Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Innenstadt: Schon 4.800 E-Scooter in…

Fehlerhafte Annahme

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Fehlerhafte Annahme

    Autor: hannes1 11.07.19 - 20:33

    Die Annahme dass E-Scooter den Autoverkehr reduzieren würden ist kompletter Schwachsinn.

    Mal ein kleines Beispiel: Ich habe 5,8-8,1 km in die Arbeit (je nachdem ob ich Innenstadt oder Autobahn fahre). Mit dem Auto brauche ich 10-15 Minuten. Mit dem E-Scooter brauch ich 25 Minuten. Macht (25*0,15¤+1¤=) 4,75¤ pro Strecke gegenüber (8,1 km, 7,5 Liter/100km, 1,3¤ pro Liter Diesel) => ((8,1/100)*7,5*1,3)=knapp 80 Cent Spritkosten.

    Das rechnet sich weder bei der Zeit, noch bei den Kosten noch beim Spaß.
    Wenn ich mit Öffis fahre zahle ich 2,2¤ pro Strecke und brauche auch 30 Minuten.

    Also:

    Auto/E-Scooter/Öffi
    Kosten: 0,8¤ / 4,75¤ / 2,2¤ => Punkte: 2 / 0 / 1
    Zeit: 15 min / 25 min / 30 min => Punkte: 2 / 1 / 0
    bei Regen: Ja / Nein / Ja => Punkte: 2 / 0 / 2
    im Winter: Ja / Nein / Ja => Punkte: 2 / 0 / 2
    Bewegung: Nein / Nein / Ja => Punkte: 0 / 0 / 2

    Gesamt-Punkte: 8 / 1 / 7

    Ich sehe kein einziges Mal den E-Scooter vorne. Wie im Artikel beschrieben sehe auch ich nur für Touristen einen sinnvollen Einsatz. Auch wir sind bereits in Stockholm, Lissabon und Paris herum gekurvt.

    Jeder der ehrlich auch nur 5 Minuten im Vorhinein darüber nachgedacht hat, würde zum selben Ergebnis kommen. Warum sich dann die Politik auf das Versprechen einer Nachhaltigen Reduzierung des Autoverkehrs verlassen konnte verstehe ich einfach nicht.

  2. Re: Fehlerhafte Annahme

    Autor: Alexander1996 11.07.19 - 21:42

    Du hast die Unterhaltskosten für das Auto vergessen...... Klassisches Schönrechnen

  3. Re: Fehlerhafte Annahme

    Autor: Ben Stan 11.07.19 - 22:01

    Alexander1996 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast die Unterhaltskosten für das Auto vergessen...... Klassisches
    > Schönrechnen

    Die Unterhaltskosten laufen so oder so.
    Ein Auto wird ja meist viel privat genutzt.

    Wenn es rein um den Weg zur Arbeit und zurück geht, liegt ein Auto meist vorne wenn man die Kosten für den Arbeitsweg betrachtet.

    Ich würde z.B. für ein einfaches Ticket in die Arbeit 9 ¤ irgendwas zahlen (einfach)
    Mit dem Auto sind es 33 km und ich zahle ca. 4 ¤ Benzin für den weg.
    Ich kann also mit dem Auto hin und zurück, während ich mit Bus und Bahn nicht mal hin komme mit dem Geld.

  4. Re: Fehlerhafte Annahme

    Autor: LinuxMcBook 12.07.19 - 02:19

    Auch wenn viele natürlich trotz Roller das Auto "so oder so" bräuchten, so ist jedoch trotzdem der durchschnittliche Kilometerpreis wenn man den Verschleiß (der ja nun nur wegen der Fahrt zur Arbeit entsteht) und sonstige Kosten berücksichtigt 30 Cent.

    Damit sieht deine Rechnung schon mal ganz anders aus.

  5. Re: Fehlerhafte Annahme

    Autor: chefin 12.07.19 - 08:08

    Ich war gerade in Wien. Viel Touris, weil Donauinselfest. Und überall kamen mit diese LIME-Roller entgegen. Lagen in den Ecken rum, wurden von Jugendlichen benutzt um Rennen zu fahren, spaß zu haben, zu 3. drauf zu fahren(Freundin Huckepack und 2 auf dem Roller...das geht und er bewegt sich noch), aber was ich garnicht gesehen habe: Menschen die damit ihre Erledigungen gemacht haben.

    Man kann bestensfalls einen Rucksack voll transportieren. Das ist nicht wirklich viel, gesehen habe ich aber keinen mit Rucksack. Man könnte zur Arbeit fahren, aber keiner der Fahrer sah danach aus, als wäre er zur Arbeit unterwegs. Vieleicht sind ein paar wirklich so leger auf der Arbeit unterwegs, aber das ist wohl vernachlässigbar. Altersmässig dürfte der Älteste 25 gewesen sein, den ich gesehen habe.

    Und was am meisten gestört hat: sie lagen überall im weg rum. An Bäume gelehnt, wo sie wegrutschen und den Fussweg blockieren, in Hecken gedrückt von Grundstücken, im Lattenzaun verkeilt, so das sie beschädigt wurden. Sprich, es wurde damit umgegangen, als würden sie nichts kosten, keiner passt drauf auf.

    So dürfte ein Roller keine 3 Monate halten. Den CO2 Aufwand der Produktion muss man also auf die sehr sehr kurze Lebensdauer umlegen und dann ist da garnichts mehr gespart. Zumal Strom ja auch CO2 erzeugt. Das ganze ist ein FUN-Mobil, aktuell Hip, in 1 Jahr von den Strassen verschwunden. Nicht weil die Technik nix taugt sondern weil die Menschen nix taugen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, München
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  3. ING-DiBa AG, Nürnberg
  4. ifp l Personalberatung Managementdiagnostik, Raum Norddeutschland

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€
  2. 274,00€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  2. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch
  3. Handheld Nintendo stellt die Switch Lite für unterwegs vor

Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

  1. TLS-Zertifikat: Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden
    TLS-Zertifikat
    Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden

    In Kasachstan müssen Internetnutzer ab sofort ein spezielles TLS-Zertifikat installieren, um verschlüsselte Webseiten aufrufen zu können. Das Zertifikat ermöglicht eine staatliche Überwachung des gesamten Internetverkehrs in dem Land.

  2. Ari 458: Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
    Ari 458
    Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro

    Ari 458 ist ein kleiner Lieferwagen mit Elektroantrieb, den der Hersteller mit Aufbauten für verschiedene Einsatzzwecke anbietet. Die Ausstattung ist einfach, dafür ist das Auto günstig.

  3. Quake: Tim Willits verlässt id Software
    Quake
    Tim Willits verlässt id Software

    Seit 24 Jahren ist Tim Willits einer der entscheidenden Macher bei id Software, nun kündigt er seinen Rückzug an. Was er künftig vorhat, will der ehemalige Leveldesigner und studierte Computerwissenschaftler erst nach der Quakecon verraten.


  1. 17:52

  2. 15:50

  3. 15:24

  4. 15:01

  5. 14:19

  6. 13:05

  7. 12:01

  8. 11:33