Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › In eigener Sache: Golem pur - eine…

Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: zurkdahool 12.01.15 - 12:25

    das es in Zukunft mit Werbung und kostenlosen, redaktionell gut recherchierten, Artikeln im Internet zu Ende geht. Das obskure Werbemodell wird auf kurz oder lang bestimmt 'platzen' und ich persönlich habe keine Lust auf Werbung.

    Ich frage mich seit langem wer wirklich schon mal aufgrund von Internet-Werbung etwas gekauft hat. In einem Selbstversuch habe ich mal von diversen Seiten jede! Werbung (Banner, Textanzeigen usw.) angeklickt und geschaut wo mich das hinführt. Alles sehr Lustig! Ich sollte mich an zig Partnerbörsen anmelden, obskure Versicherungen abschließen, Damenschuhe kaufen (passiert wenn die Partnerin am gleichen Rechner surft ;-) ) usw.

    Ich lese eigentlich den ganzen Tag nebenbei die Artikel von Golem und bin mit dem Preis/Leistungsmodell des Jahresabos sehr zufrieden. Alleine das ich Videos ohne 20 Sekunden Werbung davor anschauen kann ist super. Hoffen wir das bei den Konsumenten auch langsam ein umdenken erfolgt. Ohne Geld kann eine Redaktion nicht leben... Weiter so!

  2. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: blaub4r 12.01.15 - 12:29

    Wenn ich mir aber vorstelle bei jeder Seite die ich lese kommt so ein abo. Dann brauch ich aber 3 neue Jobs. Die endlösung ist das irgend wie auch nicht. Es wurde fast mehr Sinn machen wenn das irgend wie ein komplett Abo wäre oder keine Ahnung.

  3. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: KeWin 12.01.15 - 12:35

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir aber vorstelle bei jeder Seite die ich lese kommt so ein abo.
    > Dann brauch ich aber 3 neue Jobs. Die endlösung ist das irgend wie auch
    > nicht. Es wurde fast mehr Sinn machen wenn das irgend wie ein komplett Abo
    > wäre oder keine Ahnung.


    Ich kennen zwar deinen Lohn nicht aber übertreibst du da nicht ein bisschen?
    Einmal mit den Kollegen nicht saufen gehen und du kannst dir das locker leisten.
    Gruss

  4. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: TomasVittek 12.01.15 - 12:40

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir aber vorstelle bei jeder Seite die ich lese kommt so ein abo.
    > Dann brauch ich aber 3 neue Jobs. Die endlösung ist das irgend wie auch
    > nicht. Es wurde fast mehr Sinn machen wenn das irgend wie ein komplett Abo
    > wäre oder keine Ahnung.

    dat ist doch quatsch. früher hatte ich auch meine 5-6 zeitschriften für die ich im monat 20- 30 euro ausgegeben habe. jetzt zahle ich halt für meine 10 meistbesuchten seiten 2,50- 3 euro. habe ich definietiv mehr wert für.

  5. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: Bouncy 12.01.15 - 12:41

    zurkdahool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich seit langem wer wirklich schon mal aufgrund von
    > Internet-Werbung etwas gekauft hat.
    Naja, die Conversion Rate liegt wohl bei 1-3%, das ist nichtmal soo wenig wenn man in großen Dimensionen rechnet. Bedeutet allerdings auch, dass du rein statistisch rund 100 Banner durchklicken müßtest bis du ein kaufenswertes Produkt findest, ich weiß nicht ob dein Selbstversuch wirklich soweit gegangen ist, weil 100 Banner sind ja schon eine Ansage.
    Abgesehen davon geht es in der Werbung ja gar nicht immer um direktes kaufen, du wirst auch bei TV-Werbung nicht sofort von der Couch aufstehen und in den Supermarkt rennen, wenn dir etwas gefallen sollte. Es geht um die schwieriger zu messende Präsenz, und die ist immernoch viel Geld wert, insofern wird der Werbemarkt zumindest nie auf 0 fallen, so obskur ist das gar nicht...

  6. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: gadthrawn 12.01.15 - 12:44

    KeWin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blaub4r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich mir aber vorstelle bei jeder Seite die ich lese kommt so ein
    > abo.
    > > Dann brauch ich aber 3 neue Jobs. Die endlösung ist das irgend wie auch
    > > nicht. Es wurde fast mehr Sinn machen wenn das irgend wie ein komplett
    > Abo
    > > wäre oder keine Ahnung.
    >
    > Ich kennen zwar deinen Lohn nicht aber übertreibst du da nicht ein
    > bisschen?
    > Einmal mit den Kollegen nicht saufen gehen und du kannst dir das locker
    > leisten.
    > Gruss

    Das Nettogehalt in Deutschland ist momentan bei etwa 1800 ¤.
    2,5 ¤ pro Seite wären 720 unterschiedliche Seiten - ohne Miete, Essen, Strom, Rechner, ...

