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Internet im Zug

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  1. Internet im Zug

    Autor: Ingwar 11.08.14 - 07:20

    Die Bahn schafft es ja zum Teil nichtmal auf der Strecke vernünftiges Internet bereitzustellen - wenn ich mir nun überlege, dass ich für 24h 5¤ bezahle und dann bei einer Fahrt von 2h davon nur etwa 1h 15min Internet habe (mit Verbindungsabbrüchen oder langsamer Übertragungsgeschwindigkeit) dann will ich nicht wissen, wie das Streaming aussehen wird :)
    Alleine schon so zynisch zu sein und in Frage zu stellen, ob es etwas kosten wird: natürlich wird es das? Warum sollte es nichts kosten?

  2. Re: Internet im Zug

    Autor: HerrTaschenbier 11.08.14 - 07:28

    Als T-Mobile-Kunde erlebe ich das ganz anders. Ich kann die Hotspots ohne Zusatzkosten benutzen.
    Gerade bin ich von Braunschweig nach Fulda gefahren und hatte eigentlich fast permanent ordentliches Internet. So auch auf vielen anderen Strecken erlebt. Das war vor einigen Monaten oder wenigen Jahren noch ganz anders.

  3. Re: Internet im Zug

    Autor: robinx999 11.08.14 - 07:38

    > dann will ich nicht wissen, wie das Streaming aussehen wird :)

    Wo ist das Problem, bei Internet hast du ja das Problem das du mit deinen Daten raus muss aus dem Zug. Da wäre es höchstens ein Problem wenn es sehr viele leute gleichzeitig nutzen oder wenn irgendjemand Deauth Pakete sendet. Wenn ich das Streaming angebot richtig verstehe dann wären die Filme ja schon im Zug. Also vermutlich eine art Server irgendwo im Zug der mit den Filmen befüllt ist und man kann sie dann Streamen, wobei ich aber auch nicht so ganz verstehe warum man da wirklcih auf Geräte der Nutzer setzt anstatt ähnlich wie in einem Flugzeug die Bildschirme direkt in die Wagongs einbaut so könnte man auch Kabel legen und hätte keine Probleme wenn zu viele Geräte gleichzeitig in dem Wlan Netz sind

  4. Re: Internet im Zug

    Autor: Driss 11.08.14 - 07:45

    Schon mal an die kosten gedacht, daran gedacht wie sau teuer es ist wenn ein zug steht weil er umgebaut wird ?
    das bedeutet mehrere tausend euro verluste in der minute.
    Ich arbeite in der branche und es ist jedes mal eine tragödie wenn sich ein selbstmörder vor den zug wirft. Nicht wegen dessen tod, sondern wegen dem imageschaden und den kosten.

  5. Re: Internet im Zug

    Autor: Ingwar 11.08.14 - 07:56

    Driss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Nicht wegen dessen tod, sondern wegen dem
    > imageschaden und den kosten.

    Selten sowas dreistes gelesen.

    Klar zahlt man als Telekom Kunde mit Hotspot Flat nichts drauf, aber ich hatte auf 3 Fahrten teilweise nichtmal die Möglichkeit mich mit dem WLAN zu verbinden, weder Handy noch Notebook - und es liegt defintiv nicht an meinen technischen Fähigkeiten. Die Bahn fängt halt an zu arbeiten, wenn man den Trend schon verpennt hat :)

  6. Re: Internet im Zug

    Autor: Eheran 11.08.14 - 07:59

    >Schon mal an die kosten gedacht, daran gedacht wie sau teuer es ist wenn ein zug steht weil er umgebaut wird ?
    Nachts fahren also exakt so viele Züge wie tagsüber, damit keiner stehen bleibt?
    Und auch sonst haben die Züge keine Standzeiten für Wartungen usw.?

