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  5. › Innenstadt: Schon 4.800 E-Scooter in…

Reduzierung des Berufsverkehrs

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  1. Reduzierung des Berufsverkehrs

    Autor: confuso 11.07.19 - 16:52

    > Die vom Rbb ermittelten Zahlen legen nahe, dass die E-Scooter bislang zum großen Teil von Touristen genutzt werden. Das steht im Widerspruch zur Selbstdarstellung der Anbieter. Sie hatten beim Berliner Senat damit geworben, dass Leihroller einen spürbaren Beitrag dazu leisten, den Autoverkehr bei Berufspendlern zu reduzieren.

    Was aber auch sehr gerne von den Medien unreflektiert weiterverbreitet wurde.

  2. Re: Reduzierung des Berufsverkehrs

    Autor: notuf 11.07.19 - 17:28

    confuso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die vom Rbb ermittelten Zahlen legen nahe, dass die E-Scooter bislang zum
    > großen Teil von Touristen genutzt werden. Das steht im Widerspruch zur
    > Selbstdarstellung der Anbieter. Sie hatten beim Berliner Senat damit
    > geworben, dass Leihroller einen spürbaren Beitrag dazu leisten, den
    > Autoverkehr bei Berufspendlern zu reduzieren.
    >
    > Was aber auch sehr gerne von den Medien unreflektiert weiterverbreitet
    > wurde.

    Die Dinger sind einfach zu teuer. Eine kurze Fahrt kostet gerne Mal 2 euro. Das Verhältnis von den Rollern zum Preis der Mietautos ist einfach lächerlich hoch. Auch stehen die Teile - wie auch diebl genannten Autos - ausschließlich in Zentren, die von Touristen stark frequentiert werden. Der Pendler kommt damit nicht weit und der City Bewohner fährt mit seinem privaten Fahrrad zur Arbeit.

  3. Re: Reduzierung des Berufsverkehrs

    Autor: AynRandHatteRecht 11.07.19 - 17:35

    Die deutsche Sonderregelung für Kleinfahrzeuge tut sicher auch ihren Teil daran, dass ersten nur wenige Scooter verfügbar sind und diese teuer angepasst und versichert werden mussten.

    Deshalb konzentrieren sich die Betreiber auf die lukrativen Touri-Bereiche und lassen weniger frequentiere Gegenden aus. Selbst Uni-Städte wie Freiburg, Karlsruhe, Nürnberg, Würzburg, Gießen, Mainz wurden bisher noch von keinem Anbieter „erobert“

  4. Re: Reduzierung des Berufsverkehrs

    Autor: DrBernd 11.07.19 - 19:15

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die deutsche Sonderregelung für Kleinfahrzeuge tut sicher auch ihren Teil
    > daran, dass ersten nur wenige Scooter verfügbar sind und diese teuer
    > angepasst und versichert werden mussten.

    So siehts aus, die Dinger wurden kaputtreguliert! Seitdem ich die ersten Xiaomi Scooter sah, wollte ich mir eigentlich sofort einen kaufen, hab es aber aufgrund der Rechtslage verschoben.

    Dann bin ich letzte Woche zwei Mal Lime gefahren. Die Lime-App ist Quark und der erste Scooter wollte erstmal gar nicht, doch dann Ernüchterung, maximal fuhr das Teil 18km/h. Damit ist man ein Verkehrshindernis, JEDER Radfahrer ist schneller. Mit 20km/h wird es auch nicht besser sein.

    Wenn die Dinger einfach mal wie Fahrräder behandelt werden würden, hätte ich mir eins geholt und könnte einen Teil meiner S-Bahnstrecke einsparen. Zumal man noch immer sogut wie keine kaufen kann mit deutscher Zulassung, Ausnahmen bilden ein paar extrem teure Modelle.

    Aber was soll man von dem bescheuerten Verkehrsministerium auch anderes erwarten. Hauptsache die Leute kaufen noch ein paar SUV-Diesel.

  5. einfach wie Fahrräder behandeln.

    Autor: Oh je 11.07.19 - 19:56

    Schlage vor du kaufst dir ein Fahrrad. Das wird IMHO wie ein Fahrrad behandelt.

