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Rethinking Adblocker

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  1. Rethinking Adblocker

    Autor: pythoneer 12.01.15 - 18:04

    Ausgehend von meinen Überlegungen hier* und den Diskussionen hier im Forum sollte man vielleicht noch mal überdenken, wie Adblocker funktionieren und wie eine Alternative funktionieren könnte.

    Der Grund warum es Golem stört, dass die Adblocker Werbung verhindern ist ja nicht, dass man keine Werbung sieht – das will Golem auch nicht – sondern weil es den Verteilungsschlüssel verfälscht nach dem die Werbepartner das Geld ausschütten. Ein Problem was ich mit Werbung habe ist ja genau der Umstand (wie hier* beschrieben) dass ich für die Werbung und damit für Golem ja schon bezahlt habe aber mir die Werbung noch angucken muss. Mein Geld kann Golem gerne erhalten aber ich will nicht von der Aufdringlichen Werbung genervt werden.

    Adblocker erfüllen ja scheinbar mehrere Aufgaben. Zum einen, dass ein Besucher die Werbung nicht sieht (das stört Golem nicht) und zum anderen, dass ein Besucher nicht getrackt und als Werbekunde gezählt wird (das stört Golem weil es den Verteilungsschlüssel verfälscht)
    Dabei könnte es doch die alternative Aufgabe eines Adblockers sein die Werbung visuell verschwinden aber das Tracking anzulassen.

    Ich kenne mich jetzt nicht so gut mit Adblockern aus und auch nicht genau damit wie diese funktionieren. Aber scheinbar erledigen sie mehr als so mancher Benutzer eigentlich will. Klar wollen viele auch nicht getrackt werden. Ich persönlich könnte auch damit leben getrackt zu werden aber die Werbung für die ich bezahlt habe noch sehen zu müssen. Das könnte ein Feature eines Adblockers sein, wo man doch erstmal denken würde es wäre nicht wünschenswert.

    Somit hätten die Seitenbetreiber wieder einen korrekten Verteilungsschlüssel und die Besucher die keine Werbung sehen wollen, müssen diese nicht ertragen.

    *
    https://forum.golem.de/kommentare/internet/in-eigener-sache-golem-pur-eine-erste-bilanz/das-problem-mit-der-werbung-und-warum-abo-s-gut-sind./89179,4013152,4013152,read.html#msg-4013152

  2. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: divStar 12.01.15 - 18:11

    Mich stört auch das Tracking an der Werbung.

    Ich hatte schon überlegt einen AdBlocker zu schreiben, der für die Nutzer ähnlich funktioniert wie die bekannten AdBlocker - mit dem Unterschied, dass es irgendwie den Seiten vorgaukelt, dass die Werbung tatsächlich angesehen / abgespielt wurde und frei erfundene, aber überzeugende Tracking-Daten an die Seite (bzw. den Werbelieferanten) übermittelt werden.

    Man könnte die Werbung nach einer zufälligen Zahl an Millisekunden bis Sekunden abbrechen lassen bzw. bei Standbildern evtl. einfach nicht laden oder - wer dies möchte - laden lassen aber nicht anzeigen.

    In jedem Fall aber wäre so ein AdBlocker quasi Betrug für die Werbeindustrie. Und obwohl mich die Werbeindustrie als solche überhaupt nicht interessiert, würde es wohl auch ggf. unschöne Konsequenzen für jene geben, die Werbung schalten.

    Da finde ich Golem's Abo-Modell deutlich schöner und angenehmer.

  3. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: pythoneer 12.01.15 - 18:33

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich stört auch das Tracking an der Werbung.
    >
    > Ich hatte schon überlegt einen AdBlocker zu schreiben, der für die Nutzer
    > ähnlich funktioniert wie die bekannten AdBlocker - mit dem Unterschied,
    > dass es irgendwie den Seiten vorgaukelt, dass die Werbung tatsächlich
    > angesehen / abgespielt wurde und frei erfundene, aber überzeugende
    > Tracking-Daten an die Seite (bzw. den Werbelieferanten) übermittelt
    > werden.
    >
    > Man könnte die Werbung nach einer zufälligen Zahl an Millisekunden bis
    > Sekunden abbrechen lassen bzw. bei Standbildern evtl. einfach nicht laden
    > oder - wer dies möchte - laden lassen aber nicht anzeigen.

