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technisch stimmt das

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  1. Re: technisch stimmt das

    Autor: bombinho 18.11.19 - 20:06

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir ein Haus an den Arsch der Welt baue und das nächste
    > Hauptstromkabel einen halben Kilometer weit weg liegt, dann muss ich doch
    > auch diese Anschlusskosten tragen.

    Das ist wieder einmal so pauschal wie falsch. Anschlusskosten tragen, ja, das muss man aber beim Telko auch oft genug. Wenn dazu das Hauptkabel verlaengert werden muss, dafuer zahlst du keinen Meter, das ist auch gesetzlich so festgelegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass du einen halben Kilometer Anschlussleitung bekommen wirst, geht gegen Null, da dann mit einiger Sicherheit dein Anschluss nur noch zum Aufladen von Mobiltelefonen taugt aber keine Lasten wie z.B. einen Durchlauferhitzer versorgen kann. Wenn die Anschlussleitung einen hoeheren Innenwiderstand als der Durchlauferhitzer hat, was wird wohl passieren?

  2. Re: technisch stimmt das

    Autor: bombinho 18.11.19 - 20:22

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so hat eine Supermarkkette vielleicht bundeseinheitliche Preise.
    > Aber wenn an irgendeinem Standort keine Kunden mehr kommen oder die Miete
    > extrem ansteigt, dann wird der Laden dicht gemacht, obwohl man natürlich
    > normale regionale Schwankungen durch die Masse an Läden ausgleichen kann.

    Die Supermarktkette ist aber kein Bauer. Nehmen wir an, aufgrund ehemaliger staatlicher Gegebenheiten gaebe es nur eine Handvoll Bauernunternehmen in Deutschland, von denen eines Huehnereier produziert. Dieses entscheidet sich jetzt, dass Huehnereier nicht genug Gewinn abwerfen oder aber, dass in den Staedten zu niedrige Preise fuer Eier gezahlt werden und zack, hast du keine Eier mehr. Viel Spass beim Huehnerzuechten auf dem Balkon.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.11.19 20:24 durch bombinho.

  3. Re: technisch stimmt das

    Autor: bombinho 18.11.19 - 20:26

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine gesetzliche Krankenversicherung darf dich nicht ablehnen und kann die
    > Beiträge nur am Gehalt berechnen.

    Das ist so falsch wie richtig. Genau eine einzige gesetzliche Krankenkasse darf dich nicht ablehnen, die AOK, alle anderen koennen dir den Stinkefinger zeigen, wenn denen dein Profil, Name oder Nase nicht passt.

    Du willst dich gesetzlich versichern lassen, bei der Krankenkasse der Internetlosen Bauern, weil deren Preise und Leistungen unschlagbar sind? Pech gehabt, du passt nicht ins Profil, du kannst es immerhin noch woanders versuchen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.11.19 20:32 durch bombinho.

  4. Re: technisch stimmt das

    Autor: LinuxMcBook 18.11.19 - 21:07

    Deine Analogie passt hier an der Stelle schon ganz gut.

    Deswegen wurde ja auch vom Staat festgelegt, dass dieser Bauer für praktisch alle, die in Deutschland leben Eier produzieren muss, auch wenn das vielleicht hin und wieder mal teuer wird.

    Nun baut sich aber der Bauer ein paar Jahre später ein zweites Standbein auf, in dem er nun auch goldene Äpfel verkauft. Die Dinger haben zufällig eine ähnliche Form wie Eier, sind aber etwas anderes.

    Kann der Staat nun auch fordern, dass für jeden Deutschen goldene Äpfel produziert werden müssen auch wenn es sich vielleicht nicht lohnt? Oder beschränkt sich da der Anspruch weiter auf Eier?

  5. Re: technisch stimmt das

    Autor: bombinho 18.11.19 - 21:14

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann der Staat nun auch fordern, dass für jeden Deutschen goldene Äpfel
    > produziert werden müssen auch wenn es sich vielleicht nicht lohnt? Oder
    > beschränkt sich da der Anspruch weiter auf Eier?

    Solange der Bauer seinem Geschaeft staatlich behuetet und bezahlt weiter nachgeht und die goldenen Aepfel (und ausschliesslich diese) mit erheblichen staatlichen Geldern querfinanziert, da ihm ja nicht zuzumuten ist, die Versorgung aus dem eintraeglichen Exklusivgeschaeft mit den Eiern zu finanzieren, kann die Antwort nur lauten: Aber natuerlich!

  6. Re: technisch stimmt das

    Autor: LinuxMcBook 18.11.19 - 21:24

    So einträglich ist das Exklusivgeschäft mit den Eiern aber nicht, weil der Staat die Preise für diese festlegt.

