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Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

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  1. Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: Charles Marlow 11.02.11 - 14:18

    Ein ausgezeichneter Euphemismus für "pathetisch". ;)

    Sorry, aber Domscheit-Berg macht immer deutlicher, dass es ihm eben NICHT um die Sache an sich, sondern nur um sein Ego geht.

    Wenn ihn hingegen die Gegenseite angeheuert hat, um zu schaden, dann ist ihm das jetzt schon auf das Beste gelungen.

  2. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: kamillentee 11.02.11 - 14:32

    Ach bitte... Wer so beleidigt ist, das es mit Assange nur den EINEN geben konnte bei WL, diesem auch noch vorwirft die Presse zu suchen, etc.pp. - ist selber nicht besser, wenn man ein Buch mit "Enthüllungen" verlegt.

    Ein Verstoßener sucht ebenfalls die Presse... Nur um für sein "OpenLeaks" vorher schon kostenlos Werbung zu erhaschen. Peinlich peinlich...

    Es hat schon einen Grund, warum wichtige Vertraute Assanges immernoch zu selbigem stehen und nicht zu diesem Möchtegerninternethelden. Der Domscheit ist doch bei allen unten durch! Veröffentlicht Chatprotokolle, obwohl es zum einen zum guten Ton gehört(e), erst gar keine aufzuzeichnen. Zum anderen sollte man sowas erst recht nicht veröffentlichen. Das was er Assange vorwirft... Ach... Der belügt sich ja selbst ^^

    Mir sind beide egal. Assange ist bei einer bewährten Plattform der "Kopf". Domscheit wurde nicht umsonst mehrfach und nicht nur von Assange selber des Verrats bezichtigt. Das die nun (wer sind eigentlich "die"?) Dokumente haben mitgehen lassen, soll zum einen Schutz für die Whistleblower andeuten (!), zum anderen braucht OpenLeaks wohl Startmaterial ^^

  3. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: Charles Marlow 11.02.11 - 14:37

    Wie schon gesagt, wenn DB der Sache an sich schaden will/soll, dann ist ihm das definitiv gelungen.

    Es würde mich kein bisschen wundern, wenn dem sein OpenLeaks mangels Interesse eingeht und er dann bei irgendeinem Grosskonzern als "Consultant" endet. Genau das macht man nämlich heute mit nützlichen Handlangern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.11 14:39 durch Charles Marlow.

  4. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: Rulf 12.02.11 - 04:29

    diese buchveröffentlichung ist für mich jedenfalls eine weitere bestätigung für die vermutung, daß der herr domscheid mittlerweile oder schon immer für die gegenseite arbeit...somit ist auch seine neue site schon im voraus kompromittiert(wird wahrscheinlich direkt/verdeckt von dem dienst der diesen buchautor verpflichtet hat betrieben um die szene mit falschmeldungen zu vergiften)...

  5. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: Rulf 12.02.11 - 04:33

    aber nur wenn sie sich dann schön ruhig verhalten...ansonsten gibts ja noch die alte schule(ein tragischer fall von selbstmord zb)...

  6. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: irata 12.02.11 - 17:42

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein ausgezeichneter Euphemismus für "pathetisch". ;)

    Ich muss zugeben, "larmoyant" hab ich zuvor niemals gelesen.
    Und da der restliche Artikel eher in "simple german" gehalten ist, finde ich die Verwendung solcher Ausdrücke irgendwie beunruhigend.
    ;-)

  7. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: Charles Marlow 13.02.11 - 10:55

    > Ich muss zugeben, "larmoyant" hab ich zuvor niemals gelesen.

    Ich musste auch erstmal überlegen, in welchem Kontext das Wort Sinn macht. ;)

    > Und da der restliche Artikel eher in "simple german" gehalten ist, finde
    > ich die Verwendung solcher Ausdrücke irgendwie beunruhigend.
    > ;-)

    Ne, das ist ne höfliche Umschreibung, dass der Herr D-B ein erbärmlicher Wichtigtuer ist. Der Verfasser hat es nur elegant verklausuliert.

    Mein Wiener Professor hätte das als einen "höflichen Schmäh" bezeichnet.

  8. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: irata 13.02.11 - 19:39

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ne, das ist ne höfliche Umschreibung, dass der Herr D-B ein erbärmlicher
    > Wichtigtuer ist. Der Verfasser hat es nur elegant verklausuliert.

