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Hä? Warum ausgerechnet Hyperloop?

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  1. Hä? Warum ausgerechnet Hyperloop?

    Autor: southy 19.11.18 - 14:53

    Also das Konzept irritiert etwas.

    Ja, der Hamburger Hafen mit seinem selbstverschuldeten Verkehrschaos könnte größere Verbesserungen vertragen.
    Vor allem kurzfristig, mit Blick auf die marode Köhlbrandbrücke und die genauso marode A7 südlich des Tunnels.

    Aber so kurzfristig wird sich eine Vakuumröhre quer durch ein Industriegebiet wohl nicht bauen lassen, also knicken wir die Probleme der kommenden 10 Jahre und schauen auf längerfristig.

    Wenn ich das grob richtig im Kopf habe, werden ganz grob 1/3 der Güter im Hafen lokal umgeschlagen (zu anderen Terminals / auf andere Schiffe, z.b. Richtung Ostsee), 1/3 geht in die Region (= LKW) und 1/3 auf dem Landweg (Bahn/LKW) v.a. nach Süden und Osten. (Und 1/3 meine ich wirklich "sehr grob", aus dem Gedächtnis, und selbstverständlich sehr unterschiedlich ja nach Fracht-Art).

    Dieses Projekt hier ist gedacht für die Anbindung der Region, also lokale Transporte.
    Die sind derzeit tatsächlich sehr überwiegend per LKW. Das Potential für Verbesserung ist hier also durchaus da.

    Aber:
    ***Hyperloop als Transportmittel
    Was sind die Vorteile des Hyperloop ggü Schiene? Machen die auf derart kurze Strecken Sinn?

    Auf den kurzen Strecken macht der Geschwindigkeitsunterschied zur klassischen Schiene wirklich keinen Unterschied, v.a. wenn man gegenrechnet, dass man ja auch noch Druck-Schleusen muss.
    Lärm? -> Auch eine Bahnstrecke kann man komplett in eine Röhre stecken oder unter die Erde. Hier ist kein Vorteil ersichtlich.


    ***Warum also ein neues Verkehrsmittel?
    Regionale Transporte haben tausende verschiedene Ziele. Man kann ja kaum jedes Unternehmen per Röhre oder Schiene anbinden. Also müsste man die Güter nochmal wieder umschlagen, also "regionale Verteiler" einrichten.
    --> teuer und langsam.

    - So ein System macht erst dann Sinn, wenn nicht nur CTA, sondern auch die anderen 3 großen Containerterminals angeschlossen werden - MINDESTENS. Wenn nicht sogar auch noch weitere Terminals (Schüttgut, Stückgut, Autos, Flüssigkeiten,...)
    Und alle diese sind über dicht bebaute Areale im Herzen einer Großstadt verteilt.
    Was es aber bereits gibt, ist die Hafenbahn.
    Wieso also nicht genau diese ausbauen?

    Wieso nicht einfach die bestehenden Schienenstrecken ausbauen zu einer direkten Verbindung mit "Container-Shuttles" , Anfangs z.B. zwischen CTA und großen Umschlagflächen ausserhalb der Stadt, später mit Anbindung an CTB, Tollerort und Eurogate?

    Also: Nutzung der bestehenden Infrastruktur?

    Wenn es darum geht, Container auf einzel-Shuttles zu transportieren: Das kann man auf der Schiene auch.
    Also irgendwie klingt das Konzept im Artikel nicht sehr durchdacht.

    Ich werfe mal die alte und immer wieder diskutierte "Güter-S-Bahn" in den Raum.

  2. Re: Hä? Warum ausgerechnet Hyperloop?

    Autor: Poison Nuke 19.11.18 - 15:07

    aus meiner Sicht ist es einzig und allein ein Prestige-Projekt von einem Manager der keine Ahnung von der Technik, Effizienz und Energieverbrauch hat.

    Es gibt keine Variable in dem gesamten System, die ein Hyperloop signifikant verbessern könnte, im Gegenteil wird mehr Energie verbraucht, es wird zum Teil durch das doppelte Umschlagen länger dauern und es weiß noch keiner wie zuverlässig das System ist... bei einem Ausfall kommt es zu u.U. zu erheblichen Beeinträchtigungen. Und gerade wegen dem zwingenden Vakuum könnte ich mir schon vorstellen, dass es häufig zu Wartungen und Ausfällen kommt.

  3. Re: Hä? Warum ausgerechnet Hyperloop?

    Autor: Kay_Ahnung 19.11.18 - 15:14

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aus meiner Sicht ist es einzig und allein ein Prestige-Projekt von einem
    > Manager der keine Ahnung von der Technik, Effizienz und Energieverbrauch
    > hat.
    >
    > Es gibt keine Variable in dem gesamten System, die ein Hyperloop
    > signifikant verbessern könnte, im Gegenteil wird mehr Energie verbraucht,
    > es wird zum Teil durch das doppelte Umschlagen länger dauern und es weiß
    > noch keiner wie zuverlässig das System ist... bei einem Ausfall kommt es zu
    > u.U. zu erheblichen Beeinträchtigungen. Und gerade wegen dem zwingenden
    > Vakuum könnte ich mir schon vorstellen, dass es häufig zu Wartungen und
    > Ausfällen kommt.

    Wieso höherer Energieverbrauch? Ist den überhaupt schon bekannt wieviel Energie ein Hyperloop verbraucht?

  4. Re: Hä? Warum ausgerechnet Hyperloop?

    Autor: southy 19.11.18 - 15:15

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keine Variable in dem gesamten System, die ein Hyperloop
    > signifikant verbessern könnte,

    > es wird zum Teil durch das doppelte Umschlagen länger dauern

    Also gerade das wäre durchaus evtl. bedenkenswert.

    Wenn man z.B. die bestehenden Bahnstrecken ausbaut, ein Art "automatisiertes Schienen-shuttle" einrichtet: Die autonomen carrier auf dem CTA laden direkt auf autonome "Schienen-Shuttle-Waggons", und die fahren den Kram erstmal 30km nach Süden raus.
    Dort dann (quasi auf halbem Weg nach Hannover) einen großen Umschlagplatz einrichten, wo die LKW die nach Süden fahren, sich ihren Kram abholen können ohne extra mitten in den Hafen hineinfahren zu müssen.
    Ob das sich rechnet kann ich nicht beurteilen, aber es wäre einen Gedanken wert - aber einen Hyperloop braucht man dafür nicht. Die Vorteile kann man auch auf konventionellen Systemen haben.

  5. Re: Hä? Warum ausgerechnet Hyperloop?

    Autor: DeathMD 19.11.18 - 15:17

    Es ist weder ein fertiges Projekt noch sonst irgendwas, es ist ein wages Konzept, dass gerade auf Machbarkeit überprüft wird.

    Nicht immer gleich in Schnappatmung verfallen wenn es um Musk geht.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

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