    Ja genau, das ist so ziemlich die Idee die ich auch hatte.

    > In jedem Fall aber wäre so ein AdBlocker quasi Betrug für die
    > Werbeindustrie. Und obwohl mich die Werbeindustrie als solche überhaupt
    > nicht interessiert, würde es wohl auch ggf. unschöne Konsequenzen für jene
    > geben, die Werbung schalten.
    >
    > Da finde ich Golem's Abo-Modell deutlich schöner und angenehmer.

    Ja natürlich, für mich ist das ja auch ein wünschenswertes Ziel, siehe meinen verlinkten Beitrag.

    https://forum.golem.de/kommentare/internet/in-eigener-sache-golem-pur-eine-erste-bilanz/das-problem-mit-der-werbung-und-warum-abo-s-gut-sind./89179,4013152,4013152,read.html#msg-4013152

    Ich frage mich halt nur, warum es noch kein Adblocker so umgesetzt hat, für meine Vorstellungen würde es halt einen bedarf daran geben.

    Die Leute wollen mit dem Werbeblocken ja nicht den Seitenbetreibern schaden, sondern einfach nicht die Werbung sehen müssen.

  4. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: gadthrawn 12.01.15 - 20:29

    Tracking ist das Verfolgen eines Nutzers mit Profilerstellung, über mehrere Seiten etc.pp.
    Tracking stört mich mehr als Werbung, da ich kein gläserner Kunde sein will - und ich das ganze für extrem bedenklich halte.
    Stell dir vor jemand läuft dir in jedem Geschäft hinterher und schreibt auf was du wann kaufst oder ansieht. Und stellt dann vor dir Schilder mit ähnlichen Sachen auf.

    Werbung ist nur das nervende Ende. Zusätzlicher Traffic - je nach Vertrag kostet das ganze ...

    Darum laden Adblocker nichts- das was geladen wird kann zum Tracken verwendet werden und braucht Traffic.

  5. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: pythoneer 12.01.15 - 20:35

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tracking ist das Verfolgen eines Nutzers mit Profilerstellung, über mehrere
    > Seiten etc.pp.
    > Tracking stört mich mehr als Werbung, da ich kein gläserner Kunde sein will
    > - und ich das ganze für extrem bedenklich halte.
    > Stell dir vor jemand läuft dir in jedem Geschäft hinterher und schreibt auf
    > was du wann kaufst oder ansieht. Und stellt dann vor dir Schilder mit
    > ähnlichen Sachen auf.
    >
    > Werbung ist nur das nervende Ende. Zusätzlicher Traffic - je nach Vertrag
    > kostet das ganze ...
    >
    > Darum laden Adblocker nichts- das was geladen wird kann zum Tracken
    > verwendet werden und braucht Traffic.

    Ich verstehe deinen Einwand und sehe das genauso. Ich kenne aber genug Leute und würde behauptes es ist die Mehrheit, die einen Adblocker vornehmlich verwenden um das "nervige Ende" los zu werden. Wie divStar schon schrieb gäbe es ja zusätzlich noch die Möglichkeit dem Tracker verwirrende Daten zu zuspielen, so dass effektiv kein Tracking statt findet.

    Wie gesagt ich stelle mich nicht hin um das gut zu heißen, ich wundere mich nur, dass es sowas nicht gibt – oder doch? – oder zumindest warum es nicht verbreitet ist.

  6. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: nicoledos 12.01.15 - 21:43

    Bei mir ist es genau anders rum. Mit Werbung kann ich ganz gut leben, diese kann auch manchmal auch nützlich sein. Was mich an Werbung stört ist der verstärkte Einsatz von JavaScript, was auch ein Sicherheitsrisiko darstellt und zusätzlich das Tracking.

  7. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: WS 13.01.15 - 05:44

    Ja, lassen wir uns doch lieber insgeheim tracken und verfolgen... Websitenübergreifend, statt die Werbung und das Tracking zu blocken... mal ehrlich, wer will bitte freiwillig getrackt werden?

