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Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

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  1. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: Emanuele F. 09.08.20 - 09:30

    Vielleicht hast du dich ja in nach offizieller Definition linksextremen Kreisen rumgetrieben? In der MLPD vielleicht?

    Das was du beschreibst, hat mit links an für sich nichts zu tun. Bestens Beispiel die Aussage "all cops are bastards".

    Das Blöde ist: Menschen, die für extreme Ansichten anfällig sind, wechseln oft (nicht immer!) vom einem Extrem ins Andere.

  2. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: jfolz 09.08.20 - 10:12

    HierIstMarco schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin Humanist und Exlinker. Weil mir als ich noch linker war die
    > Widersprüche zwischen Humanismus und linker Ideologie zu groß wurden. Denn
    > tatsächlich erlauben es die aktuell große linke Strömung des
    > Intersektionalismus nicht, menschenfreundlich zu denken. Und der
    > Verfolgungswahn ("Cancel-Culture") andersdenkender ist alles, aber nicht
    > menschenfreundlich.

    Meine Meinung: Cancel Culture existiert nicht. Es ist bestenfalls ein Sammelbegriff für viele verschiedene Dinge, die seit langem praktiziert werden. Boykott, Mobbing, Intrige und Verschwörung usw. Gerade prominenten Männern scheint "gecancelt" zu werden auch nicht dauerhaft zu schaden. Ein paar Auftritte werden abgesagt, es folgt die Entschuldigung und der Rückzug, wenig später gefolgt vom Comeback als wäre nichts gewesen.

    > Mit der Einteilung in feste Gruppen (Männer-Frauen, Schwarze-Weiße, etc.)
    > ist es nicht mehr möglich humanistisch von "Alle Menschen haben die
    > gleichen Rechte und Pflichten" zu reden.
    >
    > Dabei ist schwarz nicht gleich schwarz, Mann nicht gleich Mann, rechter
    > nicht gleich rechter. Menschen sind unterschiedlich und das darf aber in
    > der linken Ideologie nicht mehr sein. Die Situation, dass z.B. ein weißer
    > berechtigte Gründe hat, auf einen schwarzen böse zu sein, weil dieser eine
    > menschliche Katastrophe ist, kommt nicht vor.

    Die UN-Menschenrechtscharta ist in der Theorie wunderbar. In der Praxis kann von gelebter Gleichbehandlung nicht gesprochen werden. Sich in den humanistischen Elfenbeinturm zurückzuziehen und zu proklamieren "alle Menschen sind gleich, Problem gelöst!" ist natürlich leichter als an echter Gleichberechtigung zu arbeiten. Denn das bedeutet leider bestimmte Bevölkerungsgruppen zeitweilig zu Bevorteilen, damit sie gegenüber dem Rest der Gesellschaft aufholen können. Da das Geld kostet wirds dann schwierig.

  3. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: isaccdr 09.08.20 - 12:15

    jfolz schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------. Denn das bedeutet leider bestimmte
    > Bevölkerungsgruppen zeitweilig zu Bevorteilen, damit sie gegenüber dem Rest
    > der Gesellschaft aufholen können. Da das Geld kostet wirds dann schwierig.

    Das hört sich in der Theorie gut an. Es ist aber leider so, dass alle Menschen unterschiedlich leistungsfähig- und willens sind. Auch wenn alle mit den identischen Startbedingungen starten, wird es am Ende immer jemanden geben, der deutlich mehr leistet als die anderen und daher auch deutlich wohlhabender ist als die anderen. Nun eine Bevölkerunggruppe einen Vorteil zuzusprechen, führt letztendlich dazu, dass man den Vorteil, den sich ein anderer erarbeitet hat, entwertet. Am Ende musste er dann deutlich mehr leisten als die anderen, und hat am Ende noch das gleiche. Ist das Gerecht? In der Bilanz leider nicht und es widerspricht kräftig dem Leistungsprinzip, weil es keine Anreize mehr für Fleiß und Leistung gibt. In einer Marktwirtschaft funktioniert sowas nicht, soetwas lässt sich nur in einer sozialistischen Diktatur realisieren.

