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"Rechtsextrem"

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  1. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: quineloe 09.08.20 - 21:57

    In den USA sind sie es ein bisschen offener als hier



    Verifizierter Top 500 Poster!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.20 21:57 durch quineloe.

  2. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Emanuele F. 09.08.20 - 22:10

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nazi sein ist kein urdeutsches Privileg... die gibts überall

    Hat wer das Gegenteil behauptet?

  3. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Flobee 09.08.20 - 23:40

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flobee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wikipedia und die Meinung eines "Forschers" ohne akademischen Titel. Das
    > > sind keine Quellen, nur Meinungen. Bitte nächster Versuch.
    >
    > 1. Warum braucht es einen akademischen Titel um jemanden etwas zu glauben?
    >
    > 2. Setz dich erstmal mit dem genannten auseinander. Der Wikipedia-Artikel
    > stützt seine Aussagen auf 503 weitere Quellen.

    Oa, 503. Na die können sich ja nicht irren. Lol.

  4. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Emanuele F. 09.08.20 - 23:48

    Flobee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomate.salat.inc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Flobee schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wikipedia und die Meinung eines "Forschers" ohne akademischen Titel.
    > Das
    > > > sind keine Quellen, nur Meinungen. Bitte nächster Versuch.
    > >
    > > 1. Warum braucht es einen akademischen Titel um jemanden etwas zu
    > glauben?
    > >
    > > 2. Setz dich erstmal mit dem genannten auseinander. Der
    > Wikipedia-Artikel
    > > stützt seine Aussagen auf 503 weitere Quellen.
    >
    > Oa, 503. Na die können sich ja nicht irren. Lol.

    Dann mach dir doch die Mühe und belege, warum der Wikipedia-Eintrag samt 503 Quellen irrt, aber aus den Fingern gesaugtes Geschwurbel auf PI News nicht ;)

  5. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: drdoolittle 10.08.20 - 07:13

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber mal Butter bei die Fische: wer selbst die Gefährlichkeit von
    > Corona-Infektionen leugnet und Windkraft sowie Photovoltaik bekämpft oder
    > mit Rassentheorien hausieren geht, der hat auf einem wissenschaftsaffinen
    > IT-Magazin eigentlich nichts verloren.

    This!

  6. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: pioneer 10.08.20 - 07:44

    OK, nach der Definition sind SPD, Grüne und Linke aber auch linksextrem. Wenn dann muss man schon mit gleichem Maß messen.

  7. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: pioneer 10.08.20 - 07:50

    Die Definition von rechtsextrem in Deutschland hat sich (links)extrem gewandelt. Heute ist jeder rechtsextrem, der nicht ausnahmslos alles, was mit Migration und Zuwanderung zu tun hat, vorbehaltlos bejubelt.

    Helmut Schmidt gälte heute als rechtsextrem. Traurig aber wahr.

    https://www.youtube.com/watch?v=AFvDyuEHzrU



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.20 07:54 durch pioneer.

  8. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Mampfradler 10.08.20 - 08:22

    Das ist halt auch so eine leere Behauptung. Fakt ist, dass auch vor 10 Jahren schon die Leute mit ganz weit linken Meinungen vom durchschnittlichen CDU/CSU-Wähler eine Meinung hatten, die diese in die Nähe von Nazis rückte.

    Fakt ist auch, dass die breite Mehrheit ihre Meinung bezüglich was Rechtsextrem ist keinen millimeter geändert hat.

    Der dritte fakt ist, dass dir die Meinung von linken Punks, Autonomen etc schon vor 10 Jahren völlig egal war, jetzt zerrst du sie aber in die Mitte, um die Mehrheit für deine Sache zu vereinnahmen.

  9. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: mke2fs 10.08.20 - 08:24

    Wikipedia kann bei strittigen Themen nicht als Quelle dienen - höchstens die Quellen die sie dort angeben und die muss man auch validieren.

    Die Wikipedia hat je nach dem auf welchem Gebiet geschrieben wird (und wer da gerade der lokale Herrscher ist) entweder ein rechtes oder ein extrem linkes Verständnis. Da werden dann auch schon mal Wertungen vorgenommen die einer Enzyklopädie nicht zustehen und Behauptungen ohne Nachweis zugelassen.
    Wie es um einen Artikel steht sieht man häufig wenn man auf die Diskussionsseite zur Seite schaut, bei kritischen Themen findet man dort häufig wüste Beschimpfungen und Spuren von Edit-Wars.

