1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Internet der Zukunft: Niemand hat die…

Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: DebugErr 26.06.20 - 09:43

    So wie Muttis, die früher bei einer neuen Jugendbeziehung immer in's eigene Zimmer reinplatzten und alles unsexy machten, haben sich die "interessens"-vertretende Politik und reinkapitilistische Unternehmen (oder solche, die es wurden) in's Internet eingemischt.

  2. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: Legacyleader 26.06.20 - 12:22

    Jap... The golden Age is long gone. Ich nenne das gerne die Gentrifizierung des Internets, erst waren da die Nerds, Künstler und Looser unterwegs und haben Sachen wie Newgrounds oder eBaums World gebaut. Das hat die angelockt die gern Künstler oder Nerd wären und haben angefangen es für die zu vermiesen. Mittlerweile haben wir leider auch die Karen's, Omas und Opas dabei die ihren alten Starrsinn in ein System drücken möchten das sie damals noch als "Modetrend" bezeichneten.

    Was noch schwer hinzukommt ist das Webseiten nicht gebaut werden weil man Bock drauf hat sondern weil man die Kohle verdienen will...

    Eig. echt traurig wie die Entwicklung so voran geht...

    Ich hasse Computer!

  3. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: crash 26.06.20 - 12:56

    Gentrifizierung des Internets, das beschreibt es wohl treffend.

    Ich glaube aber es war nicht nur der Kapitalismus, der das Internet zu dem gemacht hat das es heute ist. Es waren auch wir Nerds, die die Zugänglichkeit des Internets immer weiter verbessert haben (bezahlt oder unbezahlt), z.B. IRC -> ICQ, Newsgroup -> Foren-Software. Außerdem wollten ein großer Teil auch Geld verdienen, indem Webseiten für alle Firmen programmiert worden sind. Da haben sicher die ganzen CMSe und die ganze Blog-Software ordentlich zu beigetragen, die ein ganzes Ökosystem geschafften haben, wobei die meisten Firmen die damit Geld verdienen sich vermutlich einen Scheiß für OSS interessieren. Wir wollten es so.

    Ich glaube immer noch, dass das die Idee eines besseren Orten wie das Internet weiterhin existiert und die scheiß Politik alles kaputt macht.

    Im übrigen glaube ich auch, dass es eine gute Idee war, dass das Internet hauptsächlich von Firmen betrieben wird und wurde. Stell dir mal vor wie unfrei und unmodern das Internet wäre, wenn das staatlich bzw. universitär betrieben worden wäre.

  4. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: ch33rs 26.06.20 - 13:29

    Legacyleader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jap... The golden Age is long gone. Ich nenne das gerne die Gentrifizierung
    > des Internets, erst waren da die Nerds, Künstler und Looser unterwegs und
    > haben Sachen wie Newgrounds oder eBaums World gebaut. Das hat die angelockt
    > die gern Künstler oder Nerd wären und haben angefangen es für die zu
    > vermiesen. Mittlerweile haben wir leider auch die Karen's, Omas und Opas
    > dabei die ihren alten Starrsinn in ein System drücken möchten das sie
    > damals noch als "Modetrend" bezeichneten.
    >
    > Was noch schwer hinzukommt ist das Webseiten nicht gebaut werden weil man
    > Bock drauf hat sondern weil man die Kohle verdienen will...
    >
    > Eig. echt traurig wie die Entwicklung so voran geht...

    Sehr schön zusammen gefasst.

  5. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: Akaruso 26.06.20 - 14:32

    Das Internet gab es doch erst fürs Militär und für die Wissenschaft und ist erst viel später in die Privathaushalte gelangt.

    Und, ein anachistisches Netzt verträgt sich nicht mit der Forderung nach immer mehr Digitalisierung in der Welt.
    Das Internet ist heute ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur. Sicheres Online-Shopping, E-Banking und andere Dienste wären ohne staatliche Regelungen und Kontrolle nicht möglich.
    Ohne Regeln und Instanzen die die Einhaltung kontrollieren geht es nun mal nicht.

