1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hildmann, Naidoo, Identitäre: Warum…
  6. Thema

Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: isaccdr 08.08.20 - 14:24

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du denkst, das die, die sich Antifaschisten nennen, sich zur Umsetzung
    > ihrer Ziele nicht adäquat verhalten, dann gründe Deine eigene Antifa und
    > mach's besser.
    > Soll nicht pampig klingen. Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine.
    > Ich kann mit Sicherheit sagen, dass es unter den Antifaschisten auch solche
    > gibt, deren Methoden oder Gebaren ich nicht in Ordnung finde. Das ändert
    > nichts daran, dass Antifaschismus sinnvoll und wichtig ist.

    Nein danke, ich unterstütze keinen Faschismus, auch nicht wenn er links ist und sich Antifaschismus nennt.

    Wenn es in der Lebenswirklichkeit der Mitte ein Problem mit Rechtsexteimismus gibt, dann werde ich mich dem entschieden entgegen stellen. Allerdings bin ich seit 10 Jahren mit einer Ausländerin verheiratet und uns ist als Familie mit Kindern weder im Westen, wo wir in einem kleinen Dörfchen wohnen, noch in Dresden bei einem Ausflug, rechter Hass begegnet. Und in der Bilanz gibt es schon genug Leute, die hier ständig gegen Rechts und für bunte Vielfalt demonstrieren. Quasi für sich selbst als Freizeit Hobby.

  2. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: Eheran 08.08.20 - 14:27

    Hahaha +1

  3. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: Pete Sabacker 08.08.20 - 14:29

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pete Sabacker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > quineloe schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Also waren doch alle Deutschen Nazis?
    > >
    > > Nö, würde ich absolut nicht unterschreiben.
    >
    > Dann ist die Analogie von Adenauer halt einfach bullshit gewesen. Und
    > reinste Heuchelei, denn er hat es immerhin geschafft, sein Kabinett 1 ganz
    > ohne Nazis zu besetzen

    Also jetzt überleg mal: Wenn es niemanden in Regierungsposten gab, die bereits im NS-Regime dienten - Warum sollte Adenauer das sagen? Konkret entgegnete er das nämlich auf den Vorwurf, ehemalige NS-Verantwortliche im Auswärtigen Amt einzusetzen. Also ist vielmehr Deine Aussage Bullshit als die von Adenauer.

    > In den folgenden Kabinetten, als die Westalliierten
    > nicht mehr so genau hingeschaut haben, da war dann Platz für seine Kumpels
    > aus der NSDAP.

    Der Satz ist von 1952 und bezog sich damals auf Posten des AA, wie schon gesagt.

    > Aber er hat eine ganze Legislaturperiode regieren können,
    > ohne Naziminister in die Regierung zu berufen.
    >
    > Dass man für die Bundeswehr Wehrmachtsoffiziere nehmen musste, weil es halt
    > keine andere Armeeangehörigen gegeben hat, auf die man hätte zurückgreifen
    > können - geschenkt.

    Man konnte in den 50ern auch in anderen Staatsstellen nicht auf Leute setzen, die nicht schon im NS-Staat tätig waren (Gleichschaltung, KZs, ..)

    > Aber in den 60ern und 70ern diese Ausrede noch bringen
    > ist billig.

    Waren halt immer noch die 50er, in denen dieser Satz fiel.

    > Jeden Posten hätte man Nazifrei besetzen können.

    Mit Leichen von damals in KZs Inhaftierten?

  4. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: quineloe 08.08.20 - 14:32

    Also entweder waren alle überlebenden Deutschen Nazis, oder man hätte Posten mit Nichtnazis besetzen können.

    Das Problem bei Adenauer ist, dass er das eben nur so dahergesagt hat. Seiner Meinung nach war das Wasser nämlich gar nicht dreckig.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  5. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: Pete Sabacker 08.08.20 - 14:38

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also entweder waren alle überlebenden Deutschen Nazis, oder man hätte
    > Posten mit Nichtnazis besetzen können.
    >
    > Das Problem bei Adenauer ist, dass er das eben nur so dahergesagt hat.
    > Seiner Meinung nach war das Wasser nämlich gar nicht dreckig.

    Vielleicht waren es auch keine überzeugten Nazis, wer weiß das schon so wirklich? Opportunisten hatten damals ebenfalls Hochkonjunktur, gaben Überzeugung vielleicht nur vor.

    Ansonsten ist damals die Wahrheit über den Holocaust und den Unrechtsstaat im Allgemeinen ja doch entweder unter den Teppich gekehrt oder schöngemalt worden, da hat Goebbels ja wirklich alles drangegeben. Man ahnte vielleicht, aber wusste nicht genau. Und seien wir mal ehrlich: So viel Grauen ist selbst heute schwer zu fassen oder zu glauben, das mag unter der patriotischen Euphorie von damals vielleicht sogar noch schwerer gefallen sein.

    Da reicht Blauäugigkeit. Spricht niemanden von Verantwortung für seine Aussagen und Taten frei, aber lässt es halt doch in einem anderen, etwas komplexerem Licht dastehen.

  6. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: quineloe 08.08.20 - 20:30

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also entweder waren alle überlebenden Deutschen Nazis, oder man hätte
    > > Posten mit Nichtnazis besetzen können.
    > >
    > > Das Problem bei Adenauer ist, dass er das eben nur so dahergesagt hat.
    > > Seiner Meinung nach war das Wasser nämlich gar nicht dreckig.
    >
    > Vielleicht waren es auch keine überzeugten Nazis, wer weiß das schon so
    > wirklich? Opportunisten hatten damals ebenfalls Hochkonjunktur, gaben
    > Überzeugung vielleicht nur vor.