  6. Re: einfach wie Fahrräder behandeln.

    Autor: crustenscharbap 11.07.19 - 20:55

    Also ich als Berliner bin relativ selten nahe des Hbf und Alex. Ich fahre da oft durch oder fahre direkt mit der Bahn rein. So machen das die meisten Berliner. Das Zentrum um den Brandenburger Tor, Reichstag, Unter den Linden usw ist wirklich nur für Touristen. Dort trifft man kaum ein Berliner. Daher denke ich das schon, dass die Roller für Touristen und eventuell ein paar hippe Innenstadtbewohner.

    Ich finde es eher echt schade, dass Mobike usw. auch nur ihr Angebot in der Innenstadt haben. In Peking klappt das ja auch am Rand. Innerhalb der Ring Road 5 und 2km drum herum gibt es Mobikes etc. Das ist vergleichbar wie zwischen Berlin Köpenick und Spandau, Hermsdorf, Wittenau, Lichtenrade, Hellersdorf.
    In Peking Ring Road 6 ist etwa wie bei Berlin Zeuthen, Birkenwerder, Teltow, Strausberg...

  7. Re: einfach wie Fahrräder behandeln.

    Autor: frankenwagen 12.07.19 - 00:27

    Oh je schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlage vor du kaufst dir ein Fahrrad. Das wird IMHO wie ein Fahrrad
    > behandelt.

    Wenn du einen Teil des Arbeitswegs mit Fahrrad/e-Scooter zurücklegst und einen Teil mit der Bahn, dann ist der Scooter vermutlich tatsächlich günstiger da du für ein Fahrrad ein extra Fahrradticket in den Öffis brauchst. Außerdem hassen dich alle andern Öffi Nutzer weil du im Berufsverkehr mit deinem Fahrrad in die überfüllte Bahn ansteigen willst und alle damit nur nervst weil du Platz für ca. 5 Leute belegst und dein Fahrrad allen im Weg steht. Die meisten e-scooter kann man zusammenlegen und tragen.

  8. Re: einfach wie Fahrräder behandeln.

    Autor: LinuxMcBook 12.07.19 - 02:24

    frankenwagen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > brauchst. Außerdem hassen dich alle andern Öffi Nutzer weil du im
    > Berufsverkehr mit deinem Fahrrad in die überfüllte Bahn ansteigen willst
    > und alle damit nur nervst weil du Platz für ca. 5 Leute belegst und dein
    > Fahrrad allen im Weg steht.

    Ja, solche Leute haben es mitunter sehr schwer überhaupt durch die Tür in die Bahn zu kommen, bevor diese schon wieder abfährt :D :D

  9. Re: einfach wie Fahrräder behandeln.

    Autor: Oh je 12.07.19 - 02:49

    Also ich habe einen Scooter ohne E, der wiegt so 3kg, hat 25 Euro gekostet und 10cm Räder.
    Den kann ich tatsächlich wo mit reinnehmen. Obwohl er schon deutlich unhandlicher ist als das Teil mit den kleinen Skater-rollen mit dem ich mich früher schon mal an nem Gullideckel auffe Fresse gelegt habe.
    Aber das jemand die 10 bis 15 oder 20 kg Teile locker unter den Arm nimmt und unauffällig in der Bahn plaziert kann ich mir nur für wenige Zeitgenossen vorstellen. Es gibt auch welche mit 38kg und bis 71kg.
    Will heissen: die Teile werden mindestens ab einer bestimmten Größe auch fahrkartenpflichtig werden, ich habe übrigens einen Kontakt zur Bahn und der hat sowas bereits angedeutet. Die haben ziemlichen Bammel vor einer Flut dieser Teile und werden da was unternehmen bis hin zum Verbot zumindest zur Rush-Hour.
    Und Sportskanonen werden sich sowieso was schämen auf diesen einspurigen e-Rollatoren die Zeit bis zur Rente zu verbringen. Und wenn ich mir die leichten Vertreter so anschaue haben die alle die kleinen Räder und damit über unebene Strassen, Kopfsteinpflaster oder in Berlin die großen Platten mit den Lücken und den hohen Kanten scheint mir sowieso keine gute Idee. Die Dinger sind sicher gut für Bürogebäude und Messehallen. Aber im Herbst durch Pfützen und über Bordsteinkanten: Ich glaube nicht, Tim.

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