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Theoretische Hürden

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  1. Theoretische Hürden

    Autor: Theoretiker Sondergleichen 02.11.10 - 10:50

    Theoretische Hürden:

    1. Wenn ich all meine externen Mailadressen nur noch per Hotmail abrufen will, wozu brauche ich dann überhaupt noch die externen Mailadressen?

    2. Wenn es mir zu viel Mühe macht, all meine Mailadressen per Web abzufragen, dann nutze ich einen richtigen E-Mail-Client oder leite einfach die E-Mails alle an eine gemeinsame Adresse weiter und muß dann nur eine Oberfläche benutzen.

    3. Wenn ich den Hotmail-Dienst nur ab und zu brauche, dann muß ich doch alle externen Mailserver dauerhaft so umstellen, daß die Mails auf dem externen Mailserver verbleiben, was ich vermutlich gar nicht will, wenn ich mal nicht Hotmail verwende.

    4. Sollte ich meine Mailpaßwörter Hotmail anvertrauen?

  2. Re: Theoretische Hürden

    Autor: ps 02.11.10 - 11:04

    Theoretiker Sondergleichen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 4. Sollte ich meine Mailpaßwörter Hotmail anvertrauen?

    macht es einen unterschied ob notorisch unterbeschäftigte sysadmins bei hotmail/microsoft oder bei webhoster x ihre zeit damit totschlagen, deine brisanten liebesemails, packende thriller vom letzten wochenende und nicht zuletzt deine saugeheimen terrorpläne mitlesen?

  3. Re: Theoretische Hürden

    Autor: checker vom neckar 02.11.10 - 11:13

    Es geht hier nicht alleine um das Zugänglichmachen von Informationen, sondern um die Bündelung solcher: Zugang zu Hotmail bedeutet dann Zugang zu allen dort registrierten Diensten. Da steht dann die Bequemlichkeit gegen die Streuung von Risiken.

  4. Re: Theoretische Hürden

    Autor: jfskladkhfsdklah 02.11.10 - 11:24

    Ich nutze das bei googlemail schon seit langem so. Mit der Zeit sammelten sich bei unterschiedlichen E-Mail-Anbietern einige Adressen an und ich habe keine Lust mich durch den gmx-Werbewahnsinn zu klicken. Darum alles mit googlemail absammeln und da lesen. Und wenn ich dann immernoch einen Client brauche, kein Problem, muss ja nur mein googlekonto einrichten und das kann Thunderbird ja mitlerweile in Sekunden.

  5. Re: Theoretische Hürden

    Autor: wechselgänger2 02.11.10 - 11:33

    Theoretiker Sondergleichen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 1. Wenn ich all meine externen Mailadressen nur noch per Hotmail abrufen
    > will, wozu brauche ich dann überhaupt noch die externen Mailadressen?

    - Weil diese anderswo bekannt sind und es schwer bis unmöglich ist, überall eine neue Adresse eintragen zu lassen.

    - Weil man für bestimmte Anlässe bestimmte Adressen verwenden will, z.B. Trennung Familie, Onlinespiele, "fragwürdige" Foren etc.

    ...

    > 2. Wenn es mir zu viel Mühe macht, all meine Mailadressen per Web
    > abzufragen, dann nutze ich einen richtigen E-Mail-Client oder leite einfach
    > die E-Mails alle an eine gemeinsame Adresse weiter und muß dann nur eine
    > Oberfläche benutzen.

    Ich kann hier auf Arbeit z.B. keine eigene Software installieren, und in das Firmen-Outlook werde ich keine private Adressen einrichten. Ich bin also an einen Webmailer angewiesen, wenn ich während der Arbeit mal eben private Mails checken/schreiben will.

    > 3. Wenn ich den Hotmail-Dienst nur ab und zu brauche, dann muß ich doch
    > alle externen Mailserver dauerhaft so umstellen, daß die Mails auf dem
    > externen Mailserver verbleiben, was ich vermutlich gar nicht will, wenn ich
    > mal nicht Hotmail verwende.

    Die Einstellung, ob Mails beim Pop3-Abruf auf dem Server verbleiben oder nicht, wird im Client (hier: Hotmail) vorgenommen, nicht auf dem Server.

    > 4. Sollte ich meine Mailpaßwörter Hotmail anvertrauen?