    Okay, und jetzt diese grenzenlose Nachsicht bitte auch auf Leute mit SED-Vergangenheit anwenden.

    Den Rest deines beitrages will ich nicht kommentieren. Da wird mir gerade ein bisschen übel. Hol dir hier wenigstens etwas Grundwissen zu dem Thema ab:

    https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse

    Verifizierter Top 500 Poster!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.20 20:32 durch quineloe.

  7. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: drdoolittle 08.08.20 - 22:33

    isaccdr schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird
    > sagen: Ich bin der Antifaschismus.
    >
    > Jeder aufrechte Demokrat weiß das. Das Gelaber das es nicht "die Antifa"
    > gibt ist nur Verschleierungstaktik die davon ablenken soll, dass dieser
    > nicht homogene Haufen immer wieder mit Gewalt auffällt und kein Interesse
    > an einem demokratischen Diskurs hat, da alle abweichenden Meinungen als
    > rechts und damit als böse gelten und daher mit Gewalt und denunziantentum
    > bekämpft werden müssen. Ist ja für die gute Sache! Ihr letzter Satz ist der
    > blanke Hohn.
    >
    > Wer mit der Antifa sympathisiert, sympathisiert mit Gewalt oder nimmt sie
    > durch ignoranz billigend in Kauf und ist KEIN Demokrat. Gewalt hat in der
    > Demokratie keinen Platz. Für Niemanden!

    Immer derselbe Scheiß der von den rechtsextremen Neofaschisten verbreitet wird. Die Nazis seien ja eigentlich Sozialisten und damit "links" gewesen, der hat noch gefehlt aus dem Neofaschisten-Gebetsbuch.

    Es wird versucht die Geschichte nachträglich umzuschreiben und AntifaschistInnen zu framen, also ein neues Narrativ zu schaffen gegen den Antifaschismus und ihn praktisch zum Faschismus zu stempeln. Sehr durchsichtig, wenn man ein wenig Grips hat, leider aber nicht für alle so erkennbar.

  8. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: isaccdr 09.08.20 - 00:02

    drdoolittle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > isaccdr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---
    > > Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird
    > > sagen: Ich bin der Antifaschismus.
    > >
    > > Jeder aufrechte Demokrat weiß das. Das Gelaber das es nicht "die Antifa"
    > > gibt ist nur Verschleierungstaktik die davon ablenken soll, dass dieser
    > > nicht homogene Haufen immer wieder mit Gewalt auffällt und kein
    > Interesse
    > > an einem demokratischen Diskurs hat, da alle abweichenden Meinungen als
    > > rechts und damit als böse gelten und daher mit Gewalt und
    > denunziantentum
    > > bekämpft werden müssen. Ist ja für die gute Sache! Ihr letzter Satz ist
    > der
    > > blanke Hohn.
    > >
    > > Wer mit der Antifa sympathisiert, sympathisiert mit Gewalt oder nimmt
    > sie
    > > durch ignoranz billigend in Kauf und ist KEIN Demokrat. Gewalt hat in
    > der
    > > Demokratie keinen Platz. Für Niemanden!
    >
    > Immer derselbe Scheiß der von den rechtsextremen Neofaschisten verbreitet
    > wird. Die Nazis seien ja eigentlich Sozialisten und damit "links" gewesen,
    > der hat noch gefehlt aus dem Neofaschisten-Gebetsbuch.
    >
    > Es wird versucht die Geschichte nachträglich umzuschreiben und
    > AntifaschistInnen zu framen, also ein neues Narrativ zu schaffen gegen den
    > Antifaschismus und ihn praktisch zum Faschismus zu stempeln. Sehr
    > durchsichtig, wenn man ein wenig Grips hat, leider aber nicht für alle so
    > erkennbar.

    Die "Geschichte nachträglich umschreiben"? Wird ja echt immer wilder hier. Fehlt nur noch der Aluhut, dann wärst du ein Kunstwerk.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.20 00:12 durch isaccdr.

  9. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: Fragger 09.08.20 - 00:14

    DjangoUnchained33 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist daran schlimm, rechts zu sein?
    Rechts zu sein heißt, Menschen in "wertvolle" und "wertlose" Gruppen einzuteilen. Was mit den "wertlosen" Gruppen passiert, weiß man.

    > Rechts zu sein ist eine völlig
    > legitime Haltung.
    ISIS-Terroristen sind rechts. Legitim? Oder doch nicht, weil in dem Fall DU (als "Ungläubiger") in der "wertlosen" Gruppe bist und vernichtet werden musst?

    > Können Sie rechts (gewaltfrei) nicht von rechtsextrem (mit Gewalt)
    > unterscheiden?
    Was ist der Unterschied zwischen einem Nazi und einem Nazi-Sympathisanten? Der zweite ist schwieriger zu buchstabieren.

    > Wie stehen Sie im Gegenzug dazu, dass mehrere Politiker der Linken, Grünen
    > und SPD offen mit der linksextremen Antifa sympathisieren?
    Und da sehen wir deine Idiotologie. "Antifa" ist erstmal alles, was sich gegen Faschismus richtet. Linksextrem, in dem Sinne, dass man den Kapitalismus abschaffen und die Reichen köpfen muss, ist keine Voraussetzung dafür.

