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  5. › IETF: Netzwerker wollen Quic-Pakete…

Und was spricht gegen einen Doppel-Standard?

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  1. Und was spricht gegen einen Doppel-Standard?

    Autor: Sharra 21.07.17 - 16:03

    Öffentlich abgesichert, und intern, wenn denn unbedingt nötig. aufgeweicht?
    Wieso muss alles eins sein?

  2. Zwei Protokolle sind immer schlimmer als ein Protokoll

    Autor: Bigfoo29 21.07.17 - 16:51

    Weil zwei Standards immer schlechter als einer sind.

    Außerdem geht es darum, dass eine End-zu-End-Verbindung genutzt werden soll. Und da alles verschlüsselt ist und nur der Sender und Empfänger wissen, was drin ist, kann man zwischendrin auch nicht einfach alles entschlüsseln und im anderen Protokoll verschicken.

    Wenn man TATSÄCHLICH 2 Protokolle aufbaut, werden die Netzwerk-Provider halt schlicht sagen "sorry, aber bei uns kommst Du nur mit der für uns genehmeren Variante durch". Damit ist die für die Nutzer sicherere Variante praktisch tot und brauch gar nicht erst standardisiert zu werden. Man könnte sie höchstens in lokalen Netzen oder über VPNs (und sonstige Strecken ohne Providerbezug) nutzen. Und da machen sie (da man einem lokalen Netz eh so weit trauen können muss, dass die von den Netzwerkern gewünschten Änderungen auch aktivieren könnte) halt keinen speziellen Sinn mehr.

    Wenn das IETF halbwegs ernstzunehmen bleiben möchte, sollten sie von einer Doppelstrategie die Finger lassen...

    Regards.

  3. Re: Zwei Protokolle sind immer schlimmer als ein Protokoll

    Autor: me2 21.07.17 - 22:57

    Ich hab mir was ähnliches überlegt, aber auch da gilt der selbe Schluss:

    Was wäre, wenn man die Antwort in dem "Spin-Value" optional macht? Also wenn eine Seite das nicht möchte, dann muss es eben ohne gehen.

    Aber auch das ist genauso problematisch. Denn wie soll man den dem Endbenutzer die Wahl lassen, ob er so etwas erlauben will oder nicht? Soll man da eine System-weite Einstellung machen oder für jede Verbindung fragen oder dergleichen?

    Man muss auch berücksichtigen dass vielleicht gerade ein Unternehmen wie Google ein größtmögliches Interesse am Informationen sammeln hat, nicht nur zur Verbindungsqualität sondern aus wirtschaftlichem Interesse. Solche Unternehmen werden dem Nutzer eines Android Betriebssystems wohl standardmäßig den "Spin-Value" aktivieren, womöglich ohne Nutzerwahl. Und schon ist die Lokalisierung zum guten Teil möglich und die Anonymität für viele Smartphonenutzer ausgehebelt.


    Ein paar dominierende Unternehmen setzten also mit ihrer Implementierung den Standard, und dann sind die Optionen futsch oder nur noch für Experten übrig.

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