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Teststrecke

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Teststrecke

    Autor: Muhaha 28.02.19 - 16:16

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt trotzdem noch einen Unterschied zwischen "kein Gewinn" und "hoch
    > defizitär",

    Nicht aus Staatssicht. Ein Staat ist kein Privathaushalt oder ein betriebswirtschaftlich geführtes Unternehmen. Er muss lediglich Vorrausetzungen schaffen, unter denen seine Bürger genug Geld erwirtschaften, auf welches man dann (nicht zu wenig, nicht zu hohe) Steuern erheben kann, welche dann genutzt werden, um diese Infrastruktur zu erhalten und bei Bedarf zu erweitern.

    > und große Teile des Volkes sowie noch größere Teile der Politik
    > halten die Eisenbahn nicht mehr für eine grundlegende Infrastruktur.

    Das ist dann das hausgemachte Problem der Bevölkerung und der Politik, die regelmäßig von dieser Bevölkerung wiedergewählt wird. Wer ohne Nachzudenken das Geschirr und Möbel zum Fenster rausballert, weil einem die Wasserrechnung und Reinigungskosten zu hoch erscheinen, muss sich nicht wundern eines Tages vom Boden essen zu müssen.

    Grundlegende Infrastrukturen sind keine Geschäftsmodelle, sondern Ressourcen, die sorgsam gepflegt weden müssen. Auf dieser Basis kann dann gerne lustiger Kapitalismus veranstaltet werden :)

  2. Re: Teststrecke

    Autor: JohnDoeJersey 28.02.19 - 16:27

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird ja schon seit Jahren gemunkelt, dass Musk Hyperloop und The Boring
    > Company nur erfunden hätte, um den Bau von Hochgeschwindigkeitstrassen und
    > U-Bahnen in den USA zu torpedieren und dadurch mehr Teslas verkaufen zu
    > können.

    Vor allem munkelt man, dass die Ideen vor allem auf persönlichen Problemen von Musk basieren. Der steht genauso ungerne im Stau wie jeder andere, ist umweltbewusst genug, um nicht überall hin den Hubschrauber zu nehmen, aber er hat wohl eine relativ stark ausgeprägte Xenophobie (nicht im Sinne von Rassismus, sondern im Sinne von Angst vor engem Kontakt mit fremden Leuten), daher sind klassische Massentransportmittel für ihn unbenutzbar (Reichtum oder Prominenz würden das nicht a priori verhindern, Larry Page und Sergey Brin z.B. werden auch des öfteren in New York in der U-Bahn gesichtet, die Welt ist halt doch nicht so schlimm und gerfährlich wie manche meinen). Deshalb findet man bei allen seinen Konzepten als wiederkehrendes Element, dass die Passagiere jeweils in kleinen Kapseln oder Pods (oder gleich ganz in ihrem eigenen Auto) mit maximal Platz für eine handvoll Leute befördert werden sollen. Dummerweise ist das quasi die Antithese zu hoher Transportkapazität, mit ein Grund warum die Konzepte allesamt scheitern dürften. Zahlen wie "bis zu 2000 Passagiere pro Stunde" klingen für Laien halt erstmal beeindruckend, lassen aber ausser acht, dass klassische Bahnstrecken auf vielgefragten Relationen auch mal eben 10000 Passagiere und mehr pro Stunde befördern können, mit erheblich Luft nach oben (klar, ein Teil muss dann stehen, aber das ist immer noch besser als garnicht zum Ziel zu kommen da alles ausgebucht ist).

  3. Re: Teststrecke

    Autor: arborbp 28.02.19 - 16:50

    Gibt es nicht auch Strecken, wo der ICE mit Absicht langsam fahren muss, weil sich Menschen und Tiere beschwert haben wegen Lärmbelästigung? Ich bin der Meinung ich habe da mal was gelesen. Ich müßte heute abend mal recherschieren.

