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  5. › Internet: Neue Vorwürfe an Google…

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  1. Lösung:

    Autor: Neremyn 29.07.20 - 10:19

    Weniger Google verwenden.
    Ansonsten wird sich nichts ändern.
    Google könnte wer weiß was "verbrechen" aber es wird in absehbarer zeit nur zu kleinen Geldbußen kommen und nicht mehr was will man auch tun Google in Europa Sperren? Damit dann 90% der Rentner nicht mehr "ins internet" kommen?

    Und ich meine es ist ja auch nicht so als wenn Google das "beste" Produkt auf dem Markt ist.

  2. Re: Lösung:

    Autor: GuidoSH 29.07.20 - 10:55

    2. Lösung: Firmen wie Alphabet und Facebook zerschlagen. Das war früher völlig normal, wenn eine Firma zu viel Marktmacht besaß. Das wird schon seit längerem nicht mehr praktiziert und die Folgen sind sichtbar. Kapital konzentriert sich immer mehr und in zunehmend mehr Wirtschaftsbereichen haben wir mehr Machtwirtschaft als Marktwirtschaft.

    Marktwirtschaftlich ist Alphabet nicht mehr beizukommen und Google nicht mehr zu besiegen. Google hat 120 Milliarden an Liquidität herumliegen. Was immer an potentieller Konkurrenz auftaucht, kann mit fast unendlichen Mitteln bekämpft oder eben aufgekauft werden. Mal eine 1 Milliarde Kartellstrafe hier oder da sind Kategorie Portokasse.

  3. Re: Lösung:

    Autor: Neremyn 29.07.20 - 11:18

    GuidoSH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Lösung: Firmen wie Alphabet und Facebook zerschlagen. Das war früher
    > völlig normal, wenn eine Firma zu viel Marktmacht besaß.
    "Früher" saßen diese Firmen auch nicht in den USA bzw. irgendeiner Steuer Oase.
    Und wie gesagt sind diese Unternehmen zu groß(als das sich jemand trauen würde) für derartige Maßnahmen.

  4. Re: Lösung:

    Autor: wupme 29.07.20 - 11:44

    GuidoSH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Lösung: Firmen wie Alphabet und Facebook zerschlagen. Das war früher
    > völlig normal, wenn eine Firma zu viel Marktmacht besaß. Das wird schon
    > seit längerem nicht mehr praktiziert und die Folgen sind sichtbar. Kapital
    > konzentriert sich immer mehr und in zunehmend mehr Wirtschaftsbereichen
    > haben wir mehr Machtwirtschaft als Marktwirtschaft.

    Das Zerschlagen von Firmen war früher schon Schwachsinn, und ist es auch heute noch.
    Aber wird immer gerne geschriehen von irgendwelchen Hanseln wenn es um die Megakonzerne geht.

    > Marktwirtschaftlich ist Alphabet nicht mehr beizukommen und Google nicht
    > mehr zu besiegen. Google hat 120 Milliarden an Liquidität herumliegen.

    Und nun? Sollen wir Google das Geld abnehmen damit sie bei Null anfangen müssen?
    Was soll der Sinn hinter deinen Aussagen sein?
    Dass es genau diese Firmen sind die es halt auch nicht bockt mal ein paar Millionen zu verballern in einer Idee die gut geklungen hat, aber ein Fehltritt war muss man auch mal bedenken.
    Genau das sorgt dafür dass von diesen Unternehmen so viel kommt, keine Angst Geld zu verlieren bei Projekten.

    > Was immer an potentieller Konkurrenz auftaucht, kann mit fast unendlichen
    > Mitteln bekämpft oder eben aufgekauft werden.

    Worauf einige Projekte die Konkurrenz sein wollen ja bewusst abzielen.
    Da kommt meist deutlich mehr rum als die eigenen Dienste Mittelfristig gebracht hätten.

    > Mal eine 1 Milliarde Kartellstrafe hier oder da sind Kategorie Portokasse.

    Die du auch erst mal rechtfertigen musst.

    Aber du kannst weiterhin Kohle in windige Startups investieren deren Ideen schon von Anfang an nichts neues oder interessantes waren.
    Die wenigstens haben wirklich mal neue Ideen, die meisten anscheinend nur darauf aus von irgendwo Finanzierungen abzugraben.

    Google Funktioniert, nicht weil sie alles richtig machen, aber es überwiegend richtig machen, und keine Angst vor Fehlentscheidungen haben.
    Das selbe trifft auf fast aller dieser Riesen zu.

  5. Re: Lösung:

    Autor: kriD reD 29.07.20 - 11:46

    Neremyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GuidoSH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > "Früher" saßen diese Firmen auch nicht in den USA bzw. irgendeiner Steuer
    > Oase.

    Falsch: Im Gegensatz zum Kartellrecht der EU kennt das US-amerikanische Recht die Möglichkeit zur Entflechtung marktbeherrschender Unternehmen. In den USA bilden die Federal Trade Commission und das US-Justizministerium die Aufsichtsbehörden. (Wikipedia)

  6. Re: Lösung:

    Autor: Gokux 29.07.20 - 11:46

    GuidoSH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Lösung: Firmen wie Alphabet und Facebook zerschlagen. Das war früher
    > völlig normal, wenn eine Firma zu viel Marktmacht besaß. Das wird schon
    > seit längerem nicht mehr praktiziert und die Folgen sind sichtbar.
    Das Problem ist halt, dass diese Firmen keine physische Basis haben die sich gut Teilen lässt.
    Auch die ganzen Tochterfirmen leben vom Hauptgeschäft und sind selber nicht wirklich tragfähig.
    Erst mal sollte man Steuern von diesen ganzen Firmen bekommen, dann kann man mal weiterschauen.

  7. Re: Lösung:

    Autor: hyperlord 29.07.20 - 13:05

    Neremyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich meine es ist ja auch nicht so als wenn Google das "beste" Produkt
    > auf dem Markt ist.

    Jetzt bin ich aber gespannt, welche Suchmaschine deiner Ansicht nach bessere Ergebnisse liefert.

  8. Re: Lösung:

    Autor: chefin 29.07.20 - 13:42

    Neremyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weniger Google verwenden.
    > Ansonsten wird sich nichts ändern.
    > Google könnte wer weiß was "verbrechen" aber es wird in absehbarer zeit nur
    > zu kleinen Geldbußen kommen und nicht mehr was will man auch tun Google in
    > Europa Sperren? Damit dann 90% der Rentner nicht mehr "ins internet"
    > kommen?
    >
    > Und ich meine es ist ja auch nicht so als wenn Google das "beste" Produkt
    > auf dem Markt ist.


    Ok, weniger Google, mehr was?

    Ich darf mich also zwischen schlecht finden und auf Seite 2 finden entscheiden. Ich erkenne da den Vorteil für mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Wenn etwas garnicht gefunden wird, ist das schlechter als wenn ich auf Seite 2 suchen muss. Inzwischen weis man das und welche Informationen man wo findet lernt man. Mit dem Gehabe von Google klar zu kommen ist erlernbar, mit einer Suchmaschine klar kommen, bei der ich es garnicht erst finde, ist nicht lernbar.

    Google mag nicht perfekt sein, aber weit vor allen anderen. Und diese Leistung kostet Geld, Geld das auch irgendwie verdient werden muss. Letztendlich bezahlen also die ungeduldigen, die nicht aufs Geld schauen müssen, über hohe Preise aufgrund hoher Werbeausgaben mir meine Suchmaschine. Ich sehe da keinen wirklichen Nachteil für mich.

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