    Wie ich dazu stehe, dass die Linken, Grünen und SPD sich offen gegen Rassenwahn, Menschenhass und Verbrechen stellen? Ich befürworte das! Sie etwa nicht?

    > Die oben genannte Stiftung sympathisiert übrigens offen mit der Antifa,
    AAS hat eben die Mut zur Wahrheit (anders als so mancher anderer) und steht zu ihrer Position. Wieso sollte man auch nicht offen zu seinen Einstellungen stehen und sie verheimlichen ("ich bin ja kein Nazi, aber...")? Doch nur wenn man weiß, dass die eigene Einstellung Müll ist, den man auf dem Müllhaufen der Geschichte legen sollte?

    > von der wiederum einige Anhänger
    Witzig, vorhin beschweren Sie sich, dass man angeblich alle Rechten in einen Topf wirft, und hier machen Sie das selbe. Projezieren Sie vielleicht?

    > laut heutigem Focus-Artikel ein Kampftraining
    > bei der linken kurdischen Miliz YPG in Syrien absolvieren.
    Meinen Sie die Miliz, die gegen ISIS kämpft? Und seit wann ist sie bitte schön "links"?
    Wissen Sie, wenn Mariane-Le-Pencil dem guten Bernd-dem-Höckerkamel Elsass nicht geben will, heißt das nicht, dass die ihre Parteil, die Nationalé Frontscheibe, plötzlich linksextrem ist...

    > Na dann ist doch alles gut! (Sarkasmus)
    Ich widerspreche! Ihr Ablenkungsmanöver war nicht gut (Kein Sarkasmus).

  10. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: isaccdr 09.08.20 - 00:21

    Fragger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Antifa" ist erstmal alles, was sich
    > gegen Faschismus richtet. Linksextrem, in dem Sinne, dass man den
    > Kapitalismus abschaffen und die Reichen köpfen muss, ist keine
    > Voraussetzung dafür.
    >
    > Wie ich dazu stehe, dass die Linken, Grünen und SPD sich offen gegen
    > Rassenwahn, Menschenhass und Verbrechen stellen? Ich befürworte das! Sie
    > etwa nicht?

    Die Antifa ist ein Linksextremes kollektiv, dass sich selbst zu einer vermeidlich moralisch guten, und damit unantastbaren, Grundidee verklärt, damit es nicht kritisierbar ist. Hier Beispielhaft demonstriert an ihrem letzten Absatz.

    Fragger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DjangoUnchained33 schrieb:
    > > Können Sie rechts (gewaltfrei) nicht von rechtsextrem (mit Gewalt)
    > > unterscheiden?
    > Was ist der Unterschied zwischen einem Nazi und einem Nazi-Sympathisanten?
    > Der zweite ist schwieriger zu buchstabieren.

    Rechts = Nazi-Sympathisanten. Aha.
    Hier wieder Beispielhaft dargelegt: Alles was nicht Linksextrem ist, ist Rechtsextrem - und muss folglich bekämpft werden.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.20 00:28 durch isaccdr.

  11. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: Fragger 09.08.20 - 00:27

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oldmcdonald schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt nicht "Die Antifa".
    > > "Die Antifa" ist weder ein Verein, noch gibt es so etwas wie einen
    > > Dachverband oder ähnliches. "Die Antifa" ist jedenfalls keine homogene
    > > Gruppe.
    > >
    > > Es gibt Anti-Faschisten. Das sind Leute, die sich gegen faschistische
    > > Tendenzen engagieren. Das beschreibt allerdings in keinster Weise, auf
    > > welcher Art das stattfinden muss. Es gibt den "Bund der
    > Anti-Faschisten",
    > > der sich als direkter Nachfolger des Widerstands gegen das Nazi-Regime
    > in
    > > Deutschland zwischen 1933 und 1945 versteht, sowie etliche
    > Antifa-Gruppen
    > > in verschiedenen Städten und Gemeinden. Jede Gruppe spricht für sich, es
    > > gibt keine gemeinsame Organisationsstruktur, höchstens
    > > Vernetzungsbestrebungen.
    > >
    > > Grundlage für Anti-Faschismus ist ein humanistisches und liberales
    > > Weltbild. Die Kategorisierung von Menschen nach äußeren Kriterien oder
    > nach
    > > Herkunft einer Person ist Anti-Faschisten ein Gräuel, genau so wie der
    > > Anspruch auf Herrschaft qua Geburt - wie er zum Beispiel vom
    > > "traditionsbewussten" Adel formuliert wird.
    > >
    > > So gesehen ist Anti-Faschismus, gerade in Deutschland, unbedingte
    > > Voraussetzung für Demokratie - sofern sie ernst gemeint ist. Und genau
    > das
    > > ist das Problem, das politisch rechts stehende Menschen immer wieder mit
    > > Anti-Faschismus und demokratischen Bestrebungen haben: Es ist ihnen ein
    > > Dorn im Auge, dass Macht verhandelbar geworden ist und nicht einer
    > > bestimmten Gruppe automatisch zufällt.
    > > Unter anderem deswegen wird "die Antifa" grundsätzlich als
    > "extremistisch"
    > > diffamiert - obwohl jeder aufrechte Demokrat sich als Antifa(schist)
    > > verstehen sollte.
    >
    > Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird
    > sagen: Ich bin der Antifaschismus.
    Sie meinen, wenn "Ich-bin-ja-kein-Nazi-aber-was-ist-so-schlimm-daran"-Mimimier jeden, dessen Meinung sie nicht teilen, als:
    - FemiNAZI
    - Antifa/Anti-Deutsche FASCHISTEN
    - LinksFASCHIST
    - Schwarze RASSISTEN und NAZIS (Black Lives Matter)
    bezeichnen?