  8. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: Prypjat 13.01.15 - 11:06

    WS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, lassen wir uns doch lieber insgeheim tracken und verfolgen...
    > Websitenübergreifend, statt die Werbung und das Tracking zu blocken... mal
    > ehrlich, wer will bitte freiwillig getrackt werden?

    Aber ich habe doch nichts zu verbergen! </ironie>

    *sorry, der musste sein*

  9. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: gadthrawn 14.01.15 - 06:25

    pythoneer
    > Ich verstehe deinen Einwand und sehe das genauso. Ich kenne aber genug
    > Leute und würde behauptes es ist die Mehrheit, die einen Adblocker
    > vornehmlich verwenden um das "nervige Ende" los zu werden.

    Da würde ich behaupten- die meisten wissen nicht was Tracking ist, da sie es nicht sehen.

    > Wie divStar
    > schon schrieb gäbe es ja zusätzlich noch die Möglichkeit dem Tracker
    > verwirrende Daten zu zuspielen, so dass effektiv kein Tracking statt
    > findet.

    Das ginge nur, wenn man entweder zentrale Proxies verwendest. Alle mit einer Adresse. Und dann wäre es für Werbetreibende nur ein unique Besucher. Oder alle untereinander (verlangsamend) Werbeaufrufe tauschen. Macht die Blocker Infrastruktur aufwendig.

    > Wie gesagt ich stelle mich nicht hin um das gut zu heißen, ich wundere mich
    > nur, dass es sowas nicht gibt – oder doch? – oder zumindest
    > warum es nicht verbreitet ist.

    Es löst halt nicht das Privatsphäreproblem, außer es verlangsamt den Seitenaufbau wieder durch Trafficerhöhung.

    Werbung ist der Teil den Nutzer sehen.

    Ich habe vor 12 Jahren admin in einem Wohnheim gemacht. 90 Wohnungen, max 2 Mbit. Nach Diskussion hatte unser"Router" dann einen Adblocker bekommen, der Werbung schon gefiltert hat. Anders war die Geschwindigkeit grauenhaft. Okay, praktisch war es kein echter Adblocker, sondern ein Ipfilter der Werbenetze auf einer Blacklist auf ein leeres Pixel umgeleitet hat. ( große leere Flächen auf Seiten). Tacking über cookies etc.pp. hat das nicht verhindert.

  10. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: Anonymer Nutzer 14.01.15 - 07:48

    Mich würde erstmal interessieren ob das ganze überhaupt noch in einem legalen Rahmen stattfinden kann. Denn letztlich läuft ja alles darauf hinaus das die Werbetreibenden ihre Inhalte in ein Wurmloch ausliefern und dafür trotzdem ( oder im Optimal Fall) Geld bezahlen sollen. Der erwähnte Verteilungsschlüssel könnte aber der "Firma XYZ", rein technisch gesehen, völlig egal sein,denn die wollen letztendlich tatsächlich ein Produkt bewerben. Und weil sie ein Produkt bewerben wollen,haben sie auch die entsprechenden Werbefilme produziert und möchten eigentlich nicht das diese in einem Zuschauerlosem-Wurmloch platziert werden. Worauf ich hinaus will sollte klar sein. Das es kein Interesse am "sichten" der Werbung gibt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Der Verteilungsschlüssel ist die Grundlage mit der verifiziert wird ob und wie die Werbekampagne stattgefunden hat. Diesen Vorgang kann man entweder tatsächlich stattfinden lassen, oder aber man manipuliert ihn durch Software. Und aus Sicht der Firmen, die halt tatsächlich die Absicht haben ein Produkt zu bewerben,könnte das als Manipulation der gesamten Werbekampagne gesehen werden. Denn der Verteilschlüssel würde so rein garnichts aufschlüsseln und er würde seinen Praxisnutzen verlieren. Es wäre ein theoretischer Verteilschlüssel den man in der Praxis unmöglich, valide aufschlüsseln könnte.

