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Teststrecke

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  1. Teststrecke

    Autor: Dcs69S 28.02.19 - 12:58

    Wenn ich Teststrecke lese, denke ich ans Emsland und den Transrapid. Meine Erwartungen für Europa halten sich in Grenzen.

  2. Re: Teststrecke

    Autor: genussge 28.02.19 - 13:08

    Erste Kunden sind ja auch womöglich u.a. China. Da hat es mit dem Transrapid ja auch funktioniert.

  3. Re: Teststrecke

    Autor: Plexington 28.02.19 - 13:19

    Und bei der einen Realisierung ist es dann auch geblieben.

  4. Nicht nur für Europa

    Autor: Bouncy 28.02.19 - 13:35

    Dcs69S schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Erwartungen für Europa halten sich in Grenzen.
    Für die ganze Welt, wenn man sich anschaut, wie langsam und kleinteilig es beim Thema Hyperloop vorangeht. Technische Forschung hin oder her, die Geschwindigkeit mit der eine 320m-Strecke gebaut wird läßt nicht auf schnelle Realisierung hoffen, sieht eher aus als würde man absichtlich nur langsam etwas bauen, um Investoren einen seichten Fortschritt präsentieren zu können - nur nicht zu schnell, damit keiner fragt warum da nichts fährt.
    Irgendwas ist da imho merkwürdig, nirgendwo jemand, der Druck macht und wirklich Mittel reinsteckt...

  5. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: Melkor 28.02.19 - 13:46

    @Bouncy
    Weil beim Hyperloop noch viele grundlegende Fragen offen sind?:
    Weichen?
    Sicherheitskonzept in einer in Unterdruck/Vakuum betriebenen Röhre? - Öh...

    Das Ding ist derzeit eigentlich noch viel zu weit von einer Realisierung entfernt

  6. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: Kay_Ahnung 28.02.19 - 13:56

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dcs69S schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meine Erwartungen für Europa halten sich in Grenzen.
    > Für die ganze Welt, wenn man sich anschaut, wie langsam und kleinteilig es
    > beim Thema Hyperloop vorangeht. Technische Forschung hin oder her, die
    > Geschwindigkeit mit der eine 320m-Strecke gebaut wird läßt nicht auf
    > schnelle Realisierung hoffen, sieht eher aus als würde man absichtlich nur
    > langsam etwas bauen, um Investoren einen seichten Fortschritt präsentieren
    > zu können - nur nicht zu schnell, damit keiner fragt warum da nichts fährt.
    >
    > Irgendwas ist da imho merkwürdig, nirgendwo jemand, der Druck macht und
    > wirklich Mittel reinsteckt...

    Wieso langsam? Musk hatte gegen ende 2013 die Idee vorgestellt, seit dem sind mehrere Firmen entstanden die daran Arbeiten. Außerdem musste erstmal geforscht werden. Welche Kapsel nimmt man? Wie funktioniert das Konzept? Wie macht man dies wie das?
    Außerdem bevor die Teststrecke gebaut wird musste auch erstmal die Kapsel gebaut werden und die Teststrecke konstruiert werden (wir reden hier schließlich nicht über zwei schienen die man einfach irgendwo hinlegt, sondern es musste erstmal überlegt werden wie man das Vakkuum erschafft usw.)

    Mal zum Vergleich:
    Der erste Spatenstich zum BER war 2006 und der ist bis heute noch nicht fertig.

    Von der Gründung bis zur Produktion des ersten Teslas vergingen ca. 5 Jahre (2003-2008)

    SpaceX brauchte von der Gründung 2002 bis zum erstflug 2006 ca. 4 Jahre

    https://de.wikipedia.org/wiki/SpaceX#Falcon_1
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla,_Inc.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg

    Solche sachen brauchen einfach zeit vor allem wenn man etwas komplett neues macht.

  7. Re: Teststrecke

    Autor: brotiger 28.02.19 - 13:58

    Hyperloop und Magnetschwebebahnen ergeben halt nur in einer sehr, sehr begrenzten Zahl von Umgebungen wirtschaftlichen Sinn. Auf Kurzstrecken gewinnt man kaum Zeit (z.B. ist es irrelevant, einige Minuten früher am Flughafen zu sein, wenn man dort dann immer noch mindestens zwei Stunden auf den Gepäckschalter, Security, Check-In etc. wartet). Auf Langstrecken kostet die Infrastruktur im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln viel zu viel. Mittelstrecken sind bei den Geschwindigkeiten sinnlos, wenn man zu oft anhält verliert man den Geschwindigkeitsvorteil. Weder Hyperloop noch der Transrapid sind für den Transport größerer Fracht geeignet, und es gibt auch kaum Fracht, welche so schnell ans Ziel müsste, dass jemand die exorbitant höheren Kosten tragen würde.

