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"kostet die Unternehmen"

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  1. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: countzero 20.02.19 - 01:23

    NilsKraus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied ist ganz einfach. Für ein physikalisches Medium benötigt
    > man Presswerk, Menschen die die Sachen verschicken, verräumen,
    > Lagerhaltung, usw. Natürlich auch die Betriebsmittel für diejenigen Sachen.
    > Ein virtuelles, also digitales Medium verursacht diese Kosten allerdings
    > alle nicht. Ein Stream muss nur einmal vorgehalten werden, egal wie oft
    > dieser abgerufen wird. Genauso wird dafür ausser einem Rechenzentrum und
    > Breitbandanbindung nichts weiter benötigt. Mediamarkt hat aber diese DVDs
    > vorher eingekauft, gelagert und durch menschliches Personal in die Regale
    > einräumen lassen, also bereits Kapital investiert. All diese Kosten
    > entstehen bei digitalen Produkten nicht, wer etwas anderes behauptet, hat
    > absolut keine Ahnung von Produktion, Lagerhaltung usw. Bsp Musik, man
    > erhält eine CD und einen Downloadcode. Die CD hat diverse
    > Produktionsschritte durchlaufen, wurde designt, hergestellt, eingepackt,
    > versandt. Für einen digitalen Versand brauchen Sie lediglich einen
    > "Zugangscode" zu einem downloadportal ausdrucken, bzw per Mail versenden.
    > Hier liegt das ganze einmal und kann durch diverse User abgerufen werden,
    > ohne dass auch nur ein Mitarbeiter nochmal daran etwas anderen muss, die
    > neugelieferten DVDs die du Meinst, müssen hingegen wieder versandt werden,
    > anschließend ausgepackt, verrräumt usw.

    Eine schön eingepackte DVD im Regal auf der nichts drauf ist, hat aber auch kaum einen Wert. Der entsteht auch bei einem physischen Medium hauptsächlich durch den Inhalt. Letztendlich belaufen sich alle von dir angeführten Kosten pro Stück gerechnet auf einen Bruchteil des Preises, den der Kunde bezahlt. Das sieht man schon daran, dass der alte Schinken im selben Laden 5¤ kostet, während der neueste Blockbuster 15¤ kostet, obwohl alle von dir genannten Kosten für beide in gleicher Höhe anfallen.

    Der "Hauptwert" ist sowohl beim Stream als auch bei der DVD der Film an sich. Und genau diesen Wert hat sich der Schwarzseher unrechtmäßig angeeignet und damit einen Schaden verursacht.

  2. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: Anonymer Nutzer 20.02.19 - 04:56

    Lustig. Wie viel guckst du denn den ganzen Tag was dir 0 Euro wert ist? 24/7 Müll?

    GoT ist schon richtig günstig geworden z.B.

  3. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: ntldr 20.02.19 - 05:28

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der "Hauptwert" ist sowohl beim Stream als auch bei der DVD der Film an
    > sich. Und genau diesen Wert hat sich der Schwarzseher unrechtmäßig
    > angeeignet und damit einen Schaden verursacht.

    Ein Schaden kann aber nur entstehen, wenn eben ein Wert verloren geht. Wenn der Schwarzseher den Film um jeden Preis sehen will (also auch 15¤ dafür zahlen würde), dann gehe ich insofern mit, als dass diese 15¤ ein Schaden für den Produzenten sind (bzw. minimal weniger, da ein Schwarzseher ja auch keine Traffickosten etc. erzeugt, aber hier nicht weiter relevant).

    Hätte der Schwarzseher den Film aber nur dann angeschaut, weil er ihn kostenlos sehen konnte, entsteht eben gerade kein Schaden. Der Schwarzseher erhält zwar einen Gegenwert (den Film), aber wir haben hier zwei möglichkeiten:
    - Film ist nur legal verfügbar -> Schwarzseher schaut Film nicht. Filmverkäufer erhält 0¤
    - Film ist auch illegal verfügbar -> Schwarzseher schaut Film. Filmverkäufer erhält 0¤

    In jedem Fall erhält der Filmverkäufer (und damit auch der Produzent etc.) 0¤. Somit entsteht in diesem Fall auch kein Schaden für den Verkäufer.