    Und gleichzeitig sich jede Ausrede einfallen lassen, um bloß nicht als "Nazi" bezeichnet zu werden, z.B.:
    - Identitärer
    - Islamkritiker
    - Israelkritiker
    - Holocaust-Skeptiker
    - Konservativer

    Ja, der neue Faschismus ist in der Tat etwas subtiler, aber nicht sehr, sodass man die braune Soße direkt riecht.

    > Jeder aufrechte Demokrat weiß das.
    Da bin ich froh.

    > Das Gelaber das es nicht "die Antifa"
    > gibt ist nur Verschleierungstaktik die davon ablenken soll, dass dieser
    > nicht homogene Haufen
    "Nicht homogene" "Haufen". Spulen Sie Ihr Bot-Script ab? Sie sollten Mal debugged werden, Ihr "Propaganda-Module" ist so kaputt wie Deutschland 1945...

    > immer wieder mit Gewalt auffällt und kein Interesse
    > an einem demokratischen Diskurs hat, da alle abweichenden Meinungen als
    > LINKSFASCHISTEN, MAINSTREAMMEDIEN, MERKELDIKTATUR und damit als böse gelten und daher mit Gewalt und denunziantentum
    > bekämpft werden müssen.
    Ich habe das Mal für Sie korrigiert, weil Ihr Bot-Script ja einiges durcheinander gebracht hat.

    > Ist ja für die gute Sache! Ihr letzter Satz ist der
    > blanke Hohn.
    Ich gebe Ihnen Recht: Ihr nächster Satz ist tatsächlich ziemlicher Müll:

    > Wer mit der Antifa sympathisiert, sympathisiert mit Gewalt oder nimmt sie
    > durch ignoranz billigend in Kauf und ist KEIN Demokrat.
    Wer also GEGEN Faschismus (d.h. gegen Menschenhass, Massenmord und Rassenwahn) ist, sympathisiert mit Gewalt? 1984 lässt grüßen!

    > Gewalt hat in der
    > Demokratie keinen Platz. Für Niemanden!
    Korrekt. Warum erkennen das die Rechten nicht, schreiben Kopfgelder aus oder ermorden Politiker, deren Meinung sie nicht teilen?

  12. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: isaccdr 09.08.20 - 00:31

    Fragger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > isaccdr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > oldmcdonald schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es gibt nicht "Die Antifa".
    > > > "Die Antifa" ist weder ein Verein, noch gibt es so etwas wie einen
    > > > Dachverband oder ähnliches. "Die Antifa" ist jedenfalls keine homogene
    > > > Gruppe.
    > > >
    > > > Es gibt Anti-Faschisten. Das sind Leute, die sich gegen faschistische
    > > > Tendenzen engagieren. Das beschreibt allerdings in keinster Weise, auf
    > > > welcher Art das stattfinden muss. Es gibt den "Bund der
    > > Anti-Faschisten",
    > > > der sich als direkter Nachfolger des Widerstands gegen das Nazi-Regime
    > > in
    > > > Deutschland zwischen 1933 und 1945 versteht, sowie etliche
    > > Antifa-Gruppen
    > > > in verschiedenen Städten und Gemeinden. Jede Gruppe spricht für sich,
    > es
    > > > gibt keine gemeinsame Organisationsstruktur, höchstens
    > > > Vernetzungsbestrebungen.
    > > >
    > > > Grundlage für Anti-Faschismus ist ein humanistisches und liberales
    > > > Weltbild. Die Kategorisierung von Menschen nach äußeren Kriterien oder
    > > nach
    > > > Herkunft einer Person ist Anti-Faschisten ein Gräuel, genau so wie der
    > > > Anspruch auf Herrschaft qua Geburt - wie er zum Beispiel vom
    > > > "traditionsbewussten" Adel formuliert wird.
    > > >
    > > > So gesehen ist Anti-Faschismus, gerade in Deutschland, unbedingte
    > > > Voraussetzung für Demokratie - sofern sie ernst gemeint ist. Und genau
    > > das
    > > > ist das Problem, das politisch rechts stehende Menschen immer wieder
    > mit
    > > > Anti-Faschismus und demokratischen Bestrebungen haben: Es ist ihnen
    > ein
    > > > Dorn im Auge, dass Macht verhandelbar geworden ist und nicht einer
    > > > bestimmten Gruppe automatisch zufällt.
    > > > Unter anderem deswegen wird "die Antifa" grundsätzlich als
    > > "extremistisch"
    > > > diffamiert - obwohl jeder aufrechte Demokrat sich als Antifa(schist)
    > > > verstehen sollte.
    > >
    > > Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird
    > > sagen: Ich bin der Antifaschismus.
    > Sie meinen, wenn
    > "Ich-bin-ja-kein-Nazi-aber-was-ist-so-schlimm-daran"-Mimimier jeden, dessen
    > Meinung sie nicht teilen, als:
    > - FemiNAZI
    > - Antifa/Anti-Deutsche FASCHISTEN
    > - LinksFASCHIST
    > - Schwarze RASSISTEN und NAZIS (Black Lives Matter)
    > bezeichnen?
    >
    > Und gleichzeitig sich jede Ausrede einfallen lassen, um bloß nicht als
    > "Nazi" bezeichnet zu werden, z.B.:
    > - Identitärer
    > - Islamkritiker
    > - Israelkritiker
    > - Holocaust-Skeptiker
    > - Konservativer
    >
    > Ja, der neue Faschismus ist in der Tat etwas subtiler, aber nicht sehr,
    > sodass man die braune Soße direkt riecht.
    >
    > > Jeder aufrechte Demokrat weiß das.
    > Da bin ich froh.
    >
    > > Das Gelaber das es nicht "die Antifa"
    > > gibt ist nur Verschleierungstaktik die davon ablenken soll, dass dieser
    > > nicht homogene Haufen
    > "Nicht homogene" "Haufen". Spulen Sie Ihr Bot-Script ab? Sie sollten Mal
    > debugged werden, Ihr "Propaganda-Module" ist so kaputt wie Deutschland
    > 1945...
    >
    > > immer wieder mit Gewalt auffällt und kein Interesse
    > > an einem demokratischen Diskurs hat, da alle abweichenden Meinungen als
    > > LINKSFASCHISTEN, MAINSTREAMMEDIEN, MERKELDIKTATUR und damit als böse
    > gelten und daher mit Gewalt und denunziantentum
    > > bekämpft werden müssen.
    > Ich habe das Mal für Sie korrigiert, weil Ihr Bot-Script ja einiges
    > durcheinander gebracht hat.
    >
    > > Ist ja für die gute Sache! Ihr letzter Satz ist der
    > > blanke Hohn.
    > Ich gebe Ihnen Recht: Ihr nächster Satz ist tatsächlich ziemlicher Müll:
    >
    > > Wer mit der Antifa sympathisiert, sympathisiert mit Gewalt oder nimmt
    > sie
    > > durch ignoranz billigend in Kauf und ist KEIN Demokrat.
    > Wer also GEGEN Faschismus (d.h. gegen Menschenhass, Massenmord und
    > Rassenwahn) ist, sympathisiert mit Gewalt? 1984 lässt grüßen!
    >
    > > Gewalt hat in der
    > > Demokratie keinen Platz. Für Niemanden!
    > Korrekt. Warum erkennen das die Rechten nicht, schreiben Kopfgelder aus
    > oder ermorden Politiker, deren Meinung sie nicht teilen?