    Das ist mir schon klar.
    Aber gerade in Anbetracht dessen, dass Golem sonst eher einfach gestrickt ist (vermutlich zielgruppengerecht?), erstaunt es umso mehr, wenn solche Fremdwörter eingestreut werden. Und im Rest des Artikels herrscht ja eher ein Mangel an feinfühliger Sprache ;-)
    Siehe auch "Golem.de guckt" - ich habe irgendwie das Gefühl, dass dort eine Anspielung auf dein Kommentar vorkommt.
    Ein Trend zeichnet sich ab ;-)

    Mich erstaunt ja auch die Verwendung von "IMHO" in vielen Kommentaren.
    Als "alter Hase" weiß man natürlich, dass IMO richtig wäre - das "humble" steht zumeist im starken Kontrast zu den weniger feinfühligen Ansprachen, und ist offensichtlich eine fehlgeleitete Einschätzung. Da hat Golem sich als schlechtes Vorbild erwiesen.

  9. Re: Ausdrückliches Lob für den Wortgebrauch "larmoyant"!

    Autor: Charles Marlow 15.02.11 - 08:05

    irata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> Ne, das ist ne höfliche Umschreibung, dass der Herr D-B ein erbärmlicher
    >> Wichtigtuer ist. Der Verfasser hat es nur elegant verklausuliert.
    > Das ist mir schon klar.

    Ja, Dir schon. ;)

    > Aber gerade in Anbetracht dessen, dass Golem sonst eher einfach gestrickt
    > ist (vermutlich zielgruppengerecht?)

    Na, das war jetzt bösartig.

    > erstaunt es umso mehr, wenn solche Fremdwörter eingestreut werden.

    Ich denke mal, Golem will sich - im Gegensatz zu Heise - nicht zu sehr kaprizieren. Die Inhalte ans Volk bringen ist durchaus ein ehrenhafter Ansatz. Es muss ja nicht immer gleich ein "Springer-Weltbeglückungsansatz" dahinterstehen.

    > Und im Rest des Artikels herrscht ja eher ein Mangel an feinfühliger Sprache
    > ;-)

    Der Gebrauch von Fremdwörtern ist keine feinfühlige Sprache! Die berühmte Germanisten-Falle.

    Wobei man das elaborieren (hö!) sollte. Die Germanisten-Falle ist eher für die Studierten, Verzeihung, Akademiker. Hier geht's wohl mehr um die Deutschlehrer-Falle - "feiner Sprachgebrauch adelt". Leider bis heute noch nicht ausgestorben.

    Zur "Belohnung" hatte ich in der Oberstufe mal einen Oberstudienrat, der Deutschunterricht auf Oberseminar-Niveau aufziehen wollte. Schon seine Bewertungen von Textanalysen und Aufsätzen lasen sich wie wissenschaftliche Analysen. Und meinen ausgeprägten und völlig unbegründeten Hass auf Lyrik konnte ich dank ihm wieder "aktualisieren" (Stichwort: Reimformen).

    > Siehe auch "Golem.de guckt" - ich habe irgendwie das Gefühl, dass dort eine
    > Anspielung auf dein Kommentar vorkommt.
    > Ein Trend zeichnet sich ab ;-)

    Na sowas. ;)

    > Mich erstaunt ja auch die Verwendung von "IMHO" in vielen Kommentaren.

    Ich finde die Idee ja in Ordnung, dass man seine Meinung auch entsprechend "markiert". Das vermisse ich oft bei der "Forenkultur". Besonders eklatant kann man das bei Heise/Telepolis erleben. Aber dort wird vielerorts ja auch nicht kommentiert, sondern mit Inbrunst gepredigt.

    > Als "alter Hase" weiß man natürlich, dass IMO richtig wäre - das "humble"
    > steht zumeist im starken Kontrast zu den weniger feinfühligen Ansprachen,
    > und ist offensichtlich eine fehlgeleitete Einschätzung.

    Die meisten haben das Wort "humble" vermutlich gar nicht gelernt.

    > Da hat Golem sich als schlechtes Vorbild erwiesen.

    Golem sehe ich nicht als "Vorbild", sondern als Spiegel der Gesellschaft bzw. "Zielgruppe". Heise hat sich auch erst kapriziert, nachdem die entsprechende Anzahl an Teilnehmern/Lesern da war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.11 08:06 durch Charles Marlow.

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