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  5. › IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP…

ja, provider kriegen von der ripe ein /32

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  1. ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: tunnelblick 21.08.14 - 12:15

    und ebenso empfiehlt die ripe aber bescheuerterweise, kunden ein /48 zuzuweisen...
    da fragt man sich, was kunden mit 2^16 /64 netzen denn machen sollen? so ein schwachsinn und so eine unglaubliche verschwendung von ip-adressen gehört eigentlich öffentlich diskutiert.
    keine frage, /128 ist eine immense zahl, aber wenn wir weiterhin so netze (statt ips) zu vergeben, wird es auf kurz oder lang (ok, eher lang) wohl doch wieder was neues geben (müssen).
    merke: nach vorgabe der ripe könnten provider nur 2^16 kunden ein netz zuweisen. damit braucht jeder regionale provider schon mehr als ein /32....

  2. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: Jack0 21.08.14 - 12:24

    Hab selbst ein /64 und der IPv6-Standard empfiehlt ISPs, /64er Netze an ihre Kunden zu vergeben.

    Das bedeutet, dass es auch 18.446.744.073.709.551.616 Internetzugänge geben kann, bei denen jeder dann 18.446.744.073.709.551.616 interne Adressen vergeben kann. Auf absehbare Zeit haben wir vielleicht 10.000.000.000 Menschen auf der Welt. Dann kann jeder einzelne Mensch immer noch 1.844.674.407 verschiedene Internetzugänge haben.

    C&P aus:
    https://forum.golem.de/kommentare/security/bundesdatenschuetzer-ipv6-sind-autokennzeichen-fuer-jeden-internetnutzer/warum-diese-verschwendung-bei-ipv6/63773,3012263,3012263,read.html

  3. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: McFly 21.08.14 - 12:26

    ja und dann wird sowas wie loadbalancing per ipv6 gemacht. Geniale idee, aber wieviele ipv6 adressen gehen so flöten? Und die Hubots dürfen wir auch nicht vergessen die brauchen auch noch ne menge adressen. Dann noch die Kolonien auf dem Mars, die raumschiffe. OO ich höre schon wie die später wieder heulen *hätten wird doch damals*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.14 12:31 durch McFly.

  4. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: root666 21.08.14 - 12:30

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und ebenso empfiehlt die ripe aber bescheuerterweise, kunden ein /48
    > zuzuweisen...
    > da fragt man sich, was kunden mit 2^16 /64 netzen denn machen sollen? so
    > ein schwachsinn und so eine unglaubliche verschwendung von ip-adressen
    > gehört eigentlich öffentlich diskutiert.
    > keine frage, /128 ist eine immense zahl, aber wenn wir weiterhin so netze
    > (statt ips) zu vergeben, wird es auf kurz oder lang (ok, eher lang) wohl
    > doch wieder was neues geben (müssen).

    Du weißt wie viele IPv6-Adressen es gibt? 340,28 Sextillionen = eine Zahl mit insgesamt 39 Stellen, die Zahl ist für mich nicht mal im Ansatz wirklich vorstellbar.

  5. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: Slark 21.08.14 - 12:42

    Jeder Router darf nur /64 weiterleiten (siehe IPv6-Autoconfiguration). Wenn ein Nutzer also Prefix-Delegation fuer dahintergeschaltene Router braucht, dann muss er irgendwas haben, dass er auf /64 aufsplitten kann. Und wenn er halt nur einen Adressbereich von /64 bekommen hat, dann kann er nix mehr aufsplitten.

    Oder wollen wir wieder zurueck zu NAT und den ganzen lustigen NAT-Workarounds, die wir uns ueber die Jahre so zusammengesammelt haben? Dann reicht auch eine einzelne IPv6-Adresse fuer jeden Kunden und es muss dir nicht noch extra ein Praefix fuer deine Endgeraete bereitgestellt werden.

    Bei 1&1 habe ich uebrigens neben der IPv6-Adresse ein /56-Praefix bekommen, dass mein Router an die Subnetze austeilt/aufteilt.