    Lass dich noch mal von der Antifa schulen. Das geht besser :-) ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.20 00:34 durch isaccdr.

  13. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: Fragger 09.08.20 - 00:39

    Peter V. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hä? Wieso sollte eine Stiftung, die als "gegen rechts" konstituiert ist,
    > > "neutral" sein wollen, oder gar müssen?
    > Muss sie nicht, sie ist damit aber in keiner Weise mehr Glaubwürdig in
    > bestimmten Themen und sollte schon keine öffentliche oder halböffentlichen
    > Aufgaben übernehmen, da es die Demokratie aushöhlt. Sonst können wir
    > demnächst auch in Schulen politische Aufklärung durch die Identitäre
    > Bewegung machen lassen, wäre ähnlich sinnvoll.
    Der Unterschied ist halt, dass eine Organisation auf dem Boden des Grundgesetzes steht und die Werte verteidigt, die wir uns erkämpft haben.
    Die andere Organisation verschleiert ihren Rassenwahn durch das längst zerlegte Konzept der "Identität" (Identität bezieht sich nur darauf, wer man ist und welche Kultur man hat!11!!11 Seht Ihr, wir sind keine Nazis oder Rassisten!!1!!! Schwarze können übrigens nicht die deutsche Kultur haben, auch wenn sie hier schon seit 3 Generationen aufgewachsen sind1!!! - Wait, what? o_O)

    > > Darüber heult eigentlich nur eine politische Richtung permanent, und wer
    > > das tut, sagt damit nur über sich selbst was aus.
    > Eine solche politische Schlagseite sollte jeden Demokraten interessieren.
    Eine politische Schlagseite, die Muslime "entsorgen", politisch Andersdenkende vor die Wand stellen und Journalisten auf die Straße zerren will, muss tatsächlich jeden Demokraten interessieren. Nicht dass sie an die Macht kommt, und uns die Amerikaner/Russen/Britten und Co. wieder befreien müssen.

    > Wer aber jegliche berechtigte Kritik so abfertigt, sagt viel über sich
    > selbst aus.
    "STASI-KAHANA"!!!1!!" und "ANTIFA!!1!1!" ist keine ->berechtigte<- Kritik.

    > > Weil die Vergangenheit seiner Vorsitzenden, jetzt mal ganz unabhängig
    > > davon, was die damals da wirklich getan hat, nichts damit zu tun hat,
    > dass
    > > er sinnvolle Aufgaben erfüllt und deswegen zu Recht als gemeinnützig
    > > anerkannt ist?
    > >
    > > "Kritik an Kahanes IM-Vergangenheit wurde häufig instrumentalisiert für
    > > Angriffe auf die aktuelle Tätigkeit Kahanes, insbesondere als
    > Vorsitzende
    > > der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS)" (Wikipedia) – besonders gern
    > > natürlich von rechts...
    > Kein Mensch sollte Stasi Mitarbeiter tolerieren, wer dies tut outet sich
    > als Menschenfeind. Vielleicht sollte man sich mal mehr mit Geschichte und
    > vor allem die des Unrechtsstaates DDR beschäftigen.
    Deine Aussage wird etwas ins "rechte" Eck, ich meine, Licht gerückt, wenn man folgende Fakten bedenkt, die du unterschlagen hast, bedenkt.
    "Stasi Mitarbeiter Kahane" ist zur Hälfte eine Verschwörungstheorie. Die Tode, die ihr von einer bestimmten Seite angerechnet wurden, wurden historisch unabhängig aufgearbeitet: Die Behauptung, sie habe den Tod von Menschen verantwortet, ist üble Nachrede.