  4. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: Dwalinn 28.02.19 - 16:56

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dcs69S schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Meine Erwartungen für Europa halten sich in Grenzen.
    > > Für die ganze Welt, wenn man sich anschaut, wie langsam und kleinteilig
    > es
    > > beim Thema Hyperloop vorangeht. Technische Forschung hin oder her, die
    > > Geschwindigkeit mit der eine 320m-Strecke gebaut wird läßt nicht auf
    > > schnelle Realisierung hoffen, sieht eher aus als würde man absichtlich
    > nur
    > > langsam etwas bauen, um Investoren einen seichten Fortschritt
    > präsentieren
    > > zu können - nur nicht zu schnell, damit keiner fragt warum da nichts
    > fährt.
    > >
    > > Irgendwas ist da imho merkwürdig, nirgendwo jemand, der Druck macht und
    > > wirklich Mittel reinsteckt...
    >
    > Wieso langsam? Musk hatte gegen ende 2013 die Idee vorgestellt, seit dem
    > sind mehrere Firmen entstanden die daran Arbeiten. Außerdem musste erstmal
    > geforscht werden. Welche Kapsel nimmt man? Wie funktioniert das Konzept?
    > Wie macht man dies wie das?
    > Außerdem bevor die Teststrecke gebaut wird musste auch erstmal die Kapsel
    > gebaut werden und die Teststrecke konstruiert werden (wir reden hier
    > schließlich nicht über zwei schienen die man einfach irgendwo hinlegt,
    > sondern es musste erstmal überlegt werden wie man das Vakkuum erschafft
    > usw.)
    >
    > Mal zum Vergleich:
    > Der erste Spatenstich zum BER war 2006 und der ist bis heute noch nicht
    > fertig.
    Ja weil man beim Sicherheitskonzept geschlampt hat und unbedingt viele kleine Firmen aus der Region wollte.

    > Von der Gründung bis zur Produktion des ersten Teslas vergingen ca. 5 Jahre
    > (2003-2008)
    also hatten sie nach 5 Jahren ein fertiges Produkt oder doch nur kleines Model als testobjekt
    > SpaceX brauchte von der Gründung 2002 bis zum erstflug 2006 ca. 4 Jahre
    4 Jahre für einen Raketenflug vs. 5 Jahre für eine lange röhre... naja war halt keine raketenwissenschaft

    > de.wikipedia.org#Falcon_1
    > de.wikipedia.org
    > de.wikipedia.org
    >
    > Solche sachen brauchen einfach zeit vor allem wenn man etwas komplett neues
    > macht.

    Ja es braucht Zeit, aber noch hat man nicht viel geschafft. Die vielversprechensten Hyperloop versuche haben auch nicht mehr viel mit dem Hyperloop gemein außer den Namen. Viele versuchen jetzt eher Swiss Metro 2.0

  5. Re: Teststrecke

    Autor: brotiger 28.02.19 - 17:15

    > Gibt es nicht auch Strecken, wo der ICE mit Absicht langsam fahren muss, weil sich Menschen und Tiere beschwert haben wegen Lärmbelästigung? Ich bin der Meinung ich habe da mal was gelesen. Ich müßte heute abend mal recherschieren.

    Ja, die selben Leute wegen derer nachts auch keine Güterzüge fahren.

  6. Re: SBB / Schweiz

    Autor: brotiger 28.02.19 - 17:16

    > Die SBB plant eine 3km Teststrecke zu bauen:

    Da werden sich die Erfinder der SwissMetro aber mächtig ärgern ;)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Swissmetro

  7. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: JohnDoeJersey 28.02.19 - 17:35

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wollte eigentlich nur aufzeigen wie lange es teilweise braucht dinge zu
    > Bauen oder zu entwickeln Tesla/SpaceX/BER sind mir nur auf die schnelle
    > eingefallen es gibt bestimmt noch zig andere Beispiele, der Transrapid
    > beispielsweise brauchte 10 Jahre bis zum Prototyp.

