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  5. › IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP…
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ja, provider kriegen von der ripe ein /32

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  1. einfach kleiner machen

    Autor: Missingno. 22.08.14 - 15:54

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ganz davon abgesehen, dass man die Adressbereiche dann einfach wieder kleiner machen könnte...
    Hahahahahaha! Ja, das funktioniert ja bei IPv4 ja schon super.

    Ich warte ja darauf, dass sich die USA für ihr Militär und Regierung je ein /4 schnappen und dann Russland, China, usw. auch so große Netze für sich wollen. Dann sehen wir ja, wie weit die Fantastillionen Adressen reichen. ;-)

    --
    Dare to be stupid!

  2. Re: einfach kleiner machen

    Autor: Vanger 22.08.14 - 18:31

    Das war eher auf die providerinterne Vergabe von IPv6-Adressen bezogen, weniger darauf, dass man vergebene /32er-Netze wieder zurückholt. Das hat ja schon bei IPv4 nur in einem sehr begrenzten Maß funktioniert.

    Laut RFC werden /48er-Netze pro Anschluss empfohlen, das aktuell technische Minimum sind /64er-Netze. Die Telekom vergibt z.B. heute schon als Mittelweg /56er-Netze. Das später auf /64er-Netze umzustellen ist kein sonderlich großes Problem.

    Die den Providern zur Verfügung gestellten /32er-Netze sind auch nicht sonderlich groß; hält sich der Provider an die Empfehlung des RFCs, kann er mit einem Netz "nur" 65.536 Anschlüsse (= 2^16) bedienen, die Telekom schafft pro Netz 16.777.216 Anschlüsse (= 2^24; sprich: 4 Netze reichen der Telekom für alle ihre Festnetz- und Mobilfunkkunden in Dtl) und sollten die Adressen mal knapp werden, passen theoretisch bis zu 4.294.967.296 Anschlüsse (= 2^32) in ein Netz. Nachdem 4.294.967.296 derartige Netze existieren (sprich: wir können so viele IPv6-Provider haben wie es insgesamt IPv4-Adressen gibt) sollte das alles kein Problem sein. Auf Seiten des Anschlusses selbst (= mind. 2^64 Adressen) kann es jedenfalls nie zu einer Knappheit kommen ;)

    Selbst wenn wir annehmen würden, dass knapp die Hälfte (bei IPv4 waren übrigens knapp 15% der Adressen nicht nutzbar) aller Netze sei für irgendwelchen Mist reserviert (= 2 Mrd. Netze mit jeweils bis zu 4 Mrd. Anschlüssen), reicht das für die nächsten paar Generationen. Mal davon abgesehen: Man hat aus IPv4 gelernt, die Vergabe von /32er-Netzen erfolgt nicht inflationär, eben weil man sagt, dass ein /32er-Netz auch für große Konzerne ausreicht... ;-)

    Übrigens: Das aktuelle Minimum, also die Vergabe von /64er-Netzen, ist keine irgendwie harte, vom Standard so vorgesehene Grenze. Sie ergibt sich lediglich daraus, dass einige Dienste /64er-Netze als Basisgröße nutzen. Dass die Adressen knapp werden sieht man einige Jahrzehnte bevor es akut wird (die Adressknappheit von IPv4 ist z.B. schon seit knapp 20 Jahren bekannt; 1995 ging es ja genau deswegen mit der Entwicklung von IPv6 los), dann ist es überhaupt kein Problem diese Dienste so anzupassen, dass statt eines /64er-Netzes z.B. ein /96er-Netz das neue Minimum pro Anschluss wird. Das dann auszurollen ist kein nennenswerter Aufwand, eben weil das immer schon nur eine "softe" Grenze war.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.08.14 18:40 durch Vanger.

  3. Re: Kommt noch was?

    Autor: Vanger 22.08.14 - 18:32

    Für jemanden anderes habe ich das jetzt übrigens mal vorgerechnet... Nachdem du das ja entweder nicht schaffst oder es dir zu peinlich wurde nachdem du es getan hast ;)

    https://forum.golem.de/kommentare/internet/ipv6-der-holperige-weg-zu-neuen-ip-adressen/ja-provider-kriegen-von-der-ripe-ein-32/85579,3849069,3851107,read.html#msg-3851107

  4. Re: Warum rechnest du das nicht einfach nach?

    Autor: Bonita.M 22.08.14 - 19:37

    > du willst mich verarschen, oder? grade weil ich rechnen kann, sage ich das.
    > ja, man kann so natürlich 2^32 provider mit netzen ausstatten, aber wenn
    > man dann noch die netze wegnimmt, die eh schon allokiert sind, werden aus
    > den astronomischen 2^128 ganz schnell sehr sehr viel weniger ips als man
    > gemeinhin glaubt.

    Mehr als 2^32 Provider wird es eh nie geben, außer wir integrieren
    Außerirdische ins Internet.

  5. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: Luu 22.08.14 - 23:43

    Als LIR bekommt man sogar ein /29 ohne es begründen zu müssen. /32 ist nur das default Assignment.

    Mein ISP zu Hause (willy-tel.de) gibt dem Anschluss ein /60, was ich sehr vernünftig finde. Dadurch hat der Router ausreichend Netze um mehrere VLANs auszustatten und autoconfiguration ist schon eine feine Sache. Kleiner als /64 würde ich ein einzelnes VLAN nicht ausstatten, es sei denn man fängt an jedes Gerät von Hand zu numbern. Aber wer will solch einen Punk.