  4. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: hG0815 20.02.19 - 07:22

    Exakt, Diebstahl ist es wenn man jemandem etwas wegnimmt, was dann nicht mehr da ist.

    Diese Raubtierkapitalisten haben es sowieso nicht anders verdient, schließlich scheinen sie im Geld zu schwimmen wenn sie sich solche unnötigen Analysen leisten können.

    Ich werde weiter illegal streamen und downloaden, bis das nicht mehr geht habe ich das Meiste sowieso lokal gespeichert - FUCK YOU Rechteverwertungsmafia!

  5. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: ra.78 20.02.19 - 07:35

    svnshadow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil ihnen der umsatz fehlt den du generierst um das geld reinzuholen das
    > sie in die serie reingesteckt bzw. investiert haben.... sie nehmen schulden
    > auf für ein projekt und begleichen sie mit den umsätzen die sie hoffentlich
    > erwirtschaften


    quatsch, wenn ich den Film nicht "legal" schauen würde fehlt ihnen genau so der umsatz, ich sehe den film ja nur deshalb weil es ihn "kostenlos" gibt, ansonsten kann ich drauf verzichten....

    ntldr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > countzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der "Hauptwert" ist sowohl beim Stream als auch bei der DVD der Film an
    > > sich. Und genau diesen Wert hat sich der Schwarzseher unrechtmäßig
    > > angeeignet und damit einen Schaden verursacht.
    >
    > Ein Schaden kann aber nur entstehen, wenn eben ein Wert verloren geht. Wenn
    > der Schwarzseher den Film um jeden Preis sehen will (also auch 15¤ dafür
    > zahlen würde), dann gehe ich insofern mit, als dass diese 15¤ ein Schaden
    > für den Produzenten sind (bzw. minimal weniger, da ein Schwarzseher ja auch
    > keine Traffickosten etc. erzeugt, aber hier nicht weiter relevant).
    >
    > Hätte der Schwarzseher den Film aber nur dann angeschaut, weil er ihn
    > kostenlos sehen konnte, entsteht eben gerade kein Schaden. Der Schwarzseher
    > erhält zwar einen Gegenwert (den Film), aber wir haben hier zwei
    > möglichkeiten:
    > - Film ist nur legal verfügbar -> Schwarzseher schaut Film nicht.
    > Filmverkäufer erhält 0¤
    > - Film ist auch illegal verfügbar -> Schwarzseher schaut Film.
    > Filmverkäufer erhält 0¤
    >
    > In jedem Fall erhält der Filmverkäufer (und damit auch der Produzent etc.)
    > 0¤. Somit entsteht in diesem Fall auch kein Schaden für den Verkäufer.


    Genau so ist es...und nicht anders!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.19 07:36 durch ra.78.

  6. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: kevla 20.02.19 - 09:15

    as112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kevla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Rücken. Die Branche ist ungefähr wie der Profi-Fußball. Einer von
    > hundert,
    > > wenn überhaupt, mach die fette Kohle. Das wars.
    >
    > Du hast mal sowas von keine Ahnung. Mittlerweile verdienen selbst Fußballer
    > in der dritten Liga deutlich mehr als ein Durchschnittsverdiener. Hier mal
    > ein Artikel von 2016 www.finanzen100.de
    >
    > Und wir wissen alle, daß der Markt in den letzten Jahren explodiert ist.

    Aha, dritte Liga also. Das sind ja dann schon sagenhafte drei mal 18 Mannschaften.

    Wie viele Mannschaften wohl in den unteren Ligen so spielen?

  7. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: countzero 20.02.19 - 09:19