  14. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: Fragger 09.08.20 - 00:46

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oldmcdonald schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt nicht "Die Antifa".
    > > "Die Antifa" ist weder ein Verein, noch gibt es so etwas wie einen
    > > Dachverband oder ähnliches. "Die Antifa" ist jedenfalls keine homogene
    > > Gruppe.
    >
    > Es nützt aber auch nichts, ständig den Begriff in Abrede zu stellen, um
    > eine Diskussion zu vermeiden.
    Antifa heißt "Anti-Faschismus". Die einzigen, die den Begriff umdefinieren wollen, sind die, die "ANTIFA!11!!1" schreien, wann immer sie eine andere Meinung hören.

    > Mit 'Antifa' dürfte das kollektive
    > Gedankengut der kompromisslosen Philantropen gemeint sein, aber auch
    > gleichzeitig das Gedankengut derer, die Zöpfe oder Kraftsport als Indikator
    > für rechtsradikale Haltungen betrachten, mit 'Do it again, Bomber Harris!'
    > provozieren oder 'Nie wieder Deutschland' fordern.
    Ich kann als "Antifa" auch ein Käsebrot mit Leberwurst meinen. Und was machen wir nun? Uns selbst Definitionen ausdenken, wie sie uns passen? Oder Wörter doch so benutzen, wie sie benutzt werden?

    > Hirnrissig. Und genau da setzt die Kritik an 'Antifa' an, auch meine.
    Wo? Hier?

    > kollektive Gedankengut der kompromisslosen Philantropen gemeint

    Gut, lass deine Kritik hören.

    > Ich bin überzeugt davon, dass Demokratie richtig ist, gleichzeitig aber kein
    > Antifaschist, weil ich mich eben nicht mit oben genanntem identifizieren
    > will.
    Du willst dich nicht mit Antifaschist identifizieren, du bist also kein Philantrop und denkst nicht, dass Rassenwahn und Massenmord Verbrechen sind? :O

    > Ich bin überzeugt davon, dass Demokratie richtig ist
    Das kaufe ich dir nicht ab.

  15. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: Fragger 09.08.20 - 00:49

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nope. Das ist eine willkürliche Definition, die insbesondere von
    > > Rechtsradikalen gerne bemüht wird, um praktisch ausnahmslos jeden, der
    > > gegen Faschismus durch Aufklärung, Gespräche und Zivilcourage eintritt
    > zum
    > > Feind zu erklären.
    >
    > Sehe ich halt absolut nicht so und das habe ich gerade auch begründet.
    Nö, du hast nur umdefiniert.

    > Ich
    > kann mich nicht mit einer Ideologie identifizieren, die mir rechtsradikale
    > Tendenzen unterstellt, weil ich Kraftsport betreibe und die
    > Flüchtlingspolitik in der Tat für fragwürdig halte.
    Dann unterstellt dir niemand. Das machst du in deiner Opferrolle selbst.

    > Das hat auch in meinen Augen absolut gar nichts mehr damit zu tun, dass man
    > gegen wahrhaftigen Faschismus vorgehen will.
    Ja, wir kennen diese Sprechblase. Und wer ist der "wahre Faschismus"? Natürlich die Antifa und die Linksversifften, gelle?

  16. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: Fragger 09.08.20 - 00:57

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja ne, ist klar. Deswegen bemühst du auch so hochseriöse Quellen wie den
    > > rechten Hetzer und AfD-Mann Feroz Khan, während du gleichzeitig
    > > Wikipedia-Einträgen, Extremismusforschern und dem Verfassungsschutz
    > > Glaubwürdigkeit absprichst. Falls das tatsächlich dein Weltbild ist,
    > dann
    > > herzlich willkommen in einer Filterblase. Mit Neutralität und
    > Objektivität
    > > hat das nicht das Geringste zu tun.
    >
    > Und weil Du so neutral und fair bist, unterstellst Du mir gleich
    > reihenweise Dinge, die ich nie getan habe.
    Nö, er beschreibt das, was du selbst gemacht hast. Selbstverantwortung, bitte!

    > Alles nur aus Deinem Narrativ
    > heraus. Da musst Du mich gleich in eine Ecke drücken, in der ich nicht
    > bin.
    Du beschwerst dich, dass weder AAS noch Emanuele F. neutral ist, verlinkst aber Propaganda. Wir sehen, was "neutral" für dich bedeutet. Also in die "Ecke" drückst du dich schon selbst.

    > Und nochmal zu dem 'Hetzer': Ist schon interessant, wie Du inhaltlich so
    > überhaupt nicht auf Belege eingehst.
    Er liefert keine Belege, sondern längst widerlegte Verschwörungstheorien und Behauptungen. Da gibt es also nichts, worauf man eingehen könnte.

    Dass du Hetzer mit Anführungszeichen schreibst, ist bezeichnend. Sagt einiges über dich aus.

    > Bei Belegen ist es übrigens egal, wer
    > sie liefert - Wahrheit ist Wahrheit, da kann derjenige Dir oder mir noch so
    > wenig in den Kram passen. Er liefert Fakten, mit denen setzt Du Dich aber
    > kein Stück auseinander, weil der Überbringer dieser Belege Dir nicht passt.
    Wie schon gesagt: Er liefert Sprechblasen und schon längst widerlegte Propaganda. Auch wenn du mit dem Füßchen stampfst und laut "Wahrheit" schreist.

