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"Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

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  1. "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: Kleiber 17.04.21 - 09:30

    Bitcoin ist natürlich vom Energieaufwand her zu kritisieren. Viel größere Probleme bereitet uns allerdings das Zins Geldsystem und auch der daraus resultierende Handel mit Schulden welches die menschliche Gier befeuert und so viel mehr Schaden auf unserem Planeten anrichtet.

  2. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: Bashguy 17.04.21 - 09:59

    Ich geb dir Recht, Handel mit Schulden und alle möglichen rein spekulativen Produkte am Finanzmarkt sind echt nutzlos und ist nur dafür da, Banken ohne Nutzen Gewinne zu ermöglichen.
    Aber schaden tut das unserem Planeten eher weniger...

    Was unserem Planeten tatsächlich schadet sind die Ressourcen (Material+Energie), die in Crypto-Coins gesteckt werden, tatsächlich auch komplett ohne Nutzen für die Gesellschaft.

  3. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: Eierspeise 17.04.21 - 10:02

    Nicht sparen löst unsere Probleme. Verzicht ist nur der Ansatz der Grünen, weil ihnen nichts besseres einfällt. Wie die Kirche - Wasser predigen, statt dafür zu sorgen dass jeder Wein trinken kann.

    Neue Energien, wie z.B. Kernfusion, lösen unsere Probleme. Bitcoin ist nicht und wird nicht der einzige Stromfresser bleiben.

  4. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: Bashguy 17.04.21 - 10:04

    Niemand hat was von "Sparen löst unsere Probleme" geschrieben.

    Ist deine Legitimation für Bitcoin, dass es andere Stromfresser gibt?
    Bisschen schwache Argumentation, findest du nicht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.21 10:05 durch Bashguy.

  5. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: Erika Mangold 17.04.21 - 10:06

    Zudem beschleunigt Inflation einen verschwenderischen Lebensstil ein deflationäres Geldsystem würde zwar dem Wirtschaftswachstum schaden aber wir würden uns vielleicht fragen ob wir dies oder jenes wirklich brauchen....

    Das mit der Gier, ist aktuell kein Argument für Bitcoin die gibt es da auch, allerdings wird das mehr und mehr durch die Angst ersetzt werden, im alten System an Energie/Wert zu verlieren.

  6. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: Eierspeise 17.04.21 - 10:28

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand hat was von "Sparen löst unsere Probleme" geschrieben.
    >
    > Ist deine Legitimation für Bitcoin, dass es andere Stromfresser gibt?
    > Bisschen schwache Argumentation, findest du nicht?
    Nein. Schwach ist es, Bitcoin auf seinen einzigen Nachteil zu reduzieren, dessen Lösung bereits an anderer Stelle in Arbeit ist.

  7. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: haschmich 17.04.21 - 10:30

    Die Giralgeldschöpfung hat aber absolut nichts mit Zinsen zu tun. Handel mit Schuldscheinen geht auch ohne Zinsen. Es werden nicht Znsen gehandelt, sondern Schulden, die Frage wie diese Schulden verzinst sind ist nicht der Handel.

    Zinsen, gut reguliert sind ein zentrales Element wirtschaftlichen handelns. Zinsverbote haben immer nur zu einer umetikettierung des Zinsbegriffs geführt.

    Und all das ist auch nicht das Problem von Bitcoin & Co.

  8. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ruphus 17.04.21 - 15:16

    haschmich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Giralgeldschöpfung hat aber absolut nichts mit Zinsen zu tun.

    Giralgeld- und Fiatgeldschöpfung geschieht einzig durch die Vergabe von Krediten, für welche sehr wohl Zinsen fällig werden.

  9. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: smonkey 17.04.21 - 16:33

    Eierspeise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neue Energien, wie z.B. Kernfusion, lösen unsere Probleme. Bitcoin ist
    > nicht und wird nicht der einzige Stromfresser bleiben.

    Welches Problem soll eine Technologie lösen, die im absehbarer Zeit (also nicht vor Erreichung der 1,5 Grad Erwärmung) nicht mehr Strom erzeugt als man hineinsteckt?

  10. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ruphus 17.04.21 - 16:58

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches Problem soll eine Technologie lösen, die im absehbarer Zeit (also
    > nicht vor Erreichung der 1,5 Grad Erwärmung) nicht mehr Strom erzeugt als
    > man hineinsteckt?

    Stimmt, besser man verbietet nun die Forschung und Prototypisierung von Fusionsgeneratoren. Wenn die nicht in der nächsten Dekade die Welt umkrempeln, sind die eh überflüssig. Dann mal Yolo

  11. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: smonkey 17.04.21 - 17:06

    Und das liest Du genau wo raus?

  12. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ruphus 17.04.21 - 17:08

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das liest Du genau wo raus?

    Du implizierst, dass Fusion keine Probleme lösen würde.