    Der Transrapid hat 10 Jahre bis zum ersten zur Personenbeförderung zugelassenen(!) Prototypen gebraucht. Das war aber bereits TR 05, also das fünfte Modell. Bis zum ersten funktionsfähigen unbemannten Prototypen (TR 02, TR 01 war ein reines Labormodell) hat es nur zwei Jahre gedauert, der fuhr schon 1971 auf dem Gelände von Krauss-Maffei in München auf einer 860m langen Teststrecke. Und man hatte nebenbei mit TR 03 auch noch (auf derselben Teststrecke) den Einsatz von Luftkissen statt Magnetfeldern zum Schweben getestet, um die beiden Verfahren vergleichen zu können.

    Davon ist Hyperloop derzeit noch weit entfernt, bis zur ersten versuchsweisen Personenbeförderung werden noch Jahre ins Land gehen, bis jetzt gibt es ja nicht mal Basistests des Grundprinzips von Magnetschwebebahn im Vakuum (jaja, ich weiss, es gab/gibt die von SpaceX veranstalteten Wettbewerbe, nur haben die dort so an den Start gehenden Antriebskonzepte entweder versagt oder hatten rein garnichts mit der für Hyperloop anvisierten Antriebstechnik zu tun, der oft gefeierte WARR-Rekordhalter mit seinen 324km/h z.B. fuhr einfach mit kleinen Gummirädern auf der in der Mitte der Fahrbahn eingelassenen Leitschiene, das war ein kleiner elektrischer Modell-Dragracer, sonst nichts, und bei Tests bei normalem Luftdruck hat er sogar höhere Geschwindigkeiten erreicht als im Vakuum in der SpaceX-Röhre).

  8. Re: der transrapid ist frün arsch

    Autor: itse 28.02.19 - 18:24

    JohnDoeJersey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich wollte eigentlich nur aufzeigen wie lange es teilweise braucht dinge
    > zu
    > > Bauen oder zu entwickeln Tesla/SpaceX/BER sind mir nur auf die schnelle
    > > eingefallen es gibt bestimmt noch zig andere Beispiele, der Transrapid
    > > beispielsweise brauchte 10 Jahre bis zum Prototyp.
    >
    > Der Transrapid hat 10 Jahre bis zum ersten zur Personenbeförderung
    > zugelassenen(!) Prototypen gebraucht. Das war aber bereits TR 05, also das
    > fünfte Modell. Bis zum ersten funktionsfähigen unbemannten Prototypen (TR
    > 02, TR 01 war ein reines Labormodell) hat es nur zwei Jahre gedauert, der
    > fuhr schon 1971 auf dem Gelände von Krauss-Maffei in München auf einer 860m
    > langen Teststrecke. Und man hatte nebenbei mit TR 03 auch noch (auf
    > derselben Teststrecke) den Einsatz von Luftkissen statt Magnetfeldern zum
    > Schweben getestet, um die beiden Verfahren vergleichen zu können.
    >
    > Davon ist Hyperloop derzeit noch weit entfernt, bis zur ersten
    > versuchsweisen Personenbeförderung werden noch Jahre ins Land gehen, bis
    > jetzt gibt es ja nicht mal Basistests des Grundprinzips von
    > Magnetschwebebahn im Vakuum (jaja, ich weiss, es gab/gibt die von SpaceX
    > veranstalteten Wettbewerbe, nur haben die dort so an den Start gehenden
    > Antriebskonzepte entweder versagt oder hatten rein garnichts mit der für
    > Hyperloop anvisierten Antriebstechnik zu tun, der oft gefeierte
    > WARR-Rekordhalter mit seinen 324km/h z.B. fuhr einfach mit kleinen
    > Gummirädern auf der in der Mitte der Fahrbahn eingelassenen Leitschiene,
    > das war ein kleiner elektrischer Modell-Dragracer, sonst nichts, und bei
    > Tests bei normalem Luftdruck hat er sogar höhere Geschwindigkeiten erreicht
    > als im Vakuum in der SpaceX-Röhre).