  4. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: Fragger 09.08.20 - 12:26

    Cöcönut schrieb:
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    > demon driver schrieb:
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    > > mke2fs schrieb:
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    > > > demon driver schrieb:
    > > >
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    > > > > Cöcönut schrieb:
    > > > >
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    > > > > > isaccdr schrieb:
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    > > > > > > MSW112 schrieb:
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    > > > > > > > Journalisten sind per Definition an nichts gebunden,
    > > > > > >
    > > > > > > Ändert nichts daran, dass man unprofessionelle Meinungsmache
    > > > > kritisieren
    > > > > > > kann und auch sollte.
    > > > > >
    > > > > > Dem Artikel konnte man doch spätestens bei "Die
    > > > Amadeu-Antonio-Stiftung
    > > > > > erklärt..." ansehen dass er in die Tonne gehört...
    > > > >
    > > > > Oh, da mag jemand die Amadeu-Antonio-Stiftung nicht? Danke für die
    > > > > Selbstauskunft.
    > > >
    > > > Was willst du damit implizieren?
    > > > Wer die Stiftung nicht gut findet und feststellt das sie eine
    > bestimmte
    > > > Lastigkeit in eine Richtung hat und keine neutrale Quelle ist ist dann
    > > ein
    > > > Nazi oder was möchtest du sagen?
    > >
    > > Was ich sagen möchte ist: Wer ein Problem mit Antifaschismus hat, der
    > ist
    > > das Problem.
    >
    > Ah, alles klar. Jeder der nicht die Terrororganisation Antifa unterstützt
    > ist damit der Feind. Wo du politisch stehst ist etwas weiter vom
    > Grundgesetz weg...
    Oh, Antifa, also der Antifaschismus, den fast alle Parteien und Organisationen und auch unser Verfassungsschutz betreiben (sollte), ist jetzt eine Terrororganisation? Verstehe. Würdest du mir bitte einen Beleg für diese Einordnung liefern?
    > >
    > > [...]
    > >
    > > > Bei Golem.de sollte man keine Haltung haben [...]
    > >
    > > Nö. Bei golem.de sollte man haben, was man dort für richtig hält. Nennt
    > > sich Pressfreiheit. Live with it.
    >
    > Es gab mal eine Zeit da hat man Nachrichten gelesen und sich anhand von den
    > Fakten eine Meinung gebildet.
    Diese Zeit ist auch heute. Nur weil du ein Problem damit hast, dass unangenehme Fakten nicht verschwiegen und direkt präsentiert werden, und deiner vorgebildeten Meinung widersprechen, heißt das nicht, dass die Nachrichten dich anlügen.

    > Heute bekommt man die Meinung von den
    > "Nachrichten" eingetrichtert und fragt sich dann wie viel davon wahr ist
    Fakten, die du nicht magst = Meinung = automatisch schlecht (nur, wenn es nicht meine Meinung ist). Verstehe, wir haben hier einen waschechten MeDiÄnKriTIeKa!

    PS: Auch früher gab es Meinungen in den Nachrichten. Nannten sich damals, wie auch heute, "Kommentar" oder "Gastbeitrag".

  5. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: goto10 09.08.20 - 12:30

    > Wer die Stiftung nicht gut findet und feststellt das sie eine bestimmte
    > Lastigkeit in eine Richtung hat und keine neutrale Quelle ist ist dann ein
    > Nazi oder was möchtest du sagen?

    Du weißt doch, frei nach Rezo: es gibt nur eine legitime Meinung in einer Demokratie. Jeder der das bestreitet ist ein Faschist. Also etwa 85% der Bevölkerung. *scnr*

  6. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: Fragger 09.08.20 - 12:31

    Nightdive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine gute Demokratie hat sowohl Rechte, Linke als auch Parteien in der
    > Mitte.
    > Erst die Vielfalt der Meinungen macht eine gute Demokratie aus.
    >
    > Die Verwässerung der Sprache durch Medien wie Golem bei begriffen wie
    > "rechts" ist halt einfach beschämend.
    > Was man selbstverständlich "bekämpfen" sollte sind extreme Positionen wie
    > Linksextreme,
    Bei jeder Demo werden Linksextreme von der Polizei verprügelt.