    Wikipedia ist schon deswegen nicht wirklich eine Referenz da als Quellen Zeitungen und Zeitschriften zugelassen sind die nicht den Anspruch haben wissenschaftlich zu arbeiten und ihrerseits auch aus Wikipedia zitieren.


    Zum eigentlichen Thema, die AFD ist vermutlich eher nicht Rechtsradikal (im gesamten), sie haben aber sicher Personen in leitenden Positionen und in ihrer Mitgliedschaft die es sind.
    Rechts-Populistisch trifft es eher, so wie andere vergleichbare Parteien FPÖ zum Beispiel.
    Selbiges findet man zum Beispiel auch bei "die Linke" nur auf der anderen Seite des Spektrums, wahrscheinlich würde aber niemand auf die Idee kommen der "die Linke" zu unterstellen das sie Linksextremistisch ist nur weil sie Maoisten, Stalinisten, Trotzkisten und Kommunisten (es gibt sogar eine kommunistische Plattform die nicht eben klein ist) unter ihren Mitgliedern hat oder sogar in der Führungsetage.
    Die Partei ist immer die Summe ihrer Teile, da kann man sich nicht einzelne Strömungen oder Personen herausgreifen und urteilen.

  10. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: pioneer 10.08.20 - 08:42

    Da ist ein Link im Beitrag, der die "Meinung" belegt. Würde das heute ein Politiker der SPD sagen, würde er einen Parteiausschluss bekommen, wie Sarrazin.

    Und Dein "Fakt" ist auch nur Deine Meinung ohne jeden Beleg!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.20 08:44 durch pioneer.

  11. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Emanuele F. 10.08.20 - 09:07

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum eigentlichen Thema, die AFD ist vermutlich eher nicht Rechtsradikal (im
    > gesamten),

    Doch, auch laut Verfassungsschutz und Extremismusforschern ist sie das (im Gesamten).

    > sie haben aber sicher Personen in leitenden Positionen und in
    > ihrer Mitgliedschaft die es sind.

    Nenne mir nur ein Mitglied in leitender Position, das sich nicht bereits mehrfach rassistisch geäußert hat.

    > Rechts-Populistisch trifft es eher, so wie andere vergleichbare Parteien
    > FPÖ zum Beispiel.

    Nö.

    > Selbiges findet man zum Beispiel auch bei "die Linke"

    Wer ernsthaft die Linke auf eine Stufe mit der AfD stellt, hat den Knall nicht gehört.

    Ein ähnliches Grad der Extremismus findest du bei der MLPD, aber ganz sicher nicht bei der Linken. Die Linke ist ungefähr so weit links, wie die CSU rechts.

    Aber selbst mit der MLPD funktioniert die Hufeisentheorie nicht: von rechts droht die weitaus größere Gefahr und das sage nicht ich einfach so.

  12. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Emanuele F. 10.08.20 - 09:10

    pioneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Definition von rechtsextrem in Deutschland hat sich (links)extrem
    > gewandelt. Heute ist jeder rechtsextrem, der nicht ausnahmslos alles, was
    > mit Migration und Zuwanderung zu tun hat, vorbehaltlos bejubelt.

    Quelle für diese steife Behauptung? Fakt ist: ein Herr Gauland galt auch zu seinen Zeiten bei der CDU bereits als radikal rechts. Die "Affäre Gauland" sagt dir nichts?

  13. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: KnutRider 10.08.20 - 10:00

    pioneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute ist jeder rechtsextrem, der nicht ausnahmslos alles, was
    > mit Migration und Zuwanderung zu tun hat, vorbehaltlos bejubelt.
    Das ist Schwachsinn. Aber es darf sich jeder als rechtsextrem oder als Sympathisanten von Rechtsextremismus betiteln, der entsprechende Strukturen und Ansichten unterstützt, angefangen bei der AfD, spätestens seit dem Klar ist das ein Herr Höcke & Co nichts weiter als Faschisten sind, und der Herr Gauland diesen als die Mitte der Partei sieht. Ganz abgesehen von den Entgleisungen des Herrn Gauland selbst.

    Natürlich darf es einen sachlichen Konsens geben. Sachlich! Kriegen die allerwenigsten scheinbar hin.

    Ich als ganz übler linker Antifa sage ganz sachlich das unsere Regierung Fehler gemacht hat bzgl der Flüchtlingskrise zB das bestimmte Personen einreisen konnten ohne Kontrolle der Identität. Dabei geht es mir vorrangig darum das zB Kriegsverbrecher auf ihre Opfer hier treffen u.ä.