  13. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ThorstenMUC 17.04.21 - 17:09

    Naja - ganz so einfach ist es auch nicht.

    Nicht, dass ich den Nachteil von Zinsen nicht auch sehe - aber was wäre die Alternative?
    Würdest du jemanden - der sagen wir mal einmalig viel Geld für einen Hausbau braucht dein Geld leihen, wenn du ein Risiko hast es nicht mehr komplett wieder zu bekommen - aber am Ende nur genau den Betrag zurück bekommst, dem du der Person gegeben hast?

    Der Zins "bezahlt" eigentlich das Risiko.

  14. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ruphus 17.04.21 - 17:14

    Wenn die Schuld nicht getilgt werden kann, geht die Immobilie an die Bank. Da die Schuld mit Zinsen gekoppelt ist und im Gesamtsystem die Schuldmenge dank der Zinsen die Guthaben übersteigt:

    Die Bank gewinnt immer. :)

  15. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: smonkey 17.04.21 - 17:24

    ruphus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und das liest Du genau wo raus?
    >
    > Du implizierst, dass Fusion keine Probleme lösen würde.

    Nein, ich habe die Frage gestellt welche aktuellen Probleme eine Technologie lösen soll die in optimistischsten Plänen Netto Strom nicht vor 2030 erzeugt und somit wenn überhaupt flächendeckend frühstens in 20 Jahren zur Verfügung steht?

    Was Du hervorgebracht hast war einfach in allzu durchschaubares Strohmann-Argument.

  16. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ruphus 17.04.21 - 17:30

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, ich habe die Frage gestellt welche aktuellen Probleme eine
    > Technologie lösen soll die in optimistischsten Plänen Netto Strom nicht vor
    > 2030 erzeugt und somit wenn überhaupt flächendeckend frühstens in 20 Jahren
    > zur Verfügung steht?
    Wie schon so oft in den Threads hier erwähnt, erfüllt Bitcoin auch einige Aufgaben. Z.B. als Hedge gegen Inflation und zu uneingeschränkten Transaktionen zwischen Nationen, welche von Uncle Sam gerne klein gehalten werden wollen. Bis 2030 könnte Bitcoin auch bereits den Status einer globalen und permissionless Weltreservewährung eingenommen haben :)

    > Was Du hervorgebracht hast war einfach in allzu durchschaubares
    > Strohmann-Argument.
    Du bist amüsant.

  17. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: smonkey 17.04.21 - 17:34

    Ich bin ernsthaft nicht sicher ob Du einfach nur eine extrem geringe Aufmerksamskeitsspanne hast oder ob Du hier vorsätzlich rumtrollst. Wie kommst Du jetzt auf Bitcoins? Die Rede war von Fusionskraftwerken (Du hast es ja sogar noch zitiert)! OMG!

  18. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ruphus 17.04.21 - 17:45

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin ernsthaft nicht sicher ob Du einfach nur eine extrem geringe
    > Aufmerksamskeitsspanne hast oder ob Du hier vorsätzlich rumtrollst. Wie
    > kommst Du jetzt auf Bitcoins? Die Rede war von Fusionskraftwerken (Du hast
    > es ja sogar noch zitiert)! OMG!

    Ok, ich hole dich nochmal ab: Auslöser für die Fusionskraftdiskussion war folgender Satz:
    > Neue Energien, wie z.B. Kernfusion, lösen unsere Probleme. Bitcoin ist nicht und wird nicht der einzige Stromfresser bleiben.

    Und ich möchte darauf hinaus, dass die Abschaffung von Bitcoin die gesamte Problematik bis 2030 ebenso wenig lösen wird. Hingegen stellt Bitcoin (daher die Analogie zu Fusion) als härtestes Geld, was die Menschheit je zur Verfügung hatte eine (die) zukünftige Weltreservewährung dar.

  19. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: smonkey 17.04.21 - 17:53

    Und ich hole Dich mal ab:

    "Mit einem Strohmann-Argument wird ein Streitgespräch mit der Gegenposition fingiert, indem den eigenen Argumenten angebliche Argumente der Gegenseite gegenübergestellt werden. Statt auf die tatsächliche Position des Gegners und seine Argumente einzugehen, wird gegen einen nicht anwesenden, fiktiven Gegner – den „Strohmann“ – argumentiert; dabei werden diesem oft verzerrte und undifferenzierte Versionen der gegnerischen Argumentation in den Mund gelegt. Es wird dann behauptet, die Widerlegung der Strohmann-Position wäre eine Widerlegung der tatsächlichen Position des Diskussionsgegners. "
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

  20. Re: "Das Zins-Ökosystem gehört zerstört"

    Autor: ruphus 17.04.21 - 20:01

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich hole Dich mal ab:
    > de.m.wikipedia.org

    Spannend, danke. Hol mich mal weiter ab und erklär mir, wo ich jetzt das Strohmann-Argument auf den Tisch gelegt habe.

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