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Rohrkrepierer

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  1. Rohrkrepierer

    Autor: McWiesel 18.07.17 - 15:44

    Man sollte doch hoffen, dass diese Funklücken in den nächsten paar Jahren geschlossen werden, anstatt solche zukunftslosen "Kommunikationswege" noch zu standardisieren.

    Terrestrische Langwelle oder Satelliten-Funktechnik zusammen mit einem guten Proxy-Server als Cache sollte doch mit überschaubaren Aufwand auch in entlegene Gebiete Internet bringen können. Wenn es nur um aktuelle Informationen geht, brauchen die Übertragungsgeschwindigkeiten über Funk ja nicht gigantisch sein.

    Einfach mal weniger Werbung und Quatsch-Videos mit Nullinhalt auf die Webseiten machen, dann wäre selbst ISDN noch für Nachrichtenseiten brauchbar.

  2. Re: Rohrkrepierer

    Autor: FreiGeistler 18.07.17 - 16:40

    js muss für den bildenden Zweck des Internet ja auch nicht sein, dann reichen auch ein paar KB/s.

  3. Re: Rohrkrepierer

    Autor: Spaghetticode 18.07.17 - 16:50

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zusammen mit einem guten Proxy-Server als Cache

    Das von dir angedachte Verfahren hat mehrere schwer lösbare Probleme:

    1. Viele Webseiten nutzen inzwischen HTTPS. Ein Zwischenspeicher wäre nicht so einfach machbar. Entweder muss der Seitenbetreiber mit dem Proxybetreiber zusammenarbeiten (unwahrscheinlich) oder die Nutzer müssten ein Root-Zertifikat des Proxys installieren.
    2. Der Proxy funktioniert nicht mit individualisierten Seiten (wie Social-Networks, Webmail-Anbieter etc.). Diese müssten immer einzeln übertragen werden.
    3. Der Proxy darf keine Cookie-Informationen durchleiten, da dadurch individualisierte Seiten (siehe Punkt 2) an andere Nutzer weitergegeben werden könnten. Ohne Cookies funktionieren aber die individualisierten Seiten nicht.
    4. Die Datenmenge des Internets ist riesig, jeden Tag kommen neue Daten dazu. Entweder muss man große Datenmengen über Satellit/Langwelle übertragen oder die Seitenauswahl einschränken.


    Da sollte man lieber eine „richtige“ Internetanbindung realisieren. Was durchaus problematisch sein kann:

    1. So eine Internetanbindung kann sehr teuer werden, gerade bei entlegenen Inseln/Gebieten, die keiner dort bezahlen kann.
    2. Die Nachbarländer dürfen sich nicht gegen die Internetanbindung sperren. Im Beispiel Kubas könnten sich die USA gegen eine Internetanbindung in ihr Territorium sperren.
    3. Das betroffene Land selbst darf sich nicht gegen das Internet sperren. In Nordkorea etwa wird es wohl nicht so schnell Internet für die Landsleute geben.

  4. Re: Rohrkrepierer

    Autor: [Benutzernamen hier eingeben] 18.07.17 - 17:47

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Terrestrische Langwelle oder Satelliten-Funktechnik zusammen mit einem
    > guten Proxy-Server als Cache sollte doch mit überschaubaren Aufwand auch in
    > entlegene Gebiete Internet bringen können.

    Langwelle kann man vergessen. Die Reichweite ist viel zu groß (= großes zu versorgendes Gebiet, nur wenige Dienste parallel möglich) und die möglichen Datenraten sind extrem gering.

    Nicht umsonst wird über Langwelle kaum – ich nenne ihn mal so – individueller Datenverkehr wie Amateurfunk abgewickelt, sondern halt „Broadcasts“ für alle: Zeitzeichen, wenige Rundfunksender, Wettermeldungen für die Seefahrt.

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