    Wenn man allerdings sich hinstellt und Menschen im Mittelmeer ersaufen lassen will, Handgranaten in Räume oder dagegen wettert das Flüchtlingskinder bitte in Griechenland verrecken sollen, dann ist das nichts weiter als menschenverachtende, fremdenfeindliche Scheisse.

  14. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Emanuele F. 10.08.20 - 10:11

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man allerdings sich hinstellt und Menschen im Mittelmeer ersaufen
    > lassen will, Handgranaten in Räume oder dagegen wettert das
    > Flüchtlingskinder bitte in Griechenland verrecken sollen, dann ist das
    > nichts weiter als menschenverachtende, fremdenfeindliche Scheisse.

    Und das wird es auch immer sein, wie sehr man es auch dreht und wendet. An der Definition von Rechtsextremismus hat sich nichts geändert, wohl aber an verstärkt zu beobachtenden Bemühungen, ihn schönzufärben, zu verharmlosen und in die Mitte der Gesellschaft zu bringen.

    Und nochmal an alle: Ja, auch salonfähig gewordener Rassismus ist immer noch Rassismus und im Zweifel auch die "Mitte der Gesellschaft" rechts - oder war sie das im dritten Reich etwa nicht? #WehretDenAnfängen

  15. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: pioneer 10.08.20 - 10:28

    Die Quelle haste leider wegeditiert. Musste das Video halt auch mal gucken. Schmidts Meinung wäre in der heutigen SPD nicht mehr akzeptiert und würde einen Skandal nach sich ziehen.

  16. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: KnutRider 10.08.20 - 10:34

    pioneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Quelle haste leider wegeditiert. Musste das Video halt auch mal gucken.
    > Schmidts Meinung wäre in der heutigen SPD nicht mehr akzeptiert und würde
    > einen Skandal nach sich ziehen.

    Gut das du meinen Beitrag auf das Weglassen des Videos von Herrn Schmidt reduzierst.

  17. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Fragger 10.08.20 - 10:35

    Flobee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomate.salat.inc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Flobee schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wikipedia und die Meinung eines "Forschers" ohne akademischen Titel.
    > Das
    > > > sind keine Quellen, nur Meinungen. Bitte nächster Versuch.
    > >
    > > 1. Warum braucht es einen akademischen Titel um jemanden etwas zu
    > glauben?
    > >
    > > 2. Setz dich erstmal mit dem genannten auseinander. Der
    > Wikipedia-Artikel
    > > stützt seine Aussagen auf 503 weitere Quellen.
    >
    > Oa, 503. Na die können sich ja nicht irren. Lol.
    Beantworte mir einige Fragen:
    1. Wenn ich wissenschaftlich arbeite und Wikipedia auftaucht, darf ich es benutzen?
    A) Es ist nicht erlaubt, weil Wikipedia generell als nicht-wissenschaftlich anerkannt ist.
    B) Es ist erlaubt, wenn ich den Wikipedia-Artikel als Startpunkt benutze und die Quellen abarbeite. Wikipedia selbst darf ich nicht direkt zitieren.

    2. Wenn in einem Wikipedia-Artikel 503 wissenschaftlich anerkannte Quellen verlinkt sind und sie alle in der Grundtendenz zu ähnlichen Ergebnissen kommen:
    A) Kann man davon ausgehen, dass diese Tendenz in der Regel stimmt. Es schadet auch nicht, die Quellen stichpunktartig zu überprüfen, um sicher zu gehen.
    B) Stimmt diese Tendenz auf keinen Fall, weil es auf Wikipedia steht.
    C) Stimmt diese Tendenz 100%, wenn sie sich mit meiner Meinung deckt, und stimmt 0%, wenn es meinem Weltbild widerspricht.

    3. Wenn ich mit einer Aussage in einem Wikipedia-Artikel nicht einverstanden bin:
    A) Schreie ich, dass Wikipedia von Spenden finanziert wird und jedem klar ist, wer spendet und dass Wikipedia nicht objektiv sein kann.
    B) Melde ich mich auf Wikipedia an und ändere die Aussagen so, dass sie meinem Weltbild entsprechen, ohne Quellen anzugeben.
    C) Überprüfe ich die Quellen zu der Aussage. Dann suche ich mir andere, wissenschaftlich anerkannte Quellen. Ich ergänze den Wikipedia-Artikel an der entsprechenden Stelle (z.B. in dem Abschnitt "Kritik" o.ä.) und bringe diese Quellen ein, falls sie da nicht schon stehen.

  18. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Fragger 10.08.20 - 10:55

    pioneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Definition von rechtsextrem in Deutschland hat sich (links)extrem
    > gewandelt.
    Nö, sie ist immer noch so, wie sie war.