  6. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: isaccdr 26.06.20 - 14:52

    crash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube aber es war nicht nur der Kapitalismus, der das Internet zu dem
    > gemacht hat das es heute ist. Es waren auch wir Nerds, die die
    > Zugänglichkeit des Internets immer weiter verbessert haben (bezahlt oder
    > unbezahlt), z.B. IRC -> ICQ, Newsgroup -> Foren-Software. Außerdem wollten
    > ein großer Teil auch Geld verdienen, indem Webseiten für alle Firmen
    > programmiert worden sind. Da haben sicher die ganzen CMSe und die ganze
    > Blog-Software ordentlich zu beigetragen, die ein ganzes Ökosystem
    > geschafften haben, wobei die meisten Firmen die damit Geld verdienen sich
    > vermutlich einen Scheiß für OSS interessieren. Wir wollten es so.

    Sicherlich hat jedes Jahrzehnt seine eigene Sicht darauf, was das Internet für ihn ausmacht oder ausmachte.

    Mein "Einstieg" ins Internet begann um die 2001 und für mich waren es gerade die unzähligen privat betriebenen Bulletin Boards, die es gefühlt für jedes Nieschen Hobby oder Interesse gab, so wie die Blog Kultur, wo Leute einfach Anonym ihre Gedanken festgehalten haben. Überall hat man private Einblicke in das Leben der Anderen bekommen. Man hat jahrelang mit den Leuten in einem Forum geschrieben, ohne zu Wissen, wer da auf der anderen Seite saß. Jeder hat nur das Preis gegeben, was er wollte. Und trotzdem gab es eine Verbundenheit, weil man die Leute halt immer wieder gesehen hat, zu einem neuen Thema oder in einem Offtopic sammelthread.

    Das klingt seltsam, aber im Gegensatz zu früher fühle ich mich heute im Internet einsam oder orientierungslos. Ich habe keine festen Anlaufpunkte mehr wie früher. Die meisten Bulletin Boards sind tot (abgeschaltet ohne letzter Beitrag 10 Jahre alt). Alles hat sich in die flüchtigen Kommentarspalten in Beiträgen sozialer Netzwerke oder Newsseiten wie eben Golem verlagert. Viele private Blogs, haben sich kommerzialisiert mit Affiliate oder indirekten Produktvorstellungen. Generell überwiegt es sehr stark, dass jeder, der für irgendetwas Leidenschaft hat und einigermaßen gut darin ist, sofort daraus Kapital schlagen und berühmt werden will. Alle wollen sich Selbstoptimieren sobald auch nur der Hauch von (künstlerischer) Produktivität im Spiel ist. Warum sollte man auch etwas umsonst machen ohne Anspruch auf ein vorzeigbares Ergebnis oder die nächste Referenz für den Lebenslauf? Das ist nur bei Netflix erlaubt.

    Ich vermisse diese kleinen Communitys von früher.

  7. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: LRM 26.06.20 - 15:08

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Internet gab es doch erst fürs Militär und für die Wissenschaft und
    > ist erst viel später in die Privathaushalte gelangt.
    >
    > Und, ein anachistisches Netzt verträgt sich nicht mit der Forderung nach
    > immer mehr Digitalisierung in der Welt.
    > Das Internet ist heute ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur.
    > Sicheres Online-Shopping, E-Banking und andere Dienste wären ohne
    > staatliche Regelungen und Kontrolle nicht möglich.
    > Ohne Regeln und Instanzen die die Einhaltung kontrollieren geht es nun mal
    > nicht.
    Welch ein unsinn. Tor... Darknetshops... Anonymität... Drogen Waffen etc...
    Treuhand... Funktioniert alles prächtig gerade ohne den staat. Teilweise noch deutlich besser als mit Paypal. Weil dort Treuhand noch etwas bedeutet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.20 15:11 durch LRM.

  8. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: /mecki78 26.06.20 - 17:56

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicheres Online-Shopping, E-Banking und andere Dienste

    Waren zuerst da und dann erst kamen staatliche Regulierungen dazu.