    das transrapid projekt wurde aufgegeben (in deutschland etc), weil es nicht nur zu teuer und ressourcenintensiv ist (viel beton und teure magneten), sondern weil die magnetfelder nicht wirklich gesund sind...
    magnetische felder kann man so gut wie garnicht abschirmen, aber die dauerbelastung damit ...
    dagegen sind die hochspannungsleitungen heutiger züge kinderkagge ...
    in den körper induzierte magnetfelder sind einer der hauptgründe für zellentartung bzw. krebs. immunsystem spielt verrückt, eiweißsynthese stark nachteilig verändert...
    deshalb soll man auch nicht mitm handy am ohr telefonieren (siehe bedienungsanleitung..!)...

    der hyperloop werden banale röhren, in denen stets ein superschneller wind vorherrscht und die perfekt aerodynamischen kapseln vor sich 'herschiebt' - günstig und gut.

    mfg

  9. Re: der transrapid ist frün arsch

    Autor: Kay_Ahnung 28.02.19 - 18:36

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JohnDoeJersey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kay_Ahnung schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich wollte eigentlich nur aufzeigen wie lange es teilweise braucht
    > dinge
    > > zu
    > > > Bauen oder zu entwickeln Tesla/SpaceX/BER sind mir nur auf die
    > schnelle
    > > > eingefallen es gibt bestimmt noch zig andere Beispiele, der Transrapid
    > > > beispielsweise brauchte 10 Jahre bis zum Prototyp.
    > >
    > > Der Transrapid hat 10 Jahre bis zum ersten zur Personenbeförderung
    > > zugelassenen(!) Prototypen gebraucht. Das war aber bereits TR 05, also
    > das
    > > fünfte Modell. Bis zum ersten funktionsfähigen unbemannten Prototypen
    > (TR
    > > 02, TR 01 war ein reines Labormodell) hat es nur zwei Jahre gedauert,
    > der
    > > fuhr schon 1971 auf dem Gelände von Krauss-Maffei in München auf einer
    > 860m
    > > langen Teststrecke. Und man hatte nebenbei mit TR 03 auch noch (auf
    > > derselben Teststrecke) den Einsatz von Luftkissen statt Magnetfeldern
    > zum
    > > Schweben getestet, um die beiden Verfahren vergleichen zu können.
    > >
    > > Davon ist Hyperloop derzeit noch weit entfernt, bis zur ersten
    > > versuchsweisen Personenbeförderung werden noch Jahre ins Land gehen, bis
    > > jetzt gibt es ja nicht mal Basistests des Grundprinzips von
    > > Magnetschwebebahn im Vakuum (jaja, ich weiss, es gab/gibt die von SpaceX
    > > veranstalteten Wettbewerbe, nur haben die dort so an den Start gehenden
    > > Antriebskonzepte entweder versagt oder hatten rein garnichts mit der für
    > > Hyperloop anvisierten Antriebstechnik zu tun, der oft gefeierte
    > > WARR-Rekordhalter mit seinen 324km/h z.B. fuhr einfach mit kleinen
    > > Gummirädern auf der in der Mitte der Fahrbahn eingelassenen Leitschiene,
    > > das war ein kleiner elektrischer Modell-Dragracer, sonst nichts, und bei
    > > Tests bei normalem Luftdruck hat er sogar höhere Geschwindigkeiten
    > erreicht
    > > als im Vakuum in der SpaceX-Röhre).
    >
    > das transrapid projekt wurde aufgegeben (in deutschland etc), weil es nicht
    > nur zu teuer und ressourcenintensiv ist (viel beton und teure magneten),
    > sondern weil die magnetfelder nicht wirklich gesund sind...
    > magnetische felder kann man so gut wie garnicht abschirmen, aber die
    > dauerbelastung damit ...
    > dagegen sind die hochspannungsleitungen heutiger züge kinderkagge ...
    > in den körper induzierte magnetfelder sind einer der hauptgründe für
    > zellentartung bzw. krebs. immunsystem spielt verrückt, eiweißsynthese stark
    > nachteilig verändert...
    > deshalb soll man auch nicht mitm handy am ohr telefonieren (siehe
    > bedienungsanleitung..!)...
    >
    > der hyperloop werden banale röhren, in denen stets ein superschneller wind
    > vorherrscht und die perfekt aerodynamischen kapseln vor sich 'herschiebt'
    > - günstig und gut.
    >
    > mfg