  6. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: tunnelblick 21.08.14 - 12:50

    Jack0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab selbst ein /64 und der IPv6-Standard empfiehlt ISPs, /64er Netze an
    > ihre Kunden zu vergeben.
    >
    > Das bedeutet, dass es auch 18.446.744.073.709.551.616 Internetzugänge geben
    > kann, bei denen jeder dann 18.446.744.073.709.551.616 interne Adressen
    > vergeben kann. Auf absehbare Zeit haben wir vielleicht 10.000.000.000
    > Menschen auf der Welt. Dann kann jeder einzelne Mensch immer noch
    > 1.844.674.407 verschiedene Internetzugänge haben.
    >
    > C&P aus:
    > forum.golem.de

    der ipv6-standard empfiehlt? wir bekommen unsere ips alle von der ripe und die gibt ebenfalls empfehlungen. und glaub es oder nicht, aber viele halten sich daran.

  7. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: tunnelblick 21.08.14 - 12:51

    root666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tunnelblick schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und ebenso empfiehlt die ripe aber bescheuerterweise, kunden ein /48
    > > zuzuweisen...
    > > da fragt man sich, was kunden mit 2^16 /64 netzen denn machen sollen? so
    > > ein schwachsinn und so eine unglaubliche verschwendung von ip-adressen
    > > gehört eigentlich öffentlich diskutiert.
    > > keine frage, /128 ist eine immense zahl, aber wenn wir weiterhin so
    > netze
    > > (statt ips) zu vergeben, wird es auf kurz oder lang (ok, eher lang) wohl
    > > doch wieder was neues geben (müssen).
    >
    > Du weißt wie viele IPv6-Adressen es gibt? 340,28 Sextillionen = eine Zahl
    > mit insgesamt 39 Stellen, die Zahl ist für mich nicht mal im Ansatz
    > wirklich vorstellbar.

    und du weisst, wieviele /32 es für provider gibt? die cidr-schreibweise und deren bedeutung scheint dir nicht sonderlich geläufig.

  8. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: tunnelblick 21.08.14 - 12:54

    Slark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Router darf nur /64 weiterleiten (siehe IPv6-Autoconfiguration). Wenn
    > ein Nutzer also Prefix-Delegation fuer dahintergeschaltene Router braucht,
    > dann muss er irgendwas haben, dass er auf /64 aufsplitten kann. Und wenn er
    > halt nur einen Adressbereich von /64 bekommen hat, dann kann er nix mehr
    > aufsplitten.

    ich weiss, aber damit verschwenden 2^64 adressen an *jeden* _mindestens. bis auf 2-10, die er maximal braucht. das ist ein *sehr* dünn besetztes netz...

    > Oder wollen wir wieder zurueck zu NAT und den ganzen lustigen
    > NAT-Workarounds, die wir uns ueber die Jahre so zusammengesammelt haben?

    nein, aber ein /64 ist overkill, sowie alles darüber hinaus.

    > Dann reicht auch eine einzelne IPv6-Adresse fuer jeden Kunden und es muss
    > dir nicht noch extra ein Praefix fuer deine Endgeraete bereitgestellt
    > werden.

    genau. weil es ja zwsichen /64 und /128 nichts anderes gibt, oder was?

    > Bei 1&1 habe ich uebrigens neben der IPv6-Adresse ein /56-Praefix bekommen,
    > dass mein Router an die Subnetze austeilt/aufteilt.

    das wären also 2^8 /64... halte ich für genauso unsinnig wie ein /48.

  9. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: qwqw 21.08.14 - 12:55

    Slark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Router darf nur /64 weiterleiten (siehe IPv6-Autoconfiguration). Wenn
    > ein Nutzer also Prefix-Delegation fuer dahintergeschaltene Router braucht,
    > dann muss er irgendwas haben, dass er auf /64 aufsplitten kann. Und wenn er
    > halt nur einen Adressbereich von /64 bekommen hat, dann kann er nix mehr
    > aufsplitten.
    Das ist so nicht richtig. Du kannst /64 Netze natürlich trotzdem noch splitten. Jedoch funktioniert die Autoconfig dann nicht mehr, was aber kein Problem ist, da man dafür dann einfach wieder einen DHCP Server aufsetzen könnte.
    Unser Testnetz hier auf Arbeit ist z.B. ein /96 und unser Transitnetz zum Provider ein /112 (kann auhc sein, dass ich mich jetzt vertan habe, aber sowas in die Richtung). Insgesamt steht uns ein /48 Bereich zur Verfügung (das Transitnetz gehört natürlich dem Provider).

    Generell soll es natürlich so gehandhabt werden, dass private Endkunden ein /64 Netz bekommen, damit die Autoconfig funktioniert und mehr braucht ein Privatkunde ja nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.14 12:58 durch qwqw.

