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Golem möchte mein Geld nicht

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  1. Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Enby 11.11.19 - 14:36

    Ich habe ein niederländisches Bankkonto und bin in Deutschland wohnhaft. Leider ist eine IBAN-Lastschrift jedoch nur von deutschen und österreichischen Bankkonten möglich. Dies ist ein Verstoß gegen die sogenannte SEPA-Verordnung, welche „IBAN-Diskriminierung“ verbietet.

    Darüber hinaus ist eine Bestellung nur als „Herr“ oder „Frau“ möglich. Eine Option für das dritte Geschlecht (bspw. „Keine Anrede“) fehlt. Ich werde mich nicht für Golem Pur in ein falsches Geschlecht einordnen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.19 14:37 durch Enby.

  2. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: MrAnderson 11.11.19 - 14:41

    Die Entschuldigungen, warum man nicht bezahlen möchte werden immer absurder.

  3. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: ibsi 11.11.19 - 14:42

    Naja, das Golem die IBAN nicht annimmt, ist tatsächlich ... doof

    Das mit "Mann" / "Frau" ... ja ... kA ... wäre mir hier auch egal ob da Frau stehen würde bei mir oder sonst was. Sieht ja eh keiner

  4. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Oktavian 11.11.19 - 14:44

    > Die Entschuldigungen, warum man nicht bezahlen möchte werden immer
    > absurder.

    Inwiefern? Ich finde die Nicht-Akzeptanz von ausländischen Bankkonten schade. Es mag auch Leser außerhalb Deutschlands geben, die das gerne möchten.

    Zudem, wenn Golem sich schon den Gender-Schuh anzieht, dann sollte er auch passen. Wenn man political correctness Themen durchs Dorf treibt, dann sollte man vor der Palette an Geschlechtern natürlich nicht halt machen.

  5. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Enby 11.11.19 - 14:48

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Entschuldigungen, warum man nicht bezahlen möchte werden immer
    > > absurder.
    >
    > Inwiefern? Ich finde die Nicht-Akzeptanz von ausländischen Bankkonten
    > schade. Es mag auch Leser außerhalb Deutschlands geben, die das gerne
    > möchten.
    >
    > Zudem, wenn Golem sich schon den Gender-Schuh anzieht, dann sollte er auch
    > passen. Wenn man political correctness Themen durchs Dorf treibt, dann
    > sollte man vor der Palette an Geschlechtern natürlich nicht halt machen.

    Ich stimme dir fast vollständig zu.
    Die „Palette“ an Geschlechtern gibt es in Deutschland jedoch nicht, da „Divers“ ein Sammelgeschlecht ist für „alles Andere“ ;)

  6. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: kendon 11.11.19 - 14:50

    > Die „Palette“ an Geschlechtern gibt es in Deutschland jedoch
    > nicht,

    Da fehlt ein "noch"...

  7. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Oktavian 11.11.19 - 14:51

    > Ich stimme dir fast vollständig zu.
    > Die „Palette“ an Geschlechtern gibt es in Deutschland jedoch
    > nicht, da „Divers“ ein Sammelgeschlecht ist für „alles
    > Andere“ ;)

    Das mag sein, aber es geht doch inzwischen nur noch darum, wie Mann/Frau/Divers sich fühlt. Und wenn er/sie/es sich von Divers nicht erfasst fühlt, dann ist er/sie/es eben nicht Divers sondern etwas ganz besonderes, etwas ganz eigenes.

  8. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: budweiser 11.11.19 - 14:52

    Kannst auch mit Kreditkarte zahlen. Und wegen dem Genderquatsch: Die Anrede steht nachher eh nirgendwo mehr, selbst auf der Rechnung nicht.

  9. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Oktavian 11.11.19 - 14:53

    > Kannst auch mit Kreditkarte zahlen. Und wegen dem Genderquatsch: Die Anrede
    > steht nachher eh nirgendwo mehr, selbst auf der Rechnung nicht.