    ntldr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > countzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der "Hauptwert" ist sowohl beim Stream als auch bei der DVD der Film an
    > > sich. Und genau diesen Wert hat sich der Schwarzseher unrechtmäßig
    > > angeeignet und damit einen Schaden verursacht.
    >
    > Ein Schaden kann aber nur entstehen, wenn eben ein Wert verloren geht. Wenn
    > der Schwarzseher den Film um jeden Preis sehen will (also auch 15¤ dafür
    > zahlen würde), dann gehe ich insofern mit, als dass diese 15¤ ein Schaden
    > für den Produzenten sind (bzw. minimal weniger, da ein Schwarzseher ja auch
    > keine Traffickosten etc. erzeugt, aber hier nicht weiter relevant).
    >
    > Hätte der Schwarzseher den Film aber nur dann angeschaut, weil er ihn
    > kostenlos sehen konnte, entsteht eben gerade kein Schaden. Der Schwarzseher
    > erhält zwar einen Gegenwert (den Film), aber wir haben hier zwei
    > möglichkeiten:
    > - Film ist nur legal verfügbar -> Schwarzseher schaut Film nicht.
    > Filmverkäufer erhält 0¤
    > - Film ist auch illegal verfügbar -> Schwarzseher schaut Film.
    > Filmverkäufer erhält 0¤
    >
    > In jedem Fall erhält der Filmverkäufer (und damit auch der Produzent etc.)
    > 0¤. Somit entsteht in diesem Fall auch kein Schaden für den Verkäufer.

    Wir drehen uns hier irgendwie im Kreis :-)

    Der Schwarzseher hat den Film gesehen ohne zu bezahlen.

    Nur weil dem Rechteinhaber dadurch keine Kosten entstanden sind, gibt es trotzdem einen Schaden.

    Wenn ich ins Kino durch die Hintertür rein schleiche und mir den Film umsonst anschaue, ist dem Kinobetreiber ein Schaden in Höhe des Ticketpreises entstanden. Kosten hatte er durch mich aber keine. Da der Saal nicht ausverkauft war, habe ich keinem zahlenden Kunden den Platz weggenommen.

    Wenn ich im Restaurant die Zeche prelle, ist ein Schaden in Höhe des Preises auf der Karte entstanden. Was der Koch verdient und wieviel die Zutaten gekostet haben ist nicht relevant.

    Wie ich in meinem ersten Post schon geschrieben habe, ist es ein Unterschied, ob ich die illegalen Streams gesamtwirtschaftlich betrachte, was du gemacht hast, oder aus Sicht des Rechteinhabers, dem Umsätze entgangen sind. Das sind unterschiedliche Sichtweisen, aber die eine ist nicht richtiger als die andere.

    Deine Sicht ist z.B. relevant, um zu bewerten, ob sich Maßnahmen zur Eindämmung von illegalen Streams lohnen würden. Die andere Sicht spielt z.B. bei Gerichtsverfahren eine Rolle.

  8. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: kevla 20.02.19 - 09:23

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kevla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So ein Quatsch, du scheinst deine Branche nicht sonderlich gut zu
    > kennen,
    > > sondern stellst seinen Horizont mit der gesamten Branche gleich. Ich
    > kenne
    > > vom Schauspieler oder Youtube-Sternchen, über den Kameramann bis hin zum
    > > Regisseuer Leute aus allen Bereichen des Films. Wirklich dauerhaft
    > großes
    > > Geld machen nur ein Trailer-Cutter (Hollywood-Blockbuster), besagter
    > > Youtuber und ein Special-FX Erzeuger (deutsche Blockbuster). Der Rest
    > > mussgucken, wo er bleibt. Klar, die Tagessätze sind schön. Kaum einer
    > hat
    > > diese aber in genügens hoher Anzahl.
    > >
    > > Statt du dich freust, dass du zu den wenigen gehörst, die damit gut über
    > > die Runden kommen, fällst du deiner eigenen Branche auch noch in den
    > > Rücken. Die Branche ist ungefähr wie der Profi-Fußball. Einer von
    > hundert,
    > > wenn überhaupt, mach die fette Kohle. Das wars.
    >
    > Nur dass du Leute in der Branche kennst, denen es nicht gut geht, heißt
    > nicht, dass es an den Streaming Seiten liegt. Das hat andere Ursachen.
    > Generell geht es ihnen besser, als zu der Zeit wo es noch kein streaming
    > gab. Das ist einfach Fakt. Einer von hundert, ich lach mich schlapp. Ich
    > weiß nicht woher du die Leute angeblich kennst, aber ich kenne sie
    > tatsächlich alle, und allen geht es blendend. Einige gehen mit 50 in Rente.
    > Ein guter Freund, der extrem sparsam ist, hat mit 45 die Millionen
    > zusammen. Und das sind fast alles Leute ohne klassische Ausbildung. Aber
    > okay.
    >
    > Den Leuten die du kennst wird es sicher besser gehen, wenn Kinder,
    > Studenten und Hartz4-ler die sich auf streaming Seiten rumtreiben,
    > strafverfolgt werden :)

    Ich habe nie behauptet, dass es an den Streamingseiten liegt. Sehe ich auch nicht so. Ich würde auch nie auf die Idee kommen jeden illegalen Stream als verlorengegangenen Umsatz zu bezeichnen. Aber ich halte es ebenso für naiv zu denken, dass es keinen verlorenen Umsatz durch Streaming gibt.