  10. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: tunnelblick 21.08.14 - 13:00

    qwqw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slark schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder Router darf nur /64 weiterleiten (siehe IPv6-Autoconfiguration).
    > Wenn
    > > ein Nutzer also Prefix-Delegation fuer dahintergeschaltene Router
    > braucht,
    > > dann muss er irgendwas haben, dass er auf /64 aufsplitten kann. Und wenn
    > er
    > > halt nur einen Adressbereich von /64 bekommen hat, dann kann er nix mehr
    > > aufsplitten.

    > Das ist so nicht richtig. Du kannst /64 Netze natürlich trotzdem noch
    > splitten. Jedoch funktioniert die Autoconfig dann nicht mehr, was aber kein
    > Problem ist, da man dafür dann einfach wieder einen DHCP Server aufsetzen
    > könnte.

    exakt.

    > Unser Testnetz hier auf Arbeit ist z.B. ein /96 und unser Transitnetz zum
    > Provider ein /112 (kann auhc sein, dass ich mich jetzt vertan habe, aber
    > sowas in die Richtung). Insgesamt steht uns ein /48 Bereich zur Verfügung
    > (das Transitnetz gehört natürlich dem Provider).

    eben, ein /48.

    > Generell soll es natürlich so gehandhabt werden, dass private Endkunden ein
    > /64 Netz bekommen, damit die Autoconfig funktioniert und mehr braucht ein
    > Privatkunde ja nicht.

    http://www.ripe.net/internet-coordination/press-centre/understanding-ip-addressing

    "Currently, most ISPs assign /48 network prefixes to subscribers’ sites (the End Users’ networks).".

  11. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: ConiKost 21.08.14 - 13:03

    qwqw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slark schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder Router darf nur /64 weiterleiten (siehe IPv6-Autoconfiguration).
    > Wenn
    > > ein Nutzer also Prefix-Delegation fuer dahintergeschaltene Router
    > braucht,
    > > dann muss er irgendwas haben, dass er auf /64 aufsplitten kann. Und wenn
    > er
    > > halt nur einen Adressbereich von /64 bekommen hat, dann kann er nix mehr
    > > aufsplitten.
    > Das ist so nicht richtig. Du kannst /64 Netze natürlich trotzdem noch
    > splitten. Jedoch funktioniert die Autoconfig dann nicht mehr, was aber kein
    > Problem ist, da man dafür dann einfach wieder einen DHCP Server aufsetzen
    > könnte.
    > Unser Testnetz hier auf Arbeit ist z.B. ein /96 und unser Transitnetz zum
    > Provider ein /112 (kann auhc sein, dass ich mich jetzt vertan habe, aber
    > sowas in die Richtung). Insgesamt steht uns ein /48 Bereich zur Verfügung
    > (das Transitnetz gehört natürlich dem Provider).
    >
    > Generell soll es natürlich so gehandhabt werden, dass private Endkunden ein
    > /64 Netz bekommen, damit die Autoconfig funktioniert und mehr braucht ein
    > Privatkunde ja nicht.

    Das Problem ist aber, auf DHCPv6 kann man sich nicht verlassen. Viele Geräte können im Regelfall nur Autoconfig und kein DHCPv6..

  12. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: qwqw 21.08.14 - 13:11

    ConiKost schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist aber, auf DHCPv6 kann man sich nicht verlassen. Viele
    > Geräte können im Regelfall nur Autoconfig und kein DHCPv6..
    OK, das weiß ich nicht. Bisher habe ich keine Probleme gehabt mit unserem DHCPv6 - Haben aber auch nur wenige Clients/Server in unserem IPv6 Netz.

    Aber mal davon abgesehen:
    Welcher Privatkunde (sollte er nur /64 zugewiesen bekommen - scheinbar ist es ja teilweise doch mehr. WIeder was gelernt) braucht Subnetting? Die Nerds mal außen vor gelassen ;-)

  13. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: Poison Nuke 21.08.14 - 13:54

    also ich hab von der Telekom ein scheinbar statisches /56, aus dem der dämliche Telekom-Router (Speedport 724V-C, was ein Schrottmodell) täglich ein neues Subnetz auswählt.

    Subnetze lassen sich bisher in den normalen Heimroutern gar nicht anlegen.