  7. Re: Internet im Zug

    Autor: Endwickler 11.08.14 - 08:27

    Ingwar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bahn schafft es ja zum Teil nichtmal auf der Strecke vernünftiges
    > Internet bereitzustellen - wenn ich mir nun überlege, dass ich für 24h 5¤
    > bezahle und dann bei einer Fahrt von 2h davon nur etwa 1h 15min Internet
    > habe (mit Verbindungsabbrüchen oder langsamer Übertragungsgeschwindigkeit)
    > dann will ich nicht wissen, wie das Streaming aussehen wird :)
    > Alleine schon so zynisch zu sein und in Frage zu stellen, ob es etwas
    > kosten wird: natürlich wird es das? Warum sollte es nichts kosten?

    Du hattest aber schon verstanden, dass es hier nicht um Internet geht? Falls du das auch so gelesen hattest: Wie darf man deinen Text verstehen? Wie bekommt er irgend einen Bezug zum Artikel?

  8. Re: Internet im Zug

    Autor: HideAndSeek 11.08.14 - 09:18

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Schon mal an die kosten gedacht, daran gedacht wie sau teuer es ist wenn
    > ein zug steht weil er umgebaut wird ?
    > Nachts fahren also exakt so viele Züge wie tagsüber, damit keiner stehen
    > bleibt?
    > Und auch sonst haben die Züge keine Standzeiten für Wartungen usw.?
    Da ich raten muss, würde ich sagen, sie warten die Züge in der Nacht, die gewartet werden müssen, während die anderen fahren.

    @Entwickler,
    Am off-topic Keule schwingen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.14 09:20 durch HideAndSeek.

  9. Re: Internet im Zug

    Autor: Eheran 11.08.14 - 09:29

    Das würde ich gerne von ihm wissen - und im Anschluss, warum man dann nicht die Systeme umbauen kann.

    Denn:
    >Ich arbeite in der branche

  10. Re: Internet im Zug

    Autor: Driss 11.08.14 - 09:38

    Klar werden Züge auch tagsüber gewartet.
    Es ist trotzdem ein Kostenaufwand, deßhalb werden die Züge auch immer häufiger im Ausland repariert. Nur wird so penibel darauf geachtet das eine Lok so schnell wie möglich wieder rausgeht,
    wenn die Zugmaschine Güter transportiert und nicht einsatzfähig ist, kommt es am teuersten. Die Züge die weite Strecken fahren, Railjet, ICE usw. gleich dahinter.
    Mein Bereich lag mal in der Abrüst. Das heißt Achs und Rädertausch der Züge. 6 Loks in der Woche waren keine Seltenheit.
    Wir hatte abgebrannte Züge, Züge mit Wildunfällen, Züge bei denen nach zu vielen Kilometern einfach die Räder getauscht werden mussten, aber auch Züge die an "Unfällen" mit Menschen beteiligt waren.
    Das kommt öfter vor als man denkt, nur wird darüber nicht immer berichtet. Wenn, dann wird oft "hinterfragt" warum der Lokführer nicht schneller reagiert.

    Mir tun die Menschen nicht leid die sich vor den Zug werfen, anders als bei anderen Selbstmordversuchen ist das etwas endgültiges, der Mensch wird sich also hoffentlich gut überlegt haben sein Leben zu beenden.
    Da hast du als Lokführer überhaupt keine Chance, obwohl es genügend Sicherheitsvorkehrungen gibt. Bis der Zug steht bist du schon längst weg.

    Einer aus dem Betrieb hat schon 5 Leute überfahren, das ist eine extreme nervliche Belastung. Aber wenn du in deinem leben bisher nur das gemacht hast und es dein Traumberuf ist dann wirst du dir zweimal überlegen ob du einfach aufhörst. Gerade bei der Wirtschaftslage.

    Außerdem war es für uns genau so ekelhaft, kam schon häufiger vor das man Teile zwischen Achse und Lok gefunden hat.
    Mensch oder Tier, das weißt du dann nicht genau.