    Weshalb wird sie denn dann erfasst? Von wegen Datensparsamkeit, Notwendigkeit der Datenerhebung und so...

  10. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Enby 11.11.19 - 14:55

    @Oktavian

    Das geht rein rechtlich eben nicht. Divers ist ein Sammelgeschlecht, damit nicht jedes Geschlecht einen eigenen Eintrag braucht.
    Neben „Divers“ hast du lediglich die Möglichkeit, den Geschlechtseintrag ganz zu streichen.

  11. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Enby 11.11.19 - 14:56

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Kannst auch mit Kreditkarte zahlen. Und wegen dem Genderquatsch: Die
    > Anrede
    > > steht nachher eh nirgendwo mehr, selbst auf der Rechnung nicht.
    >
    > Weshalb wird sie denn dann erfasst? Von wegen Datensparsamkeit,
    > Notwendigkeit der Datenerhebung und so...

    +1

  12. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: budweiser 11.11.19 - 15:00

    > Weshalb wird sie denn dann erfasst?

    Weiß ich doch nicht :) Wobei man sich da noch drüber streiten kann ob das überhaupt eine wirkliche Datenerhebung ist, denn man kann die Anrede ja vom Vornamen ableiten.

  13. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Oktavian 11.11.19 - 15:00

    > Das geht rein rechtlich eben nicht. Divers ist ein Sammelgeschlecht, damit
    > nicht jedes Geschlecht einen eigenen Eintrag braucht.
    > Neben „Divers“ hast du lediglich die Möglichkeit, den
    > Geschlechtseintrag ganz zu streichen.

    Du redest hier vom öffentlichen Recht, für Ausweise, Geburtsurkunden, rechtliche Formulare und ähnliches. Das ist schon richtig.

    Hier geht es aber um die Datenerfassung einer Privatfirma, und natürlich kann die deutlich mehr Geschlechter erfassen. Sie kann die Anrede auch als Freitext erfassen lassen, gerne auch optional. Und würde das gefallen, wir wüssten schon, was wir da einzusagen haben.

  14. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Oktavian 11.11.19 - 15:02

    > Weiß ich doch nicht :)

    Solltest Du aber, falls Du so ein Abo hast. So von wegen Informierte Einwilligung.

    > Wobei man sich da noch drüber streiten kann ob das
    > überhaupt eine wirkliche Datenerhebung ist, denn man kann die Anrede ja vom
    > Vornamen ableiten.

    Natürlich ist es das. Es ist ein Datum, das sich auf eine Person beziehen lässt. Zudem gibt es etliche Namen, die keine klare Geschlechtszuordnung zulassen.

  15. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: blaub4r 11.11.19 - 15:07

    Enby schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe ein niederländisches Bankkonto und bin in Deutschland wohnhaft.
    > Leider ist eine IBAN-Lastschrift jedoch nur von deutschen und
    > österreichischen Bankkonten möglich. Dies ist ein Verstoß gegen die
    > sogenannte SEPA-Verordnung, welche „IBAN-Diskriminierung“
    > verbietet.
    >
    > Darüber hinaus ist eine Bestellung nur als „Herr“ oder
    > „Frau“ möglich. Eine Option für das dritte Geschlecht (bspw.
    > „Keine Anrede“) fehlt. Ich werde mich nicht für Golem Pur in
    > ein falsches Geschlecht einordnen.

    Ist das ernst gemeint ?

  16. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Garius 11.11.19 - 15:19

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Weshalb wird sie denn dann erfasst?
    >
    > Weiß ich doch nicht :) Wobei man sich da noch drüber streiten kann ob das
    > überhaupt eine wirkliche Datenerhebung ist, denn man kann die Anrede ja vom
    > Vornamen ableiten.
    Na das erzähl Mal lieber nicht meinen Kollegen/in Rene oder meinem Klienten/in Jasmin.