    Das müsstest du für dich entscheiden, das kann dir niemand abnehmen ;)



    Und wegen des Argumentes, daß man mit GMail und co. ja schon Postfächer einsammeln kann:

    Werden Mails, die man unter ein der anderen Identitäten verschickt, auch über die Mailserver des jeweiligen Dienstes versendet?
    Wenn nicht bekommt man unter Umständen Probleme mit Spamwächtern.

  6. Re: Theoretische Hürden

    Autor: few 02.11.10 - 12:28

    > Ich kann hier auf Arbeit z.B. keine eigene Software installieren, und in
    > das Firmen-Outlook werde ich keine private Adressen einrichten. Ich bin
    > also an einen Webmailer angewiesen, wenn ich während der Arbeit mal eben
    > private Mails checken/schreiben will.

    Und warum braucht man dafür nun Hotmail?

  7. Re: Theoretische Hürden

    Autor: ps 02.11.10 - 14:24

    wechselgänger2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Werden Mails, die man unter ein der anderen Identitäten verschickt, auch
    > über die Mailserver des jeweiligen Dienstes versendet?

    das kann man bei google nach vorliebe gestalten, standardmässig (und der einfachheit halber) wird der mailserver von google verwendet

  8. Re: Theoretische Hürden

    Autor: Drachen_ 02.11.10 - 14:58

    jfskladkhfsdklah schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > Ich nutze das bei googlemail schon seit langem so. Mit der
    > Zeit sammelten sich bei unterschiedlichen E-Mail-Anbietern
    > einige Adressen an und ich habe keine Lust mich durch den
    > gmx-Werbewahnsinn zu klicken.

    Tja, bis auf die wöchentliche Community-Info-Mail kann man das alles bei GMX abstellen. Diese wöchentliche Mail kann man von POP3-Client noch in den Spam-Ordner filtern lassen und dann hat man Ruhe. Dazu braucht man aber ein wenig Verstand, "keine Lust" langt da nicht ... :-P

    > Darum alles mit googlemail absammeln und da lesen. Und wenn
    > ich dann immernoch einen Client brauche, kein Problem, muss
    > ja nur mein googlekonto einrichten und das kann
    > Thunderbird ja mitlerweile in Sekunden.

    Tja, Thunderbird kann auch GMX ratzfatz einrichten und man muss die sensiblen Zugangsdaten dann nicht bei Google hinterlassen. Aber die "keine Lust"-Generation ist damit scheinbar schon überfordert *ggg*

    Thunderbird einmal einrichten und schwupps hat man Mails aus allen Accounts beisammen, sogar ggf. nach eigenen Vorgaben in diversen Ordnern vorsortiert und strukturiert abgelegt. Und da es Thunderbird auch als portable-Version gibt, kann man die meisten Sachen dann sogar von überall aus abrufen, nur bei Telekom-Accounts weiß ich das nicht so genau, ob das auch ginge.

    Aber mach Du mal weiter wie bisher, sonst weiß ja Google nicht, was Dir Leute an Deine Postfächer bei anderen Anbietern schreiben und Du willst doch Google nicht die Geschäftsgrundlage entziehen, oder?

    Amüsierte Grüße
    Drachen

  9. Thunderbird vs.Webclient & Google vertrauen

    Autor: k0ll3r 02.11.10 - 15:15

    @Drachen
    Mir scheint Du vergleichst Äpfel mit Birnen wenn Du eine Thunderbird-Installation mit der Weboberfläche von Hotmail gegenüberstellst.
    Im Geschäft darf man z.B. wie von wechselgänger2 beschrieben oft keine Software installieren, da macht ein Webclient bei dem man sich einmalig anmelden schon Sinn.
    Zumal man bei Hotmail gleich die Messenger und Facebook (falls verwendet) Funktionen auch gleich übers Web zur Verfügung hat, ohne sich noch extra wo einzuloggen.

    Dass Du diese Daten einer Firma wie Google, die ihren Umsatz mit Werbung macht (und dafür so viele Informationen wie möglich von Dir benötigt) anvertrauen möchtest, kann ich sehr gut nachvollziehen. Das würde ich auch nicht machen.

    Im Gegensatz dazu hat MS Jahrelange Erfahrung im Umgang mit Business-Kunden und eine andere Motivation im Hintergrund (Bindung an die eigenen Produkte wie Office etc.).

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