    Es wird ja schon seit Jahren gemunkelt, dass Musk Hyperloop und The Boring Company nur erfunden hätte, um den Bau von Hochgeschwindigkeitstrassen und U-Bahnen in den USA zu torpedieren und dadurch mehr Teslas verkaufen zu können. Da dies zumindest in Kalifornien vollständig gelungen ist, neige ich mittlerweile dazu, dieser Verschwörungstheorie etwas Glauben zu schenken.

  8. Re: Teststrecke

    Autor: Tekkie112 28.02.19 - 14:36

    Also was soll man sagen.
    Der Transrapid ist nen doofes Beispiel, wäre das Konzept so geil gewesen würde in China sicherlich nicht nur eine einzige Strecke stehen sondern mindestens dutzende.

    Der Hyperloop ja, eine Geschwindigkeit wie hier geboten wird ist in Europa nicht notwendig. In den USA könnte man aber sicherlich einige Flugrouten einstellen.

    Was Deutschland braucht sind schlicht Strecken bei denen der ICE durchgängig seine 250km/h fahren kann. Ich muss jedes Wochenende 600km/h wegreißen und will jedesmal kotzen, wenn man ICE mit teilweise deutlich weniger als 200km/h durch die Walachei fährt. Hier muss man anpacken.

  9. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: brotiger 28.02.19 - 14:39

    > Außerdem musste erstmal geforscht werden. Welche Kapsel nimmt man? Wie funktioniert das Konzept? Wie macht man dies wie das? Außerdem bevor die Teststrecke gebaut wird musste auch erstmal die Kapsel gebaut werden und die Teststrecke konstruiert werden (wir reden hier schließlich nicht über zwei schienen die man einfach irgendwo hinlegt, sondern es musste erstmal überlegt werden wie man das Vakkuum erschafft usw.)

    Naja:

    Man braucht eine Teststrecke, welche zumindest mal lang genug ist, um auch irgendwas sinnvolles zu testen. 1200 km/h sind 333 m/s. Selbst bei 1 g Beschleunigung, was für Passagiere sehr viel ist, müsste man die Kapsel 34 Sekunden lang beschleunigen und dann 34 Sekunden lang abbremsen, um auf 1200 km/h zu kommen. Dafür braucht man eine Teststrecke von mindestens 13 Kilometern Länge. Ein Ring scheidet aufgrund der Massenträgheit ("Zentrifugalkraft") aus. Die von Musk angedeuteten Beschleunigungswerte (~2,5 g) sind vielleicht für Materialtests noch okay, aber für Tests mit Passagieren Quatsch. Für alle in Frage kommenden Materialien liegen ja auch bereits Erfahrungen vor, das meiste lässt sich heutzutage auch einfach im Rechner simulieren.

    Eine kurze Teststrecke ist unter allen Gesichtspunkten sinnlos. Alle darauf durchgeführten Tests kann man auch billiger haben.

    Brauchbare Hyperloop-Teststrecken würden irgendwo jenseits der eineinhalb Kilometer Länge beginnen. Und ich sehe da draußen halt niemanden, der sowas demnächst bauen wird. HyperloopTT hatte für dieses Jahr bereits eine Teststrecke von einem Kilometer Länge angekündigt, aber das aktuelle Areal am Flughafen Toulouse-Francazal ist halt überhaupt nur ca. 500 Meter lang.

  10. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: Kay_Ahnung 28.02.19 - 14:46