    So sehr ist das nicht übertrieben, wenn man alle weiteren Kosten berücksichtigt....

  7. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: Bouncy 12.01.15 - 12:49

    TomasVittek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dat ist doch quatsch. früher hatte ich auch meine 5-6 zeitschriften für die
    > ich im monat 20- 30 euro ausgegeben habe. jetzt zahle ich halt für meine 10
    > meistbesuchten seiten 2,50- 3 euro. habe ich definietiv mehr wert für.
    Das ist ziemlich optimistisch gerechnet, wird imho deutlich weniger in der breiten Masse. Aber selbst wenn es so wäre, dass jeder für seine 5 Lieblingsseiten bezahlt, spinn es doch mal weiter: würde das redaktionelle Internet damit tatsächlich langfristig noch funktionieren? Damit würde sich Geld auf die wenigen meistbesuchten Seiten konzentrieren, weil man natürlich nur denen etwas bezahlt. Kleine Seite wären damit leer. Und meistens hat man ja bestimmte Lieblingsbereiche, meine Top 5 hätten 2-3 IT-Seiten drin. Logischer, absehbarer Prozess: man streicht seine Seiten zusammen und nutzt nur noch 1 Seite pro Thema, bei 3 IT Seiten würde aus den Top 5 also eine Top 3 werden. Im Endeffekt landet letztlich viel weniger Geld im Netz. Ziemlich miese Entwicklung, wenn es so liefe...

  8. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: Dadie 12.01.15 - 13:00

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir aber vorstelle bei jeder Seite die ich lese kommt so ein abo.
    > Dann brauch ich aber 3 neue Jobs. Die endlösung ist das irgend wie auch
    > nicht. Es wurde fast mehr Sinn machen wenn das irgend wie ein komplett Abo
    > wäre oder keine Ahnung.

    Du musst ja auch nicht für jede Seite ein Abo abschließen. Im Grunde musst du selber entscheiden welche Seiten es dir wert sind und welche nicht. Als Gamestar z.B. das Abo und die Paywall eingeführt hat, habe ich aufgehört diese Seite zu besuchen (sie war mir das Geld und die Aufregung wegen Paywall nicht wert).

    Hingegen bei Golem habe ich keine 2 Sekunden überlegt und ein Jahres Abo abgeschlossen. Bei Netzpolitik bin ich heute noch am hin und her überlegen. Manche Artikel sind großartig andere wiederum halte ich für Links-Extremen, Neusprach, Femsprach Schund. Weswegen ich dort eher unregelmässig spende (nach guten Artikeln).

    Im Grunde musst du selber dir überlegen, welche Seiten du zum einen besuchen willst und zum anderen ob sie dir eine Zahlung wert wären. Und dann bezahl eben nur die Seiten die es dir wert sind.

    Zumindest bei mir macht das vielleicht knapp 30¤ im Monat aus. Ich bezahl in jedem Fall lieber 2.50¤ im Monat an Golem und weiß wer das Geld erhält als 15¤ an eine Gesellschaft die dann mit einem Verrechnungsschlüssel die 15¤ (alla GEMA) so aufteilt, dass von mir gehasste Verlage am meisten davon erhalten!

    Wenn überhaupt, könnte man über einen offenen Standard für solche Abos und deren Verwaltung nachdenken. Damit man zentral einen Überblick haben kann, für welche Seiten man ein Abo abgeschlossen hat, welches sich wann verlängert, welche Kosten wann wie abfallen und mit dem man zentral Abos kündigen als auch abschließen kann.

  9. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: Kein Kostverächter 12.01.15 - 13:25

    Wenn sich das Golem-Modell durchsetzen wuerde, waere das nicht so dramatisch. Bei den Seiten, die man wirklich gut findet und die man am meisten liest, schliesst man ein Abo ab. Die anderen Seiten sieht man sich eben mit Werbung oder Adblocker an.
    Da die Menschen unterschiedliche Vorlieben haben, sollte jede Seite etwas vom Abokuchen abbekommen.
    Wenn ich das auf meine Surfgewohnheiten abbilde, komme ich auf 10 - 15 Euro pro Monat.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
    We provide AI Blockchain Cloud (ABC) enabled applications bringing Enterprise level synergies to vertically integrated business processes.

