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Sport als Ersatz?

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  1. Sport als Ersatz?

    Autor: elgooG 02.09.13 - 12:06

    >Dort sollen die Kinder und Jugendlichen keinen Zugang zum Internet bekommen und an Outdooraktivitäten und Mannschaftssportarten teilnehmen.
    Mich wundert, dass so etwas immer mit irgendwelchen Offline-Aktivitäten bestraft wird. Die Kinder werden es sicher durch die Bank hassen und sobald sie aus dem Camp sind sicher nicht weiter verfolgen und ihre Accounts reaktivieren. Das gesamte Programm hat doch gar keinen Sinn, wenn man gar nicht auf die Interessen der Kinder eingeht sondern nur mit Gewalt in eine bestimmte Bahn zu zwängen versucht. Das funktioniert nie, schon gar nicht auf Dauer.

    Man sollte den Kindern lieber zeigen, wie man den Rechner sinnvoll einsetzt zB indem man Ihnen beibringt, wie man programmiert und dann könnte man kleine Projekte wie Webanwendungen oder Minispiele in Gruppen durchziehen. Oder eben Grafiken und Medien am Rechner erzeugen und bearbeiten. Einfach Dinge die einen Digital Native auch interessieren. Etwas selbst zu erschaffen kann sehr befriedigend und aufbauend sein.

    Stattdessen will man sie aber den ganzen Tag nur Bällen auf dem Rasen nachjagen lassen und weiterhin ihre Zeit verschwenden. Als ob das besser wäre als ein MMO zu spielen, nur weil diese gesellschaftliche Meinung "Draußen = Immer Gut & Sozial" immer noch als Generallösung gilt.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.13 12:07 durch elgooG.

  2. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: kazhar 02.09.13 - 12:38

    Sport ist gesund! Sagt doch auch die Mami immer ;-)

    _Meiner_ Meinung nach werden sucht gefährdete Leute immer irgend etwas finden, nach dem sie süchtig sein können.
    Ob das "sozial akzeptierte Drogen" wie Zigaretten und Alkohol (das wird zugegebenermaßen langsam besser!), zwanghaftes shoppen, internetsurfen, sinnloses, stundenlanges herum rennen oder etwas "Härteres" ist lässt sich über die Umgebung/Erziehung beeinflussen, aber den den Kick wird sich die Person holen - irgendwo und irgendwie...

  3. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Garius 02.09.13 - 13:08

    Naja, aber du kannst ja nun auch einem Heroin Junkie während des Entzugs nicht weiter Spritzen geben und sagen "Bringt ihnen bei wie man das Zeug in Maßen verwendet." So ein Entzug klappt meist nur radikal, sei's nun das die Spritze, die Zigarette oder eben das Internet. Langsam absetzen hat einfach weniger Erfolgsaussichten.
    Und Tatsache ist, dass es etwas völlig anderes ist, jemanden in einem MMO anzusprechen oder jemanden auf der Straße anzusprechen. Das fällt dir vieleicht nicht auf, da du beide Formen beherrschst. Wenn die Angst vor realen sozialen Kontakten aber so groß wird, dass selbst das Gespräch mit dem Kassierer beim einkaufen zum Spießrutenlauf wird, muss man sich Hilfe suchen.
    Deine Ideen ihnen das mechanische Konzept des Computers näher zu bringen ist ziemlich gut und sinnvoll. Allerdings stoßen die meisten hier schon an ihre Grenzen. Wir sind vieleicht noch groß geworden, mit dem PC als Gerät das man selber pflegen und warten musste. Heutzutage ist das Ding für viele nur noch ein Gerät zum Konsum, das wie ein defekter Fernseher von Fachpersonal repariert werden muss.

  4. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: violator 02.09.13 - 13:09

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kinder werden es sicher durch die Bank hassen und sobald
    > sie aus dem Camp sind sicher nicht weiter verfolgen und ihre Accounts
    > reaktivieren.

    > Man sollte den Kindern lieber zeigen, wie man den Rechner sinnvoll einsetzt
    > zB indem man Ihnen beibringt, wie man programmiert

    Und wer sagt dass die Kinder, die nur am spielen interessiert sind, das Programmieren nicht genauso hassen werden? Denn das hat mit ihren ursprünglichen Interessen ja auch nichts zu tun. Denn die sind spielsüchtig, nicht programmiersüchtig.