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Außerdem musste erstmal geforscht werden. Welche Kapsel nimmt man? Wie
    > funktioniert das Konzept? Wie macht man dies wie das? Außerdem bevor die
    > Teststrecke gebaut wird musste auch erstmal die Kapsel gebaut werden und
    > die Teststrecke konstruiert werden (wir reden hier schließlich nicht über
    > zwei schienen die man einfach irgendwo hinlegt, sondern es musste erstmal
    > überlegt werden wie man das Vakkuum erschafft usw.)
    >
    > Naja:
    >
    > Man braucht eine Teststrecke, welche zumindest mal lang genug ist, um auch
    > irgendwas sinnvolles zu testen. 1200 km/h sind 333 m/s. Selbst bei 1 g
    > Beschleunigung, was für Passagiere sehr viel ist, müsste man die Kapsel 34
    > Sekunden lang beschleunigen und dann 34 Sekunden lang abbremsen, um auf
    > 1200 km/h zu kommen. Dafür braucht man eine Teststrecke von mindestens 13
    > Kilometern Länge. Ein Ring scheidet aufgrund der Massenträgheit
    > ("Zentrifugalkraft") aus. Die von Musk angedeuteten Beschleunigungswerte
    > (~2,5 g) sind vielleicht für Materialtests noch okay, aber für Tests mit
    > Passagieren Quatsch. Für alle in Frage kommenden Materialien liegen ja auch
    > bereits Erfahrungen vor, das meiste lässt sich heutzutage auch einfach im
    > Rechner simulieren.
    >
    > Eine kurze Teststrecke ist unter allen Gesichtspunkten sinnlos. Alle darauf
    > durchgeführten Tests kann man auch billiger haben.

    Falsch, die kurze Strecke ist nur unter dem Gesichtspunkt der Geschwindigkeit sinnlos. Man kann in dieser Kurzstrecke schonmal die Vakuumtechnologie testen, das Material und den Aufbau der Röhre, die Kapsel und andere dinge. Eine Längere Teststrecke ist schon geplant und kommt später.
    Hier z.B.:
    https://www.wired.de/article/hyperloop-tt-baut-eine-teststrecke-in-china

    > Brauchbare Hyperloop-Teststrecken würden irgendwo jenseits der eineinhalb
    > Kilometer Länge beginnen. Und ich sehe da draußen halt niemanden, der sowas
    > demnächst bauen wird. HyperloopTT hatte für dieses Jahr bereits eine
    > Teststrecke von einem Kilometer Länge angekündigt, aber das aktuelle Areal
    > am Flughafen Toulouse-Francazal ist halt überhaupt nur ca. 500 Meter lang.

  11. Re: Teststrecke

    Autor: Muhaha 28.02.19 - 14:46

    genussge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erste Kunden sind ja auch womöglich u.a. China. Da hat es mit dem
    > Transrapid ja auch funktioniert.

    Ja, "funktioniert" im Sinne von "fährt von A nach B". Als Verkehrsmittel ist die Bahn in Shanghai vorhersehbar genau das sinnlose Propagandastück geworden, welches der Transrapid hierzulande gewesen wäre. Nicht sinnvoll in bereits bestehende Infrastrukturen einbindbar, keine vernünftige Abdeckung von Bedarfslücken. Teure, sinnlose Propaganda.

  12. Re: Teststrecke

    Autor: Muhaha 28.02.19 - 14:53

    Tekkie112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was Deutschland braucht sind schlicht Strecken bei denen der ICE
    > durchgängig seine 250km/h fahren kann. Ich muss jedes Wochenende 600km/h
    > wegreißen und will jedesmal kotzen, wenn man ICE mit teilweise deutlich
    > weniger als 200km/h durch die Walachei fährt. Hier muss man anpacken.

    Das liegt nicht unbedingt an nicht genug passenden Strecken für den ICE, sondern offenbar an zu wenig Strecken für den langsameren Zugverkehr. Die größten Verzögerungen ergeben sich durch erzwungene Langsamfahrt, weil weiter vorne X Nahverkehrszüge und Y "lahme" Regionalexpresse das Gleis belegen. Es wurden wohl massiv Strecken abgebaut, die langsameren Züge können nicht ausweichen, alles drängt sich auf EINER Strecke.

    Und ja, ein, zwei zusätzliche, reine (!) ICE-Strecken wären auch nicht verkehrt. Der Shinkansen in Japan ist ja nur deswegen so ein großer Erfolg geworden, weil man den Zügen ganz konsequent ein eigenes Schienennetz verpasst hat.

  13. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: SanderK 28.02.19 - 15:23

    Mit dem Hyperloop, hast Du vollkommen Recht. Warum da jetzt der BER herhalten muss, die Verbindung von dem Hyperloop und BER erschließt sich mir nicht. Es sei denn die stumpfe Aussage "Der ist noch nicht mal Fertig".
    Zumal Musk von der Idee, also der Idee von anderen, abgesehen, recht wenig Einfluss nimmt.

