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Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Steven Coolmay 08.05.21 - 15:23
Also es wird ja immer wieder gesagt das eine Reparatur angeblich irgendwie Rohstoffe spart.
Ich denke es kommt darauf an. Bei großen Teilen mag das ja noch irgendwie Sinn ergeben. Beispiel Auto: Bremsklötze/Motoren/Reifen/Scheiben lassen sich Garantiert besser verpacken und transportieren wie ein neues Auto. Also Rohstoffmäßig gesehen.
Aber wenn ich mir jetzt überlege, das ich schon einige Controller/Handys repariert habe wo nur die USB Buchse defekt war, frage ich mich, wie sinnvoll war das jetzt. Die Teiel werden normalerweise Kistenweise zum Hersteller gebracht und verbaut.
Jetzt muss jemand die Dinger einzeln verpacken, lagern, dann Versandtauglich verpacken und beschriften. Dann fliegen diese Bauteile um die halbe Welt. Hier fährt nochgmal jemand rum um es mir zu bringen.
Bei mir wandern die defekte Teile zum Wertstoffhändler. Ich denke mal bvei vielen einfach in der schwarzen Tonne.
Und wenn der Hersteller sagt ich baue 1Mio Handy kauft der 1Mio Displays. bei einer Reparaturpflicht müßte dann ja schonmal vorsorglich mehr bestellen. Was passiert am Ende mit diesen Displays die nicht benötigt wurden, außer das die wieder im Müll landen?
Und bei dem ganzen drum herum frage ich mich, macht es wirklich Sinn alles zu reparieren?
Oder sollte man nicht einfach nur drauf achten das alles Receycelt wird? -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: ShaDdoW_EyE 08.05.21 - 16:32
Alice Monkey has money and broken thingy
Bob monkey has shiny new thingy für mucho Grande money
Luis monkey has small piece for mini money.
Der heilige allmächtige Markt macht den Rest -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: fanreisender 08.05.21 - 17:11
Mit den philosophischen Betrachtungen hast Du sicher Recht. Nehme ich meinethalben einmal exemplarisch ein schon durchaus brauchbares Fernsehgerät für 400 ¤ und habe dort einen reparierbaren Schaden am Netzteil. Dann komme ich unter 100 ¤ reinem Arbeitslohn nicht weg, wobei das noch eher optimistisch gerechnet sein dürfte. Dazu kommt das Ersatzteil, die Kosten für Transport zu und von der Werkstatt und die Ungewißheit einer nachhaltigen Reparatur eines Greätes mit einem Zeitwret, der zum Zeitpuntk der Reparatur vielleicht noch 200 ¤ beträgt.
Apple ist freilich schon sehr speziell. Apple setzt gezielt Mondpreise für die Reparaturen an, um die Nutzer zum lukrativen Abschluss einer Versicherung zu bewegen. Natürlich sind alle Firmen an einer kontinuierlich fließenden Einnahmequelle interessiert, seien das nun Wartungsverträge, Mieten oder was auch immer.
Das System Apple treibt dieses Prinzip freilich auf die Spitze, wenn als pauschaler Reparaturpreis 75% des Neupreises angesetzt werden. Das sind schlicht nicht die Kosten für ein Austauschgerät. Es ist unseriös, für ein Reparaturaustauschgerät die - erheblichen - Entwicklungskosten anteilig mit einzuberechnen. Entwicklung kostet, klar, aber die Kosten sind auf die Neugeräte umzulegen. Ebenso soll der Tausch nun zwar kein Verlustgeschäft werden. Bei Herstellungskosten + 25% für Lagerhaltung und Logistik gäbe es die Diskussion eher nicht.
Es wird Zeit, dieses unseriösen Praktiken einen Riegel vorzuschieben. Mittlerweile scheint der Leidensdruck groß genug, gesetzgeberische Maßnahmen durchsetzen zu können. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Dystopinator 08.05.21 - 17:36
wie weit willst du das zurückeinfordern 5/10/20/30/50+ Jahre?
ich habe aktuell jemanden bei dem ein tool plötzlich nicht mehr auf seinem über 10 jahre altem mac läuft, ich kann die situation nicht einmal selbst nachstellen ... mangels vorrätigem gerät.
ab wann wird support (inkl. zusätzlicher kommunikation) für altgeräte teurer als ein halbwegs aktuelles als ersatz in betracht zu ziehen, wo ist der break-even-point definiert?
