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Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

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  1. Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: spyro2000 16.11.19 - 11:53

    Ich verstehe nicht, warum wir eine Bundesbehörde brauchen, die offenbar immer und immer wieder zum Jagen getragen werden muss. Es hat seinen Grund, warum wir bei der Netzversorgung weltweit total abgehängt wurden. Diese Behörde, und besonders so wie sie geführt wird, ist ein Grund dafür.

    Niemand braucht eine solche Bundesnetzagentur.

  2. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: Sharra 16.11.19 - 11:56

    Und warum trägst du jemanden zur Jagd, der gar keine Waffe hat?
    Solange die Netzagentur sich genauso wie jeder andere, an die halbgaren Gesetze der Regierung halten muss, wird dabei nichts anderes rumkommen.

    Wo keine Rechtsgrundlage, da keine Durchsetzungsmöglichkeit

  3. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: ThomasSV 16.11.19 - 12:01

    Ist halt alles #neuland *fp*
    Und das über 30 J nach seiner Erfindung und über 20 J nach dem kommerziellen Durchbruch...

  4. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: LinuxMcBook 16.11.19 - 19:00

    "weltweit total abgehängt"?
    Kannst du das mal näher ausführen?

    Nach meinen Informationen sind wir mit der Internetversorgung z.B. im EU-weiten Vergleich genau im Mittelfeld.

  5. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: Oktavian 16.11.19 - 20:25

    > Nach meinen Informationen sind wir mit der Internetversorgung z.B. im
    > EU-weiten Vergleich genau im Mittelfeld.

    Und international auf Platz 31. Der korrigiert sich eigentlich noch 6 Plätze weiter nach oben, da drüber 6 Stadtstaaten, Mini-Länder und nicht eigenständige Staaten liegen, die die Statistik verfälschen:
    - Andorra
    - Monaco
    - Hong Kong
    - Liechtenstein
    - Macau
    - Malta

  6. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: Sharra 17.11.19 - 16:15

    Und wenn wir es endlich mal korrekt beziffern würden, sähen manche Staaten gar nicht mehr so prall aus. Auch in Südkorea hat nicht jeder Fischer auf seinem Kutter (auf dem er lebt) Glasfaseranschluss.
    Genausowenig dürfte jede Berghütte in Japan Gigabit haben.
    Es sind nur eben weniger Leute, und somit prozentual weniger nicht angeschlossene.

  7. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: bombinho 18.11.19 - 21:07

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn wir es endlich mal korrekt beziffern würden, sähen manche Staaten
    > gar nicht mehr so prall aus. Auch in Südkorea hat nicht jeder Fischer auf
    > seinem Kutter (auf dem er lebt) Glasfaseranschluss.
    > Genausowenig dürfte jede Berghütte in Japan Gigabit haben.
    > Es sind nur eben weniger Leute, und somit prozentual weniger nicht
    > angeschlossene.

    Verquere Logik, weil weniger Menschen dort fuer Glasfaser bezahlen und weniger Menschen Glasfaser verlegen, haben mehr Leute Glasfaser? Muessten dann dieser Logik zufolge nicht saemtliche deutschen Dorfer schon mit Glasfaser versorgt sein?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.11.19 21:07 durch bombinho.

  8. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: Sharra 18.11.19 - 21:46

    Nein, du hast mich missverstanden. In den anderen Ländern leben weniger Leute prozentual "ländlich" als bei uns, und somit sind weniger Prozentanteile der Gesamtbevölkerung ohne Glasfaser/Gigabit als bei uns.

    5% von 2 Millionen sind eben faktisch weniger Leute als 5% von 80 Millionen, aber beides sind 5%.

  9. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: bombinho 18.11.19 - 22:45

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 5% von 2 Millionen sind eben faktisch weniger Leute als 5% von 80
    > Millionen, aber beides sind 5%.

    Das ist absolut korrekt, genau deswegen arbeiten in solchen Laendern auch weniger Leute in der Kommunikationsindustrie und weil weniger Leute da sind, bezahlen auch viel weniger Leute fuer Telekommunikation, weswegen natuerlich auch weniger Leute in der Kommunikationsindustrie arbeiten koennen.

    Und doch haben diese wenigen Leute sehr viel mehr geschafft als ihre vielen und gutbezahlten deutschen Counterparts.

    Das heisst, die haben mit viel weniger verfuegbaren Ressourcen vergleichbar viel mehr geschaffen. Noch dazu ist Deutschand ziemlich dicht besiedelt, Telekommunikationsentgelte sind extrem hoch, sehr viele Fachkraefte sind verfuegbar und koennen aus den hohen Einnahmen bezahlt werden, eigentlich ideale Bedingungen. Und trotzdem haengt genau dieses Land mit den vielen Moeglichkeiten hinter den Laendern mit viel weniger verfuegbaren Ressourcen hinterher.

  10. Re: Bundesnetzagentur ist Teil des Problems

    Autor: berritorre 02.03.20 - 15:45

    > Es sind nur eben weniger Leute, und somit prozentual weniger nicht angeschlossene.

    Was meinst du damit? Es gibt prozentual weniger nicht angeschlossene in Japan oder Südkorea als in Deutschland? Darum geht es doch. Wenn Deutschland weltweit mithalten will, muss es auch in der Internetversorgung gut dastehen.

    Und gerade in Deutschland sind die Firmen nicht immer in den Ballungszentren und der Mittelständler ist für die deutsche Wirtschaft sehr wichtig (für mehr als 50% des Bruttoinlandsproduktes verantwortlich und über 50% der Arbeitsplätze).

    Ich finde es gerade sehr gut, dass du als Firme eben nicht nur in 5-6 Ballungszentren angesiedelt sein kannst, so wie das in vielen anderen Ländern üblich ist. Wenn aber die Internetanbindung auf dem Land nicht stimmt, dann werden die Firmen über kurz oder lang umziehen müssen. Es geht halt nicht mehr ohne.

    In Deutschland kann man (noch?) auch in kleineren Städten einen vernünftigen Job finden. Man verdient vielleicht nicht das gleiche wie in München oder Stuttgart, aber man hat auch nicht die selben Lebenshaltungskosten. Ich fände es gut, wenn das so bleiben würde. Wer in die Grosstadt will, soll in die Grosstadt, wer lieber in der Kleinstadt bleibt, kann das auch tun.

    In vielen anderen Ländern sieht es da nicht so gut aus. Wenn du da als Akademiker einen vernünftigen Job haben willst, dann musst du entweder sehr, sehr viel Glück haben, oder eben in die 2-3 Ballungszentren ziehen, in denen die Wirtschaft funktioniert.

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