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Geld für Wegwerf-Flyer...

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  1. Geld für Wegwerf-Flyer...

    Autor: Cavaron 17.04.21 - 17:12

    Ich finde die Ansichten des Interviewten relativ naiv. Von den Parteispenden werden z.B. Plakate und Flyer gedruckt, die dann im Müll landen. Wie viele Wähler lassen sich von einem Flyer umstimmen?

    Das Geld wäre vermutlich besser in Erneuerbare Energien investiert.

    Ob Cryptowährungen so schmutzig bleiben wie sie gerade sind, ist ebenfalls fraglich. Es gibt Regionen in denen PV-Strom für 1 Cent pro kWh erzeugt werden kann. Cryptomining kann so einen Anreiz schaffen, mehr EE aufzubauen. Mir tut es auch immer in der Seele weh, wenn z.B. Windkraftanlagen abgeriegelt werden müssen, weil zu viel Strom im Netz ist. Vergütet wird der abgeregelte Strom trotzdem und treibt so die EEG-Umlage für den Normalbürger in die Höhe. Da könnte man genau so gut Cryptos mit berechnen und mit der Wertschöpfung den Bürger entlasten.

    Also lasst Mal die Kirche im Dorf und hört auf mit dem "im Übrigen finde ich, das Kryptago zerstört werden sollte".

  2. Re: Geld für Wegwerf-Flyer...

    Autor: smonkey 17.04.21 - 19:19

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde die Ansichten des Interviewten relativ naiv. Von den
    > Parteispenden werden z.B. Plakate und Flyer gedruckt, die dann im Müll
    > landen. Wie viele Wähler lassen sich von einem Flyer umstimmen?

    Wie viele Grüne hast Du in letzter Zeit Flyer verteilen sehen?

    > Das Geld wäre vermutlich besser in Erneuerbare Energien investiert.

    Für eine Millionen kriegst Du ~1MWp / On-Shore Windkraft oder ~750 KWp Freiland solar. Mit der Unterstützung des Wahlkampfs eine kleine Option auf eine deutlich nachhaltigere Energiewende.

    > Ob Cryptowährungen so schmutzig bleiben wie sie gerade sind, ist ebenfalls
    > fraglich. Es gibt Regionen in denen PV-Strom für 1 Cent pro kWh erzeugt

    Je günstiger der Strom wird, desto mehr lohnt sich das Mining, desto mehr Strom wird verbraucht. Der Resourcen- und Energiebedarf nimmt also allenfalls noch deutlich zu. Gilt übrigens auch für steigende Kurse.

    > werden kann. Cryptomining kann so einen Anreiz schaffen, mehr EE
    > aufzubauen. Mir tut es auch immer in der Seele weh, wenn z.B.
    > Windkraftanlagen abgeriegelt werden müssen, weil zu viel Strom im Netz ist.
    > Vergütet wird der abgeregelte Strom trotzdem und treibt so die EEG-Umlage
    > für den Normalbürger in die Höhe. Da könnte man genau so gut Cryptos mit
    > berechnen und mit der Wertschöpfung den Bürger entlasten.

    Hier geht es um Bitcoin im konkreten und nicht um Kryptowährungen im Allgemeinen. Hätte der aufmerksame Leser im Interview durchaus mitbekommen können.

  3. Re: Geld für Wegwerf-Flyer...

    Autor: Cavaron 17.04.21 - 19:47

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viele Grüne hast Du in letzter Zeit Flyer verteilen sehen?
    Bis zur Bundestagswahl ist es noch etwas, das machen die nicht Monate vorher. Aber das war auch nicht mein Punkt.

    > Für eine Millionen kriegst Du ~1MWp / On-Shore Windkraft oder ~750 KWp
    > Freiland solar. Mit der Unterstützung des Wahlkampfs eine kleine Option auf
    > eine deutlich nachhaltigere Energiewende.
    Das ist eben die Frage. Kann man zur Verfügung gestellten Geld in Wahlstimmen konvertieren? Wie viele Stimmen sind dann eine Million Euro? Ist es nicht sinnvoller was Konkretes zu schaffen? Mit einer Million Cash und der zu erwartenden Rendite kann man durch Bankkredite durchaus noch mal ordentlich hebeln und die Anlagen größer machen.

    Ganz abgesehen davon - warum hatte der Interviewte am Anfang überhaupt Bitcoins? War da nicht Mal die Idee/Option auf ein anderes, besseres Geldsystem oder sowas?
    Ist jetzt die Spende an die Grünen nicht auch wieder nur eine romantische Idee/Option, von welcher der Interviewte in der realpolitischen Welt in Zukunft wieder enttäuscht ist? Nur diesmal wird er nebenbei nicht reicher.
    Darum bin ich eher für konkrete Projekte, Ideologie ist oft eine schlechte Investition.

    > Hier geht es um Bitcoin im konkreten und nicht um Kryptowährungen im
    > Allgemeinen. Hätte der aufmerksame Leser im Interview durchaus mitbekommen
    > können.
    Ein ad hominem-Argument - ich hätte nicht richtig gelesen, ich bin sowieso doof und meine Meinung muss darum nicht beachtet werden. Verstehe schon. Von Seite 1 auf Seite 2 des Interviews steht übrigens:
    "Wie sehen Sie die Zukunft von Krypto-Währungen"
    "Als Währung schaffen sie mehr Probleme als sie lösen"

  4. Re: Geld für Wegwerf-Flyer...

    Autor: violator 17.04.21 - 20:12

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde die Ansichten des Interviewten relativ naiv. Von den
    > Parteispenden werden z.B. Plakate und Flyer gedruckt, die dann im Müll
    > landen. Wie viele Wähler lassen sich von einem Flyer umstimmen?

    Von "einem" bestimmt keiner, aber wenn man präsent genug ist werden die Leute anders wählen als wenn man nur leise irgendwo aus der Versenkung mal hervor guckt.

  5. Re: Geld für Wegwerf-Flyer...

    Autor: smonkey 17.04.21 - 20:33

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein ad hominem-Argument - ich hätte nicht richtig gelesen, ich bin sowieso
    > doof und meine Meinung muss darum nicht beachtet werden. Verstehe schon.

    Ist es ad hominem, wenn ich dich darauf hinweise den Artikel richtig zu lesen?

    > Von Seite 1 auf Seite 2 des Interviews steht übrigens:
    > "Wie sehen Sie die Zukunft von Krypto-Währungen"
    > "Als Währung schaffen sie mehr Probleme als sie lösen"

    Ja, eine völlig zulässige Frage. Der Rest des Interviews drehte sich aber primär um Bitcoin. Auch den Teil mit Etherum in der gleichen Antwort gelesen?

  6. Re: Geld für Wegwerf-Flyer...

    Autor: struberg 18.04.21 - 10:00

    > Das Geld wäre vermutlich besser in Erneuerbare Energien investiert.

    Vielleicht aber auch nicht.
    Bin ja Ösi und betrachte das ganze nur aus den Medien, aber sind nicht derzeit jene Parteien am Ruder, welche die Förderungen für Ökostrom stark gekürzt haben und damit auch den Solar- und Windenergieausbau gefährdet haben?
    Statt dessen wurde ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen und dem Kohletagbau werden ewig alte Urwälder geopfert. Hier besteht auch leider traute Einigkeit zwischen CDU/CSU und SPD. Und selbst den Linken steht kurzfristige Beschäftigung näher als langfristig sogar viel höhere Beschäftigungszahlen.

    Ich würde darauf tippen, daß es bei einer Grünen Regierungsbeteiligung Förderungen für 'Green Jobs' gibt, also e-Mobilität, Erneuerbare Energien Ausbau, thermische Renovierung des Wohnbaus, Öl und Gasheizungsmodernisierungen bzw Austausch gegen Wärmepumpen (funktionieren heute schon bis minus 10 Grad perfekt), Carsharing, sanfte Mobilität, Öffi-Ausbau, etc.

    Insofern könnte die 1 Mio EUR einen Hebel haben der ökologisch in die vielen Milliarden geht.
    Zumal das dann auch die CO2 Strafzahlungen (Zertifikate) reduzieren könnte, insofern also auch wirtschaftlich sehr viel Sinn machen könnte.

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