.

    Warum nicht?

    Wenn Vodafone dadurch jetzt kostengünstiger Segment-Splits machen kann, und "der Endkunde" plötzlich in einem nicht mehr so überbuchten gesplitteten Kabelsegment angebunden ist, könnte er davon schon profitieren ...

  3. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: SanderK 12.04.18 - 13:14

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ergi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Der Endkunde hat davon nichts.
    >
    > Warum nicht?
    >
    > Wenn Vodafone dadurch jetzt kostengünstiger Segment-Splits machen kann, und
    > "der Endkunde" plötzlich in einem nicht mehr so überbuchten gesplitteten
    > Kabelsegment angebunden ist, könnte er davon schon profitieren ...

    Richtig, so habe ich das auch Verstanden.

  4. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: ergi 12.04.18 - 13:18

    Wenn die Leitung von einem Verteilerkasten zu den daran angebundenen Endkunden überbucht ist dann hilft die bessere Anbindung auch nichts.
    Da hilft dann nur ein Split oder die Umstellung von Docsis 3.0 auf 3.1 um mehr Bandbreite zu haben für alle.

    Ich sehe hier eher eine Kosteneinsparung im Tiefbau mit dieser Technik.

  5. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: M.P. 12.04.18 - 16:17

    Wenn die Leitung von einem Verteilerkasten zu den daran angebundenen Endkunden in der Mitte gesplittet wird, und dort ein weiterer Verteilerkasten gesetzt wird, der vom modernisierten ursprünglichen Verteilerkasten mit HelEOS angefahren wird, profitieren die nun auf zwei Segmente verteilten Endkunden - vorausgesetzt die Glasfaserleitung zum ursprünglichen Verteilerkasten ist performant genug, zwei Kabelsegmente mit voller Leistung zu versorgen, und die Koaxial-Leitung zwischen altem um neuem Verteiler gut genug ist, dass man im Band ab 1 GHz genügend Bandbreite erzielen kann, um den neuen Verteiler ausreichend anzubinden ... das ist natürlich bestimmt nicht in allen Fällen gewährleistet. Die Koaxialkabel liegen ja teilweise seit gut 30 Jahren in der Erde ...

  6. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: chuck0r 12.04.18 - 16:23

    Klingt gut, klappt aber nicht so ohne weiteres. Hintergrund: An der CMTS wird in der Regel noch das TV-Signal dazugemixt und das dann per Fibre auf den Weg gebracht. Zusätzliche Bandbreite könnte so erstmal gar nicht verwendet werden, wenn sie am zweiten VrP auf der Straße ankommt, da das Signal ja erstmal zu Docsis moduliert werden muss - dann benötigt man auf einmal an den Verteilerpunkte doch wieder aktive Technik, die das TV-Signal aus dem Bereich bis 600MHz abgreift und dazu ein Docsis Signal moduliert. Klingt zwar im ersten Moment ganz einfach, würde aber einen Umbau der halben Infrastruktur nach sich ziehen.
    Es wird in meinen Augen am Ende doch günstiger sein, die Nodes zu splitten und diese mit dediziertem Glas anzufahren...

  7. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: M.P. 12.04.18 - 16:43

    Oder man moduliert alles, was man an das durch den Split entstandene neue Segment ansonsten über die dedizierte Glasfaser leiten würde auf das Band ab 1 GHz auf das Koaxialkabel in der durch den alten PHY versorgten Abschnitt...

    Ob das Geld spart, sei mal dahingestellt - aber inzwischen ist anscheinend ja nicht Geld das Problem, sondern Tiefbaukapazität ...

  8. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: chuck0r 12.04.18 - 16:56

    Ich denke (kenne die Technik dieser Firma nicht), dass hier spezielle Modulationsverfahren und Techniken eingesetzt werden, eben um den Bereich > 1GHz sinnvoll nutzen zu können, mit dem aktuellen Nutzsignal wird das leider nichts. Deshalb wird das wahrscheinlich auch eher nichts.

    -> Bei manchen Anbietern ist die Tiefbaukapazität ein Problem, bei Vodafone geht es leider um die Kosten für den Split, weshalb man sich diesen in der Regel so lange spart, bis die halbe Kundschaft mehrfach pro Monat meckert ;o)

  9. Re: Nicht für Endkunden?

    Autor: M.P. 12.04.18 - 17:08

    Nach dieser Definition hätte der Endkunde von einem konventionellen Split in seinem Segment auch nichts ...

    Durch diesen unkonventionellen Segment-Split behobene Segment-Überlastungen sind schon ein Vorteil für die vorher ausgebremsten Endkunden in diesem Segment....






    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.18 17:08 durch M.P..

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