3 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.21 17:49 durch Dystopinator. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Dystopinator 08.05.21 - 18:05
einzig richtig wäre imho eine gesetzlich verankerte nachhaltigkeits-pflicht, also richtig umgesetzt eine allumfägliche offenlegung von dem was so vertrödelt wird, sei es ein eingestellter fond oder prozessor, vollig gleich, es muss ganzheitlich sichergestellt werden, dass die dinge einfach jeder (möglichst leicht) weiterbenutzen kann um den niedrigst möglichen schaden aus dem rückzug des anbieters für die betroffene volkswirtschaft und umwelt zu gewährleisten, nur so können wir auch aus den fehlern anderer lernen, in dem sie wir sie überhaupt nachvollziehen zu vermögen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.21 18:19 durch Dystopinator. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Sharra 08.05.21 - 19:34
Sorry, aber nein. Denn erstens kann die Werkstatt das Zeug auch im großen Karton bestellen, und jeder Großhändler macht das auch so, wenn man bestimmte Teile auf Lager halten will, da man sie öfters braucht. Das Zeug kommt nicht im Hochglanz-Karton mit aufwändigem erhabenen Druck. Im Reparaturbereich kannst du froh sein, wenn der Karton drumherum grade stabil genug ist, damit das Bauteil darin halbwegs geschützt den Transport überlebt.
Ersatzteile bleiben normalerweise maximal in homöopathischen Mengen übrig. Es wird immer noch jemand ankommen, und ein mehrere Jahre altes Gerät repariert haben wollen. Und dann sieht es eher so aus, dass man herumtelefoniert, wo man diese Teile überhaupt noch herbekommt.
Reparieren ist immer besser als das ganze Gerät neu zu kaufen, solange nicht > 60% des Gerätes zerstört sind. Recycling ist ja gut und schön, ersetzt aber niemals die Herstellungskosten für das komplette Gerät. Und da die Umweltkosten bescheuerterweise immer noch nicht mit eingepreist werden, sind Geräte sowieso viel zu billig auf dem Markt. Würden wir die realen Preise zahlen, würde jeder ausnahmslos reparieren lassen. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: JouMxyzptlk 08.05.21 - 19:49
Steven Coolmay schrieb:
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> Aber wenn ich mir jetzt überlege, das ich schon einige Controller/Handys
> repariert habe wo nur die USB Buchse defekt war, frage ich mich, wie
> sinnvoll war das jetzt. Die Teiel werden normalerweise Kistenweise zum
> Hersteller gebracht und verbaut.
Es war doch jedes mal billiger als Neukauf. Meist sicherlich DEUTLICH billiger. Das kommt nicht von ungefähr.
Der Ressourcenverbrauch ist für ein Komplettgerät immer noch höher als für ein Bauteil. Das Bauteil mit seinen 5 Gramm ist beim Versand in einem Bubble-Umschlag.
Ja, es ist alles Aufwand, aber trotzdem noch besser.
> Was passiert am Ende mit diesen Displays die nicht benötigt
> wurden, außer das die wieder im Müll landen?
Recyclinghof bitte.
> Und bei dem ganzen drum herum frage ich mich, macht es wirklich Sinn alles zu reparieren?
Wie weit definierst du alles? Fällt auch Karosserietausch beim Auto, weil durchgerostet, auch darunter, nur weil der Motor halb verrostet und wieder gangbar gemacht werden kann? Es gibt immer eine Sinngrenze, daher muss dein "alles" genauer umrissen werden. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: F.Nixda 08.05.21 - 19:56
Steven Coolmay schrieb:
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> Sinn ergeben. Beispiel Auto: Bremsklötze/Motoren/Reifen/Scheiben lassen
> sich Garantiert besser verpacken und transportieren wie ein neues Auto.
> Also Rohstoffmäßig gesehen.
>
Guter Punkt.
Bremsen wechseln wäre ein Äquivalent für einen 35-80¤ Akkuwechsel —> Verschleißteil Aftermarket vs Applinterne Reparatur.
Kupplung tauschen wäre mit einem neuen Bildschirm vergleichbar... usw
Was Apple aber macht ist, für das Austauschen einer von Haus aus zu klein dimensionierte Schlüsselbatterie den Bordcomputer auszutauschen, dir dazu passende neue Schlüssel zu geben und 7800¤ zu verlangen, wenn das Auto noch 10.000 wert ist... Also verschrotten viele das Auto, obwohl es nur ein 2,50¤ Teil mit moderatem Zeitaufwand gebraucht hätte um dein Auto noch lange jahre weiter zu fahren. Ach ja und andere Werkstätten dürfen dein Auto gar nicht reparieren.
Jeder weiß dass das bullshit ist. Aber freie Werkstätten bekommen auf legalem Weg noch nichtmal die Ersatzteile.
> Und bei dem ganzen drum herum frage ich mich, macht es wirklich Sinn alles
> zu reparieren?
> Oder sollte man nicht einfach nur drauf achten das alles Receycelt wird?
Klar lohnt sich das Reparieren und Weiterverwenden gegenüber dem schürfen und recyceln von wertvollen Rohstoffen und der aufwändigen Produktion eines kompletten Telefons, wo hunderte Bauteile aus der ganzen Welt verschifft werden.