    > Ökoextremisten
    Decken sich fast immer mit den Linksextremen und die bekommen ihre Portion Prügel. Hambacher Forst und so mitbekommen?

    > Religiöse Extremisten (Hexenverbrennung !)
    Helfen wir indirekt, indem wir den Amerikanern erlauben, diese von unseren Stützpunkten aus mit Drohnen zu töten.

    > extreme Veganer
    Was sollen wir mit denen machen? An Schweine verfüttern?

    > Rechtsextreme
    Mit denen machen wir leider zu wenig. Die gehen im Verfassungsschutz, der Polizei, der Bundeswehr und den SEKs ein uns aus.

    Wir haben nun das Problem gefunden. Bist du dafür, dass wir Rechtsextreme stärker bekämpfen? Mut zur Wahrheit!

  7. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: goto10 09.08.20 - 12:33

    > Was ich sagen möchte ist: Wer ein Problem mit Antifaschismus hat, der ist
    > das Problem.

    Amadeu-Antonio-Stiftung und der Antifaschismus mit faschistischen Methoden? Nur weil sich jemand Antifaschist nennt, heißt das nicht er ist einer. Menschen mit anderen Meinung zu diskreditieren haben die Faschisten angewendet. Und was macht diese Stiftung? Genau das!

  8. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: goto10 09.08.20 - 12:36

    > Und "Meinungsmache" ist eh ein Quatschwort und -vorwurf; es ist nun mal
    > eine originäre, ja gesetzliche Aufgabe der Presse und der Medien, zur
    > Meinungsbildung beizutragen.

    Das ist weit, weit weg von Meinungsbildung. Es ist politische Indoktrination.

  9. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: goto10 09.08.20 - 12:45

    > Genau, die berichten nicht meine Meinung!!!

    Gute Journalisten trennen Bericht von Meinung. Leider gibt es in diesem Sinne kaum noch gute Journalisten.

    Der Spiegel gibt sogar zu, dass ihm Haltung wichtiger als Wahrheit ist. Die Aufarbeitung vom Fall Relotius hat wohl dazu geführt: "Hey Cool der Typ, das machen wir jetzt immer so." *scnr*

  10. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: goto10 09.08.20 - 12:51

    > linke menschenfreundlich, und deswegen sollte jede humanistisch denkende Person

    Dann waren die sowjetischen Straflager (Gulags) also der Hort der Menschenfreundlichkeit? Und die Toten durch Mao nur ein Akt der Menschlichkeit?

  11. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: goto10 09.08.20 - 12:52

    demon driver schrieb:
    > > Jo ist klar. Mao und Stalin waren ja auch Menschenfreunde.
    >
    > Mao und Stalin waren autokratisch-autoritär, das ist so ziemlich das
    > Gegenteil von links.

    Du drehst dir die Wirklichkeit auch immer so das es passt.

  12. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: HierIstMarco 09.08.20 - 12:59

    jfolz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die UN-Menschenrechtscharta ist in der Theorie wunderbar. In der Praxis
    > kann von gelebter Gleichbehandlung nicht gesprochen werden. Sich in den
    > humanistischen Elfenbeinturm zurückzuziehen und zu proklamieren "alle
    > Menschen sind gleich, Problem gelöst!" ist natürlich leichter als an echter
    > Gleichberechtigung zu arbeiten. Denn das bedeutet leider bestimmte
    > Bevölkerungsgruppen zeitweilig zu Bevorteilen, damit sie gegenüber dem Rest
    > der Gesellschaft aufholen können. Da das Geld kostet wirds dann schwierig.