  11. Re: Internet im Zug

    Autor: Mudi 11.08.14 - 10:20

    Driss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar werden Züge auch tagsüber gewartet.
    > Es ist trotzdem ein Kostenaufwand, deßhalb werden die Züge auch immer
    > häufiger im Ausland repariert. Nur wird so penibel darauf geachtet das eine
    > Lok so schnell wie möglich wieder rausgeht,
    > wenn die Zugmaschine Güter transportiert und nicht einsatzfähig ist, kommt
    > es am teuersten. Die Züge die weite Strecken fahren, Railjet, ICE usw.
    > gleich dahinter.
    > Mein Bereich lag mal in der Abrüst. Das heißt Achs und Rädertausch der
    > Züge. 6 Loks in der Woche waren keine Seltenheit.
    > Wir hatte abgebrannte Züge, Züge mit Wildunfällen, Züge bei denen nach zu
    > vielen Kilometern einfach die Räder getauscht werden mussten, aber auch
    > Züge die an "Unfällen" mit Menschen beteiligt waren.
    > Das kommt öfter vor als man denkt, nur wird darüber nicht immer berichtet.
    > Wenn, dann wird oft "hinterfragt" warum der Lokführer nicht schneller
    > reagiert.
    >
    > Mir tun die Menschen nicht leid die sich vor den Zug werfen, anders als bei
    > anderen Selbstmordversuchen ist das etwas endgültiges, der Mensch wird sich
    > also hoffentlich gut überlegt haben sein Leben zu beenden.
    > Da hast du als Lokführer überhaupt keine Chance, obwohl es genügend
    > Sicherheitsvorkehrungen gibt. Bis der Zug steht bist du schon längst weg.
    >
    > Einer aus dem Betrieb hat schon 5 Leute überfahren, das ist eine extreme
    > nervliche Belastung. Aber wenn du in deinem leben bisher nur das gemacht
    > hast und es dein Traumberuf ist dann wirst du dir zweimal überlegen ob du
    > einfach aufhörst. Gerade bei der Wirtschaftslage.
    >
    > Außerdem war es für uns genau so ekelhaft, kam schon häufiger vor das man
    > Teile zwischen Achse und Lok gefunden hat.
    > Mensch oder Tier, das weißt du dann nicht genau.


    Ist vielleicht ne extrem blöde Frage.. Aber wieso muss eine Lok die so schwer ist wegen einem organischen Wesen in die Reparatur?
    Spürt man einen solchen Aufprall überhaupt?

  12. Re: Internet im Zug

    Autor: Driss 11.08.14 - 10:38

    Naja, erstens muss natürlich überprüft werden ob nicht doch ein Fehler am Fahrzeug vorlag.
    Und dann muss man die Teile auch entfernen. Kannst ja schlecht mit nem eingeklemmten toten Tier rumfahren.
    Die Stoßdämpfer und die Motoren können nicht so leicht beschädigt werden, aber Teile wie Sensorleitungen z.B

    Den Zusammenprall mit einem Menschen merkst du nicht auch nicht wenn du einen überfährst. Wenn der Mensch steht wirst du es sehen, du musst ja auch wach sein und kannst nicht einfach irgendetwas machen.
    Das wird z.B mit ner Fußtaste überprüft, die du alle paar Sekunden drücken musst. Wenn du es versäumst gibts nen Warnton, machst du dann immer noch nichts macht der Zug ne Vollbremsung.
    Es könnte der Fahrer ja gestorben sein oder eingeschlafen.

    Um die Achsen zu tauschen musst du unter dem Zug alle Schrauben entfernen und seitlich die Stoßdämpfer vom oberen Teil der Lok lösen.
    Es ist auch schon einmal passiert das einer unten stand und die Hände auf den kurzen Gleisstücken hat, auf denen die Lok steht.
    Wenn der Zug dann wieder von der Schiebe auf die Schiebebühne gezogen wird dann verlierst du deine Finger.
    Genau das ist passiert, der hat 4 Finger verloren. Da war ich allerdings nicht dabei.
    Aber da merkst du überhaupt nichts, der Zug hebt sich nicht einmal.

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