  11. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: neocron 14.01.15 - 17:49

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > divStar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mich stört auch das Tracking an der Werbung.
    > >
    > > Ich hatte schon überlegt einen AdBlocker zu schreiben, der für die
    > Nutzer
    > > ähnlich funktioniert wie die bekannten AdBlocker - mit dem Unterschied,
    > > dass es irgendwie den Seiten vorgaukelt, dass die Werbung tatsächlich
    > > angesehen / abgespielt wurde und frei erfundene, aber überzeugende
    > > Tracking-Daten an die Seite (bzw. den Werbelieferanten) übermittelt
    > > werden.
    > >
    > > Man könnte die Werbung nach einer zufälligen Zahl an Millisekunden bis
    > > Sekunden abbrechen lassen bzw. bei Standbildern evtl. einfach nicht
    > laden
    > > oder - wer dies möchte - laden lassen aber nicht anzeigen.
    >
    > Ja genau, das ist so ziemlich die Idee die ich auch hatte.
    > Ich frage mich halt nur, warum es noch kein Adblocker so umgesetzt hat, für
    > meine Vorstellungen würde es halt einen bedarf daran geben.
    >
    > Die Leute wollen mit dem Werbeblocken ja nicht den Seitenbetreibern
    > schaden, sondern einfach nicht die Werbung sehen müssen.
    ja, aber auch der Vorschlag hat den selben effekt wie die normalen Adblocker bisher ...
    Weil es nicht so offensichtlich ist dieser Ansatz traeger als ein Adblocker, aber das Ergebnis ist das gleiche ...
    JE mehr dieses System nutzen wuerden, desto weniger effizient ist werbung ... hier wird halt nicht der Verteilschluessel angegriffen, sondern der Wert von Werbung selbst ... Ueber Lang fuehrt dies zum Preisverfall von Werbung im Internet und schadet damit letztendlich auch wieder den Websitebetreibern!
    Firmen, die werbung betreiben wollen, sind nicht dumm ... mindestens an den Klickraten ist auch dieses System erkennbar und die Werbeerloese werden fallen ...

  12. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: pythoneer 14.01.15 - 20:27

    WS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, lassen wir uns doch lieber insgeheim tracken und verfolgen...
    > Websitenübergreifend, statt die Werbung und das Tracking zu blocken... mal
    > ehrlich, wer will bitte freiwillig getrackt werden?

    Ein Großteil der Leute weiß nicht mal was das ist.

  13. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: pythoneer 14.01.15 - 20:30

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja, aber auch der Vorschlag hat den selben effekt wie die normalen
    > Adblocker bisher ...
    > Weil es nicht so offensichtlich ist dieser Ansatz traeger als ein
    > Adblocker, aber das Ergebnis ist das gleiche ...
    > JE mehr dieses System nutzen wuerden, desto weniger effizient ist werbung
    > ... hier wird halt nicht der Verteilschluessel angegriffen, sondern der
    > Wert von Werbung selbst ... Ueber Lang fuehrt dies zum Preisverfall von
    > Werbung im Internet und schadet damit letztendlich auch wieder den
    > Websitebetreibern!
    > Firmen, die werbung betreiben wollen, sind nicht dumm ... mindestens an den
    > Klickraten ist auch dieses System erkennbar und die Werbeerloese werden
    > fallen ...

    Ja richtig! Ich sag ja nicht, dass das die Lösung ist. Mich wundert es nur, dass es sowas nicht gibt. Ich persönlich finde, dass es den Wünschen derjenigen die Adblocker verwenden mehr entgegen kommt. Um es anders zu formulieren – sodass es dir besser passt ;) – er schmarotzt besser!

  14. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: Koto 14.01.15 - 20:32

    Ist das wahre Problem nicht das zu viele Webseiten mit zu viel Werbung finanziert werden?

    Ich meine damit einfach, das allein die Masse an Webseiten die sich per Werbung Finanzieren, ein Werbe ausmaß angenommen hat das keiner mehr ertragen kann.

    So wie man die Werbung im Netz nicht mehr aushält. So kann man auch nicht alle Seiten bezahlen die man ansieht.

    Vielleicht ist das, die grenze vom Internet. Also das man auch mit der Werbeform eben nicht unbegrenz Webseiten Finanzieren kann.