    Das ist dann aber genau das, wo linke Ideologie menschenfeindlich wird, weil in Gruppen und nicht in Individuen gedacht wird.

    Nehmen wir mal Thomas Ruth aus Bottrop. Aufgewachsen als schmächtiger Junge wurde er in der Schule gemobbt, hat dafür aber viel gelernt und einen guten Schulabschluss. In seinem Leben hat er niemals einer Frau und schon garkeinem schwarzen etwas zu Leide getan. Als er sich jedoch auf seine Traumstelle bewirbt, wird er abgelehnt, weil die Frauenquote noch nicht erfüllt ist.

    Aus Sicht der Ideologie ist das vollkommen gerecht und korrekt. Denn Thomas ist männlich, hat also bisher die Vorteile des Patriarchats genossen, und soll gefälligst einer Frau den Vortritt lassen. Und wenn er keine Vorteile hatte (wie es hier der Fall ist), so gilt deine Argumentation, dass eine Benachteiligung von Thomas wegen seines Geschlechts gut ist, damit die Frauen endlich aufholen.

    Aber Thomas kann schlichtwegs nichts dafür. Weder hat er sich sein Geschlecht ausgesucht, noch ist er an irgendeiner Benachteiligung Schuld, noch hat er irgendeine Macht. Aber er ist der, der den Preis dafür zahlen soll. Ist das wirklich Gerechtigkeit? Ist das menschenfreundlich?

    Ich glaube, dass man Diskriminierung nur durch Transparente Entscheidungskriterien besiegen kann, die die Variablen komplett ausschließen und nur die wichtige und individuell veränderbare Variablen zählen lassen (Können, Noten, etc.). Aber das erlaubt die Ideologie nicht, sie bietet keinen Ausweg. Sie reißt nur das Pendel in die andere Richtung, auf zu neuer Diskriminierung.

  13. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: HierIstMarco 09.08.20 - 13:01

    Ich habe mich in der Fachschaft meiner Universität herumgetrieben, weil ich Veranstaltungen für Studenten Organisiert habe.

  14. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: Fragger 09.08.20 - 13:03

    HierIstMarco schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nightdive schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Oder habt ihr auch Probleme mit linken und nicht nur Linksextremen ?
    > >
    > > Warum sollte man? Rechte Ideologie ist tendenziell menschenfeindlich,
    > linke
    > > menschenfreundlich, und deswegen sollte jede humanistisch denkende
    > Person...
    >
    > Ich bin Humanist und Exlinker. Weil mir als ich noch linker war die
    > Widersprüche zwischen Humanismus und linker Ideologie zu groß wurden. Denn
    > tatsächlich erlauben es die aktuell große linke Strömung des
    > Intersektionalismus nicht, menschenfreundlich zu denken. Und der
    > Verfolgungswahn ("Cancel-Culture") andersdenkender ist alles, aber nicht
    > menschenfreundlich.
    Zu dem Schwachfug hat einen anderen Kommentator schon was geschrieben.

    > Mit der Einteilung in feste Gruppen (Männer-Frauen, Schwarze-Weiße, etc.)
    > ist es nicht mehr möglich humanistisch von "Alle Menschen haben die
    > gleichen Rechte und Pflichten" zu reden.
    Diese Einteilung kenne ich eher von der anderen Seite.

    > Dabei ist schwarz nicht gleich schwarz, Mann nicht gleich Mann, rechter
    > nicht gleich rechter. Menschen sind unterschiedlich und das darf aber in
    > der linken Ideologie nicht mehr sein.
    Doch. Was nicht sein darf ist, Menschen nach Eigenschaften aufzuteilen und ihnen vorzuschreiben, ob sie z.B. "echte Deutsche" sein können oder nicht.

