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  5. › Interview mit Insider: Facebook hackt…

Jetz gibts FB schon so lange

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  1. Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Emulex 14.09.16 - 19:01

    Und ich hab noch immer keine sinnvolle Verwendung dafür gefunden :(
    Ich bin registriert, hab einige Freunde und Kollegen geadded, sogar Bilder von mir hochgeladen.
    Klarname verweigere ich - wenn sie mich löschen wollen, sollen sie das tun.
    Handynummer kriegen sie auch nicht.
    Orte wo ich war hat niemanden zu interessieren.
    Bilder meines täglichen Lebens poste ich nicht - wer das sehen will soll vorbeikommen.
    Und nein ich bin nicht alt. Zu alt um ein "digital native" zu sein, aber jung genug für eigentlich sonst alles rund um den Bereich PC, Smartphone, Gaming, Technik, ...

    Nur Facebook....nee da fehlt mir jeder Sinn.
    Im Gegenteil finde ich es sogar ziemlich kontraproduktiv - jeder weiß wie "seltsam" geschriebenes manchmal wirken kann und gerade bei polarisierenden Themen, interpretiert man oft das falsche rein.
    Ist hier im Forum ja genauso - ist überall im Internet so.
    Nur hier ist es mir egal, gegenüber Freunden und Kollegen nicht.

    Und so denken wir immer mehr in Schubladen, aufgrund des Distanz zu dem Meinungsäussernden, bewerten ihn ohne je mit ihm gesprochen zu haben.
    Oberflächlichkeit und Intoleranz sind die Folge.

    Sieht man an den Shitstorms, sieht man daran wie in sozialen Medien mit gewissen Meinungen umgegangen wird (ob die nun gut sind oder nicht ist egal), usw. usf.

    Facebook bzw. soziale Medien im Allgemeinen, sind für mich eigentlich eher eine Krankheit, als dass sie irgendeinen Nutzen hätten oder je gehabt hätten.

  2. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: throgh 14.09.16 - 19:21

    Richtig aufgesetzt KANN (obacht, ich meine wirklich die Wahrscheinlichkeit) eine derartige Software durchaus eine Bereicherung sein. Das habe ich noch bei Diaspora entsprechend miterleben können. Diskussionen mit Respekt und tatsächlichem Interesse für den Gegenüber gem. der allgemein gültigen Fragestellung: Was bewegt dich? Mit der Zeit jedoch hat sich auch das entsprechend immer weiter angepasst und wenn man dann warnend den Finger gehoben hat hieß es gleich, dass derlei Beiträge nur schlecht seien. Lieber befasste man sich mit Selbstlob, Kritik an Facebook, dem vermeintlichen Gegenpol und bekam bei all dem "Sich-besser-fühlen" nicht mehr mit wie ähnlich man doch bereits zu dem nicht so gern gesehenen Monopol geworden war. Endkonsequenz? Soziale Netzwerke, durchaus aber klein und möglichst ausgesucht wie auch dezentral, am Liebsten sogar selbst aufgesetzt und natürlich immer auf Basis freier Software. Das gibt es durchaus, aber man muss sich dazu auf die Suche machen. Insgesamt ist es schon vielsagend wie die Menschen hier im weltweiten Netzwerk miteinander umgehen. Lieber wird gepöbelt statt nachzufragen, beschimpft wird ebenso gern und bis zum nächsten Shitstorm ist es auch niemals weit. Aber all das sind Auswüchse auf Basis einer immer weiter zunehmenden Empathielosigkeit und damit ein Spiegelbild der Gesellschaft, überzeichnet aber immer aktuell.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  3. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Muhaha 14.09.16 - 19:35

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber all das sind Auswüchse
    > auf Basis einer immer weiter zunehmenden Empathielosigkeit und damit ein
    > Spiegelbild der Gesellschaft, überzeichnet aber immer aktuell.

    Die Menschen waren früher um Größenordnungen emphathieloser als heute. Ein Blick in ein gutes Geschichtsbuch kann Wunder wirken beim Versuch die heutige Gesellschaft aus einem anderen Blickwinkel als dem eigenen Bauchnabel zu betrachten.

  4. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Emulex 14.09.16 - 19:42

    Mein Problem ist vor allem, im Internet vor den Augen echter Menschen die ich in echt kenne und jede Woche oder gar jeden Tag sehe, zu diskutieren.
    Hier auf Golem z.B. kann ich das - es gibt Freunde die wissen wer ich hier bin, aber das sind ganz wenige.
    Wenn ich mir vorstelle hier würde jeder mitlesen den ich auch bei FB geadded habe - speziell z.B. die Leute beim Kunden...au weia.
    Nicht dass ich diese Gespräche nicht persönlich mit diesen Menschen führen würde und meine Meinung vertreten würde, wenn es zur Sprache kommt.
    Aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob ich das persönlich tue, oder schreibe.

    Und genau deshalb ist Facebook nix für mich - mir liegt sehr wohl daran was andere über mich denken. Vor allem deshalb weil ich weiß, wie schnell sich die Leute ein Bild machen und einen in eine Schublade stecken.
    Daher führe ich solche Diskussionen nur entweder a) anonym oder b) persönlich oder c) höchstens dann geschrieben, wenn ich die Personen seit einer Ewigkeit persönlich kenne und sie wissen was ich meine.
    Mir wird von den Leuten aus c) oft gesagt, dass ich sehr "hart" formuliere und so eigentlich garnicht bin oder denke.
    Mir fällt das nicht auf, die wissen wie sie es einordnen müssen, aber andere können es eben nicht und dann hat man sofort nen Stempel auf der Stirn...

  5. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Emulex 14.09.16 - 19:48

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > throgh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber all das sind Auswüchse
    > > auf Basis einer immer weiter zunehmenden Empathielosigkeit und damit ein
    > > Spiegelbild der Gesellschaft, überzeichnet aber immer aktuell.
    >
    > Die Menschen waren früher um Größenordnungen emphathieloser als heute. Ein
    > Blick in ein gutes Geschichtsbuch kann Wunder wirken beim Versuch die
    > heutige Gesellschaft aus einem anderen Blickwinkel als dem eigenen
    > Bauchnabel zu betrachten.

    Wann war früher ?
    Wenn ich mir heute ansehe, wie Meinungen radikalisiert werden und jeder der anders denkt sofort in eine Ecke gestellt wird, dann wird mir persönlich schlecht.
    Denn weniger Empathie geht garnicht.
    Und genau das ist die "Errungenschaft" der sozialen Medien - soziale Ausgrenzung, kollektives "Fertigmachen" Andersdenkender und das alles vor den Freunden und Kollegen desjenigen und unter Klarnamen.
    Man kann sich weder verstecken (Anonymität wie hier im Forum), noch hat man ein Anrecht auf eine persönliche Rechtfertigung.

    Das ist so asozial wie es nur sein kann.

  6. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: SelfEsteem 14.09.16 - 19:55

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann war früher ?
    > Wenn ich mir heute ansehe, wie Meinungen radikalisiert werden und jeder der
    > anders denkt sofort in eine Ecke gestellt wird, dann wird mir persönlich
    > schlecht.
    > Denn weniger Empathie geht garnicht.
    > Und genau das ist die "Errungenschaft" der sozialen Medien - soziale
    > Ausgrenzung, kollektives "Fertigmachen" Andersdenkender und das alles vor
    > den Freunden und Kollegen desjenigen und unter Klarnamen.
    > Man kann sich weder verstecken (Anonymität wie hier im Forum), noch hat man
    > ein Anrecht auf eine persönliche Rechtfertigung.
    >
    > Das ist so asozial wie es nur sein kann.

    Wovon sprichst du? Auf welche Vorfaelle beziehst du dich?

  7. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Emulex 14.09.16 - 20:07

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wovon sprichst du? Auf welche Vorfaelle beziehst du dich?

    Von dem was ich so mitkriege, wenn Freunde auf FB diskutieren/kommentieren.
    Vielfältige Themen - momentan natürlich die Flüchtlingsfrage, aber auch Monsanto, Trump, Tiere, Umwelt (Atomkraft, E-Autos), ... rational diskutiert bei FB kaum jemand, weil die meisten viel zu dumm dafür sind (ist so).
    Aber oft lassen sich die diskutierenden dann auf dieses kollektiv wenig differenzierte Niveau herab und werden auf dieser Ebene rund gemacht.
    Sie äussern sich unglücklich und kriegen dann vom eigenen Freundeskreis nen Stempel - selbst wenn es nur stille Mitleser sind.

    Ich beobachte und analysiere das sehr genau und spreche da auch mal explizit drauf an wenn ich es mitkriege.
    Selbst diskutiere ich aus genau diesen Gründen nur anonym woanders oder eben persönlich.

    Auch muss man sehr aufpassen was man "liked" - manche Freunde liken Dinge nur, damit andere es sehen und sich eine Meinung bilden können.
    Wer das weiß...alles bestens.
    Wer es nicht weiß, der denkt die Person "mag das" und es beginnt wüstes Schubladendenken.

    Und das schlimmste dabei ist: Dann gibt es auch noch Menschen die denken, sie hätten wegen dem Facebook-Geschreibsel jetzt einen besseren Einblick in den anderen !

  8. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Muhaha 14.09.16 - 20:08

    Dein Horizont ist zu klein. Du musst ihn erweitern.

    Stell Dir vor, Du würdest in einer Stadt des Mittelalters wohnen. Reiche Bürger, wohlhabende Handwerker und viele, viele bettelarme Leute. Diebstahl wird drakonisch bestraft, der Pranger ist Alltag und Leute am Pranger mit allen möglichen unangenehmen Dingen bewerfen ist Volksport. Empathie galt MAXIMAL innerhalb der eigenen Familie und das auch nur mit Einschränkungen, solange rigide soziale Vorschriften nicht verletzt wurden. Und wer sich nicht an die damals geltenden sozialen Norman hielt, war eh Freiwild ohne auch den Hauch von dem, was hier heute zum Glück in Form von Menschenrechten haben.

    Heute löst eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt bei uns eine Spendenbereitschaft ohne Gleichen aus und Du redest ernsthaft davon, dass unsere Gesellschaft empathieloser geworden ist? Erweitere Deinen Blickwinkel auf die Menschen und unsere Geschichte.

    Ich weiß, es ist verdammt einfach darüber zu klagen, wie schrecklich und schlimm die Welt doch ist. Doch wenn man sich vor Augen hält, wie unsere Welt früher war, leben wir heute in einer besseren Welt. In keiner perfekten Welt, natürlich nicht, aber in einer wesentlich besseren. Und nein, das soll Kritik an den aktuellen Mißständen keinesfalls entwerten, aber manchmal hilft es ein wenig Perspektive zu gewinnen, um die grundlegenden, relevanten Probleme von all dem oberflächlichen Strohfeuer zu unterscheiden, welches nur Symptome, aber nicht die Ursachen sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.16 20:09 durch Muhaha.

  9. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Emulex 14.09.16 - 20:50

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Horizont ist zu klein. Du musst ihn erweitern.
    >
    > Stell Dir vor, Du würdest in einer Stadt des Mittelalters wohnen. Reiche
    > Bürger, wohlhabende Handwerker und viele, viele bettelarme Leute. Diebstahl
    > wird drakonisch bestraft, der Pranger ist Alltag und Leute am Pranger mit
    > allen möglichen unangenehmen Dingen bewerfen ist Volksport. Empathie galt
    > MAXIMAL innerhalb der eigenen Familie und das auch nur mit Einschränkungen,
    > solange rigide soziale Vorschriften nicht verletzt wurden. Und wer sich
    > nicht an die damals geltenden sozialen Norman hielt, war eh Freiwild ohne
    > auch den Hauch von dem, was hier heute zum Glück in Form von
    > Menschenrechten haben.

    Das ist genau das, was in Form der sozialen Medien wieder zurückgekommen ist: der Pranger und das Bewerfen.
    Wer nicht in die soziale Norm passt, ist im Internet Freiwild.
    Das einzige das sich geändert hat ist die Rechtslage bzw. das was man nach dem Gesetz mit dem Geächteten tun darf.
    Nicht das was die Masse gerne mit ihm tun würde, das hat sich nicht geändert.

    >
    > Heute löst eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt bei uns eine
    > Spendenbereitschaft ohne Gleichen aus und Du redest ernsthaft davon, dass
    > unsere Gesellschaft empathieloser geworden ist? Erweitere Deinen
    > Blickwinkel auf die Menschen und unsere Geschichte.

    Das ist verglichen mit dem Mittelalter zwei Dingen geschuldet: 1. man kämpft nichtmehr um's überleben, sondern vor allem um seinen sozialen Status. Und 2. die Welt ist vernetzter - früher wusste man halt einfach nicht, was alles so passiert ist und wo man vielleicht was helfen könnte wenn einen 1. nicht betrifft.
    Und ausserdem: wir waren da beide nicht dabei und weiterhin sprach ich davon wie sich alles seit den sozialen Medien entwickelt hat, also in den letzten 15 Jahren.

    >
    > Ich weiß, es ist verdammt einfach darüber zu klagen, wie schrecklich und
    > schlimm die Welt doch ist. Doch wenn man sich vor Augen hält, wie unsere
    > Welt früher war, leben wir heute in einer besseren Welt. In keiner
    > perfekten Welt, natürlich nicht, aber in einer wesentlich besseren. Und
    > nein, das soll Kritik an den aktuellen Mißständen keinesfalls entwerten,
    > aber manchmal hilft es ein wenig Perspektive zu gewinnen, um die
    > grundlegenden, relevanten Probleme von all dem oberflächlichen Strohfeuer
    > zu unterscheiden, welches nur Symptome, aber nicht die Ursachen sind.

    Vor Facebook war es in jedem Fall viel besser ;)

  10. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: bombinho 14.09.16 - 21:00

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wovon sprichst du? Auf welche Vorfaelle beziehst du dich?

    Allgemein oder mit Klarnamensangabe?

  11. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: throgh 14.09.16 - 21:00

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute löst eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt bei uns eine
    > Spendenbereitschaft ohne Gleichen aus und Du redest ernsthaft davon, dass
    > unsere Gesellschaft empathieloser geworden ist? Erweitere Deinen
    > Blickwinkel auf die Menschen und unsere Geschichte.

    Welchen Blickwinkel meinst du konkret? Spendenbereitschaft hin oder her. Es gibt die guten Taten und die sollen in keiner Weise abgewertet werden. Problemstellung bleibt jedoch: Menschen machen das, um sich selbst auch teils einfach freizukaufen. Hurra, dann kann ich doch gleich wieder morgen eifrig davon berichten, danach eine Runde in den nächsten Apple-Shop gehen und entsprechend mein Mittagessen über alle möglichen und unmöglichen Kanäle verteilen. Nennt man: Kokettieren mit dem digitalen Selbstbildnis. Prima, wenn man dennoch weiß, dass es Menschen gibt die nicht einmal einen Krümel Brot haben oder genügend Wasser besitzen geschweige denn nicht einmal wissen, ob sie den morgigen Tag überleben. In der Historie betrachtet war das sicherlich früher nicht anders, keine Frage. Aber wir wissen heute mehr und was ändern wir daran? Hmm ja, genau: NICHTS. Wir kennen viele Gründe und könnten Informationen abrufen. Was machen wir? Lieber nichts, weil es ja unbequem ist. Die Menschen historisch betrachtet hatten kaum so viele Möglichkeiten an Wissen zu gelangen oder sich für freie Meinungen einzusetzen. Dennoch opfert ein Großteil genau Letztere einem riesigen, weltweiten Konzern. Und ja: Die Empathielosigkeit ist in dem Sinne weitaus größer, weil eben die Grenzen auch ebenso weicher sind.

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß, es ist verdammt einfach darüber zu klagen, wie schrecklich und
    > schlimm die Welt doch ist. Doch wenn man sich vor Augen hält, wie unsere
    > Welt früher war, leben wir heute in einer besseren Welt. In keiner
    > perfekten Welt, natürlich nicht, aber in einer wesentlich besseren. Und
    > nein, das soll Kritik an den aktuellen Mißständen keinesfalls entwerten,
    > aber manchmal hilft es ein wenig Perspektive zu gewinnen, um die
    > grundlegenden, relevanten Probleme von all dem oberflächlichen Strohfeuer
    > zu unterscheiden, welches nur Symptome, aber nicht die Ursachen sind.

    Aha: Du argumentierst mit geschichtlichem Hintergrund auf Basis moderner Grenzen? Das funktioniert aber wirklich gar nicht. Denn in dem Zuge müssten viele Dinge nochmals ganz anders liegen: Eine globalisierte Gesellschaft und dennoch plündern Unternehmen einfach so quer über die Welt, ohne Rücksicht auf Verluste? Das sind mitnichten keine Symptome, so wie du das hier relativieren möchtest. Ebenso ist der Kapitalismus kein Symptom, sondern schlicht und ergreifend die große Ursache für viele Probleme, angefangen von der Ungleichheit über die Ausbeutung bis hin zur vollkommenen Ignoranz. Es ist ebenso das neoliberale Selbstbildnis, welchem wir in der vermeintlich modernen Welt folgen und Facebook wie auch andere sog. soziale Netzwerke sind ein fester Bestandteil davon. Wir kokettieren emsig mit unserem digitalen Selbstbildnis, geben vor etwas zu sein was wir faktisch aber genau nicht sind. Wenn du schon auf die Menschheitsgeschichte verweist, dann bitte auch in einem korrekten Kontext und nicht nur als Basis zur Relativierung. Menschen wurden in der Geschichte wegen unterschiedlichster Dinge schon als Außenseiter abgeschoben, aber es war noch niemals so einfach wie heute Brandmarken zu setzen. Und da gibt es auch keinerlei Entschuldigungen dafür: Der gern herangezogene Zeitgeist kann nicht entschuldigen, dass ungenau miteinander kommuniziert wird, keine Fragen gestellt werden, es nur um das Abkippen eines Meinungsbildes mitsamt der Relativierung geht, weil man die andere Sichtweise nicht hören / lesen will. Spenden sind bitte auch nicht als Generalbeispiel für den Inbegriff der Empathie zu verwenden, im Gegenteil: Sie geben ein diffuses Bildnis ab und überdecken auch noch viele andere Teilprobleme. Wie bereits gesagt: Mensch kauft sich frei und will sich danach gut fühlen. Bereits einen Tag später wird dann wieder am nächsten Shitstorm teilgenommen und unreflektiert argumentiert, im besten Fall. Daran erkenne ich keine Empathie, nur Schattenbildnisse davon! Einfacher insofern zu klagen? Nein, im Gegenteil: Es ist immanent schwieriger überhaupt Gutes zu finden, was nicht mit irgendeinem Monopol oder einem zu hohen Preis in Folge verbunden ist. Ich würde dir da eher anraten etwas mehr Recherchen durchzuführen. Das ist nicht als verbaler Angriff gedacht, aber wenn man damit beginnt fallen viele Dinge auf, die einfach nicht korrekt sein können.

    Freie Meinung ist ein äußerst hohes Gut, mitunter das Höchste sogar. Allerdings wirkt es fast schon irrwitzig wenn Menschen über "Facebook" nach freier Meinungsäußerung rufen oder ihre Videokanäle bei "YouTube" einrichten, um ihrem libertären Selbstbildnis zu folgen und Spenden über "Paypal" einsammeln während sie dann anschließend ihren Blog bei "Tumblr" pflegen und ihre Bilder bei "Instagram" veröffentlichen. Schicke neue Medienwelt, nicht wahr? ;-) Klar: Ich kann mich zu großen Teilen dem entziehen, aber das hat seinen Preis wie alles Andere auch. Und so tolerant oder empathisch, wie du das hier gern skizzierst, ist die Gesellschaft nicht. Sie entschuldigt das Ausbleiben der Teilnahme an bestimmten "Hypes" kaum: Kein Smartphone? Kein Facebook? Kein WhatsApp? Das kommt schon quasi einer kompletten Isolation gleich und man macht entweder mit, weil es eben "Alle machen" oder aber man bleibt gebrandmarkt außen vor. Das ist die moderne Welt, die noch viel schneller ein Urteil fällt als jemals zuvor war. Früher waren die Urteile zwar weitaus schwerwiegender, wenn auf Basis von Fanatismus, Hörigkeit, Intrigen, Macht oder Gier Dinge vollstreckt wurden ... ändert nichts daran, dass die heutigen "Urteile" ebenso hart sind und die Massen bewegen, weil Mensch "dazu gehören" möchte oder dann noch individueller als individuell sein will.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.16 21:19 durch throgh.

  12. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: SelfEsteem 14.09.16 - 21:12

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allgemein oder mit Klarnamensangabe?

    Ja

  13. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: bombinho 14.09.16 - 21:20

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bereits einen Tag
    > später wird dann wieder am nächsten Shitstorm teilgenommen und
    > unreflektiert argumentiert, im besten Fall.

    Ja, das ist ein modernes Dilemna. Auf der einen Seite die Forderung nach Empathie und auf der anderen Seite die Forderung, die eigene Meinung so objektiv wie moeglich wahrgenommen zu bekommen. Und dem Rest der Welt wird die Aufgabe ueberlassen, in der Kristallkugel zu erkennen ob gerade eine subjektive oder objektive Beantwortung angebrachter waere und wem gegenueber eigentlich?

    Hat nicht Jeder das Recht auf Gefuehle, auch auf diejenigen als weniger positiv wahrgenommenen? Ist nicht jeder Mensch mehr oder weniger menschlich?
    In wieweit kann man sich wirkungsvoll sozialen Gefuegen entziehen?

    So ganz nebenbei gibt es noch ein philosophisches Problem: Wie kann ein "Betrachter" jemals rein objektiv sein ohne die Gesetze der Relativitaet zu verletzen? Und wer entscheidet, was relativ "objektiv" ist?

    Am Ende ist Toleranz und Akzeptanz ein hohes Gut, auch denen gegenueber die wahlweise Normal oder auch Anders sind.

  14. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: throgh 14.09.16 - 21:25

    Ich nutze "Facebook" gar nicht und werde das auch niemals machen. Grund ist einfach: Ein soziales Netzwerk kann nur ein Solches sein, wenn Menschen dahinter stehen. Ein Unternehmen mit monetären Interessen kann kein soziales Netzwerk betreiben und degradiert die Nutzer mitsamt ihren Daten zur "Ware". Die Meinung Anderer ist zwar immer für mich interessant, aber hohe Relevanz gewinnt diese nur wenn sie eine kausale Stringenz hat. Ich kann nicht beeinflussen was "Andere" über mich denken denn sie machen das komplett autark von mir und oftmals ohne mein Zutun. Wenn sich Jemand die Mühe machen mag, mich kennenzulernen ... jederzeit gerne. Wenn mich aber Jemand gleich nur in eine Schublade stopfen möchte, mag dieser das gerne machen, es bleibt für mich dann ohne Relevanz! :-)

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  15. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Mephir 14.09.16 - 21:38

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Horizont ist zu klein. Du musst ihn erweitern.
    >
    > Stell Dir vor, Du würdest in einer Stadt des Mittelalters wohnen. Reiche
    > Bürger, wohlhabende Handwerker und viele, viele bettelarme Leute. Diebstahl
    > wird drakonisch bestraft, der Pranger ist Alltag und Leute am Pranger mit
    > allen möglichen unangenehmen Dingen bewerfen ist Volksport. Empathie galt
    > MAXIMAL innerhalb der eigenen Familie und das auch nur mit Einschränkungen,
    > solange rigide soziale Vorschriften nicht verletzt wurden. Und wer sich
    > nicht an die damals geltenden sozialen Norman hielt, war eh Freiwild ohne
    > auch den Hauch von dem, was hier heute zum Glück in Form von
    > Menschenrechten haben.
    Der Pranger von damals heißt heute Bundeszentralregister und Polizeiliches Führungszeugnis und das ist im Vergleich zum Mittelalter sogar Städteübergreifend. Ach und hab' ich die Schufa schon erwähnt?

    Menschenrechte bringen dir auch nichts, wenn du von der Gesellschaft und deren System verstoßen wirst, und sei es nur durch banale Dinge wie eine Lücke im Lebenslauf; oder noch schlimmer: du teilst nicht die öffentliche Meinung.
    Die Facebook-seite der falschen Partei geliked? => raus.
    Die falsche Haarfarbe? => raus.
    Die falsche oder gar keine Religionszugehörigkeit? => raus.
    Den falschen Musikgeschmack? => raus.
    Die falschen Hobbys? => raus.

    Die individuelle Stellung in unserer Gesellschaft lässt sich sogar mit dem mittelalterlichen Geburtsrecht vergleichen, denn heutzutage ist man schon "unten durch" wenn man in einer Hartz-IV-beziehenden Familie geboren wird.

    > Heute löst eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt bei uns eine
    > Spendenbereitschaft ohne Gleichen aus und Du redest ernsthaft davon, dass
    > unsere Gesellschaft empathieloser geworden ist? Erweitere Deinen
    > Blickwinkel auf die Menschen und unsere Geschichte.
    Jo, und wenn alle 2 Jahre in Deutschland mal wieder Land unter ist interessiert sich auch Niemand dafür.

    > Ich weiß, es ist verdammt einfach darüber zu klagen, wie schrecklich und
    > schlimm die Welt doch ist. Doch wenn man sich vor Augen hält, wie unsere
    > Welt früher war, leben wir heute in einer besseren Welt.
    Das lässt sich vielleicht auf "unsere" "westliche" Welt übertragen.
    Ich denke mal in vielen afrikanischen, asiatischen und süd-amerikanischen Staaten sieht das wieder anders aus, vom Nahen Osten brauchen wir erst gar nicht zu Sprechen.

  16. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: SelfEsteem 14.09.16 - 21:46

    @Emulex
    Ok, ich hatte deinen Post erstmal etwas fehlinterpretiert und war komplett perplex. Dachte du haettest
    von Zeitungen oder aehnlichem gesprochen, die private Personen angreifen.

    Ich weiss aber nicht, wie dramatisch ich das, was du beschreibst, finde. Ja, manche Themen sind einem so wichtig, dass man im Freundeskreis keine Gegenmeinung akzeptiert. Natuerlich sind Freunde und Bekannte immer gerade deshalb im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis vertreten, weil man mit den bekannten Eigenschaften / Ansichten zurecht kommt. Manchmal lernt man eine neue Seite an jemandem kennen und das Bild ueber den Menschen veraendert sich.

    Mir faellt oft auf, dass Menschen "Meinungen" oeffentlich praesentieren, die faktisch andere Leute angreifen (sie selbst scheinen das jedoch oft garnicht zu registrieren - zumindest habe ich so das Gefuehl), dann jedoch nicht mit den deutlichen Antworten zurechtkommen. Das wird dann ziemlich schnell als "Trollen", "Meinungsunterdrueckung", oder "Shitstorm" bezeichnet. Besonders drei Gruppen fallen mir persoenlich regelmaessig auf:

    * Religioese, die mit dem Aufruf an Atheisten, endlich mal zu Gottes Pfad zurueckzukehren um nicht in der Hoelle zu landen, etwas gutes tun wollen. Wenn der Atheist da entsprechend antwortet, wird das gleich als Beleidigung aufgefasst, waehrend der gutgemeinte Aufruf zu Beginn jedoch schon eine Mischform aus Beleidigung und Erpressung darstellt.

    * Rechte, die vor den boesen boesen Gefahren der ach so gefaehrlichen Fluechtlinge "warnen" wollen und dabei nicht registrieren, welche Teile des eigenen Umfeldes sie damit unbewusst angreifen. Und wenn man beim Nachplappern von Pegida- oder AFD-Unsinn dann mal argumentativ unterliegt, wird alles gleich als Angriff auf Andersdenkende ausgelegt - was von rechts kommend natuerlich absolut herzzerreissend ist.

    * Neu-Linke (wie auch immer das richtige Wort dafuer ist - jedenfalls werden da keinerlei wirklich linke Ideale vertreten), die an diesem "Amadeu Antonio Stiftung"-Syndrom erkranken und dann Hassreden gegen Hassreden veranstalten. Damit erstmal pauschal alles und jeden, der nicht genauso extrem ist, als Nazi deklarieren und dann ganz furchbar anfangen zu weinen, wenn sie mal sehr direkte Antworten bekommen.

    Das waeren nur die Gruppen, die mir persoenlich immer mal auffallen und bei mir Kopfschuetteln ausloesen. In jedem dieser Faelle sehen sich die "Taeter" (nenne ich einfach mal so - nicht ueberinterpretieren) als "Opfer", da sie lediglich sehen, wie sie aufs "uebelste" angegriffen werden, jedoch nicht, wie beleidigend ihre urspruenglichen Posts gewesen sind.

    Ansonsten gibt es auch immer mal Gestalten, die eine "Meinung" bei Facebook einstellen, die aber eigentlich garkeine "Meinung" ist, sondern eine ueberpruefbar falsche Tatsachenbehauptung. Andere kommentieren den Unsinn, stellen es richtig, der Poster jedoch fuehlt sich verunglimpft und besteht darauf, dass er seine "Meinung" haben kann.


    Nichts davon ist neu. Das hat es alles vor Facebook, vor dem Internet und vor der Entdeckung des Feuers gegeben. Ja, das Internet transportiert dumme Aussagen schneller hin und die Reaktionen darauf schneller wieder zurueck. Das Telefon tat es auch schon schneller als der Brief. Keines dieser Probleme ist dem Internet oder Facebook geschuldet, sondern dem bloeden Umstand, dass viele Leute etwas krumme Ansichten ohne auch nur eine Sekunde lang zu ueberlegen, in die gesamte Welt hinausposauenen.
    Die gigantischen Shitstorms haette es frueher mindestens genauso gegeben, wenn die Leute sich denn die Muehe gemacht haetten, allen ihren Bekannten ihren Unsinn telefonisch oder gar schriftlich mitzuteilen.
    In jedem einzelnen dieser Faelle und unabhaengig vom Medium sollte man sich halt vorher fragen, ob man mit den Reaktionen zurecht kommt. Und wenn es eine ueberwaeltigende Mehrheit negativer Reaktionen ist, sollte man sich vielleicht nicht stur stellen und beleidigt die Backen aufpusten, sondern sich vielleicht kurz ueberlegen, ob man nicht gerade selbst falsch liegt. Gerade letzteres vermisst man bei den sich beleidigt fuehlenden Opfern doch recht haeufig.

  17. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: blubberlutsch 14.09.16 - 21:46

    Deswegen gefällt mir z.B. reddit besser, weil es da um Themen geht und nicht um Leute.

  18. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: throgh 15.09.16 - 08:38

    Würde ich nicht so sehen: Das Problem wird mit der Aussage "Das Internet beschleunigt nur!" meines Erachtens relativiert. Du hast dabei nicht ganz berücksichtigt, dass der Shitstorm ebenso Verdrehen von Tatsachen berücksichtigt. Das "Stille Post"-Prinzip kommt hier zum Tagen und eine Person oder Gruppe wird deswegen attackiert und der Shitstorm bzw. die Attacken selbst erhalten noch an Kraft weil Einzelne etwas "mehr" deuten und weitergeben. Jeder dann nur ein Stück und schon kommt am Ende eine völlig andere Information heraus. Und Dinge wie "Trollen" hat das Internet schlichtweg hervorgebracht. Ob nun vermeintlich anonym oder mit dem realen Namen: Es besteht ein Unterschied in den einzelnen Kommunikationsformen und das Internet davon ist absolut die unpersönlichste Form, da es oftmals nur die Textform gibt.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.16 08:44 durch throgh.

  19. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: Emulex 15.09.16 - 09:22

    Das Problem ist die Textform, die alles aufschaukelt und die eben von dir genannten Extrem-Personen, die als Katalysator wirken.
    Die Rechten sehen überall Bahnhofsklatscher und diskutieren entsprechend, ebenso wie die Linken überall Nazis sehen und entsprechend diskutieren.
    So wird jeder der tendenziell aber differenziert gegen Flüchtlinge redet sofort auf das Nazi-Niveau heruntergezogen, ebenso wie jeder der tendenziell und differenziert für Flüchtlinge argumentiert, in die Ecke der Bahnhofsklatscher gestellt.
    Soziale Medien bringen vor allem eines hervor: Extreme.
    Und damit Intoleranz und Hass.

    Die Anonymität ist ein unglaublich wichtiger Faktor bei Internetdiskussionen, weil sie allen Parteien eine gewisse Distanz verschafft.
    Wenn ich unter den Augen von Freunden und Kollegen in Diskussionen verwickelt werde, laufen die ganz sicher anders als hier unter meinem Nickname.
    Und das ist der Grund wieso ich mich niemals auf FB zu polarisierenden Themen äussern werde.

  20. Re: Jetz gibts FB schon so lange

    Autor: slemme 15.09.16 - 10:37

    Deine Beschreibung der "Neu-Linken" erinnert mich stark an Social Justice Warrior, bzw. die "Regressive Lefts" die in den letzten Jahren vor allem in Amerika ja die Runde machen.

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