    > Heute ist jeder rechtsextrem, der nicht ausnahmslos alles, was
    > mit Migration und Zuwanderung zu tun hat, vorbehaltlos bejubelt.
    Ich bejubele das nicht, was im Sommer 2015 passiert ist. Als "Nazi" wurde ich aber noch nie bezeichnet. Vielleicht, weil ich das schaffe, was viele "ich-bin-ja-kein-aber"-Nazis nicht schaffen: Mich vom Scheißbefehl zu distanzieren und dem "Menschen-im-Mittelmeer-ersaufen-lassen-oder-gezielt-ertränken" direkt und bestimmt entgegenzutreten.

    Auf der anderen Seite wurde ich schon als Linksfaschist, Linksgrünversifft, Überwachungsstaatbefürworter, Merkel-Wähler (o_O?) und gewalttätiger Antifaschist bezeichnet. Immer von Menschen, die nach eigener Aussage "iN dER MiEtTtÄ uNd NIeChT RäChTZ" sind...

    > Helmut Schmidt gälte heute als rechtsextrem. Traurig aber wahr.
    Nope. "Gälte". Wo genau? In rechten Kreisen, wo man alles versucht, zuvereinnehmen?

    Die Rechten haben sich schon immer in der Opferrolle gesuhlt. Von wegen, man darf nichts sagen. Auch haben die Rechten schon immer Personen (z.B. Anne Frank. Weil Gegenrede von LINKSFASCHISTSTEN1!!! ja bekanntlich mit KZs gleichzusetzen ist -_- ) oder Sprüche ("Als sie mich holten..." nuff said) vereinnahmt, die ihnen (verbal) ins Gesicht schlagen würden.

    Letztes Jahr oder so haben ein Paar "ICh Bin Kajn NAZiS1!!1"-Nazis eine PR-Kampagne gestartet, bei der sie Photoshop bemüht haben, um sich mit einen Mundknebel abzubilden. Warum? Weil "Gegenrede oder Hausrecht (nur gegen Sie) = Zensur" ist. Als man darauf hingewiesen hat, dass auch Hitler diesen PR-Stunt abgezogen hat (bevor er an der Macht war), oh, das Gejohle war groß: "WÄHHHH11!1 WIR WER DEN mIT NAZIISSI VERGLIECHENEN1!11".

    Was lernen wir daraus:
    - Die Strategie der Rechten hat einen Bart, besteht aus den zwei Komponenten "Mimimi" und "Mimimi" und ist durchschaubar.
    - Wenn man nicht wie ein Nazi aussehen will, sollte man es vermeiden, einen auf Nazi zu machen, oder generell, ein Nazi zu sein.

  19. Re: "Rechtsextrem"

    Autor: Emanuele F. 10.08.20 - 10:58

    ... oder die "Identitären", die sich selbst aus einer Vorlesung geworfen haben! :D

  20. Die AfD ist eine Alternative

    Autor: HierIstMarco 10.08.20 - 11:13

    Ich glaube die AfD ist am charakteristischen nicht mit links oder rechts zu beschreiben, sondern als regierende Alternative.

    Es existieren Themen, bei denen alle Regierungsparteien der selben Meinung sind. Bestes Beispiel: Keine Zusammenarbeit mit der AfD. Es gibt einige weitere.
    Nun gibt es einen Wähler X, der in einem dieser Themen anderer Meinung ist als die Gesamtheit der Regierungsparteien. Er wird AfD-Symphatisant, weil diese seine Meinung repräsentieren und er von ihnen vertreten wird.

    Die Themenmenge besteht natürlich auch aus rechten Themen, aber eben auch aus vielen anderen. Die AfD ist damit das, was früher die CSU/CDU war: Ein Auffangbecken, das die Demokratie nach rechts begrenzt indem sie rechte gerade noch so einschließen.

    Damit nimmt sie aus meiner Sicht eine wichtige Position ein, genauso wie die Linke, denn in einer Demokratie ist es wichtig, dass sich alle vertreten fühlen, damit kein Extremismus durch das Gefühl der Ausgeschlossenheit und Nichtbeachtung entsteht. Nur so gehen die extremen Positionen im später geschlossenen Kompromiss unter.

    Unter diesem Gesichtspunkt finde ich die "Klare Kante" der anderen Parteien, die ihren Höhepunkt in Thüringen fand, gegen die AfD sehr problematisch. Sie schließt nämlich aus, und verweigert damit den entsprechenden Wählern das Gefühl von Teilhabe.

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