    Nein beim HTT Hyperloop wird Magnetschwebetechnik eingesetzt.
    https://www.hyperloop.global/how-it-works

    Und auch Magnetfelder kann man Abschirmen, hier ein Beispiel:
    https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/magnetische-abschirmung
    https://www.abschirmung.de/magnetfeld-abschirmung/magnoshield-flex/

  10. Re: Teststrecke

    Autor: Tekkie112 28.02.19 - 19:32

    Sein wir mal ganz ehrlich, der IC schafft auch seine 200km/h der IC2 nur 160km/h aber das reicht auch. Wir können wirklich einige ICE Halte streichen.
    Rhein/Ruhr nur Dortmund, Düsseldorf und Köln und dann ab dafür (Ja Köln/Düsseldorf ist kurz, aber auch hier in der Spitze über 200km/h). Dazwischen dann halt noch einen IC. Regios und S Bahnen fahren ja auch.

  11. Re: der transrapid ist frün arsch

    Autor: tpk 28.02.19 - 23:58

    > der hyperloop werden banale röhren, in denen stets ein superschneller wind
    > vorherrscht und die perfekt aerodynamischen kapseln vor sich 'herschiebt'
    > - günstig und gut.
    >
    > mfg

    Lass mich raten: den Wind machen die Fahrgäste mit Luftpumpen, richtig? ;-) Scherzbold.

  12. Re: ich meine das ernst: windkanal-speed

    Autor: itse 01.03.19 - 03:30

    tpk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > der hyperloop werden banale röhren, in denen stets ein superschneller
    > wind
    > > vorherrscht und die perfekt aerodynamischen kapseln vor sich
    > 'herschiebt'
    > > - günstig und gut.
    > >
    > > mfg
    >
    > Lass mich raten: den Wind machen die Fahrgäste mit Luftpumpen, richtig? ;-)
    > Scherzbold.

    nö. hier mal eine schematische darstellung des 'bahnhofs' für eine solche windkanal-anlage.
    es sollte eine magnetschiene für die beschleunigungsstrecke durch das zentrum der windanlage frühren, die dann die eintrittsöffnung der passagierkapsel beim durchfahren dieser sofort schließt bzw eine weitere turbine runterklappt.

    draufsicht mit verjüngendem windtunnel
    ------------------\
    (X) \
    (X) \______________________________________________
    =========
    _<kapsel>____________________________________ <kapsel im wind *flieeeg :D>
    ========= _______________________________________________
    (X) /
    (X) /
    ----------------/
    (nein, das ist keine penisdarstellung!)


    ansicht 'frontal'
    ___________
    / (X)(X)(X)(X)(X)\ ein größeres array an hochleistungsturbinen mit verschleißfreien
    /(X)(X)(X)(X)(X)(X)\ supraleiter-magneten, die bereits in fliehkraft-storage
    /(X)(X)(X)(X)(X)(X)(X)\ verwendung finden (siehe 'fukurawa electric', superconductor
    |(X)(X)(X)[_,_](X)(X)(X)\ fly-wheels) diese magnet-lager halten mehrere tonnen in
    |(X)(X)(X)(X)(X)(X)(X)(X)| der schwebe ...