    Was mich viel mehr nervt ist das ich alle 24 Stunden einen neuen Prefix erhalte.
    Ich hatte eigentlich gehofft auf fd00::/8 ULAs verzichten zu können, aber in der Praxis war es großer Mist wenn der Provider einen neuen Prefix zuweist, dadurch das gesamte Heimnetz renumbered und das gerade am Anfang eines 2 Stunden Filmes passiert. Der Server hält die alte Adresse zwar eine Weile, aber bei mir ist es mehrmals vorgekommen das Plex die Verbindung dann einfach mitten im Film verloren hat und reconnecten musste.
    Super nervig und fühlt sich auch komisch an, dass durch ein Update auf ISP Seite für einen Moment plötzlich das interne Heimnetz bricht. Früher hörte die Macht des ISP am Router auf.

    Offizielle Begründung: die Telekom hat damit angefangen, aus privacy Gründen, also machen wir das auch.
    Wahrheit: wir brauchen einen Grund unseren Firmenkunden feste Adressen gegen Aufpreis verkaufen zu können.

  6. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: hw75 25.08.14 - 09:37

    McFly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann noch die Kolonien auf dem Mars, die raumschiffe.

    Zum Star Trek Szenario wird es nicht kommen. In der Serie wurden ja auch Kriege und Hungersnot abgeschafft. In Zeiten, wo Friedensnobelpreisträger Massenmörder und Folterer sind, jemand wie Putin der einzige ist der einem Helden wie Snowden Asyl gewährt, und Forschung/Bildung/Wissenschaft weit hinter Lobbyinteressen steht, sieht die Zukunft anders aus. Die Menschheit ist weiterhin zum Großteil nur ein Haufen wilder Tiere, die so blöd sind und ihren eigenen Lebensraum komplett zerstören.

  7. Telekom hat gar ein /19

    Autor: Hoh6Xo 26.08.14 - 12:01

    Siehe: http://bgp.he.net/net/2003::/19

    Das finde ich schon extrem übertrieben.

  8. Re: Kommt noch was?

    Autor: tunnelblick 26.08.14 - 12:35

    ich sehe schon, deine art zu diskutieren und zu argumentieren scheint noch ein "ich bin teenager und weiss alles besser"-stil zu sein.
    viel spaß weiterhin bei diskussionen, wo du es nicht vermeiden kannst, persönlich zu werden. das wird dir aber erst im realen leben auffallen :)

  9. Re: Telekom hat gar ein /19

    Autor: tunnelblick 26.08.14 - 12:36

    nein, das ist doch nicht übertrieben, du kannst nur nicht rechnen, wie uns vanger erklären würde :)
    dass die telekom ein /19 hat, hatte ich schon wieder verdrängt. das ist tatsächlich unglaublich.

  10. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: tunnelblick 26.08.14 - 12:38

    Luu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als LIR bekommt man sogar ein /29 ohne es begründen zu müssen. /32 ist nur
    > das default Assignment.

    kann ich bestätigen, wir haben ebenfalls ein /29 erhalten.

    > Offizielle Begründung: die Telekom hat damit angefangen, aus privacy
    > Gründen, also machen wir das auch.
    > Wahrheit: wir brauchen einen Grund unseren Firmenkunden feste Adressen
    > gegen Aufpreis verkaufen zu können.

    ja klaro, so war es und so wird es auch bleiben. dieser privacy-mist... damit geben sie also zu, dass sie denken, dass privatkunden mehr interesse an privacy haben als firmenkunden und firmenkunden auch gerne mehr zahlen für weniger privacy -> dead.

  11. Re: Warum rechnest du das nicht einfach nach?

    Autor: tunnelblick 26.08.14 - 12:41

    Bonita.M schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > du willst mich verarschen, oder? grade weil ich rechnen kann, sage ich
    > das.
    > > ja, man kann so natürlich 2^32 provider mit netzen ausstatten, aber wenn
    > > man dann noch die netze wegnimmt, die eh schon allokiert sind, werden
    > aus
    > > den astronomischen 2^128 ganz schnell sehr sehr viel weniger ips als man
    > > gemeinhin glaubt.
    >
    > Mehr als 2^32 Provider wird es eh nie geben, außer wir integrieren
    > Außerirdische ins Internet.

    es geht nicht um 2^32 provider. ein provider bekommt auch locker größere netze. und davon auch noch mehrere. zieht man auch noch die netze ab, die die ietf bereits vorab reserviert hat, schwinden die zahlen relativ schnell.
    sicherlich gibt es noch eine riesige menge an netzen, aber mir braucht niemand mit diesem "sandkörner stapeln" etc.pp. kommen, so ist es nicht designt und wird es auch nicht gemacht.

  12. Re: Telekom hat gar ein /19

    Autor: Vanger 28.08.14 - 19:55

    Dass die Telekom ein /19er-Netz hat kann man tatsächlich schlicht nur als übertrieben bezeichnen, ein Problem ist das aber noch immer nicht. Rechne einfach mal nochmal nach... Wenn's Gespür für die Zahlen nicht da ist, sollte man das einfach tun.

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