  14. Re: Teststrecke

    Autor: brotiger 28.02.19 - 15:30

    > In den USA könnte man aber sicherlich einige Flugrouten einstellen.

    Wohl kaum. Flieger bringen es auch auf über 800 km/h und benötigen keinerlei Infrastruktur abseits der Flughäfen, und in den USA liegen zwischen zwei Eisenbahn- bzw. Hyperloop-Haltepunkten schnell mal 1000 Kilometer.

    > Was Deutschland braucht sind schlicht Strecken bei denen der ICE durchgängig seine 250km/h fahren kann. Ich muss jedes Wochenende 600km/h wegreißen und will jedesmal kotzen, wenn man ICE mit teilweise deutlich weniger als 200km/h durch die Walachei fährt. Hier muss man anpacken.

    Damit sich das lohnt, müsste man halt auch eine ganze Liste von ICE-Halten streichen, was den Leute noch weniger gefallen würde.

    Beispiele:
    - Der InOui (TGV gibt es nicht mehr) 9577 Karlsruhe/Paris legt in 2 Stunden 34 Minuten knapp 550 Kilometer zurück und hält nur zwei Mal. Durchschnittsgeschwindigkeit 214 km/h, Durchschnitts-Bahnhofabstand 275 Kilometer.
    - Der Shinkansen Hayabusa 5 Tokio/Shin-Aomorilegt in 2 Stunden 59 Minuten 714 Kilometer zurück und hält nur vier Mal. Durchschnittsgeschwindigkeit 238 km/h, Durchschnitts-Bahnhofabstand 178 Kilometer.
    - Der InOui 9580 Frankfurt/Marseille-St-Charles legt in 7 Stunden 52 Minuten knapp 1070 Kilometer zurück und hält 12 Mal. Durchschnittsgeschwindigkeit nur noch 136 km/h, trotz separater Schnellfahrtrassen mit bis zu 320 km/hm, weil Durchschnitts-Bahnhofabstand nur noch 89 Kilometer.
    - Der ICE 279 Berlin/Basel legt in 7 Stunden 42 Minuten knapp 950 Kilometer zurück und hält 14 Mal an. Durchschnittsgeschwindigkeit 123 km/h, Durchschnitts-Bahnhofabstand 67 Kilometer.

    Willst du in Wolfsburg, Hildesheim, Göttingen, Kassel, Fulda und Hanau anrufen und denen mitteilen, dass sie ab jetzt gefälligst mit Zubringerzügen zu den ICE-Halten Braunschweig oder Frankfurt fahren sollen, oder soll ich das machen? ;)

    Die Bereitschaft, den Preis für echte Hochgeschwindigkeitszüge zu bezahlen, existiert in Deutschland übrigens sowieso nicht. Die Ticketpreise und der Schuldenstand der DB liegen weit, weit niedriger als bei SNCF, ÖBB, SBB und Japan Railways.

  15. Re: Teststrecke

    Autor: brotiger 28.02.19 - 15:42

    > Der Shinkansen in Japan ist ja nur deswegen so ein großer Erfolg geworden, weil man den Zügen ganz konsequent ein eigenes Schienennetz verpasst hat.

    Der Shinkansen ist zum großen Erfolg geworden, weil die Wohnungspreise in Tokio so explodiert sind, dass es für Studenten und Angestellte trotz der hohen Shinkansen-Preise günstiger ist, außerhalb zu wohnen und dort hin zu pendeln. Vor dieser sozialen Fehlentwicklung war das Shinkansen-Netz ein reines Prestigeprojekt, eine wirtschaftliche Katastrophe und stand kurz vor der Verschrottung.

    Der InOui (ehemals TGV) hat auch auf vielen Strecken ein eigenes Schienennetz. Die SNCF ist deswegen, und trotz des billigen Atomstroms und meist nicht unbedingt günstiger Ticketpreise, aber mehr als doppelt so hoch verschuldet wie die Deutsche Bahn.

    Der AVE (Spanien) hat auch ein eigenes Schienennetz. Der Betreiber (RENFE) hat es bislang nicht geschafft, das teure und übertrieben stark ausgebaute Netz auch nur ansatzweise profitabel zu machen, und ganz Spanien stöhnt unter den Kosten.

    Der Schuldenstand der ach so pünktlichen SBB ist so hoch, dass er seit Jahren nicht mehr veröffentlicht wird.