Vorallem hat der Kunde keine Wahl wenn er z.B. Daten recovern will. Apple gehts hier einzig und allein darum Geld zu machen und ein Monopol zu behalten. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: violator 08.05.21 - 21:03
Andersrum müssen dann aber auch die Neugeräte gebaut, versandt und gelagert werden. Wenn alle reparieren könnte bräuchte man weniger Neugeräte und schont so auch die Umwelt. Und ein kleines Ersatzteil ist auch einfacher zu liefern als das komplette Gerät. Ich hab schon mehrere TVs/Monitore repariert, weil da ein Elko kaputt war. Ersatzteilpreis: paar Cent. Was wäre da die Apple-Alternative, die die Umwelt rettet? Mal eben den 50" TV per Post zurückschicken?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.21 21:04 durch violator. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Dystopinator 08.05.21 - 23:40
du meinst weniger schädlich, dein wording ist in der sache überoptimistisch/die tatsachen verzerrend.
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Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Grimur 09.05.21 - 00:04
Öhm… nein, Apple setzt nicht pauschal 75% des Neupreises als Reparaturkosten an. Das ist Unsinn - nur bei einem nötigen Austausch (ausserhalb der Garantie oder selbst verursacht) zahlst du etwa für das iPhone 12 pro max etwa kostet 639¤ Und erhältst ein neues Gerät. Ansonsten kannst reicht viel reparieren und tauschen - Lautsprecher , Vibrationsmotor, Kamera, Rückseitenmodul (Rückseite gesprungen, Platine defekt, Tasten im Eimer, Face ID defekt… für etwa 3-400¤), Batterie, Display… kann alles ersetzt werden.
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Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: hyperlord 09.05.21 - 08:23
Das ist ein netter Strohmann, aber das Problem hier ist ja nicht die Frage, ob eine Reparatur wirtschaftlich ist oder nicht.
Das Problem ist, dass Apple seit Jahren versucht Reparaturen durch Dritte so schwer wie möglich zu machen:
- man verwendet eigene Schrauben
- man verlötet und verklebt am liebsten alle Bauteile
- man untersagt Chipherstellern den Verkauf von Bauteilen an Dritte
- man veröffentlicht keinerlei Schaltpläne o.ä.
Und weil das Apple alles nicht reicht und sie den Hals nicht voll genug kriegen, haben sie jetzt auch noch DRM für Bauteile eingeführt, so dass man nicht einmal Originalteile aus anderen Apple-Geräten verwenden kann.
Was die Frage der Wirtschaftlichkeit betrifft: ja, das mag bei sehr günstigen Geräten ein Thema sein, dass die Reparaturkosten im Verhältnis zur Neuanschaffung zu hoch sind. Das dürfte aber gerade bei Apple nicht zutreffen.
Was die Nachhaltigkeit.betrifft wird eine Reparatur aber immer besser sein, denn es fällt sowohl die Produktion eines neuen Gerätes als auch die Entsorgung des alten Gerätes weg.
Und wenn Du eine USB Buchse brauchst, wird die ja nicht nur für Dich einzeln per Flugzeug aus China hierher geflogen. Entweder die kommt aus einem Lager in Deutschland oder ist Teil einer sehr viel größeren Lieferung und dann fallen die Kosten und Umweltbelastungen für eine einzelne Buchse nicht ins Gewicht. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Dystopinator 09.05.21 - 08:52
der grund ist apple kriegt den hals nicht voll, es möchte gekauft werden und fragt sich was es noch dafür tun muss ... thats it, um das auszudrücken wird auch die umwelt geschändet.
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Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: Steven Coolmay 09.05.21 - 09:29
JouMxyzptlk schrieb:
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> Es war doch jedes mal billiger als Neukauf. Meist sicherlich DEUTLICH
> billiger. Das kommt nicht von ungefähr.
> Der Ressourcenverbrauch ist für ein Komplettgerät immer noch höher als für
> ein Bauteil. Das Bauteil mit seinen 5 Gramm ist beim Versand in einem
> Bubble-Umschlag.
> Ja, es ist alles Aufwand, aber trotzdem noch besser.
Um billiger geht es mir nicht. Es geht um die Umwelt. Klar bin ich für reparieren.
Aber es geht um das was vor dem Bubble-Umschlag der bei mir ankommt passiert.
> > Was passiert am Ende mit diesen Displays die nicht benötigt
> > wurden, außer das die wieder im Müll landen?
>
> Recyclinghof bitte.
Bei Privatpersonen? Ich glaube kaum, bis sehr wenig.
> gangbar gemacht werden kann? Es gibt immer eine Sinngrenze, daher muss dein
> "alles" genauer umrissen werden.