    In der Branche steckt schon Kohle, es bleibt trotzdem ein Ammenmärchen, wenn du hier erzählst, dass jeder in der Branche die fette Kohle macht.

  9. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: ibsi 20.02.19 - 09:39

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nehmen wir an, Media Markt würde selbst Filme produzieren. Wenn ich nun
    > eine DVD, die 5¤ kostet, stehle, ist MM ein Schaden von 5¤ entstanden.
    > Jetzt kommt natürlich das Argument "Die DVD ist jetzt weg und kann nicht
    > mehr verkauft werden". Media Markt kann aber einfach eine neue DVD für
    > 0,10¤ im Presswerk bestellen. Ob der Materialwert nun 0¤ oder 0,10¤ beträgt
    > ändert aber nichts am entstandenen Schaden.

    Ok, also wenn ich nun einen Film - über nicht ganz offizielle Quellen - schaue, wer hat dann den Schaden?

    Der Filmhersteller? MediaMarkt? Saturn? Amazon?
    Oder haben ALLE einen Schaden? Dann wäre der Schaden ja ... wow, x-mal so hoch. Denn wenn ich den Film ja richtig gekauft hätte, dann hätte ich das natürlich bei MediaMarkt oder ... Saturn oder Amazon gemacht. Also haben die auch einen Schaden?

    Nenene, nur weil man etwas kostenlos nehmen würde, heißt das nicht das man auch dafür zahlen würde. So einfach ist die Rechnung nicht.

  10. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: violator 20.02.19 - 15:56

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein weitere Punkt:
    >
    > Es gibt bestimmt auch genug Leute, wie mich, die, um bei dem Beispiel Game
    > of Thrones zu bleiben, die Serie wöchentlich nach Erscheinen in den USA aus
    > dem Internet laden, aber auch schon die Vorbestellung der BluRays bei
    > Amazon in den Warenkorb gepackt haben.

    GoT ist ja einer der besten Beispiele. Die Leute wollen sofort nach Erscheinen die Folge sehen können, sind auch bereit dafür Geld zu zahlen. Weil das technisch absolut kein Problem wäre. Aber bekommen sie das? Nein, erstmal Monate warten und im schlimmsten Fall die deutsche Version bekommen. Der Rest kommt dann mit Geoblockingbeschränkungen, wo man seine Sachen nicht sehen darf weil man im falschen Land ist, obwohl man Geld bezahlt hat.

  11. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: crazypsycho 20.02.19 - 17:43

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil dem Rechteinhaber dadurch keine Kosten entstanden sind, gibt es
    > trotzdem einen Schaden.

    Nein, warum sollte ein Schaden entstehen? Ob ich den Film schwarz sehe oder auf den Film verzichte, der Umsatz/Gewinn bleibt für den Rechteinhaber gleich. Also entsteht da auch kein Schaden und auch kein entgangener Gewinn.

  12. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: crazypsycho 20.02.19 - 18:02

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > magic23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein weitere Punkt:
    > >
    > > Es gibt bestimmt auch genug Leute, wie mich, die, um bei dem Beispiel
    > Game
    > > of Thrones zu bleiben, die Serie wöchentlich nach Erscheinen in den USA
    > aus
    > > dem Internet laden, aber auch schon die Vorbestellung der BluRays bei
    > > Amazon in den Warenkorb gepackt haben.
    >
    > GoT ist ja einer der besten Beispiele. Die Leute wollen sofort nach
    > Erscheinen die Folge sehen können, sind auch bereit dafür Geld zu zahlen.
    > Weil das technisch absolut kein Problem wäre. Aber bekommen sie das? Nein,
    > erstmal Monate warten und im schlimmsten Fall die deutsche Version
    > bekommen. Der Rest kommt dann mit Geoblockingbeschränkungen, wo man seine
    > Sachen nicht sehen darf weil man im falschen Land ist, obwohl man Geld
    > bezahlt hat.