    > Ohne Regeln

    Ein Kommunikationsmedium braucht keine neuen Regeln. Als das Telefon den Brief abgelöst hat, haben wir doch auch nicht alle Gesetze deswegen umgebaut. Das Internet ist kein Raum, das Internet ist ein Netz zum kommunizieren und dort haben die gleichen Regeln wie überall sonst auch zu gelten.

    > und Instanzen die die Einhaltung kontrollieren

    Welche sollen das bitte sein? Wer glaubst du kontrolliert irgendwas im Internet? Da kontrolliert niemand irgend etwas und wenn du dich beschweren willst, dann gehst du zu den gleichen Instanzen zu denen du auch gehen würdest, gäbe es gar kein Internet.

    /Mecki

  9. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: Legacyleader 26.06.20 - 18:45

    Was ich noch vergessen hab ist das die Kids von heute so verdammt sorglos mit Ihren Daten umgehen. Hättet ihr damals auf 4Chan oder einer Newsgroup Bilder von euch gepostet und eine "Story" gemacht?

    Man hat nichtmal eine Mail Adresse rausgegeben weil man sonst bei 10 Versch. pr0n Seiten angemeldet worden ist. Und damals waren Mail Adressen heilig da es nicht viele gab die umsonst waren.

    Vielleicht seh ich das zu starrsinnig aber ich hätte nix dagegen wenn diese ganze Social Media Pest mit einem großen Bang krachen geht.

    Ich hasse Computer!

  10. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: Faksimile 26.06.20 - 21:25

    Nachvollziehbar. Aber es wird ja von allen Unternehmen und "Führungspersönlichkeiten" vorgelebt, dass es erst einmal nur um Geld geht ... ;-(

  11. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: sofries 27.06.20 - 10:56

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crash schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube aber es war nicht nur der Kapitalismus, der das Internet zu
    > dem
    > > gemacht hat das es heute ist. Es waren auch wir Nerds, die die
    > > Zugänglichkeit des Internets immer weiter verbessert haben (bezahlt oder
    > > unbezahlt), z.B. IRC -> ICQ, Newsgroup -> Foren-Software. Außerdem
    > wollten
    > > ein großer Teil auch Geld verdienen, indem Webseiten für alle Firmen
    > > programmiert worden sind. Da haben sicher die ganzen CMSe und die ganze
    > > Blog-Software ordentlich zu beigetragen, die ein ganzes Ökosystem
    > > geschafften haben, wobei die meisten Firmen die damit Geld verdienen
    > sich
    > > vermutlich einen Scheiß für OSS interessieren. Wir wollten es so.
    >
    > Sicherlich hat jedes Jahrzehnt seine eigene Sicht darauf, was das Internet
    > für ihn ausmacht oder ausmachte.
    >
    > Mein "Einstieg" ins Internet begann um die 2001 und für mich waren es
    > gerade die unzähligen privat betriebenen Bulletin Boards, die es gefühlt
    > für jedes Nieschen Hobby oder Interesse gab, so wie die Blog Kultur, wo
    > Leute einfach Anonym ihre Gedanken festgehalten haben. Überall hat man
    > private Einblicke in das Leben der Anderen bekommen. Man hat jahrelang mit
    > den Leuten in einem Forum geschrieben, ohne zu Wissen, wer da auf der
    > anderen Seite saß. Jeder hat nur das Preis gegeben, was er wollte. Und
    > trotzdem gab es eine Verbundenheit, weil man die Leute halt immer wieder
    > gesehen hat, zu einem neuen Thema oder in einem Offtopic sammelthread.
    >
    > Das klingt seltsam, aber im Gegensatz zu früher fühle ich mich heute im
    > Internet einsam oder orientierungslos. Ich habe keine festen Anlaufpunkte
    > mehr wie früher. Die meisten Bulletin Boards sind tot (abgeschaltet ohne
    > letzter Beitrag 10 Jahre alt). Alles hat sich in die flüchtigen
    > Kommentarspalten in Beiträgen sozialer Netzwerke oder Newsseiten wie eben
    > Golem verlagert. Viele private Blogs, haben sich kommerzialisiert mit
    > Affiliate oder indirekten Produktvorstellungen. Generell überwiegt es sehr
    > stark, dass jeder, der für irgendetwas Leidenschaft hat und einigermaßen
    > gut darin ist, sofort daraus Kapital schlagen und berühmt werden will. Alle
    > wollen sich Selbstoptimieren sobald auch nur der Hauch von (künstlerischer)
    > Produktivität im Spiel ist. Warum sollte man auch etwas umsonst machen ohne
    > Anspruch auf ein vorzeigbares Ergebnis oder die nächste Referenz für den
    > Lebenslauf? Das ist nur bei Netflix erlaubt.
    >
    > Ich vermisse diese kleinen Communitys von früher.

