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Es ist nicht unnötig

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Es ist nicht unnötig

    Autor: opodeldox 01.02.17 - 14:46

    Es ist nicht unnötig zu betonen, dass die gewählten Person die Qualifizierteste ist. Das erwarten wir alle, dabei ist das Geschlecht irrelevant. Was unnötig ist die ständige Erwähnung, dass es sich dabei um Frauen handelt, wenn so etwas passiert.

    Erstens habe ich keinen Zweifel daran, dass Frauen dazu in der Lage sind. Wenn aber ständig darauf hingewiesen wird, dass das was besonderes ist, habe ich das Gefühl, dass andere das anders sehen und zwar die, die sie einstellen. Woher kommt sonst dieser Betonungsdrang?

    Zweitens braucht man sich dann nicht wundern, dass Männer dadurch das Gefühl haben, diskriminiert zu werden, weil Frauen, Frauen, Frauen. Wir sollten nicht immer proaktiv darüber reden, wir sollten darüber sprechen wenn jemand tatsächlich etwas sexistisches sagt, oder tut. Die aktuelle Alternative Frauen auf ein Podest zu stellen ist keine Lösung und sorgt nur für Spannungen. Ich finde es ausserdem unangemessen und tatsächlich sexistisch Frauen gegenüber.

    Das Männer diskriminiert werden ist auch nicht unwahrscheinlich, da Diversität so hochgehalten wird. (Es ist mittlerweile auch so das es Stellen gibt, die explizit nicht für weisse Männer ausgeschrieben sind.) Das ständige Wiederholen des Mantras "Diversität" und der Wunsch es zu erfüllen beeinflussen die Entscheidungen. Ob man möchte oder nicht. Dem kann man natürlich durch z. B. anonymisierte Bewerbungen vorbeugen.

    Mein Vorschlag, lasst uns die besten Leute einstellen, unabhängig vom Geschlecht und lasst uns dann über Sexismus reden, wenn es ein Problem ist. Die Geschichte vom Jungen der Wolf rief kennen wir alle.

    Davon abgesehen ist Diversität ist kein Selbstzweck, etwas divers zu machen, macht es nicht automatisch besser, oder fairer.

  2. Re: Es ist nicht unnötig

    Autor: der_wahre_hannes 01.02.17 - 15:07

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zweitens braucht man sich dann nicht wundern, dass Männer dadurch das
    > Gefühl haben, diskriminiert zu werden, weil Frauen, Frauen, Frauen.

    Man beachte mal die Formulierung "darunter auch Frauen und Kinder", wenn es irgendwo Tote und Verletzte gegeben hat.
    Wie Volker Pispers schonmal sagte: Ich warte auf die Meldung, in der es heißt "10 Tote, zum Glück nur Männer".

    > Das Männer diskriminiert werden ist auch nicht unwahrscheinlich, da
    > Diversität so hochgehalten wird. (Es ist mittlerweile auch so das es
    > Stellen gibt, die explizit nicht für weisse Männer ausgeschrieben sind.)

    Joa. Ich bin ein weißer, heterosexueller Mann. Ich habe also nichts, auf das ich in irgendeiner Weise "stolz" sein könnte... >_>

    > Davon abgesehen ist Diversität ist kein Selbstzweck, etwas divers zu
    > machen, macht es nicht automatisch besser, oder fairer.

    Eben. Sollen Firmen die Person einstellen, die sie für am besten geeignet halten, völlig unabhängig von Hautfarbe oder Geschlecht. Durch eine Diskriminierung der "alten, weißen Männer" wird doch die Welt nicht besser...

  3. Re: Es ist nicht unnötig

    Autor: frostbitten king 01.02.17 - 16:49

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Vorschlag, lasst uns die besten Leute einstellen, unabhängig vom
    > Geschlecht und lasst uns dann über Sexismus reden, wenn es ein Problem ist.
    > Die Geschichte vom Jungen der Wolf rief kennen wir alle.
    ..um mal Quark zu zitieren: "I thought the message was to never tell the same lie twice." :D.
    Aber ja, hier haben einige - gefühlt - viel zu oft Wolf geschrien.

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