  17. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: kendon 11.11.19 - 15:21

    Robin! Da bräuchte man noch die Herkunft, in den angelsächsischen Gegenden ist das weiblich.

  18. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Olliar 11.11.19 - 15:29

    Enby schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Darüber hinaus ist eine Bestellung nur als „Herr“ oder
    > „Frau“ möglich. Eine Option für das dritte Geschlecht (bspw.
    > „Keine Anrede“) fehlt. Ich werde mich nicht für Golem Pur in
    > ein falsches Geschlecht einordnen.

    Wozu will Golem das wissen und speichern?
    Hallo?
    DSGVO kein Begriff?
    Datensparsamkeit und NOTWENDIGKEIT unbekannt?
    Ich vermute im Guten: Gedankenlosigkeit (Haben wir immer so gemacht, wurde uns in der Datenbank-Schulung auch so gemacht,...)
    Ich vermute im Bösen: Datengier.

    Was macht Golem mit dieser Info?
    "notwendig" ist die doch nicht für ein Abo.
    Und selbst ein Anschreiben kommt gut mit

    "Hallo Vorname Nachnahme"
    Denn das antiquierte
    Sehr geehrte Frau Schulz
    oder
    Sehr geehrte Herr Schulz
    ist eh geplatzt,
    oder was würde man als Anrede einsetzen, wenn man sich der Gruppe "Divers" zugehörig sieht?
    Sehr geehrtes Diverses Schulz?
    Hallo?

    Aber:
    Natürlich hebt es den Wert der Werbung, wenn man sagen kann:
    95% männliche Leser, somit braucht man keine Reklame für Nagelstudios zu schalten.
    (Wobei: Frauen schauen zuerst auf die Breite der Schultern (sollten breiter als ihre sein),
    Zähne(vollständig, sauber), und mustern durchaus die Fingernägel (sauber? oder sogar gepflegt?)


    Aber:
    Wer sagt, dass die Anmelder nicht Lügen?
    Ich erinnere da ein Bildungseinrichtung, die -zwangsweise- bei der Kursbuchung eine Telefonnummer und ein Geburtsdatum erwartet.
    Die Kurse hatten keine altes Beschränkung, die Frage war reine neugier und damit unzuläsig.
    Man konnte da immerhin einen beliebiegen Termin in der Vergangenheit ein geben...
    Das Gleiche bei der Telefonnummer (Aus der Vorwahl konnte man (einst) den Wohnort bestimmen). Auch diese Nummer wurde nicht verfiziert...
    Inzwischen hat der DSB das angestellt...diese Angabe sind jetzt auch offiziell freiwllig.


    Und eigentlich:
    Wozu braucht @Golem überhaupt den Realnamen bei einem Online-Abo?
    Das Abo ist immer "prepaid".
    D.h. Geld für den Login da, Angebot geht
    kein Geld da, Angebot geht nicht.

    @Golem braucht keinen Namen und Vornahmen für ein Abo!
    Eine zustellfähige Adresse braucht/hat man ja auch nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.19 15:35 durch Olliar.

  19. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: LH 11.11.19 - 15:29

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da bräuchte man noch die Herkunft, in den angelsächsischen Gegenden
    > ist das weiblich.

    In England wohl nicht: "In 2014, 88% of babies named Robin in England were boys."
    Während in den USA der Name eher Mädchen gegeben wird. Also alles noch komplexer.
    Allerdings ist unklar, wie viele Robins sind selbst welchen Geschlechts zugehörig fühlen ;)

  20. Re: Golem möchte mein Geld nicht

    Autor: Enby 11.11.19 - 15:29

    Ich trage auch noch meinen bisherigen männlichen Vornamen, da ich ihn jetzt momentan aufgrund von Lebensumständen nicht ändern möchte. Ich werde ihn später ändern lassen.
    Trotz meines männlichen Vornamens bin ich also nicht männlich.

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