    Sorry aber das zeigt mal wieder dass Leute sich kaum anpassen können. Ich war früher auch häufig in solchen Boards unterwegs und ja es war schön Teil einer solchen Community gewesen zu sein, aber heute hat man so viel mehr Möglichkeiten. Es gibt Informationen zu jedem Thema, große Seiten wie Reddit haben für jedes noch so verrückte Nischenthema einen Subreddit und werden minütlich aktualisiert. Es gibt unzählige YouTube Tutorials für jedes noch so kleine Problem und man kann mit Experten per YouTube, Twitter, Instagram, Snapchat usw direkt in Kontakt treten. Man kann Produkte und Projekte per Kickstarter unterstützen petition mit change.org vorantrieben, mit Hilfe von Github und co. an OSS mitarbeiten und jede kann schnell eine schöne und funktionale Webseite erstellen.

    Wir befinden uns definitiv in einer goldenen Zeit und wir haben Möglichkeiten von denen alle in den 90ern nur träumen konnten. Wenn man dann doch jeden Tag nur auf Facebook ist und sich die ausländerfeindlichen News Artikel die von Onkel Fred geteilt wurden durchliest, dann nutzt man wahrscheinlich nicht das volle Potential des Internets.

  12. Re: Die fette Zeit des Internets ist aber trotzdem vorbei

    Autor: isaccdr 27.06.20 - 12:11

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > isaccdr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > crash schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich glaube aber es war nicht nur der Kapitalismus, der das Internet zu
    > > dem
    > > > gemacht hat das es heute ist. Es waren auch wir Nerds, die die
    > > > Zugänglichkeit des Internets immer weiter verbessert haben (bezahlt
    > oder
    > > > unbezahlt), z.B. IRC -> ICQ, Newsgroup -> Foren-Software. Außerdem
    > > wollten
    > > > ein großer Teil auch Geld verdienen, indem Webseiten für alle Firmen
    > > > programmiert worden sind. Da haben sicher die ganzen CMSe und die
    > ganze
    > > > Blog-Software ordentlich zu beigetragen, die ein ganzes Ökosystem
    > > > geschafften haben, wobei die meisten Firmen die damit Geld verdienen
    > > sich
    > > > vermutlich einen Scheiß für OSS interessieren. Wir wollten es so.
    > >
    > > Sicherlich hat jedes Jahrzehnt seine eigene Sicht darauf, was das
    > Internet
    > > für ihn ausmacht oder ausmachte.
    > >
    > > Mein "Einstieg" ins Internet begann um die 2001 und für mich waren es
    > > gerade die unzähligen privat betriebenen Bulletin Boards, die es gefühlt
    > > für jedes Nieschen Hobby oder Interesse gab, so wie die Blog Kultur, wo
    > > Leute einfach Anonym ihre Gedanken festgehalten haben. Überall hat man
    > > private Einblicke in das Leben der Anderen bekommen. Man hat jahrelang
    > mit
    > > den Leuten in einem Forum geschrieben, ohne zu Wissen, wer da auf der
    > > anderen Seite saß. Jeder hat nur das Preis gegeben, was er wollte. Und
    > > trotzdem gab es eine Verbundenheit, weil man die Leute halt immer wieder
    > > gesehen hat, zu einem neuen Thema oder in einem Offtopic sammelthread.
    > >
    > > Das klingt seltsam, aber im Gegensatz zu früher fühle ich mich heute im
    > > Internet einsam oder orientierungslos. Ich habe keine festen
    > Anlaufpunkte
    > > mehr wie früher. Die meisten Bulletin Boards sind tot (abgeschaltet ohne