    Bzgl O-Ton und Release ist GoT aber ein schlechtes Beispiel. Das ist auf SkyTicket nämlich immer Montags um 3 Uhr nachts auf deutsch und im O-Ton verfügbar.

    Aber bei anderen Serien trifft das durchaus zu. Insbesondere wollen ja viele O-Ton mit Untertiteln, solange noch nicht Synchronisiert wurde.
    Und wenn schon irgendwelche Release-Gruppen es schaffen innerhalb ein oder zwei Tagen die Untertitel fertig zu haben, sollten das die Rechteinhaber ja auch hinbekommen.

  13. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: mckee14 20.02.19 - 20:22

    Ich mach' ja gerne mal was für die Statistik und streame eine Serie, ohne sie anzuschauen.

    Kann das mal einer vorrechnen?

    Edit:
    Um es noch besser zu machen - ich lebe in der Schweiz, wo es sogar legal ist illegale Inhalte zu konsumieren, solange ich dabei nicht selbst einen Kopierschutz umgehe oder selbst Inhalte zur Verfügung stelle (P2P). Der BWL'er vom Produzenten rechnet seine Statistkverluste aber in einer anderen Rechtslage aus.

    Phu... das ist kompliziert. Ich gehe wohl zurück zum traditionelleren Verbrechen - ein Bahnbillet kaufen und dann nicht fahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.19 20:25 durch mckee14.

  14. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: notnagel 20.02.19 - 22:01

    kevla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > svnshadow schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > fahren riesige summen ein..... in die auch riesige summen investiert
    > > wurden
    > > > bzw fehlgeschlagene projekte kreuzfinanzieren müssen
    > >
    > > Wie gesagt, ich bin mittendrin in der Branche und sehe wie alle Firmen
    > aus
    > > den Nähten platzen. Mein Tagessatz steigt regelmäßig mit der Nachfrage
    > an.
    > > Ich bin ungelernt und verdiene mittlerweile sechsstellig. Also irgendwie
    > > kann diese Mär vom bösen Raubmordkopierer nicht wahr sein, oder?
    >
    > So ein Quatsch, du scheinst deine Branche nicht sonderlich gut zu kennen,
    > sondern stellst seinen Horizont mit der gesamten Branche gleich. Ich kenne
    > vom Schauspieler oder Youtube-Sternchen, über den Kameramann bis hin zum
    > Regisseuer Leute aus allen Bereichen des Films. Wirklich dauerhaft großes
    > Geld machen nur ein Trailer-Cutter (Hollywood-Blockbuster), besagter
    > Youtuber und ein Special-FX Erzeuger (deutsche Blockbuster). Der Rest
    > mussgucken, wo er bleibt. Klar, die Tagessätze sind schön. Kaum einer hat
    > diese aber in genügens hoher Anzahl.
    >
    > Statt du dich freust, dass du zu den wenigen gehörst, die damit gut über
    > die Runden kommen, fällst du deiner eigenen Branche auch noch in den
    > Rücken. Die Branche ist ungefähr wie der Profi-Fußball. Einer von hundert,
    > wenn überhaupt, mach die fette Kohle. Das wars.



    Zum Einen hat das mit dem Thema herzlich wenig zu tun (das Beispiel Fussball beweist dass es auch so diese Konstellation gibt - wie auch in manchen anderen Branchen),
    zum Anderen gibt es auch keinen "Anspruch" auf irgendeinen Verdienst - gerade in so einer
    Freiberufler-Branche nicht.

  15. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: countzero 21.02.19 - 00:05

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > countzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur weil dem Rechteinhaber dadurch keine Kosten entstanden sind, gibt es
    > > trotzdem einen Schaden.
    >
    > Nein, warum sollte ein Schaden entstehen? Ob ich den Film schwarz sehe oder
    > auf den Film verzichte, der Umsatz/Gewinn bleibt für den Rechteinhaber
    > gleich. Also entsteht da auch kein Schaden und auch kein entgangener
    > Gewinn.