    Dass der Hetzer die "beste" Quelle ist, die du bringen konntest, sollte dir zu denken geben: Vernünftige, neutrale und objektive Menschen werden halt solchen Müll nicht sagen. Warum? Weil sie LINKS-GRÜN-VERSIFFT SIND11!!#!?!!?1ßß? Nö. Weil es Müll ist.

  17. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: Fragger 09.08.20 - 01:05

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Pete Sabacker schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > oldmcdonald schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Es gibt nicht "Die Antifa".
    > > > > "Die Antifa" ist weder ein Verein, noch gibt es so etwas wie einen
    > > > > Dachverband oder ähnliches. "Die Antifa" ist jedenfalls keine
    > homogene
    > > > > Gruppe.
    > > >
    > > > Es nützt aber auch nichts, ständig den Begriff in Abrede zu stellen,
    > um
    > > > eine Diskussion zu vermeiden. Mit 'Antifa' dürfte das kollektive
    > > > Gedankengut der kompromisslosen Philantropen gemeint sein, aber auch
    > > > gleichzeitig das Gedankengut derer, die Zöpfe oder Kraftsport als
    > > Indikator
    > > > für rechtsradikale Haltungen betrachten, mit 'Do it again, Bomber
    > > Harris!'
    > > > provozieren oder 'Nie wieder Deutschland' fordern.
    > > >
    > > > Hirnrissig. Und genau da setzt die Kritik an 'Antifa' an, auch meine.
    > > Ich
    > > > bin überzeugt davon, dass Demokratie richtig ist, gleichzeitig aber
    > kein
    > > > Antifaschist, weil ich mich eben nicht mit oben genanntem
    > identifizieren
    > > > will.
    > >
    > > Nope. Das ist eine willkürliche Definition, die insbesondere von
    > > Rechtsradikalen gerne bemüht wird, um praktisch ausnahmslos jeden, der
    > > gegen Faschismus durch Aufklärung, Gespräche und Zivilcourage eintritt
    > zum
    > > Feind zu erklären.
    > >
    > > Antifaschismus ist es auch, der augenscheinlich netten Oma, die an der
    > > Haltestelle neben einem plötzlich pauschal auf "die Flüchtlinge"
    > schimpft,
    > > freundlich zu erklären, dass einige ihrer Annahmen falsch sind und dass
    > sie
    > > ihre Sicht der Dinge doch nochmal überdenken solle.
    >
    > Das einzige was du hier machst, ist zu versuchen die demokratische Mitte
    > vor den Linksextremen Karren zu spannen.
    Nö. Die Aktion "Oma aufklären" ist mitnichten LINKSGRÜNERXTREMVERSIFIFISFIT!!!!1111! Das ist der Fehler in deinem Argument. Die Menschen, die du als "Linksxtreme" bezeichnest, arbeiten demokratisch in der Mitte, d.h. die Mitte ist für dich linksextrem. Was sagt das nochmal über dich aus?

    > Das ist echt billig und für jeden
    > Bürger mit minimaler Bildung zweifelsfrei zu entlarven.
    Hat mich eine Sekunde gekostet, dich zu entlarven.

    > Ich als Demokrat will mit den dummgesoffenen Schlägern der Antifa nichts zu
    > tun haben.
    Musst du auch nicht. Omas verprügeln (wenn sie nicht-deutsch aussehen), ist immer noch die Aufgabe von Pegida und Co.

    > Die zwar behaupten, es gäbe sie nicht,
    Zitiere Mal, wer das hier behauptet hat.

    > aber alle mit den selben
    > Merkmalen rumlaufen (Kleidung, Symbole etc.) womit man dieses
    > Meta-Kollektiv zweifelsftei identifizieren kann.
    Ein "No-Nazis"-Aufkleber? Das Piece-Zeichen? Rhasta-Locken? Ein Joint? Ein Pulli?
    Sag mir, du, der überall linksextreme Schläger sieht, wie erkennt man das "Meta-Kollektiv"? Erleuchte mich!

  18. Re: Was Anti-Faschismus bedeutet - und was nicht

    Autor: Fragger 09.08.20 - 01:08

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sagen wir's mal so: heute habe ich keine Zeit mich näher mit dem Video
    > > eines rechten, der AfD nahen Bloggers auseinander zu setzen, der in der
    > > Vergangenheit bereits mehrmals nachweislich vorsätzlich gelogen hat.
    >
    > Ich weiß nicht, wo er gelogen hat, was seine Vergangenheit sonst so
    > auszeichnet und mir ist auch egal, ob er rechts oder links steht - in
    > diesem einzelnen Video jedoch ist alles schlüssig erklärt und dargelegt und
    > somit in diesem speziellen Zusammenhang valide. Man muss da auch mal
    > sachlich bleiben. Wenn Du heute keine Zeit hast, ist das völlig ok, aber
    > Auseinandersetzung wird natürlich schwierig, wenn man Argumente immer nur
    > abschmettert, weil der Überbringer einem nicht passt.
    >
    > Mag
    > > sein, dass auch der Volksverpetzer mal einen Fehler gemacht hat und dass
    > > Feroz ausnahmsweise Recht hat, eine seriöse Quelle wäre das deswegen
    > aber
    > > dennoch noch lange nicht und deswegen lügt der mehrfach prämierte
    > > "Volksverpetzer" noch lange nicht vorsätzlich, wie das hingegen eben
    > jener
    > > Feroz nur allzu gerne in seinen Videos tut.
    >
    > Es sind halt gleich mehrere Fehler, die dem Volksverpetzer da unterlaufen
    > sind. Ob das nun ein Einzelfall ist, kann ich nicht beurteilen; Fehler sind
    > aber menschlich, mal aus eigensinnigen Absichten, mal nicht.
    Ich fasse Mal zusammen: Du hast Müll verlinkt, dich dabei erwischen lassen und machst jetzt einen auf "Ich habe keine Ahnung wer der Hetzi ist und den Volksverpetzer habe ich auch noch nie gesehen! Ich will nur Fehler aufklären!1!1!"

