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Besser wäre es, die Umsätze zu besteuern

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  1. Besser wäre es, die Umsätze zu besteuern

    Autor: Herr Unterfahren 28.02.18 - 09:47

    Gewinne kann man doch eh mittels kreativer Buchführung ins Steuerparadies seiner Wahl umleiten.

  2. Re: Besser wäre es, die Umsätze zu besteuern

    Autor: bastie 28.02.18 - 10:07

    Wenn ein Land null oder nahezu null Prozent Unternehmenssteuer bietet, hätte man mit deinem Vorschlag nichts gewonnen.
    Die im Artikel vorgeschlagene Besteuerung würde helfen. Auch der Wettkampf mancher Länder, welche sich immer weiter mit der Höhe ihrer Unternehmenssteuersätzen unterbieten, liefe ins Leere und würde den jeweiligen Land schaden.

  3. Re: Besser wäre es, die Umsätze zu besteuern

    Autor: Herr Unterfahren 28.02.18 - 10:58

    Natürlich würde jedes Land den Umsatz selbst besteuern.

    Länder wie Schland, die nur den Umsatz von lebenden Menschen besteuern, müßten natürlich erst eine Umsatzsteuer für unternehmen einführen.

  4. Re: Besser wäre es, die Umsätze zu besteuern

    Autor: knabba 28.02.18 - 11:59

    Das würde zu massiven Pleiten führen. Es gibt viele Unternehmen die kaum oder keinen Gewinn machen. Den Umsatz zu besteuern wäre schlichtweg verrückt.

  5. Re: Besser wäre es, die Umsätze zu besteuern

    Autor: AllDayPiano 28.02.18 - 12:36

    Natürlich hätte man damit viel gewonnen, denn die Umsatzsteuer wird fällig, wo die Umsätze entstehen.

    Aber das ist auch das Problem. Sie ist verrechenbar. Und nachdem diese Verrechnung so effektiv verläuft, dass man schlussendlich 0 Steuern zahlt, wäre das bei der genannten Verschlimmbesserung kein Unterschied.

    Es wäre viel zielführender, diesem "Lizenzmodell" einen Riegel vorzuschieben. Denn das ist genau das, worauf die Steuertrickserei basiert. Eine Vertriebsgesellschaft lizensiert für Unsummen das Recht, verkaufen zu dürfen, und die Erträge werden dann damit kleingerechnet.

    Es gäbe zwei Möglichkeiten, dagegen vorzugehen:

    1) Das Finanzamt schreibt ein Umsatz-Gewinn-Verhältnis vor, das meinetwegen mindestens 3% darstellen muss. Das wäre im Fall Apple also sechs mal so viele Steuern. Ist aber ineffektiv, weil man dan Branchen unterscheiden müsste und viele zu Unrecht trifft.

    2) Der Lizenzkostenanteil wird für den Fiskus gedeckelt. Heißt: Ein Produkt darf nur für 10% des Verkaufspreises steuerfrei lizenziert werden, danach fallen Steuern an. Also ähnlich der Abschreibung, bei der der Abschreibungsanteil fest vorgeschrieben ist.

  6. Re: Besser wäre es, die Umsätze zu besteuern

    Autor: Asperos 28.02.18 - 12:47

    Eine relativ simple Möglichkeit wäre auch Quellensteuern auf Zinsen und Tantiemen bzw. Lizenzzahlungen einzuführen. Die sind eigentlich relativ üblich, nur nicht besonders hoch. Aber in der EU ist die Quellensteuer falls erhoben auf maximal ein paar Prozent begrenzt und auf Tantiemen komplett verboten. Wenn dann die Gewinne verschoben werden bekommt man wenigstens die Quellensteuer. Eigentlich gibt es auch Regelungen um Zahlungen die nur dem Zweck der Steuervermeidung dienen nicht gelten zu lassen sodass der Gewinn nicht verschoben werden kann. Nur machen die Konzerne es natürlich absichtlich kompliziert das man das nicht soll schnell sieht, und die Finanzabteilungen von der Staatenseite sind eigentlich chronisch unterbesetzt und auch nicht immer angehalten eine welle zu machen

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