Richtig, das "alles" könnte man ganz einfach erkennen wenn man wüßte was an Rohstoffe für jedes Bauteil und Transport zu dir verbrauchen würde.
F.Nixda schrieb:
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>
> Guter Punkt.
> Bremsen wechseln wäre ein Äquivalent für einen 35-80¤ Akkuwechsel —>
> Verschleißteil Aftermarket vs Applinterne Reparatur.
> Kupplung tauschen wäre mit einem neuen Bildschirm vergleichbar... usw
Wie gesagt, es geht nicht um kosten sondern um Rohstoffe und Transport.
> Was Apple aber macht ist, für das Austauschen einer von Haus aus zu klein
Ja das was Apple macht geht garnicht, aber darum geht es mir ja auch nicht.
> Klar lohnt sich das Reparieren und Weiterverwenden gegenüber dem schürfen
> und recyceln von wertvollen Rohstoffen und der aufwändigen Produktion eines
> kompletten Telefons, wo hunderte Bauteile aus der ganzen Welt verschifft
> werden.
Sagen wir mal ein Smartphone kann 10 Jahre genutzt werden. Danach brauchen Apps so viel Leistung oder neuen Funktionen. <-- Beispiel
Das Display ist 40% und der Akku 30% vom Rohstoffverbrauch. Transport 10%
Tausche ich beides, hatt das Gerät nach 10 Jahren 170% verbrauch. Ohne den Transport für die Ersatzteile und den zusätzlichen Aufwand zum Entsorgen/Recycling.
Da macht nach 7-8Jahren ein neues Gerät mehr Sinn.
Und wenn die Ersatzteile vorher noch durch mehrere Händler und Lager gehen steigt der Rohstoffverbrauch.
Je mehr repariert wird, desto länger muss das Gerät danach benutzt werden damit es einen Sinn ergibt, denke ich mal. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: nehana 09.05.21 - 11:04
hyperlord schrieb:
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> Das Problem ist, dass Apple seit Jahren versucht Reparaturen durch Dritte
> so schwer wie möglich zu machen:
> - man verwendet eigene Schrauben
> - man verlötet und verklebt am liebsten alle Bauteile
> - man untersagt Chipherstellern den Verkauf von Bauteilen an Dritte
> - man veröffentlicht keinerlei Schaltpläne o.ä.
Vor Apple konnte man seine "Handys" bei Defekt ausserhalb der Garantie nur wegschmeissen. Nach Apple gibt es in jeder Stadt an jeder Ecke einen Horst, der einem für kleines Geld in kurzer Zeit alles repariert. Neuen Akku für das alte iPhone 6s meiner Frau, 30 Euro, 30 Minuten. Neues Display für mein iPhone 8, 50 Euro, 40 Minuten. Smartphones, gekauft bei Firmen die sich darauf spezialisiert haben gebrauchte Geräte zu verkaufen. Die Geräte halten länger als damals, man kommt mit älteren Geräten besser zurecht, sie werden länger unterstützt (System) und lassen sich überall leicht und günstig reparieren. Wenn all die Nachteile, die du oben aufführst, für diese Situation sorgen, dann sind es keine. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: violator 09.05.21 - 11:17
nehana schrieb:
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> Vor Apple konnte man seine "Handys" bei Defekt ausserhalb der Garantie nur
> wegschmeissen.
Wat? Ich hab am Handy sogar schon Displays getauscht und das waren sogar nur Steckmodule. Gehäuse auf, Display raus/rein, Gehäuse zu. Gekostet haben die 20 Euro oder so. -
Re: Gründe für und gegen eine Reparatur
Autor: nehana 09.05.21 - 12:31
violator schrieb:
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> nehana schrieb:
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> > Vor Apple konnte man seine "Handys" bei Defekt ausserhalb der Garantie
> nur
> > wegschmeissen.
>
> Wat? Ich hab am Handy sogar schon Displays getauscht und das waren sogar
> nur Steckmodule. Gehäuse auf, Display raus/rein, Gehäuse zu. Gekostet haben
> die 20 Euro oder so.
Was einzelne Leute können oder der Allgemeinheit zur Verfügung steht, sind zwei grundlegend verschiedene Dinge. Als Elektroniker habe ich schon in den 80ern Dinge gemacht, die die Allgemeinheit auch heute nicht kann, in unserer Fußgängerzone gab es Elektronikläden(!), da konnte man Widerstände, Elkos und Transistoren einzeln kaufen. Heute gibt es sowas nicht mehr, dafür aber Geschäfte die Smartphones reparieren. Daran hat Apple einen großen Anteil. Auch daran, dass sich Smartphones sehr lange und mit aktuellen System nutzen lassen. Ob die Leute dies tun und wie Viele, hat mit der Bewertung dieses Umstandes nichts zu tun.