  10. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: Hotohori 12.01.15 - 13:40

    Nun, ich sehe neben der Werbung noch generell ein Problem: zu viele Webseiten, die alle Geld verdienen wollen.

    Auch sollte man sich überlegen, ob man all die kommerziellen Seiten selbst wirklich braucht, die man so besucht. Bei mir sind es nur wenige Seiten, die ich regelmäßig besuche, Golem ist eine davon.

    Auf vielen Webseiten lande ich nur durch Links, meist durch Google. Diese Webseiten lohnen sich daher sowieso nicht dort ein Abo abzuschließen.

    Ist aber wirklich eine spannende Frage was hier Werbung ersetzen könnte, was genauso funktioniert. Die Adblocker wird man wohl nicht mehr los werden. Selbst wenn man die Browser Entwickler dazu kriegen würde solche Addons zu unterbinden... dann gibt es halt ein externes Programm, das die Werbung generell blockt.

    Klar kann man da den Nutzern Vorwürfe machen, aber nur bedingt, viele Seiten haben es mit Werbung einfach dermaßen übertrieben, dass die Nutzer irgendwann die Schnauze voll davon hatten. Vor allem weil man ja wirklich überall mit Werbung zugeballert wird, nicht nur im Internet. Kann man ihnen daher nicht wirklich verübeln, zumal ich selbst einer dieser Nutzer bin. Allein das Wort Werbung löst bei mir schon direkt ein negatives Empfinden aus und das schon seit vielen Jahren.

  11. Re: Ein Jahr testen und sich mal daran gewöhnen...

    Autor: onlineverdienste.info 10.04.15 - 13:31

    willkommen in 21 jahrhundert. werbung werbung werbung... wo man hinschaut nur werbung ob im Netz oder sonst irgendwo..Das ist nerfig und traurig doch es geht nicht anderes denn alle versuchen irgendwie durchzukommen im Leben.. Es ist nicht mehr einfach die guten Seiten von den Taugenichts-Seiten zu unterscheidet und das ist was es so nerfig ist.... Schon findet man eine gute Seite und gleich stellt man heraus dass es doch nicht ist was wir brauchen......

    onlineverdienste.info



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.15 13:38 durch onlineverdienste.info.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. sunhill technologies GmbH, Erlangen
  2. CODAN Medizinische Geräte GmbH & Co. KG, Lensahn
  3. afb Application Services AG, München
  4. ING-DiBa AG, Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP Reactor Omen Maus für 34,90€, HP Pavilion Gaming Headset für 39,90€, HP Pavilin...
  2. (u. a. Battlefield V Deluxe Edition Xbox für 19,99€, Fortnite Epic Neo Versa Bundle + 2000 V...
  3. 128,99€
  4. 78,90€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
    Mobilfunktarife fürs IoT
    Die Dinge ins Internet bringen

    Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
    Von Jan Raehm

    1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
    2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
    3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

    Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
    Super Mario Maker 2 & Co.
    Vom Spieler zum Gamedesigner

    Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
    Von Achim Fehrenbach

    1. Nintendo Switch Wenn die Analogsticks wandern
    2. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
    3. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch

    1. Equiano: Googles Seekabel erschließt abgelegene Südatlantikinsel
      Equiano
      Googles Seekabel erschließt abgelegene Südatlantikinsel

      Das Equiano-Seekabel von Google wird einen Abzweig an die Insel St. Helena machen. Doch die Kapazität übersteigt den Eigenbedarf bei weitem, weshalb die Saints zahlende Mitbenutzer suchen: Satellitenbetreiber.

    2. Gipfeltreffen: US-Konzerne wollen schnelle Antworten zu Huawei-Lizenzen
      Gipfeltreffen
      US-Konzerne wollen schnelle Antworten zu Huawei-Lizenzen

      Die Chefs von Cisco Systems, Intel, Broadcom, Qualcomm, Micron Technology, Western Digital und Google wollen endlich Klarheit zu Huawei. US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine schnelle Bearbeitung von Anträgen auf Lieferungen an Huawei zugesagt.

    3. Automated Valet Parking: Daimler und Bosch dürfen autonom parken
      Automated Valet Parking
      Daimler und Bosch dürfen autonom parken

      In Stuttgart können Besucher ohne Begleitung das automatisierte Parken eines Mercedes ausprobieren: Daimler und Bosch haben die Freigabe für das Automated Valet Parking erhalten.


    1. 19:25

    2. 17:38

    3. 17:16

    4. 16:30

    5. 16:12

    6. 15:00

    7. 15:00

    8. 14:30