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  5. › Internetzensur: Russland sperrt…

Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

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  1. Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

    Autor: Dadie 16.09.16 - 12:39

    Ich finde es schon etwas verwirrend, dass hier von "Internetzensur" gesprochen wird, wenn aber westliche Länder bzw. verbündete Länder eine solche Sperrung vornehmen Golem nur von Sperrung/Jugendschutz/Filter spricht.

    Und nein, ich bin kein Putin-Versteher und huldige auch nicht dem glorreichen Russland. Ich finde nur, dass man nicht mit zweierlei Maßen messen sollte. Entweder zensiert der Westen wie auch der Osten, dann soll man das so sagen (auch in den Artikel über Sperrungen im Westen). Oder wir betrachten die Internetsperrung nicht als Zensur, dann sollte auch keiner Seite für eine Internetsperrung Zensur vorgeworfen werden.

    Bleibt am Ende aber noch die Frage, wie partielle Sperrungen (Stichwort 'Sendezeiten im Internet' wegen Jugendschutz) einzuordnen wäre.

    Siehe auch:
    https://www.golem.de/0910/70273.html
    https://www.golem.de/0911/71426.html
    https://www.golem.de/0507/39089.html
    https://www.golem.de/1507/115002.html
    https://www.golem.de/1605/120688.html (Hier ist nur Thema 'Zensur')
    https://www.golem.de/1504/113328.html
    https://www.golem.de/1608/122516.html
    https://www.golem.de/1602/119020.html
    https://www.golem.de/1407/107659.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.16 12:41 durch Dadie.

  2. Re: Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

    Autor: Vollstrecker 16.09.16 - 13:17

    Es ist schon ein unterschied, ob eine Firma die Sperrung von Internetseiten erwirkt, die deren Urheberrecht missbrauchen oder ob eine Staatliche Institution eine legal betriebene Webseite sperrt.

  3. Re: Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

    Autor: Bosancero 16.09.16 - 13:27

    Leute, kommt schon :D
    Russe sowie Türke, momentan ganz groß in den Medien, die letzten Jahre. Selbst wenn die den IS angreifen findet man einen Grund um es negativ dastehen zu lassen. Wortwahl, die Bilder... die wissen schon, was die machen.
    Das beste Beispiel hast du letztes Jahr bekommen. Der Russe hat es gewagt Steuerschlupflöcher für Google und Apple einzuführen. In keinem Artikel stand, was das eigentliche Problem ist, obwohl die Quelle ein 90 minütiges Interview war.

  4. Re: Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

    Autor: Dadie 16.09.16 - 13:28

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist schon ein unterschied, ob eine Firma die Sperrung von Internetseiten
    > erwirkt, die deren Urheberrecht missbrauchen oder ob eine Staatliche
    > Institution eine legal betriebene Webseite sperrt.

    Die Britische Regierung ist also (u.a.) seit neuem (Stichwort: Pornofilter) eine Firma? Oder die Regierung von Brasilien oder der Türkei (Stichwort: Twittersperrung)? Auch sind die Webseiten nicht legal (in Russland), sonder es gibt (laut Artikel) dazu ein Gerichtsurteil (gegen diese Webseiten).

  5. Re: Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

    Autor: Grmlfimmel 16.09.16 - 13:58

    Ich glaube in England wurde über einen Pornofilter debattiert. Die Bezeichnung wurde vermutlich so oder so ähnlich von den englischen Ministern verwendet und aus diesem Grund übernommen.
    In Russland hat man fix zwei große Seiten gesperrt. Große öffentliche Debatten oder Diskussionen gab es da nicht. Somit kann man auch keine Wortwahl übernehmen. Das naheliegendste ist dann von Zensur zu sprechen.

    Ich vermute es, aber dieser Grund ist wahrscheinlicher als irgendeine Westpropaganda Antirussland Kampagne hier wieder zu sehen. Ich wüsste auch nicht was Golem davon haben soll.

  6. Re: Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

    Autor: Dadie 16.09.16 - 14:07

    Grmlfimmel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [..]
    > Ich vermute es, aber dieser Grund ist wahrscheinlicher als irgendeine
    > Westpropaganda Antirussland Kampagne hier wieder zu sehen. Ich wüsste auch
    > nicht was Golem davon haben soll.

    Das wollte ich Golem auch nicht vorwerfen (um Gottes Willen). Die unterschiedliche Wortwahl verwundert mich halt nur etwas. Die Theorie, dass es daran liegt, dass die anderen Regierungen dem ganzen einen "Namen" geben klingt gar nicht so dumm und erinnert mich etwas an das Thema, dass gerade bei fefes blog hoch bubbelt (Manipulation durch Formulierung).

    Dabei trau ich aber der Russischen Regierung zu, zu wissen, wie Propaganda funktioniert bzw. wie man Medien lenkt. Entsprechend fände ich es schon komisch, dass die russische Regierung hier nicht denselben Trick (so wie es denn ein Trick ist) genutzt hat.

  7. Re: Verwirrende Wortwahl im Artikel ...

    Autor: Cok3.Zer0 17.09.16 - 12:59

    Man sollte zum besseren Verständnis erwähnen, dass die Verbreitung von Pornographie in Russland eine Straftat ist (UK 242).
    Für Pornographie ist das Innenministerium bzw. die Staatsanwaltschaften zuständig.
    Roskomnadzor betreibt "nur" die Datenbank, bei der die Provider sehen können, was verboten wurde und was nicht.

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