    > Die Situation, dass z.B. ein weißer
    > berechtigte Gründe hat, auf einen schwarzen böse zu sein, weil dieser eine
    > menschliche Katastrophe ist, kommt nicht vor.
    Doch. Leider riecht dein Fall sehr nach "Ein Schwarzer hat mich blöd angemacht, deswegen sind alle N*ger so. ICH BIN KAEIKI NIN RSAISISSISIT!!!!1!1!111! LINKSFASCHISTEN1!!!" Habe ich schon oft genug gehört. Wenn man dann nachbohrt, kommt in 0,5% der Fälle übereifrige Linke und im Rest der Fälle doch etwas Rassismus raus.

    > Beispiele für menschenfeindliche Parolen gibt es ebenfalls:
    > #AllCopsAreBastarts (alle? Kennt ihr nicht meinen Kumpel von der Kripo der
    > bei Kindesentführungen ermittelt?),
    In welchen "linken Kreisen" hast du dich so getrieben? Bei den Marxisten-Leninisten, Anarchisten oder Automen? Die Parole ist natürlich Blödsinn, dass auf die gesamte "Linke" zu projezieren, ebenfalls.

    > #AllMenAreTrash (Naja, same),
    Siehe oben.

    > Kartoffeln (Für alle die nicht die TAZ lesen das steht für Deutscher und
    > darf scheinbar so gesagt werden).
    Das ist mir jetzt etwas zu viel Mimimi. Auch wenn die TAZ bekannt für ihre steile Thesen ist, ich würde gerne den Kontext kennen. Siehe oben :)

    > Aufgehört links zu sein habe ich übrigens, nachdem ich von anderen linken
    > persönlich angegriffen wurde, weil ich aufgrund von Recherche nicht der
    > Meinung war, dass das generische Maskulinum etwas mit Männern zu tun hat
    > (das männliche Gegenstück zu -in ist -erich).
    Du bist also nicht mehr links, weil du deine Position nicht verteidigen konntest und direkt in die Mimimi-Opferrolle verfallen bist? Wenn du keinen Widerspruch magst, hast du bei den Linken tatsächlich nichts zu suchen. Die denken bekanntlich selbstständig und brauchen keinen Füh... ähm, Hirten.

    PS: Wer kennt sie nicht, die Software Entwicklererichs, Lehrererichs und Rennfahrererichs? Und wer würde auch auf diese absurde und bescheuerte Idee kommen, dass das MASKULINUM etwas mit MASKULINEN MÄNNERN zu tun haben könnte? :'D

    > Damit war ich ihr
    > persönlicher Nazi geworden.
    Uh.

    Genug mitgespielt, jetzt kommt meine politisch inkorrekte Meinung:
    Du warst nie ein Linker. Ich habe schon genug PR-Aktionen miterlebt, wo überzeugte Rechte "ihre Geschichte" erzählten, von wegen sie wären links und Gründe hervorbrachten, warum sie nun rechts sind und warum das die richtige Wahl war. Das Problem ist, dass in rechter Manier geolgen und getäuscht wird:
    1. Die betroffenen Personen waren nie Linke. Waren in keiner linken Partei oder Gruppe. Sie waren ihr Leben lang nur überzeugte Rechte.
    2. Die "Gründe" sind absurd und man merkt direkt , dass sie die "Einsichten", was bei den Linken so angeblich falsch läuft, nur aus rechten Foren haben, wo gerne linke Strohmänner aufgestellt und verprügelt werden. Die Beschreibungen sind reine Karikaturen und dienen dazu, die eigenen Schafe zu bestätigen, dass sie auf dem RECHTEN Weg sind.

    Auf dich treffen die zwei Punkte zu. Die "Probleme" die du so nennst, sind ziemlich "frisch" und deine Beschreibung deckt sich mit der "Beschreibung", die man auf einschlägigen Anti-SJW-Outrage-YouTube-Kanälen und Foren dazu findet. Mit der Realität haben sie eher wenig zu tun.