    erst kürzlich haben chin. ings. turbinenschaufeln herstellen können mit einer fertigungsgenauigkeit von 0.02mm - d. h. die unwucht der turbine wird dadurch geringer, höhere leistung möglich ...

    relativ mittig die luke für die kapsel, die dann in millisekunden schließt, sohald die kapsel durchrutscht über der magnetischen beschleunigungsstrecke :D
    im 21jhd ist energie durch einen solaren grid rund um die erde quasi unbegrenzt verfügbar, also energieverbrauch der anlage irrelevant (!)
    wobei es schon ausreiche, wenn die solarmodule entlang der strecke montiert sind - zur abschattung der röhren!
    in der wirtschaft der 22jhd zählt allein der 'harte' rohstoffverbrauch, effizienz der rohstoffanwendung bei minimalstem verschleiß, geringsten wartungskosten ;)
    mfg



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.19 03:37 durch itse.

  13. Re: SBB / Schweiz

    Autor: SJ 01.03.19 - 08:00

    Mal schauen, was aus der Teststrecke wird :)

    Ich finds gut, dass überhaupt was gemacht wird. Wir werden sehen, obs was taugt oder nicht. Aber nur wenn man nichts macht, macht man keinen Fortschritt.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  14. Re: Teststrecke

    Autor: Kommentator2019 01.03.19 - 11:04

    Tekkie112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also was soll man sagen.
    > Der Transrapid ist nen doofes Beispiel, wäre das Konzept so geil gewesen
    > Was Deutschland braucht sind schlicht Strecken bei denen der ICE

    DER TR kann auch gut Nah- und Regio-Verkehr. Stichwort Blockzeiten, Beschleunigung

    > durchgängig seine 250km/h fahren kann. Ich muss jedes Wochenende 600km/h
    > weniger als 200km/h durch die Walachei fährt. Hier muss man anpacken.

    Den Plan gibt's (1). Berlin-MUC klappt bestens, Passagierzahlen verdoppelt.

    Nur können wir hier i.G.z. China die Leute nicht einfach enteignen, um eine neue Trasse zu bauen. Und wir leisten uns Kapriolen wie Limburg/Montabaur

    (1) https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7b/ICE_Network.png/450px-ICE_Network.png

  15. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: dogpatch06 02.03.19 - 10:22

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mal zum Vergleich:
    > Der erste Spatenstich zum BER war 2006 und der ist bis heute noch nicht
    > fertig.
    >

    Man sollte vielleicht nicht den schlechtesten denkbaren Fall als Vergleich nehmen ...

    > Von der Gründung bis zur Produktion des ersten Teslas vergingen ca. 5 Jahre
    > (2003-2008)
    >
    > SpaceX brauchte von der Gründung 2002 bis zum erstflug 2006 ca. 4 Jahre
    >

    Ja eben. Die haben in 4 Jahren ein gottverdammtes RAUMSCHIFF gebaut. Da sollte es schneller gehen. Eine Röhre mit ner Vakuumpumpe zu verbinden und ne schiene durchzulegen


    > Solche sachen brauchen einfach zeit vor allem wenn man etwas komplett neues
    > macht.

    Das Konzept ist eine Kombination von einzelnen Dingen die alle schon seit 100 Jahren existieren.

    Wenn man sich ne Messlatte zum vergleiche nehmen will, dann bitte von einem erfolgreichen und schnellen Projekt. Z.B:

    p-51 Mustang (Flugzeug)


    >James H. „Dutch“ Kindelberger, Präsident der North American Aviation, beauftragte Edgar Schmued und den Chefingenieur Ray Rice mit der Konstruktion des neuen Musters. 78.000 Arbeitsstunden und 127 Tage später rollte der Prototyp NA-73X am 9. September 1940 aus dem Hangar.

    ( ist aus entsprechendem Wikipedia Artikel )

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