  5. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Sammie 02.09.13 - 13:54

    kazhar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sport ist gesund! Sagt doch auch die Mami immer ;-)

    Nee, da verwechselt deine Mami was.. Gemüse ist gesund - Sport ist Mord ^^

  6. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Anonymer Nutzer 02.09.13 - 16:11

    Glaub mir, Sport hilft. Wenn du irgendwann merkst, dass du dein halbes Leben zwanghaft am Rechner verbringst, ist Sport genau die richtige Alternative. Natürlich, nicht nur, aber mir hats geholfen.

  7. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: lolwut 02.09.13 - 16:21

    Glaube, Du hast das Problem nicht erkannt. :)
    Dein Lösungsvorschlag ist in etwa so, wie einem Heroinjunkie vorzuschlagen, lieber Meth zu rauchen, weil das die Venen nicht so kaputt mache.

  8. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Garius 02.09.13 - 18:33

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaub mir, Sport hilft. Wenn du irgendwann merkst, dass du dein halbes
    > Leben zwanghaft am Rechner verbringst, ist Sport genau die richtige
    > Alternative. Natürlich, nicht nur, aber mir hats geholfen.
    Natürlich hast du recht. Steht aber auch gar nicht zur Debatte. Denn du hattest vieleicht die Einsicht oder den Willen dazu etwas zu ändern. Daran scheitert's bei den meisten leider schon.

  9. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Wakarimasen 03.09.13 - 01:33

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaub mir, Sport hilft. Wenn du irgendwann merkst, dass du dein halbes
    > Leben zwanghaft am Rechner verbringst, ist Sport genau die richtige
    > Alternative. Natürlich, nicht nur, aber mir hats geholfen.


    Wie der Herr vor mir auch schon geschrieben hat: Schließ nicht von dir auf andere mag sein das es ein paar gibt die das plötzlich toll finden, aber die Mehrheit? Glaubst du das ernsthaft?

    Gerade wenn diese Menschen es gut finden so wie sie leben wird man rein gar nichts ändern können da kann noch so ein toller Psychologe da sitzen. Wenn derjenige nicht will dann wird das nix. Das hat mir auch mein Psychologe gesagt (meine Mutter meinte ich wäre Computerspiele Süchtig und hat mich zu einem gebracht) zum einen war seine Diagnose das ich vollkommen im normalen Bereich bin zum andern wenn ich mich nicht ändern will und mir mein leben so wie es jetzt ist spass macht und ich glücklich bin bringt es gar nichts etwas daran zu ändern.

  10. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Wakarimasen 03.09.13 - 01:37

    eine Gute frage ich denke, zumindest interpretiere ich das mal so frei, er meint das man auf die vorlieben der Kinder eingehen sollte. Was aber für gewöhnlich jeder Computerspieler nicht leiden kann ist sport (naja gut nicht leiden ist ein wenig viel aber sie sind zumindest zu faul dafür seh ich ja an mir selbst)

  11. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.13 - 10:08

    Natürlich muss man den Willen dazu haben, was zu verändern. Und dann bietet es eben genau die richtige Alternative. Aber mit "Heroin durch Meth substituieren" hat das nichts zu tun.

  12. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Wakarimasen 03.09.13 - 12:05

    Da stimme ich dir natürlich zu und bei dem Projekt geht es ja auch darum die Leute in das Reale leben zu holen da hilft arbeiten am Computer nicht wirklich..

    Sport ist aber aktivitäten reichste möglichkeit jemanden an die Realität zu gewöhnen. Wird natürlich nicht jedem gefallen. Aber man hat ja die Reale MMO alternative mit Namen LARP (Live Action Roleplay) oder für Shooter Paintball und Lasertag da wird sich mitsicherheit etwas finden was realitätsnah ist ;)

  13. Re: Sport als Ersatz?

    Autor: Garius 03.09.13 - 12:58

    Ok, das wären allerdings Alternativen die sicherlich nicht so sehr auf Ablehnung seitens des Klientels treffen würden (bei 'Sport' hatte ich natürlich anderes im Sinn ;) ). Vor allem natürlich was den sozialen Faktor anbelangen würde. Erlebnispdagogisch und -therapeutisch wird auch durchaus mit solchen Aktivitäten gearbeitet.

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