    Blöd nur, dass das nicht zu deinen vorherigen Beiträgen passt und du dich nur weiter selbst entlarvst, indem du dich weigerst, dich klar und deutlich von der Propaganda und den Lügen, die du verlinkt hast, zu distanzieren.

  19. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: sofries 09.08.20 - 01:12

    Rechts zu sein sollte etwas sein, wofür sich jede deutsche schämen muss. Ja auch im linken Spektrum gibt es gewaltbereite Spinner und in vielen ostdeutschen Gebieten ist es mittlerweile reiner Zufall ob sich der leicht zu beeinflussende Jugendliche ohne Perspektive von rechtsradikalen oder linksradikalen Parodien einlullen lässt.
    Aber wir haben nun mal die Geschichte, in denen sich deutsche in Zeiten einer schweren Rezession und nach einer Kriegsniederlage rechtem Gedankengut gewidmet haben und anderen die Schuld gegeben haben. Die Juden, die Arbeitslosen, die Schwulen, die behinderten. Man hat sich dem völkischem und national gewidmet, die Demokratie und das geltende Rechtssystem Schritt für Schritt pervertiert und die unliebsamen Medien gleich geschaltet.
    Was daraus geworden ist wissen wir alle und jeder der sich sowas wieder wünscht, ist für mich ein Psychopath oder ein eingebildeter Tölpel.
    Denn heute sind es die Muslime, die faulen Hartz IV Empfänger und die LGBT Community, die weg sollen. Auch die Medien sollten am besten alle weg und durch ein gleichgeschaltetes Netzwerk ersetzt werden.
    Jetzt kann man einwerfen, dass man ja rechts sein kann und kein Nazi sein muss. Die meisten Leute in Nazi Deutschland waren auch keine überzeugten nazis. Aber wenn du genug von diesen Leuten hast die rechten den Weg ebnen indem sie für rechte Parteien votieren oder diese tolerier dann landet man irgendwann in einer Situation in welcher diese Parteien plötzlich doch zu Viel macht bekommen. Die wenigsten NSDAP Wähler haben Anfang der dreißiger geahnt, dass deren jüdische Nachbarn eine Dekade später in der gaskammer enden. Deshalb sollte man sich von einem solchen Gedankengut lösen und aufhören Feindbilder in Gruppen zu suchen, die so Inhomogen sind und sich einem Menschen freundlicheren Bild zu widmen. Man muss kein grüner werden, aber man sollte keiner Partei glauben die offen unseren Rechtsstaat und unsere Werte, die uns seit dem zweiten Weltkrieg so viel Wohlstand und Frieden gebracht haben in Frage stellen.

  20. Re: Amadeu-Antonio-Stiftung - Hell NO

    Autor: Fragger 09.08.20 - 01:14

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die DDR ist 30 Jahre her, aber die Leute von damals dürfen immer noch
    > kein
    > > Teil dieses Landes sein. Lebenslängliches Soziales Exil ist das Minimum
    > an
    > > Strafe.
    > >
    > > Anders hingegen bei NSDAP Mitgliedern. 30 Jahre nachdem er als
    > > Schreibtischtäter die Vernichtung durch Arbeit in der Tschechoslowakei
    > > betrieben hat wurde er tatsächlich Arbeitgeberpräsident. Da stand so
    > eine
    > > Vergangenheit nicht im Weg.
    >
    > Adenauer sagte dazu: Man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein
    > reines hat
    Das hier ist eine weitere entlarvende Aussage von dir: AAS und Kahane wirfst du eine halbe Verschwörungstheorie vor und bist voll der Menschenrechtler, weil du "Stasi-Mitarbeiter" (Lüge) nirgendwo haben willst.

    Auf die Frage, was denn nun mit den Nazis ist, die in der Regierung (!!! - Nicht in einer unabhängigen Organisation) saßen, sagst du indirekt: Egal... Scheint doch nicht so weit mit den Menschenrechten, Demokratie und Prinzipien her zu sein bei dir, oder?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Debeka Betriebskrankenkasse, Koblenz
  2. Hays AG, Mannheim
  3. DMK E-BUSINESS GmbH, Chemnitz, Berlin-Potsdam, Köln
  4. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
    Made in USA
    Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

    Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.

  2. Huawei-Chef: Die USA "wollen uns umbringen"
    Huawei-Chef
    Die USA "wollen uns umbringen"

    Huawei-Chef Ren Zhengfei betont nach dem Verkauf von Honor die Unabhängigkeit der Smartphone-Marke unter den neuen Besitzern. Die USA wollten sein Unternehmen vernichten.

  3. Digital Imaging: Koelnmesse beendet Photokina
    Digital Imaging
    Koelnmesse beendet Photokina

    War es das mit der Photokina? Oder gibt es einen Neustart für die Fotoleitmesse?


  1. 19:14

  2. 18:07

  3. 17:35

  4. 16:50

  5. 16:26

  6. 15:29

  7. 15:02

  8. 13:42