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Was sind „digitale Analphabeten“?

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  1. Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Schnarchnase 26.05.15 - 14:35

    Die können mit einem Stift schreiben und von Papier lesen, aber nicht mit dem Computer schreiben und von keinem Monitor lesen? Das klingt sehr merkwürdig.

  2. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: NIKB 26.05.15 - 15:06

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die können mit einem Stift schreiben und von Papier lesen, aber nicht mit
    > dem Computer schreiben und von keinem Monitor lesen? Das klingt sehr
    > merkwürdig.
    Trotzdem weiß außer dir jeder, was gemeint ist.

  3. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Schnarchnase 26.05.15 - 15:18

    „Jeder weiß was gemeint ist“ ist ein trauriges Argument für die Verstümmelung unserer Sprache. Zudem die Aussage inhaltlich totaler Schwachsinn ist. Das Absurde an der Sache ist, dass die Autoren solcher Phrasen offensichtlich selbst Verständisprobleme haben. Oder warum schreibt man solchen Quatsch? Falls es da irgendeine Art von Logik geben sollte, erschließt sich mir das in keinster Weise.

  4. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: plutoniumsulfat 26.05.15 - 15:20

    Es ist kurz und beschreibt schnell, was gemeint ist.

  5. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Bassa 26.05.15 - 15:24

    Verstümmelung unserer Sprache?
    Wenn Du nicht in der Lage bist, Begriffe im übertragenen Sinn zu verstehen, dann bist eher Du es, der die Sprache verstümmelt wissen möchte. Nicht alles wird immer im wortwörtlichen Sinne verwendet. Auch der Duden weist darauf hin, dass "Analphabet" anders verwendet werden kann, nutzt als Beispiel aber den "politischen Analphabeten". Damit ist nicht gemeint, dass eine solche Person keine Parteiprogramme lesen und/oder schreiben kann ...

    http://www.duden.de/rechtschreibung/Analphabet

  6. Zitat:

    Autor: Djinto 26.05.15 - 15:28

    "Wie dieses oder jenes Wort geschrieben wird, darauf kommt es doch eigentlich nicht an; sondern darauf, daß die Leser verstehen, was man damit sagen wollte! Und das haben die lieben Deutschen bei mir doch manchmal getan."
    Johann Wolfgang Goethe

  7. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Schnarchnase 26.05.15 - 15:29

    Übertragener Sinn? Wo? Da ist keiner. Analphabet ist sehr spezifisch, da etwas übertragen zu wollen ist kompletter Unsinn.

  8. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: ustas04 26.05.15 - 15:42

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übertragener Sinn? Wo? Da ist keiner. Analphabet ist sehr spezifisch, da
    > etwas übertragen zu wollen ist kompletter Unsinn.

    Ist es nicht.

    Jemand der nicht lesen/schreiben kann, ist ein Analphabet.
    Er kann nicht verstehen was da auf der Tafel steht.

    Digitaler Analphabet bedeutet für mich : Jemand der nicht weiß wo der Startknopf im PC ist, kann nicht verstehen wie es weitergehen soll.

    Ist das Übertragung genug ?
    Analphabet ist hier mit Unwissend(oder Ungebildet) gleichzusetzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.15 15:43 durch ustas04.

  9. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Bassa 26.05.15 - 15:43

    Schnarchnase scheint mir ein Metaphern-Analphabet zu sein.

  10. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Prypjat 26.05.15 - 17:12

    Sprache lebt.

  11. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: NIKB 26.05.15 - 19:58

    Ich gehe davon aus, dass wir ihn hinreichend argumentativ versorgt haben. Wenn er immer noch anderer Meinung ist, wird ihn kein Argument überzeugen. Finden wir uns damit ab. Lässt zwar tief blicken, aber so Leute muss es auch geben...

  12. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: der_wahre_hannes 26.05.15 - 20:30

    NIKB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich gehe davon aus, dass wir ihn hinreichend argumentativ versorgt haben.
    > Wenn er immer noch anderer Meinung ist, wird ihn kein Argument überzeugen.
    > Finden wir uns damit ab. Lässt zwar tief blicken, aber so Leute muss es
    > auch geben...