    Ist auch wie mit den ganzen Kreationisten, die plötzlich erzählen, dass sie leitende Wissenschaftler auf den Satanisten-Atheisten-Uni waren und einen Doktor-Professoren-med-ph-Titel (ganz professionell mit Stethoskop) in Darwinismus haben. Dort haben sie und die anderen Wissenschaftler, ihren Erzählungen zu Folge, immer wieder rausgefunden, dass GOTT EXISTIERT UND JESUS DIE LIEBE IST!1!!11!11! Diese Meinung wird aber von der Satanisten-Muslimisten-Atheisten-Obama-Regierung unterdürckt und alle Studenten werden indoktriniert, das zu glauben. Fast hätte ich es vergessen, den Klimawandel haben sie auch ganz schnell in einer Mittagspause widerlegt.

    Wie viel davon wahr ist, kann jeder selbst entscheiden. Kleiner Tipp: Genauso viel, wie in der Schilderung des "Linken" Foristen :)

  15. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: Fragger 09.08.20 - 13:31

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jfolz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---. Denn das bedeutet leider bestimmte
    > > Bevölkerungsgruppen zeitweilig zu Bevorteilen, damit sie gegenüber dem
    > Rest
    > > der Gesellschaft aufholen können. Da das Geld kostet wirds dann
    > schwierig.
    >
    > Das hört sich in der Theorie gut an.
    Aber?

    > Es ist aber leider so, dass alle
    > Menschen unterschiedlich leistungsfähig- und willens sind.
    Das ist korrekt. Was hat das aber mit dem Thema zu tun? Willst du etwa sagen, dass Schwarze in den USA häufiger in Armut leben, nicht weil ihnen bis vor kurzem der höhere Bildungsweg, der für die gut bezahlten Berufe notwendig ist, institutionell verschlossen war und immer noch unterfinanziert wird, sondern weil Schwarze generell nicht leistungsfähig oder -willig sind?

    > Auch wenn alle
    > mit den identischen Startbedingungen starten, wird es am Ende immer
    > jemanden geben, der deutlich mehr leistet als die anderen und daher auch
    > deutlich wohlhabender ist als die anderen.
    Das ist korrekt. Nur haben wir leider keine identischen Startbedingungen, manche leisten weniger und bekommen mehr, weil die Eltern z.B. eingreifen und manche leisten viel und bekommen nichts.

    > Nun eine Bevölkerunggruppe einen
    > Vorteil zuzusprechen, führt letztendlich dazu, dass man den Vorteil, den
    > sich ein anderer erarbeitet hat, entwertet.
    Nö. Weil man ja die Startbedingungen etwas angleicht. Der, der mit dem silbernen Löffel geboren wurde und sich auf einer Elite-Uni 10 Semester lang von seinen Eltern ein entspanntes 6-Semester-Studium finanziert bekommt und sich gerade so durchschlägt, weil er eigentlich nicht die Fähigkeiten dazu hat, muss nicht unbedingt noch mehr Vorteile von Staat bekommen.

    Der, dessen Eltern in Armut leben und der zwei Nebenjobs annehmen muss, um sich das 6-Semester-Studium in 4 Semestern (mehr Geld ist nicht drin) zu finanzieren, könnte vielleicht etwas Vorteile vom Staat gebrauchen. Dadurch wird aber die "Leistung" des ersteren nicht entwertet.

    > Am Ende musste er dann deutlich
    > mehr leisten als die anderen, und hat am Ende noch das gleiche.
    Nö. Wie schon oben geschrieben: Du gehst von gleichen Startbedingungen aus. Die gibt es aber nicht. Deswegen muss der "gefühlt-benachteiligte" nicht mehr leisten. Im Gegenteil, der mit den schwierigen Startbedingungen muss dann nicht übermäßig viel leisten, um das gleiche zu erreichen (In der Nacht kellnern, am Tag zeitgleich drei Vorlesungen besuchen, Schlaf kann er in zwei Jahren nachholen).

    > Ist das
    > Gerecht?
    Ja. In deiner Fantasiewelt wäre es tatsächlich ungerecht. Wir leben aber in der Realität.