    > > letzter Beitrag 10 Jahre alt). Alles hat sich in die flüchtigen
    > > Kommentarspalten in Beiträgen sozialer Netzwerke oder Newsseiten wie
    > eben
    > > Golem verlagert. Viele private Blogs, haben sich kommerzialisiert mit
    > > Affiliate oder indirekten Produktvorstellungen. Generell überwiegt es
    > sehr
    > > stark, dass jeder, der für irgendetwas Leidenschaft hat und einigermaßen
    > > gut darin ist, sofort daraus Kapital schlagen und berühmt werden will.
    > Alle
    > > wollen sich Selbstoptimieren sobald auch nur der Hauch von
    > (künstlerischer)
    > > Produktivität im Spiel ist. Warum sollte man auch etwas umsonst machen
    > ohne
    > > Anspruch auf ein vorzeigbares Ergebnis oder die nächste Referenz für den
    > > Lebenslauf? Das ist nur bei Netflix erlaubt.
    > >
    > > Ich vermisse diese kleinen Communitys von früher.
    >
    > Sorry aber das zeigt mal wieder dass Leute sich kaum anpassen können. Ich
    > war früher auch häufig in solchen Boards unterwegs und ja es war schön Teil
    > einer solchen Community gewesen zu sein, aber heute hat man so viel mehr
    > Möglichkeiten. Es gibt Informationen zu jedem Thema, große Seiten wie
    > Reddit haben für jedes noch so verrückte Nischenthema einen Subreddit und
    > werden minütlich aktualisiert. Es gibt unzählige YouTube Tutorials für
    > jedes noch so kleine Problem und man kann mit Experten per YouTube,
    > Twitter, Instagram, Snapchat usw direkt in Kontakt treten. Man kann
    > Produkte und Projekte per Kickstarter unterstützen petition mit change.org
    > vorantrieben, mit Hilfe von Github und co. an OSS mitarbeiten und jede kann
    > schnell eine schöne und funktionale Webseite erstellen.

    Der Kern meiner Aussage ist doch, dass es keine echte Community mehr wie früher gibt. Ja ich nutze auch Reddit, aber eben auch nur um ein technisches Problem zu lösen oder wenn ich fragen zu Sparplänen in r/finance habe. Ich kenne die Leute da aber nicht. Zum einen haben viele Subreddits eine 5-6 stellige Anzahl an Abonnementen, zum anderen gibt es über das Topic hinaus gar keine Austauschmöglichkeit, weil man sich nicht über Offtopic Themen austauscht.

    Reddit, Youtube etc. ist alles hochoptimiert auf Problemlösungen, so wie Snapchat etc. den kommerziellen Personenkult fördert. Für mich alles kein Ersatz zu den früheren Community, wo jeder jeden kennt.

    Und ich benutze das alles auch. Allerdings weiss ich auch, was es nicht bietet. Aber die meisten Menschen sind so oberflächlich und anspruchslos (nicht auf dich bezogen!) das sie nichts vermissen. Ist so ähnlich wie bei Filmen, wo Dinge wie Avengers und Marvel total beliebt sind und alles was etwas mehr Anspruch hat, direkt mit einem schlechten imdb rating abgestraft wird. Also wenn anpassen heisst, höhere Ansprüche an gewisse Dinge der Masse unterzuordnen, ja dann bin ich wohl schlecht angepasst.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. VRmagic Imaging GmbH, Mannheim
  2. DeRisk GmbH, Neu Ulm, Germersheim, Ulm, Leinfelden-Echterdingen, Affalterbach
  3. über duerenhoff GmbH, Raum Kirn
  4. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis (bis 22.04.)
  2. (u. a. Day 1 Edition PS4/Xbox One für 29,99€, Day 1 Edition PC für 49,99€)
  3. 219,99€ (Release 7.05.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme