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Keine Grundvergütung?

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  1. Keine Grundvergütung?

    Autor: M.Schaller 03.06.13 - 16:12

    Habe ich das richtig verstanden? Keine Grundvergütung?

    Ihr schreibt "Vergütungsmodelle ausprobieren" - ist man dann quasi Versuchsobjekt?

    Wie meint ihr das mit:
    "jenseits von Pauschal- oder Zeilenhonoraren...Beteiligung an den mit ihren Artikeln erzielten Umsätzen...verschiedenen Faktoren...Wie viele Leser erreicht ein Artikel, wie bekannt ist der Autor und wie viele Fans und Follower bringt er mit, wie viel Arbeit steckt in dem Artikel, wie viel Arbeit muss von uns in den Artikel gesteckt werden, wurde der Artikel bereits an anderer Stelle veröffentlicht und für wie wichtig halten wir ein Thema, ganz unabhängig von der damit erzielbaren Reichweite?"

    Ihr wollt euch also ggf. meiner Follower und Social Networks bedienen, um Golem zu pushen? Dafür kriege ich dann einen Microbetrag nach Eurem Ermessen und den Klicks? Oder wie soll man das verstehen? Ihr schreibt, dass ihr nicht billig an Content kommen wollt, das Ganze sieht aber ganz nach der 08/15-Mitmach-Masche anderer Publikationen aus, um die eigene Plattform bei IVW und den Werbekunden attraktiver zu machen. Bei vielen solchen Super-Mitmachprojekten sind dann meist die Verlage, Publisher die Gewinnter, die Autoren die Looser...

  2. Re: Keine Grundvergütung?

    Autor: Pwnie2012 03.06.13 - 16:33

    loser wird mit einem o geschrieben!

  3. Re: Keine Grundvergütung?

    Autor: M.Schaller 03.06.13 - 17:27

    Stimmt! Da sind auch noch andere Typos drin, das ändert aber weder an den Fakten was, noch an meiner Frage!

  4. Re: Keine Grundvergütung?

    Autor: MarkS 03.06.13 - 17:56

    M.Schaller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe ich das richtig verstanden? Keine Grundvergütung?
    >
    > Ihr schreibt "Vergütungsmodelle ausprobieren" - ist man dann quasi
    > Versuchsobjekt?

    Tja, berechtigte Fragen! Das unternehmerische Risiko, ob ein Beitrag sein Honorar durch ausreichende Abrufe und damit Werbeeinblendungen wieder einspielt, wird auf die freien Autoren abgewälzt. Für die Zulieferer wird es unkalkulierbar, ob sich ihr Aufwand lohnt oder nicht. Das können sich nur Schreiberlinge leisten, die das als Hobby betreiben und sich über eine möglicherweise größere Reichweite freuen. Wer von Honoraren leben will bzw. muss, sucht sich lieber andere Partner.

  5. Re: Keine Grundvergütung?

    Autor: jg (Golem.de) 03.06.13 - 19:09

    Wir wissen selbst noch nicht genau, wie ein für alle befriedigendes Modell am Ende aussehen kann. Das wollen wir im Betatest herausfinden. Die Idee ist, dass wir beispielsweise eine garantierte Mindestsumme für einen Artikel vereinbaren, die etwas unter dem üblichen Honorar liegt, und den Rest erfolgsbedingt zahlen, so dass das bei großem Erfolg zu erreichende Honorar für den Autor deutlich über dem üblichen Honorar liegt. Es geht nicht darum, das volle Risiko auf den Autor abzuwälzen, sondern darum, die Risiken etwas anders zu gewichten und damit beiden Seiten zu nützen. Wer lieber kein Risiko eingehen will, kann auch ein festes Honorar vereinbaren. Wir werden das fürs erste individuell regeln und hoffen, dass unser Experiment am Ende zu einem Modell führt, von dem beide Seiten profitieren können.:)

  6. Re: Keine Grundvergütung?

    Autor: wmayer 04.06.13 - 09:30

    Wenn ich als Blogger meinen Beitrag auf meinem Blog und auf Golem veröffentliche ist es ja gigantisch viel mehr Arbeit und mein "unternehmiersches Risiko" plötzlich der Wahnsinn. Das hatte man vorher genauso wenn man auf seinem eigenen Blog veröffentlicht hat. Man sollte vielleicht nicht erwarten direkt davon leben zu können nur weil man ein paar Artikel bei golem einreicht.

    Ich finde es eigentlich fair, dass darauf hingewiesen wird, dass die Beträge etc. sich natürlich ändern können, weil das ganze System erstmal durch eine Testphase muss und Erfahrungswerte gesammelt werden müssen.

    Die Künstler sollen sich doch auch mit einem Anteil der Einnahmen von Youtube zufrieden geben, weil es sonst vollkommen unkalkulierbar ist. Wo ist der Unterschied zu golem? Es gibt eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen, die der Artikel erzeugt.
    Meiner Meinung nach das sinnvollste Modell. Innerhalb dessen kann es ja weitere Abstufungen nach Länge, Qualität und durchschnittlichen Hits geben.

    Das Risiko liegt immer noch bei golem, schließlich wird dort der Artikel geprüft, ggf. überarbeitet. Auch wie die Artikel ankommen fällt eher auf golem als auf den einzelnen Autor zurück. Und golem muss dicht machen, wenn keiner die Artikel liest, der Blogger hat nur ein zusätzliche Chance seine Reichweite und Einnahmen zu vergrößern.
    Zudem wird auch niemand gezwungen für golem zu schreiben.

    Wer direkt von den Honoraren Leben will und es vorher nicht konnte soll hier wohl auch kaum angesprochen werden. Es ist ja nicht so als würden alle normalen Redakteure und freien Mitarbeiter gefeuert. Wenn man also ganz andere Konditionen wünscht sollte man diese Art der Anstellung wählen. Oder eben jemanden finden der pro Wort zahlt. Ob da am Ende aber mehr raus kommt, da es dort ja auch eine Mischkalkulation sein muss, ist auch wieder die Frage.

  7. Re: Keine Grundvergütung?

    Autor: mawa 04.06.13 - 12:10

    Zur Info, die Preise im Blogbereich liegen bei ca. 1 bis 3 Cent pro Wort! Damit kann sich jetzt jeder selber ausrechnen, wie lange man sticken muss.

  8. Re: Keine Grundvergütung?

    Autor: Drizzt 20.06.13 - 12:59

    Gerade bei Bloggern ist es ja kein Mehraufwand, wenn sie die Artikel, die sie auf ihrem Blog veröffentlichen ZUSÄTZLICH noch Golem anbieten.

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