    > In der Bilanz leider nicht und es widerspricht kräftig dem
    > Leistungsprinzip, weil es keine Anreize mehr für Fleiß und Leistung gibt.
    Derjenige der bereit ist, für ein Studium mehrere Jahre lang 18 Stunden/Tag zu schuften, wird plötzlich kein fauler Sack werden, wenn der Staat ihm etwas Geld gibt. Die Propaganda "gib Geld und jeder wird faul" wird an der Lebenswirklichkeit von allen Ländern widerlegt, die ein Sozialsystem haben.

    Vielleicht weniger RTL/Bild über Hartz4 lesen oder von sich auf andere schließen?

    > In einer Marktwirtschaft funktioniert sowas nicht, soetwas lässt sich nur
    > in einer sozialistischen Diktatur realisieren.
    o_O?

    Zu viel "neo-konservative", von Ölmilliardären finanzierte Youtube-Vide... ähm, ich meine "5-Minuten-Kurse" einer bestimmten """UNIVÄRZITÄT2"2"(tm) mit vielen bunten, sinnlosen Grafiken geguckt und nicht richtig reflektiert?

    Das, was nicht realisierbar ist, haben alle Industrienationen realisiert (mit Ausnahme der USA, wo bald die Hälfte der Menschen wegen Corona auf der Straße leben müssen). Selbst viele Entwicklungsländer haben das geschafft. Hier in Deutschland nennen wir es "soziale Marktwirtschaft", und auch wenn AfDler und Covidioten was anderes behaupten, nein, wir leben nicht in einer Diktatur. Ja, böse, da steht "sozial" und das ist fast so schlimm wie SOZIALISMUS UND KOMMUNISMUS UND IN VENEZUELLA ESSEN MENSCHEN RATTEN1!!!!1

  16. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: Fragger 09.08.20 - 13:39

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Was ich sagen möchte ist: Wer ein Problem mit Antifaschismus hat, der
    > ist
    > > das Problem.
    >
    > Amadeu-Antonio-Stiftung und der Antifaschismus mit faschistischen
    > Methoden?
    Welche faschistische Methoden?
    - Stellen sie AfDler vor die Wand und erschießen sie sie? Nö, das will aber so mancher AfDler/Faschist mit andersdenkenden Politikern tun.
    - Zerren sie rechte Presseverlage auf die Straße? Nö, das will aber so mancher AfDler/Faschist mit der LÜGENPRESSE11!1! tun.
    - Jagen sie AfDler im Bundestag? Nö, das macht nur extra3, wenn ein AfD-Politiker mit Mut zur Wahrheit vor Journalisten wegläuft.
    - Wollen sie AfDler/Faschisten nach Anatolien entsorgen? Nö, dass wollen nur die AfDler/Faschisten mit jedem tun, der den Ariertest nicht besteht (oder eine andere Meinung hat).

    Dafür, dass die AAS angeblich mit faschistischen Methoden arbeitet, arbeitet die AAS nicht mit faschistischen Methoden. PS: Widerspruch und Gegenrede sind keine faschistischen Methoden.

    > Nur weil sich jemand Antifaschist nennt, heißt das nicht er ist
    > einer.
    Korrekt. Deswegen nennen "ich-bin-ja-kein-aber"-Nazis jeden, dessen Meinung sie nicht teilen, Faschist und stellen sich als Antifaschisten dar:
    - FemiNAZIS
    - LinksFASCHISTEN
    - Anti-Deutsche-FASCHISTEN(Antifa)
    - MeinungsFASCHISMUS(Falls Gegenrede kommt)

    > Menschen mit anderen Meinung zu diskreditieren haben die Faschisten
    > angewendet.
    Das tun sie immer noch, auch hier in diesem Forum.

    > Und was macht diese Stiftung?
    Demotratischer Diskurs, Aufklärung und Debatten.

    > Genau das!
    5 Points from Hufflepuff!

  17. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: Fragger 09.08.20 - 13:45

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Genau, die berichten nicht meine Meinung!!!
    >
    > Gute Journalisten trennen Bericht von Meinung. Leider gibt es in diesem
    > Sinne kaum noch gute Journalisten.
    Du musst verstehen: Nur weil dir Fakten nicht gefallen, heißt es nicht, dass der Journalist seine Meinung da reinpackt.

