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Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

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  1. Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: digiblogger 24.05.12 - 07:42

    Ich lese golem.de gern, auch wenn mir desöfteren aufgefallen ist, dass ihr manchmal eine Nieschenmeinung vertretet. Aber dieser Artikel setzt alles, was ich bisher gelesen habe, im negativen Sinn die Krone auf.

    Er fängt doch schon mit einer Lüge an: 12 Jahre Wartezeit? Dieser "Blogger und leidenschaftlicher Gamer" hat also bereits auf Diablo 3gewartet, als Diablo 2 noch nicht oder gerade erst erschienen und noch Lichtjahre davon entfernt war, überhaupt angekündigt zu werden? Und dann will er mir weiß machen, dass er gewartet hast, es aber nun nicht spielt? Oooooookay.

    Aber gehen wir deinen Artikel mal in Ruhe durch:

    Ich gebe jedem, der behauptet, dass Blizzard für seine Games einen zu hohen Hype veranstaltet und die Werbetrommel für Games rührt, die am Ende eigentlich immer hinter den Erwartungen zurückbleiben, absolut recht. Aus einer einst fähigen und begeisternden Spieleschmiede hat sich seit 2005 das enwickelt, was Foxconn für Apple ist. Eine Massenproduktion für die Massen, allerdings ohne den qualitativen Unterschied zur Konkurrenz. Blizzard stellt ausschließlich Spiele her, deren Anspruch eher gering ist, damit auch jene, die sich bei Diablo 2 bei jedem Bossfight in die Windel gemacht hätten, Diablo 3 aus voller Überzeugung kaufen... weil es einfach nicht mehr anspruchsvoll ist.

    Dieses System der Stimulus-Response-System, dass angesprochen wird.... in welchem Spiel ist das denn bitte nicht so? Jedes Spiel baut auf einem System von Aktion des Spielers und Reaktion des Spiels im Sinne von Erfolg und Belohnung auf. Selbst bei Pro Evolution Soccer geht es im Trophäen, Siege, dadurch Geld, dadurch neue Spiele, um Punkte, dadurch besseres Ranking. Selbst bei den Sims erhält man mit fortlaufender Spielzeit durch die intensive Beschäftigung mit seinen Sims diese Simoleons oder einfach Boni, die nach und nach freigeschaltet werden. In den letzten 10 Jahren ist mir kein einziges Spiel bekannt gewesen, das einen anderen Weg geht. Da müsste man, glaube ich, das Vor-Internet-Zeitalter bemühen, um ersthaft fündig zu werden.

    Der angeblich leidenschaftliche Gamer beschreibt Diablo 3 als einen einarmigen Banditen, weil es eine Komponente mit sich bringt, die Zufall heißt. Ist das Leben dann nicht auch ein einarmiger Bandit? Was passiert morgen, wenn Du über die Straße läufst? Erwischt dich der LKW weil die Ampel ausfällt? Und kannst Du heute schon sagen, welches Körperteil Du dabei verlierst oder hat das nicht vielleicht auch alles eine zufällige Komponente?

    Ein Zitat: "Außerdem eine einzigartige Faszination, ein perfekt wie aus einem Guss gemachtes Spielerlebnis, das auf unserem Belohnungszentrum im Gehirn wagnerianische Symphonien spielt, uns die Nachtruhe raubt und unsere Tage mit dem nagenden Gefühl erfüllt, lieber wieder in den Dungeons sein zu wollen."

    Bei diesem Satz fragte ich mich ziemlich schnell, wer eigentlich mehr Probleme hat... der süchtige Spieler oder der, dessen Hirn solche Sätze rausbringt. Scheinbar scheint der Autor ein echtes Suchtproblem zu haben, denn obwohl ich ebenfalls D1-D3 bis zum Exzess spielte und auch WoW bis 2010 treu blieb, habe ich nie auch nur eine Minute meines realen Lebens auf Kosten eines Spiels verschwendet. Spiele sind Unterhaltung... Unterhaltung ist nur ein winziger Aspekt einen großen Lebens. Wer sich wirklich so sehr auf ein Spiel konzentriert, dass er des fehlenden Fortschritts wegen keinen Schlaf bekommt oder nicht einfach an jeder Stelle des Spiels ausloggen kann, weil man entweder genug für heute oder einfach was besseres vor hat, der hat bereits ein Problem. Ja natürlich. Dieses Problem mag sogar von Blizzard provoziert und gefördert werden... doch ist es nicht Sache des Spielers und seiner Intelligenz, ob man sich uns sein Spielverhalten kontrolliert oder Blizzard diese Verantwortung in die geldgeilen Hände legt?