    Und die Preise sind sogar so niedrig, dass andere Bauern die Eier einfach kaufen können, anmalen (aber so, dass man die Farbe gar nicht sieht) und weiterverkaufen und trotzdem noch Gewinn machen.

    Wenn der Staat schon die Preise für die Eier festlegt, dann hätte er ja spätestens da die goldenen Äpfel mit einrechnen können. Hat er aber nicht.

  7. Re: technisch stimmt das

    Autor: bombinho 18.11.19 - 23:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So einträglich ist das Exklusivgeschäft mit den Eiern aber nicht, weil der
    > Staat die Preise für diese festlegt.

    Fuer Milliardengewinne und Milliardeninvestitionen scheint es aber immer noch zu reichen, wer finanziert denn das hochgelobte amerikanische Geschaeft alle paar Jahre mit ein paar Milliarden quer? Seien es 2 Milliarden Goodwill, die ploetzlich auf 0 bewertet werden (2 Milliarden weniger Wert in den Taschen der Investoren, nicht zuletzt des deutschen Staates) oder 3,6 Milliarden Schuldenuebernahme, damit das Geschaeft anlaufen kann (woher kam das Geld bloss wieder?)
    Ich gehe davon aus, dass wir bei der Fusion wieder ein paar lumpige Milliaerdchen verpuffen sehen werden, damit das Geschaeft weiterhin lukrativ scheint.
    All das aus dem Geschaeft mit den Eiern, bei denen ein Gewinn staatlich garantiert wurde bei der Preisfestlegung.

    > Und die Preise sind sogar so niedrig, dass andere Bauern die Eier einfach
    > kaufen können, anmalen (aber so, dass man die Farbe gar nicht sieht) und
    > weiterverkaufen und trotzdem noch Gewinn machen.

    Genaugenommen gibt es nur ein paar wenige andere Bauern (meist Auslaender), der Rest sind die Verkaeufer in den Laeden, die die Eier zu Grosshandelspreisen mit staatlich garantierter Gewinnspanne fuer den Bauern ankaufen duerfen und mit Gewinn oder Verlust versuchen duerfen, weiter zu verkaufen. Die wenigsten Eierverkaeufer waren auch Huehnerzuechter, es kommen auch jetzt nur extrem wenige neue hinzu, meist aus dem Ausland finanziert.

    > Wenn der Staat schon die Preise für die Eier festlegt, dann hätte er ja
    > spätestens da die goldenen Äpfel mit einrechnen können. Hat er aber nicht.

    Och doch, genau das hat er, der Gewinn ist extra fuer Reinvestitionen in goldene Aepfel gedacht gewesen. Nur muss er jetzt zusaetzlich auch noch bezahlen, damit die bezahlten Aepfel und Eier auch geliefert werden. Und dann muessen die Endverbraucher die bezahlten Aepfel, welche gegen neuerliche Bezahlung der Anbaukosten dann auch geliefert wurden, noch Biss pro Biss bezahlen, inklusive der Kosten fuer die Eier, gleichwohl sie nur entweder Eier oder Aepfel bekommen. da man ja die Eier auch ohne Bedarf vorhaelt und sich nicht entscheiden kann, wogegen man allergischer ist.

    Dazu kommt noch, dass ein recht betraechtlicher Teil des Goldes die Wurmstiche und Druckstellen der Aepfel uebertuenchen muss, da ein Grossteil dieser Aepfel noch Lagerbestaende vom vorherigen Besitzer sind.

  8. Re: technisch stimmt das

    Autor: Mimimimimi 19.11.19 - 08:50

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Anschlussleitung einen hoeheren Innenwiderstand als der
    > Durchlauferhitzer hat, was wird wohl passieren?
    Das weiß er leider nicht :-)

  9. Re: technisch stimmt das

    Autor: Faksimile 09.02.20 - 16:22

    Deshalb ist die Stellungnahme/Aussage der BNetzA so dermaßen daneben.
    Insbesondere wennn man weiß, daß
    1. Richtlinien der EU verbindliches Recht darstellen, das einem Mitgliedsstaat nur eine differenzierte lokale Umsetzung erlaubt.
    2. Auch die Erwägungsgründe der Richtlinie mittelbar geltendes Recht darstellen, also bei der rechtlichen Beurteilung zu berücksichtigen sind.

    Und daher z.B. auch die Gründe der 2014/61/EU, Ziffer 2 als verbindlich anzusehen sind und daher wohl auch eine mögliche Klage vor dem EuGH nicht ohne Erfolgsaussicht sein müsste.

    Insofern dürfte die Angabe der BNetzA nicht haltbar sein. Egal ob das lokale Recht derzeit etwas anderes sagt. Die EU fordert anderes!

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