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Weitblick von ICANN

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  1. Weitblick von ICANN

    Autor: LarusNagel 21.05.19 - 16:47

    Durch Abholzung und Niederbrennen verliert der Amazonas (Wald) jeden Tag viele km² und wird bald nicht mehr da sein während Amazon (Logisk/IT-Unternehmen) jedes Jahr mehr Umsatz macht.

    Da ist es doch nur Logisch, dass das Unternehmen den Zuschlag erhält.

    mfg
    Larus Nagel

  2. Re: Weitblick von ICANN

    Autor: Shoopi 22.05.19 - 09:17

    LarusNagel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Durch Abholzung und Niederbrennen verliert der Amazonas (Wald) jeden Tag
    > viele km² und wird bald nicht mehr da sein während Amazon
    > (Logisk/IT-Unternehmen) jedes Jahr mehr Umsatz macht.
    >
    > Da ist es doch nur Logisch, dass das Unternehmen den Zuschlag erhält.

    Und wer ist nun der schlimmere? Ausbeuter und anstrebender Monopolist Amazon, der Menschenmaterial verfeuert und ausschlachtet, in einer westlichen Welt welche eigentlich längst von solchen Dingen fort sein sollte - oder Arme Bauern die kaum einen anderen Weg als Abholzung besitzen um zu überleben.

    Hier nimmt sich keiner mehr als der andere - nur weil du deine Prime-Mitgliedschaft genießt heißt das nicht das du einfach eine Seite pauschalisieren kannst. Wer mehr Geld macht ist nicht im Recht.

  3. Re: Weitblick von ICANN

    Autor: L3kt4r 22.05.19 - 10:03

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LarusNagel schrieb:
    > oder Arme Bauern die kaum einen anderen Weg als Abholzung besitzen
    > um zu überleben.
    >
    > heißt das nicht das du einfach eine Seite
    > pauschalisieren kannst.

    Jaja, die ganzen Pauschalisierungen immer. In Brasilien gibt es sicherlich keine Industrie und nur arme Bauern...

  4. Re: Weitblick von ICANN

    Autor: berritorre 22.05.19 - 15:56

    Es gibt hier jede Menge arme Bauern, die sind aber im Normalfall nicht das Problem. Das Problem sind die grossen Agrar-Konzerne, die schon immer eine sehr starke Lobby im Land hatten und mit dem neuen Präsidenten noch mehr Macht bekommen.

    Da werden für kurzfristigen Profit riesige Flächen abgeholzt um Felder oder Weiden daraus zu machen. Leider ist der Boden dort nach ein paar Jahren ausgelaugt und man muss dann weiter ziehen und weiter roden.

    Aber: Wir alle können etwas dagegen tun. Einfach 1-2 Mal die Woche auf Fleisch verzichten würde vermutlich schon helfen. Die Fleischproduktion ist hier nämlich einer der Haupttreiber. Ich mag auch Fleisch und habe es bisher noch nicht geschafft mich vegetarisch zu ernähren. Aber nicht bei jeder Mahlzeit Fleisch zu essen wäre schon mal ein Fortschritt. Wenn jeder seinen Fleischkonsum ein bisschen reduziert, wäre schon viel gewonnen.

    Und es gibt durchaus ganz gute vegetarische Gerichte, man ist halt nicht so daran gewöhnt und muss manchmal etwas mehr suchen. Gerade wenn ich wieder in Deutschland bin fällt mir auf, wieviel Fleisch wir Deutschen eigentlich wirklich essen. Zum Frühstück Wurst, Schinken, mittags dann ein deftiges Mittagessen mit Fleisch in der Katine und abend dann oft wieder entweder Fleisch oder Wurst.

    Meine Frau ist quasi Vegetarierin, ich habe das bisher nicht geschafft. Aber auch ich esse früh und abends quasi kein Fleisch mehr. Nur noch mittag. Zu Hause gibt es so gut wie kein Fleisch. Auch meine Frau isst hin und wieder mal einen Hamburger oder ein Fleischgericht, da ist sie nicht extrem. Aber sie versucht es so weit wie möglich zu vermeiden, wo sie kann. Aber wenn sie mal Lust darauf hat, oder wenn man irgendwo eingeladen ist und es keine vegetarische Option gibt, dann hat sie auch kein Problem damit mal Fleisch zu essen. ich denke wenn wir es alle hinkriegen würden zumindest and 2-3 Tagen die Woche auf Fleisch zu verzichten (und die anderen Tage vielleicht weniger, aber bessere Qualität essen würden), dann w6are schon viel geholfen.

    Der aktuelle brasilianische Präsident ist, ähnlich wieder aktuelle US-Amerikanische, nicht wirklich mit Argumenten zu überzeugen. Da bist du dann gleich ein linker Rabauke und willst das Land in den Ruin treiben. Statt auf Innovationen zu setzen (die Budgets für die ohnehin schon sehr schlechte Bildung werden gerade gekürzt) setzt mal auf die alten Industrien (Öl, Bodenschätze, Landwirtschaft).

    Hier werden Pestizide und Düngermittel eingesetzt, die in den USA oder Europa schon längst verboten sind. Das Fleisch ist voller Anabolika und Antibiotika. Weil die Agro-Lobby halt hier so viel Macht hat. Da die Agrarindustrie für ca. 1/3 des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich ist, ist das auch nicht ganz verwunderlich. Und da gibt es ganz grosse Schurken darunter. Regelmässig werden im Amazonas-Gebiet Indios, Aktivisten und Naturschützer tot auf gefunden. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

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