    Man muss halt immer das ganze Paket sehen. Ein Verkehrsmittel wie die Bahn kann unmöglich losgelöst von Geographie, Demographie, Politik, Verschuldung, Prioritäten etc. betrachtet und auf einen einzigen Wert wie "Fahrtzeit von A nach B" oder "Pünktlichkeit in Sekunden" reduziert werden. Deutschland hat genau das Eisenbahnnetz, welches es sich zu leisten bereit ist.

  16. Re: Teststrecke

    Autor: Muhaha 28.02.19 - 15:48

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Schuldenstand der ach so pünktlichen SBB ist so hoch, dass er seit
    > Jahren nicht mehr veröffentlicht wird.

    Grundlegende Infrastrukturen sollen auch keinen Gewinn erwirtschaften, sondern als staatlich garantierte Basis dienen, damit die Bevölkerung (sprich auch Firmen) davon profitieren kann.

    Der Fehler liegt nicht an den generierten Schulden, sondern an dem Denkfehler, der den Betrieb grundlegender Infrastrukturen in ein privatwirtschaftliches, gewinnbringendes Unternehmen verwandeln soll. Das KANN nämlich nicht funktionieren.

  17. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: Kay_Ahnung 28.02.19 - 15:58

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Hyperloop, hast Du vollkommen Recht. Warum da jetzt der BER
    > herhalten muss, die Verbindung von dem Hyperloop und BER erschließt sich
    > mir nicht. Es sei denn die stumpfe Aussage "Der ist noch nicht mal
    > Fertig".
    > Zumal Musk von der Idee, also der Idee von anderen, abgesehen, recht wenig
    > Einfluss nimmt.

    Ich wollte eigentlich nur aufzeigen wie lange es teilweise braucht dinge zu Bauen oder zu entwickeln Tesla/SpaceX/BER sind mir nur auf die schnelle eingefallen es gibt bestimmt noch zig andere Beispiele, der Transrapid beispielsweise brauchte 10 Jahre bis zum Prototyp.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Transrapid

    Stimmt Musk hat nur die Idee gegeben, ich habe ihn auch nur genannt um einen Anfangspunkt aufzuzeigen und um den Zeitraum aufzuzeigen von Idee -> Teststrecke

  18. Re: Nicht nur für Europa

    Autor: SanderK 28.02.19 - 16:01

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit dem Hyperloop, hast Du vollkommen Recht. Warum da jetzt der BER
    > > herhalten muss, die Verbindung von dem Hyperloop und BER erschließt sich
    > > mir nicht. Es sei denn die stumpfe Aussage "Der ist noch nicht mal
    > > Fertig".
    > > Zumal Musk von der Idee, also der Idee von anderen, abgesehen, recht
    > wenig
    > > Einfluss nimmt.
    >
    > Ich wollte eigentlich nur aufzeigen wie lange es teilweise braucht dinge zu
    > Bauen oder zu entwickeln Tesla/SpaceX/BER sind mir nur auf die schnelle
    > eingefallen es gibt bestimmt noch zig andere Beispiele, der Transrapid
    > beispielsweise brauchte 10 Jahre bis zum Prototyp.
    >
    > de.wikipedia.org
    >
    > Stimmt Musk hat nur die Idee gegeben, ich habe ihn auch nur genannt um
    > einen Anfangspunkt aufzuzeigen und um den Zeitraum aufzuzeigen von Idee ->
    > Teststrecke
    Bis auf BER ist auch alles Tuti! Liegst vollkommen Richtig! ;-)
    Ob es mal Loopen wird, abwarten :-)
    So wie bei den Loopers wirds eh ned werden ^^ ((Ja, sorry, letzten Teil nicht Ernst nehmen ^^))

  19. Re: Teststrecke

    Autor: brotiger 28.02.19 - 16:06

    > Grundlegende Infrastrukturen sollen auch keinen Gewinn erwirtschaften, sondern als staatlich garantierte Basis dienen, damit die Bevölkerung (sprich auch Firmen) davon profitieren kann.

    Es gibt trotzdem noch einen Unterschied zwischen "kein Gewinn" und "hoch defizitär", und große Teile des Volkes sowie noch größere Teile der Politik halten die Eisenbahn nicht mehr für eine grundlegende Infrastruktur.

  20. SBB / Schweiz

    Autor: SJ 28.02.19 - 16:09

    Die SBB plant eine 3km Teststrecke zu bauen:

    https://news.sbb.ch/medien/artikel/85506/teststrecke-fuer-hochgeschwindigkeitstransporte-im-wallis-geplant

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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