    Warum schreibe ich hier eigentlich Beiträge, wenn alle eh nur immer den ersten Satz lesen? Ich gebs auf :-(

  16. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: crazypsycho 21.02.19 - 00:41

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > countzero schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Nur weil dem Rechteinhaber dadurch keine Kosten entstanden sind, gibt
    > es
    > > > trotzdem einen Schaden.
    > >
    > > Nein, warum sollte ein Schaden entstehen? Ob ich den Film schwarz sehe
    > oder
    > > auf den Film verzichte, der Umsatz/Gewinn bleibt für den Rechteinhaber
    > > gleich. Also entsteht da auch kein Schaden und auch kein entgangener
    > > Gewinn.
    >
    > Warum schreibe ich hier eigentlich Beiträge, wenn alle eh nur immer den
    > ersten Satz lesen? Ich gebs auf :-(

    Ich habe durchaus alles gelesen, sah aber keine Notwendigkeit darauf einzugehen, da deine Vergleiche eben nicht passen.

    Genauso wenig wie den Rechteinhabern ein Schaden entsteht, spare ich täglich keine 40¤, nur weil ich nicht mit dem Taxi zur Arbeit fahre.

  17. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: countzero 21.02.19 - 09:46

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe durchaus alles gelesen, sah aber keine Notwendigkeit darauf
    > einzugehen, da deine Vergleiche eben nicht passen.
    >
    > Genauso wenig wie den Rechteinhabern ein Schaden entsteht, spare ich
    > täglich keine 40¤, nur weil ich nicht mit dem Taxi zur Arbeit fahre.

    Kannst du das auch begründen? Warum antwortest du mir überhaupt, wenn du eh nicht diskutieren willst?

  18. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: crazypsycho 21.02.19 - 18:04

    Da du willst, dass ich auf jeden Punkt eingehe...

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir drehen uns hier irgendwie im Kreis :-)
    >
    > Der Schwarzseher hat den Film gesehen ohne zu bezahlen.

    Ja und es geht darum, das er auch nicht bezahlt hätte, wenn er keine Möglichkeit zum Schwarzsehen hätte.

    > Nur weil dem Rechteinhaber dadurch keine Kosten entstanden sind, gibt es
    > trotzdem einen Schaden.

    Nur wenn der Schwarzseher für den Film bezahlt hätte, wenn er ihn nicht hätte gratis bekommen können. Ansonsten entsteht kein Schaden.

    > Wenn ich ins Kino durch die Hintertür rein schleiche und mir den Film
    > umsonst anschaue, ist dem Kinobetreiber ein Schaden in Höhe des
    > Ticketpreises entstanden.

    Nur wenn du den Eintritt bezahlt hättest, ohne die Möglichkeit dich reinzuschleichen.

    > Kosten hatte er durch mich aber keine. Da der
    > Saal nicht ausverkauft war, habe ich keinem zahlenden Kunden den Platz
    > weggenommen.

    Richtig, und daher Schaden exakt null.

    > Wenn ich im Restaurant die Zeche prelle, ist ein Schaden in Höhe des
    > Preises auf der Karte entstanden. Was der Koch verdient und wieviel die
    > Zutaten gekostet haben ist nicht relevant.

    Natürlich ist das relevant für den reellen Schaden. Der Schaden errechnet sich aus den Kosten für die Arbeitszeit und der Zutaten.
    Ob Gewinneinbussen entstanden sind, ist ja unklar. Hängt davon ab, ob der Preller hätte bezahlen können oder überhaupt dort gegessen hätte.

    > Wie ich in meinem ersten Post schon geschrieben habe, ist es ein
    > Unterschied, ob ich die illegalen Streams gesamtwirtschaftlich betrachte,
    > was du gemacht hast, oder aus Sicht des Rechteinhabers, dem Umsätze
    > entgangen sind. Das sind unterschiedliche Sichtweisen, aber die eine ist
    > nicht richtiger als die andere.

    Wenn wir von Schaden reden, dann ist nur eine Sichtweise richtig.
    Ob durch die illegale Handlung Umsatz-/Gewinneinbussen entstanden sind ist pure Spekulation.

    > Deine Sicht ist z.B. relevant, um zu bewerten, ob sich Maßnahmen zur
    > Eindämmung von illegalen Streams lohnen würden. Die andere Sicht spielt
    > z.B. bei Gerichtsverfahren eine Rolle.

    Ja Gerichte rechnen gerne mal mit spekulativen Schadenskalkulationen. Heißt aber nicht, das dieser Schaden tatsächlich entstanden ist.

    Btw können illegale Streams auch für eine Erhöhung des Umsatzes sorgen.
    Manch einer streamt vielleicht eine oder zwei Staffeln einer Serie. Und weil sie ihm gut gefällt und er die neuste Folge paar Tage früher bekommt, schließt er ein Abo ab.
    Für GoT werde ich bspw wieder ein SkyTicket-Abo abschließen.

  19. Re: "kostet die Unternehmen"

    Autor: Labbm 22.02.19 - 21:32

    aetzchen schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Weiterhin gibt es bestimmt auch positive Effekte von Schwarzsehen. Der
    > Nutzer schaut sich evtl. auch Content an, welchen er nicht geschaut hätte,
    > wenn er hätte bezahlen müssen und man gewinnt neue Kunden. Evtl. geht er
    > sogar noch einmal ins Kino um beispielsweise den Film in guter Qualität zu
    > sehen. Vielleicht gibt es sogar einen Marketing Effekt, da er sich mit
    > potenziellen Kinobesuchern unterhält.
    >
    > Es könnte unterm Strich sogar positiv ausfallen.


    Genau das wollte ich auch einwerfen. Früher war ich Mangels Geld auch fleißiger schwarzseher (und Hörer), und gerade deswegen habe ich ganz neue winkel Endeckt für die ich mittlerweile gut Geld ausgeben habe.
    Diese ewige jammerei von der gut genährten Industrie und ihren Theoretikern ist einfach nur nervig. Seit Jahrzehnten wird gejammert, und seit Jahrzehnten nehmen die Gewinne immer weiter zu.
    Das Beispiel hab ich neulich schon mal gebracht, aber oftmals WILL die Industrie wohl auch einfach kein Geld verdienen.
    Zwei Filme wollte ich vor kurzem sehen, der alte Judge Dredd, und Private Parts. Beide nicht im Stream verfügbar. In Amazon zum einzelabruf auch nicht, da "momentan in deinem Land nicht verfügbar" (oder einfach wegen unsinniger Rechte Vergabe).
    Also will man die Blu ray kaufen. Oh, die wird nicht mehr produziert? Na dann ab zu Kinox....

    Disney, Warner und wie sie alle heißen die jetzt ihren eigenen Dienst planen wollen es offenbar eh nicht anders. Das illegale Streaming wird sogar ganz sicher eine Renaissance erleben, allein aufgrund der eignen Blödheit und Gier.


    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hotohori schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Usernäme schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Gar nix, egal ob ich den Stream legal oder illegal angucke. Wieso
    > > > sollten
    > > > > die mehr bezahlen wenn ich raubgucke?
    > > >
    > > > Stell dir vor alle würden illegal gucken, wie würden Unternehmen dann
    > > Geld
    > > > mit ihren Produktionen verdienen? Eben, gar nicht.
    > >
    > > Dies ist aber nicht der Fall. Die Unternehmen verdienen mehr den je,
    > trotz
    > > den illegalen Streams.
    >
    > Schmarotzer Argument. Nur weil genug Andere dafür zahlen ist das kein
    > Argument auch nur in irgend einer Form für illegales Streaming.


    Es zahlen aber auch genug, und das sogar gerne. Ich zum Beispiel ja auch. Oft bezahle ich auch doppelt oder dreifach, weil ich eine DVD auch digital schauen können möchte, oder weil ich eine gestreamte Serie auch zuhause im Regal stehen haben möchte. Andererseits habe ich Mangels legaler verfügbarkeit auch schon oft genug illegal gestreamt. Unter anderem wegen oben genannten Argument, oder auch einfach weil ich meine DVD grade nicht zur Hand hatte, oder auf dem tablet schauen möchte. Also Streame ich in diesem Moment auch illegal, obwohl das gekaufte Produkt zuhause steht?

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