    Kurios ist folgendes: Meinungsfreiheit wird von den üblichen Verdächtigen ja wie eine Monstranz hochgehalten, Kritik und Gegenrede prallt darauf ab! Meinungsfreiheit gilt auch für Holocaustleugnung, Gewaltaufrufe und anderes1!! Auf Foren darf der Betreiber nichts löschen, sonst verletzt er meine MEIN-UNKS-FRAJHAIT1!!1!!

    Voll die prinzipientreuen Edelmänner! Vorbildhaft! Was sagen sie zur Presse? Journalisten dürfen auf ihrer eigenen Plattform keine Meinung äußern... O_O :'D

    > Der Spiegel gibt sogar zu, dass ihm Haltung wichtiger als Wahrheit ist. Die
    > Aufarbeitung vom Fall Relotius hat wohl dazu geführt: "Hey Cool der Typ,
    > das machen wir jetzt immer so." *scnr*
    Ich weiß, Lügenpresse und so, und du bist voll der informierte MeDiJEnKrieTiekA!1

    Aber, was hat der Spiegel mit Golem zu tun? Noch ist die AfD nicht an der Macht, noch sind wir nicht gleichgeschaltet. Spiegel und Golem sind zwei verschiedene Dinge...

  18. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: jfolz 09.08.20 - 13:47

    HierIstMarco schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nehmen wir mal Thomas Ruth aus Bottrop.

    Was hat ein hypothetischer Thomas damit zu tun, dass deine schönen Theorien in der Praxis seit Jahrzehnten scheitern?

    https://www.bmfsfj.de/blob/93874/7d4e27d960b7f7d5c52340efc139b662/frauen-in-fuehrungspositionen-deutsch-data.pdf

    Ein generelles Missverständnis, was u.a. bei den Betroffenen für derartige Ablehnung sorgt ist, dass auch in einer prinzipiell überdurchschnittlich privilegierten Personengruppe immer Einzelne weniger gut weg kommen.

  19. Re: Linke Ideologie ist nicht humanistischer

    Autor: Emanuele F. 09.08.20 - 13:47

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hört sich in der Theorie gut an. Es ist aber leider so, dass alle
    > Menschen unterschiedlich leistungsfähig- und willens sind. Auch wenn alle
    > mit den identischen Startbedingungen starten, wird es am Ende immer
    > jemanden geben, der deutlich mehr leistet als die anderen und daher auch
    > deutlich wohlhabender ist als die anderen.

    Und das machst du allen Ernstes an dem Herkunftsland, an der Hautfarbe, dem Geschlecht oder der Se*ualität fest!?! Dann bist du auf derselben Argumentationsebene wie Bernd Höckler!

    Edit: Tippfehler (und nein, den Bernd lasse ich stehen)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.20 13:54 durch Emanuele F..

  20. Re: Ihr meint Rechtsextreme und nicht Rechte oder ?

    Autor: Fragger 09.08.20 - 13:49

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > linke menschenfreundlich, und deswegen sollte jede humanistisch denkende
    > Person
    >
    > Dann waren die sowjetischen Straflager (Gulags) also der Hort der
    > Menschenfreundlichkeit? Und die Toten durch Mao nur ein Akt der
    > Menschlichkeit?
    Wie schon geschrieben wurde: Diktaturen und keine Freiheit. Mao und Gulags haben mehr mit der Nazi-Ideologie zu tun, als mit der linken.

    Dein SCHACH-MATT!1!-Argument ala "es hieß nationalSOZIALISMUS1!!1 HITLER WAR LINKS1!!!" zieht nicht wirklich. Oder wollen wir über Demokratien herziehen, schließlich ist es die "DEMOKRATISCHE Volksrepublik Korea" und die "Deutsche DEMOKRATISCHE Republik"?

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