    Er scheint halt ne echte Schnarchnase zu sein, was das Verstehen von Metaphern oder das loslösen von Worten von ihrer ursprünglichen Bedeutung anbelangt.
    Oder, er ist einfach nur ein kleiner Troll.

  13. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Baron Münchhausen. 27.05.15 - 02:18

    NPCs, die nicht lesen und schreiben können.

  14. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.05.15 - 09:25

    "Analphabeten" können mit den Buchstaben - den Grundbausteinen der (geschriebenen) Sprache - nichts anfangen; sie wirken wie sinnloses Gekritzel.
    "Digitale Analphabeten" können mit den Grundbausteinen der digitalen Welt nichts anfangen.
    Weil es nicht um Buchstaben und das Alphabet geht, ist "Analphabeten" an sich schon der falsche Ausdruck, da hast Du recht. Dennoch aufgrund der Symbolik (das Nichtverstehen der Grundbausteine) sehr treffend:
    Solche Bedeutungsübertragungen sind recht gängig. Ein anderes Beispiel ist die "Entschleunigung". An sich ein furchtbares Wort, auch weil es doch bereits die "Verlangsamung" als Ausdruck dafür gibt. Nichtsdestotrotz verdeutlicht das Wort "Entschleunigung" viel anschaulicher die Notwendigkeit der Abkehr von unserem Zeitgeist (Viel-erleben-wollen-und-viel-erledigen-Müssen), da es die Negativität des Ist-Zustandes hervorhebt. Und so verdeutlicht der Begriff "digitaler Analphabet" eben nicht nur das Fehlen der Basics, die man benötigt, um sich in der digitalen Welt rudimentär bewegen zu können, sondern auch das Unverständnis für die Basics und das Nicht-Erkennen-Können der Basics.
    Also ein sehr stimmiger Neubegriff, der sich deshalb bestimmt in der Deutschen Sprache etablieren wird. :-)

  15. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Schnarchnase 27.05.15 - 12:07

    Ui, jetzt wird es echt schaurig. Na macht mal weiter mit dem Müll, ich muss mich ja zum Glück nicht mit euch unterhalten.

  16. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Schnarchnase 27.05.15 - 12:13

    Es kamen genau zwei Argumente: Übertragener Sinn (wobei ich das hier für Sinnentstellend und nicht Übertragend halte) und „man versteht ja was gemeint ist“. Man versteht auch was gemeint ist, wenn man den Satzbau komplett zerstört und nur noch einzelne Begriffe verwendet, ob das Sinn der Sache ist sei mal dahingestellt. Letzteres ist für mich auf jeden Fall kein annehmbares Argument.

  17. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Atzeonacid 27.05.15 - 12:28

    Vielleicht sind das einfach Leute, die keine Einsen und Nullen lesen können?

  18. Re: Was sind „digitale Analphabeten“?

    Autor: Zzimtstern 27.05.15 - 14:35

    Ich verstehe nicht so ganz, wie du die aufgebrachten Argumente nicht als geltend werten kannst. Vor allem hat es "Parlan" wirklich sehr schön, sogar mit einem anderen Beispiel, welches nebenbei sehr einfach formuliert war, sodass es jeder verstehen sollte, erklärt hat ;).

    Man hat eher den Eindruck, dass du es nicht verstehen willst. Dieses Phänomen ist sehr weit verbreitet, nennt sich auch "Stammtisch-Mentalität".
    "Die Politiker sind allesamt unfähig!"
    "Aber wieso denn? Du kannst doch nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt auch fähige Personen innerhalb unserer Regierung."
    "Nein, gibt es nicht. Das ist so, weil ich es sage."

    Ich finde es sehr schade, dass es Menschen mit solch einer Einstellung gibt, jedoch kann man nicht viel dagegen machen. Geholfen werden kann nur dem, dem geholfen werden will.

    "Wir sind alle Narren; aber keiner hat das Recht, einem anderen seine eigentümliche Narrheit aufzudrängen." In diesem Sinne, verweile bei deiner Meinung :)
    - Georg Büchner -

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