    Der Autor schreibt, dass seine Zeit kostbar ist... und doch hat er es geschafft, diesen Artikel zu schreiben, der mindestens mit Blizzard mithalten kann, nur das Blizzard seltener Kopfschütteln und Unverständnis hervorruft und deutlich weniger komödiantische Anteile hat.

    In diesem Sinne... und bitte nicht repeat repeat repeat...

    [Einer der D3 spielt und trotzem schlafen kann]

  2. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: CaptainSandwich 24.05.12 - 08:03

    Danke!

    Ich habe mich extra für diese Antwort bei golem.de registriert.

    Ich gebe digiblogger in jedem Punkt Recht. SOLCHE Leute sollten bei IMHO zu Wort kommen!

  3. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: digiblogger 24.05.12 - 08:20

    Vielen Dank für die Zustimmung

  4. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: Nebukadneza 24.05.12 - 08:33

    Auch ich gebe in diesem Fall Digiblogger recht, den Artikel über Diablo 3, könnte man auf so gut wie jedes Spiel übertragen. Natürlich werden Endorphine ausgeschüttet, das Gehirn belohnt, Glücksgefühle erlebt - eben das ist der Sinn von Unterhaltung!
    Zur Zeit spiele ich Borderlands, das Spiel setzt auch auf Belohnung usw. usf. - doch das ist ja eben das Unterhaltsame in einem Spiel! Ich bin mir sicher, man wird mir recht geben wenn ich behaupte ein Spiel ohne Belohnungen und neuen, freischaltbaren Items hat den Unterhaltungswert von "Brot beim gammeln zuschauen".

    Die Werbetrommel rührt Blizzard immer kräftig, das stimmt, doch wer sich vom Werbung so leicht beeinflussen lässt, ist selber Schuld! Blizzard hat das gute Recht soviel Werbung zu machen wie es will - in anderen Werbespots werden Autos im freien Fall und Unterwasser zusammengebaut während der potentielle Eigentümer schon am Steuer sitzt - mir persönlich ist jedoch kein Fall bekannt, in dem der Käufer des Fahrzeugs sich beim Händler beschwert hat dass er das gute Stück in einem sauberen Ausstellungsraum abholen "musste" und es nicht wie in der Werbung als Rohkarosse aus einem Flugzeug abgeworfen wurde.

    Der Artikel ist IMHO - das kann ich akzeptieren, jeder hat seine Meinung und es gibt glaub ich sogar noch sowas wie Meinungsfreiheit - dieser Post ist meine Meinung, ich bin auf Antworten gespannt.

  5. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: schafx 24.05.12 - 08:41

    Hier hat wohl jemand geantwortet, der sein Gehirn schon beinahe mit dem PC verbunden hat. Fehlt nur noch dei dicke Nadel, die in den Nacken eingeschoben wird. Naja was solls, auch solche Leute muss es geben. Ansonnsten wär Blizzard ja nicht da. Viel Spaß in der virtuellen Welt.

  6. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: lottikarotti 24.05.12 - 08:53

    > Hier hat wohl jemand geantwortet, der sein Gehirn schon beinahe mit dem PC
    > verbunden hat. Fehlt nur noch dei dicke Nadel, die in den Nacken
    > eingeschoben wird. Naja was solls, auch solche Leute muss es geben.
    > Ansonnsten wär Blizzard ja nicht da. Viel Spaß in der virtuellen Welt.
    Ich würde dir jetzt gerne einen Fisch weiterreichen, aber er wurde mir genommen :-(

    R.I.P. Fisch :-(

  7. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: IceCube 24.05.12 - 08:54

    digiblogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Ein Zitat: "Außerdem eine einzigartige Faszination, ein perfekt wie aus
    > einem Guss gemachtes Spielerlebnis, das auf unserem Belohnungszentrum im
    > Gehirn wagnerianische Symphonien spielt, uns die Nachtruhe raubt und unsere
    > Tage mit dem nagenden Gefühl erfüllt, lieber wieder in den Dungeons sein zu
    > wollen."
    >
    > Bei diesem Satz fragte ich mich ziemlich schnell, wer eigentlich mehr
    > Probleme hat... der süchtige Spieler oder der, dessen Hirn solche Sätze
    > rausbringt. Scheinbar scheint der Autor ein echtes Suchtproblem zu haben,
    > denn obwohl ich ebenfalls D1-D3 bis zum Exzess spielte und auch WoW bis
    > 2010 treu blieb, habe ich nie auch nur eine Minute meines realen Lebens auf
    > Kosten eines Spiels verschwendet. Spiele sind Unterhaltung... Unterhaltung
    > ist nur ein winziger Aspekt einen großen Lebens. Wer sich wirklich so sehr
    > auf ein Spiel konzentriert, dass er des fehlenden Fortschritts wegen keinen
    > Schlaf bekommt oder nicht einfach an jeder Stelle des Spiels ausloggen
    > kann, weil man entweder genug für heute oder einfach was besseres vor hat,
    > der hat bereits ein Problem. Ja natürlich. Dieses Problem mag sogar von
    > Blizzard provoziert und gefördert werden... doch ist es nicht Sache des
    > Spielers und seiner Intelligenz, ob man sich uns sein Spielverhalten
    > kontrolliert oder Blizzard diese Verantwortung in die geldgeilen Hände
    > legt?
    >
    > Der Autor schreibt, dass seine Zeit kostbar ist... und doch hat er es
    > geschafft, diesen Artikel zu schreiben, der mindestens mit Blizzard
    > mithalten kann, nur das Blizzard seltener Kopfschütteln und Unverständnis
    > hervorruft und deutlich weniger komödiantische Anteile hat.
    >
    > In diesem Sinne... und bitte nicht repeat repeat repeat...
    >
    >


    Also erstmal Stimme ich dir zu 200% zu. Den besten Teil hab ich mal aus Zitat rausgenommen. Ehrlich gesagt musste ich mich gerade so wegschmeissen vor lachen als ich es auch begriffen habe ^^.

    Übrigends Spiele ich auch D3 und kann auch Nachts schlafen und vernachlässige nicht meine Freundin und auch nicht meinen Beruf. Also...... :P Der hat wohl echt ein krasses Persönlichkeitsproblem.

    gruß

  8. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: IceCube 24.05.12 - 08:55

    schafx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier hat wohl jemand geantwortet, der sein Gehirn schon beinahe mit dem PC
    > verbunden hat. Fehlt nur noch dei dicke Nadel, die in den Nacken
    > eingeschoben wird. Naja was solls, auch solche Leute muss es geben.
    > Ansonnsten wär Blizzard ja nicht da. Viel Spaß in der virtuellen Welt.


    u mad :< ?

  9. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: Gungosh 24.05.12 - 09:02

    Ich nehme den Artikel gar nicht so schrecklich ernst, ich fühle mich nicht veranlasst, Blizzard oder Diablo zu verteidigen :-)

    Da schreibt jemand, dass er der Zeitverbrennung aufgrund von Spielsucht vorbeugt durch Nicht-Spielen des neuesten Suchtmittels. Fein, herzlichen Glückwunsch, gute Entscheidung :-)

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

  10. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: Floh 24.05.12 - 09:10

    Naja der Artikel errinnert irgendwie an die ganzen "Leidensgeschichten" von Wow-Süchtigen, welche meinen es interessiert irgendwen, dass sie nun endlich den Account gelöscht hätten.

    Ein Monat später waren sie plötzlich wieder im Forum oder Spiel zu sehen...

  11. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: IceCube 24.05.12 - 09:15

    Floh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja der Artikel errinnert irgendwie an die ganzen "Leidensgeschichten" von
    > Wow-Süchtigen, welche meinen es interessiert irgendwen, dass sie nun
    > endlich den Account gelöscht hätten.
    >
    > Ein Monat später waren sie plötzlich wieder im Forum oder Spiel zu sehen...


    Hehe is halt echt so ^^

  12. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: digiblogger 24.05.12 - 10:00

    Die einzig sichere Weg, seinen Account loszuwerden, ist ihn zu verkaufen ;)
    Allerdings muss ich zugeben, dass ich Anfang 2010 meinen Account eingefroren habe und seitdem auch vehement vermeide, das Spiel zu spielen. Hab eh ne Digitalversion und der Download dauert ewig ;)

  13. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: IceCube 24.05.12 - 10:09

    Diggiblogger... lösch den Account lieber ich bin jetzt seit 2 Wochen auch wieder dabei ^^ Auch wenn ich mich größten Teils über die Schwierigkeitsgrade Lächerlich mache und ich mich über den sehr SEHR großen Kiddie-Aufzug im Spiel ärgere.

    Aber was solls, das Spiel bleibt eine Legende und jede Legende stirbt auch mal irgendwann ;) ( *hust*cata*hust*)

  14. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: digiblogger 24.05.12 - 10:52

    Du kannst deinen Account nicht ganz löschen. Nur auf Eis legen. Blizzard bietet an, den Account so weit zu sperren, dass man einen persönlichen Anruf mitsamt Identifikation benötigt, um ihn zu reaktivieren. Mehr ist nicht drin. Schließlich will man süchtige Spieler ;) Und Sucht bedeutet Rückfall.

    Keine Sorge, WoW werde ich nie mehr spielen ;) Dafür anderes

  15. Thema verfehlt

    Autor: Kaiser Ming 24.05.12 - 11:33

    digiblogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lese golem.de gern, auch wenn mir desöfteren aufgefallen ist, dass ihr
    > manchmal eine Nieschenmeinung vertretet. Aber dieser Artikel setzt alles,
    > was ich bisher gelesen habe, im negativen Sinn die Krone auf.

    omg
    "IMHO" steht für Nischenmeinung
    von welchem Planeten kommst du denn


    > Er fängt doch schon mit einer Lüge an:
    > 12 Jahre Wartezeit? Dieser "Blogger

    lt Wikipedia: 2012-2000=12
    keine Ahnung wo du Mathematik hattest
    und das dann auch noch Lüge zu nennen ....
    das was in den Punkten stehen sollte spar ich mir mal



    > und leidenschaftlicher Gamer" hat also bereits auf Diablo 3gewartet, als
    > Diablo 2 noch nicht oder gerade erst erschienen und noch Lichtjahre davon

    so wirds nunmal allgemein berechnet
    oder willst du vorher alle Leute befragen ab wann genau sie gewartet haben und dann den Durchschnitt ermitteln ?)

    > Aber gehen wir deinen Artikel mal in Ruhe durch:
    lol

    > Dieses System der Stimulus-Response-System, dass angesprochen wird.... in
    > welchem Spiel ist das denn bitte nicht so? Jedes Spiel baut auf einem

    jetzt kommen wir zum "Thema verfehlt"
    lesen könnte helfen

    es geht nicht um das System an sich
    das wurde schon bei Diablo 1 kritisiert
    trotzdem war's ein grosser Hit

    es geht bei Diablo 3 darum das alles halbwegs komplexere entfernt wurde
    um das System auf die Spitze zu treiben
    quasi um maximalen "Response" für Blizzard im Echtgeld AH

    man hat den Eindruck hier gehts nur noch darum den Spieler max. süchtig zu machen,
    wie bei Herrn Drogendealers um die Ecke
    darauf bezieht sich die Kritik
    und m.E. ist das durchaus berechtigt

    damit ist D3 nicht automatisch ein schlechtes Spiel, was der Author im übrigen auch sagt

    > Bei diesem Satz fragte ich mich ziemlich schnell, wer eigentlich mehr
    > Probleme hat... der süchtige Spieler oder der, dessen Hirn solche Sätze
    > rausbringt.

    mit Ruhe hat deine Argumentation nix zu tun btw,
    damit beantwortet sich die Frage von selbst

    > 2010 treu blieb, habe ich nie auch nur eine Minute meines realen Lebens auf
    > Kosten eines Spiels verschwendet.

    ich trink jeden Abend 5 Bier
    aber abhängig bin ich natürlich nicht,
    das Biertrinken kostet auch keine Zeit
    weil es ist ja mein reales Leben
    haha

  16. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: koelnerdom 24.05.12 - 11:40

    Das ist ein Kommentar, eine Meinung, etwas, das im Journalismus nun mal vorkommt. Ich denke, es sind alle so für Meinungsfreiheit, dann akzeptier doch seine auch, ohne gleich solche Geschütze aufzufahren.

    Ich geh mal nur auf die "Lüge" ein. Diablo2 wurde 2000 released und jeder, jeder Gamer, den ich kenne wartet seitdem auf Diablo3. Wo genau ist jetzt die Lüge?

  17. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: Bernd Schröder 24.05.12 - 13:19

    digiblogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Dieses System der Stimulus-Response-System, dass angesprochen wird.... in
    > welchem Spiel ist das denn bitte nicht so? In den letzten 10 Jahren ist
    > mir kein einziges Spiel bekannt gewesen, das einen anderen Weg geht.

    Fahrenheit.

    Natürlich gab es auch da Stimulus-Response, aber nicht in der Form einer Tretmühle mit abstrakter Punktsteigerung. Sondern in Form einer dynamischen synchronen Interaktion mit der narrativen Welt. Ich denke, Guitar Hero etc. gehen einen ähnlichen Weg, allerdings ohne erzählerischen Tiefgang.

    Es ist schon ein Unterschied, ob ein Spiel eine Art Steigerungsarbeit ist oder ein emotionales Erlebnis.

  18. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: VRzzz 24.05.12 - 13:42

    koelnerdom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein Kommentar, eine Meinung, etwas, das im Journalismus nun mal
    > vorkommt. Ich denke, es sind alle so für Meinungsfreiheit, dann akzeptier
    > doch seine auch, ohne gleich solche Geschütze aufzufahren.

    Der Artikel ist deswegen lächerlich, weil der Autor schreibt, er habe D1 durch gespielt (ich nehm jetzt an "Story") und D2 ist letzte Drittel... d.h. das Spiel war für ihn gar nich so prickelnd und zum anderen war er damals schon nicht "süchtig" Richtige Diablo Zocker hätten schön ihren Char auf 99 gebracht, was einige Wochen gedauert hätte bzw mehrere Chars, viele Runs, viele Stunden. Und da redet man nicht von "im letzten Drittel"

    > Ich geh mal nur auf die "Lüge" ein. Diablo2 wurde 2000 released und jeder,
    > jeder Gamer, den ich kenne wartet seitdem auf Diablo3. Wo genau ist jetzt
    > die Lüge?

    jeder Gamer? Wohl keine richtigen, Spiel kurz angemacht, 5 Monster gekloppt und gesagt, das wars, ich warte auf den Nachfolger? Wenn man nicht gerade ein Hardcore Zocker war hat es doch etliche Wochen gedauert, das Spiel durch zu zocken + Hoch zuleveln. Diablo 3 wurde meines Wissens nach auch erst 2005 angekündigt. Ein "wahrer" Diablo Zocker hat das Spiel doch einige Jahre gespielt, ohne an ein Nachfolger zu denken. Allein mit der Gesamtaussage kombiniert "Ich mags nicht spielen, weils stupide ist und süchtig macht" ist diese Aussage totaler Schwachsinn, Alkoholkranke (dummer Vergleich) sind auch nicht nach 1 Woche trinken abgehängig und ne Woche später wieder komplett Clean. Grund zur Beschwerde gibts bei dieser Aussage allemal.

  19. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: DerBaum 24.05.12 - 13:49

    +1
    Danke.

  20. Re: Dieser Artikel ist um Welten schlechter als das, was er kritisiert

    Autor: potbot 24.05.12 - 14:58

    VRzzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > koelnerdom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Der Artikel ist deswegen lächerlich, weil der Autor schreibt, er habe D1
    > durch gespielt (ich nehm jetzt an "Story") und D2 ist letzte Drittel...
    > d.h. das Spiel war für ihn gar nich so prickelnd und zum anderen war er
    > damals schon nicht "süchtig" Richtige Diablo Zocker hätten schön ihren
    > Char auf 99 gebracht, was einige Wochen gedauert hätte bzw mehrere Chars,
    > viele Runs, viele Stunden. Und da redet man nicht von "im letzten Drittel"
    >

    Bei D2 chars auf 99 zu bringen ,ich bitte dich das dauerte mehr als einige wochn,
    ich denk da eher an ein halbes jahr durchgehendes suchtn.
    was es bei D2 ja noch gab den EP verlust beim Tod ... also so btw

    "The quieter you become, the more you are able to hear."

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