  15. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: Walfleischesser 14.01.15 - 20:45

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In jedem Fall aber wäre so ein AdBlocker quasi Betrug für die
    > Werbeindustrie. Und obwohl mich die Werbeindustrie als solche überhaupt
    > nicht interessiert, würde es wohl auch ggf. unschöne Konsequenzen für jene
    > geben, die Werbung schalten.

    Zum Glück wäre so ein Adblocker kein Betrug, wäre dies der Fall, wäre ich in dem Punkt gerne Betrüger.

    >
    > Da finde ich Golem's Abo-Modell deutlich schöner und angenehmer.

    Ich auch.

  16. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: neocron 15.01.15 - 01:10

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja richtig! Ich sag ja nicht, dass das die Lösung ist. Mich wundert es nur,
    > dass es sowas nicht gibt. Ich persönlich finde, dass es den Wünschen
    > derjenigen die Adblocker verwenden mehr entgegen kommt.
    das ist wohl wahr!

    > Um es anders zu
    > formulieren – sodass es dir besser passt ;) – er schmarotzt
    > besser!
    :P

  17. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: Anonymer Nutzer 16.01.15 - 04:12

    Walfleischesser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > divStar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > In jedem Fall aber wäre so ein AdBlocker quasi Betrug für die
    > > Werbeindustrie. Und obwohl mich die Werbeindustrie als solche überhaupt
    > > nicht interessiert, würde es wohl auch ggf. unschöne Konsequenzen für
    > jene
    > > geben, die Werbung schalten.
    >
    > Zum Glück wäre so ein Adblocker kein Betrug, wäre dies der Fall, wäre ich
    > in dem Punkt gerne Betrüger.

    Bist du selber aus der Werbebranche oder woher kommt deine Überzeugung? Gibt es da irgendwelche Gesetzestexte und wenn ja,kannst du die ggf benennen? Das Interesse zu diesem Thema scheint ja hier grundsätzlich hoch zu sein.


    > > Da finde ich Golem's Abo-Modell deutlich schöner und angenehmer.
    >
    > Ich auch.

  18. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: gadthrawn 16.01.15 - 06:24

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron
    > Ja richtig! Ich sag ja nicht, dass das die Lösung ist. Mich wundert es nur,
    > dass es sowas nicht gibt. Ich persönlich finde, dass es den Wünschen
    > derjenigen die Adblocker verwenden mehr entgegen kommt. Um es anders zu
    > formulieren – sodass es dir besser passt ;) – er schmarotzt
    > besser!
    Ich nicht. Mein Wunsch ist, das keine / wenig Werbung zu sehen ist und ich vor allem nicht getrackt (= Vorratsdatenspeicherung durch Firmen) werde.
    Laden bedeutet Traffic - also ist das jetzige Vorgehen Seitenbereiche nicht zu laden besser.

  19. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: Clown 16.01.15 - 13:23

    Ne, denn dann würdest Du einen Teil der Wirkung unterbrechen und damit den Sinn ansich.
    Wenn es in der Stadt exakt 1 Werbeplakat für eine Metzgerei gibt, dann ist die Wirkung deutlich kleiner als wäre die gesamte Stadt mit Plakaten zugepflastert.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  20. Re: Rethinking Adblocker

    Autor: Walfleischesser 16.01.15 - 16:33

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bist du selber aus der Werbebranche oder woher kommt deine Überzeugung?
    > Gibt es da irgendwelche Gesetzestexte und wenn ja,kannst du die ggf
    > benennen? Das Interesse zu diesem Thema scheint ja hier grundsätzlich hoch
    > zu sein.

    Es gibt keine Gesetzestexte die da lauten "Das ist kein Betrug", daher ist es nicht möglich solche Gesetzestexte vorzulegen. Es ist nämlich so, es gibt nur Verbote und Gebote, aber keine Erlaubnis.

    Wer behauptet dass Adblocker einen Betrug oder Erschleichung von Dienstleistungen darstellen, muss diese Behauptung auch nachweisen. Das kann anhand von gesetzlichen Regelungen geschehen, gerne gesehen sind auch entsprechende Urteile.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.15 16:37 durch Walfleischesser.

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