    Würde zudem eh nicht viel Sinn machen bei den aktuellen Netzen. ich denke das macht dann vllt Sinn, wenn man seinen Geräten besondere feste IPs geben will (sowas wie ::f00d, ::beef usw).
    Nur dann hat man immer noch variable Präfixe. Also eigentlich fürn Pops.

    Greetz

    Poison Nuke

  14. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: jaykay2342 21.08.14 - 13:57

    qwqw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ConiKost schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem ist aber, auf DHCPv6 kann man sich nicht verlassen. Viele
    > > Geräte können im Regelfall nur Autoconfig und kein DHCPv6..
    > OK, das weiß ich nicht. Bisher habe ich keine Probleme gehabt mit unserem
    > DHCPv6 - Haben aber auch nur wenige Clients/Server in unserem IPv6 Netz.
    >
    > Aber mal davon abgesehen:
    > Welcher Privatkunde (sollte er nur /64 zugewiesen bekommen - scheinbar ist
    > es ja teilweise doch mehr. WIeder was gelernt) braucht Subnetting? Die
    > Nerds mal außen vor gelassen ;-)
    Jeder der z.B. ein Gast wifi ohne Flickern betreiben will. Da für sollte der Router ein eigenes Netz(/64) nutzen.

  15. Warum rechnest du das nicht einfach nach?

    Autor: Vanger 21.08.14 - 14:10

    Ja, /32er-Netze und /48er-Netze sind gigantisch groß... Wobei sich an die Empfehlung, /48er-Netze an Kunden zu verteilen, eh kaum einer hält und stattdessen /56er- oder /64er-Netze verteilt... Aber warum machst du dir nicht die Mühe einfach mal nachzurechnen was am Ende für Zahlen rauskommen? Dann würdest du sehen, dass selbst mit dieser scheinbaren Verschwendung vollkommen ausgeschlossen ist, dass der Menschheit die IP-Adressen ausgehen - denn soviele Menschen verkraftet die Erde nun wirklich nicht. Der Warp-Antrieb ist aktuell auch nicht in Sicht und selbst wenn, braucht's noch viele Jahrzehnte bis die Bevölkerungsexplosion auf fernen Welten ein Problem für IPv6-Adressen wird. Mal ganz davon abgesehen, dass man die Adressbereiche dann einfach wieder kleiner machen könnte...

    Aber all das würde ja bedeuten, dass man nicht trollt sondern sich den Fakten zuwendet. Das ja langweilig...

  16. Re: ja, provider kriegen von der ripe ein /32

    Autor: gaym0r 21.08.14 - 14:12

    http://etherealmind.com/allocating-64-wasteful-ipv6-not/

  17. Re: Warum rechnest du das nicht einfach nach?

    Autor: tunnelblick 21.08.14 - 14:22

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, /32er-Netze und /48er-Netze sind gigantisch groß... Wobei sich an die
    > Empfehlung, /48er-Netze an Kunden zu verteilen, eh kaum einer hält und
    > stattdessen /56er- oder /64er-Netze verteilt... Aber warum machst du dir
    > nicht die Mühe einfach mal nachzurechnen was am Ende für Zahlen rauskommen?
    > Dann würdest du sehen, dass selbst mit dieser scheinbaren Verschwendung
    > vollkommen ausgeschlossen ist, dass der Menschheit die IP-Adressen ausgehen
    > - denn soviele Menschen verkraftet die Erde nun wirklich nicht. Der
    > Warp-Antrieb ist aktuell auch nicht in Sicht und selbst wenn, braucht's
    > noch viele Jahrzehnte bis die Bevölkerungsexplosion auf fernen Welten ein
    > Problem für IPv6-Adressen wird. Mal ganz davon abgesehen, dass man die
    > Adressbereiche dann einfach wieder kleiner machen könnte...
    >
    > Aber all das würde ja bedeuten, dass man nicht trollt sondern sich den
    > Fakten zuwendet. Das ja langweilig...

    du willst mich verarschen, oder? grade weil ich rechnen kann, sage ich das. ja, man kann so natürlich 2^32 provider mit netzen ausstatten, aber wenn man dann noch die netze wegnimmt, die eh schon allokiert sind, werden aus den astronomischen 2^128 ganz schnell sehr sehr viel weniger ips als man gemeinhin glaubt.

  18. Re: Warum rechnest du das nicht einfach nach?

    Autor: Vanger 21.08.14 - 14:38

    Okay... Du willst rechnen können... Gut, beweiße es: Rechne vor.

  19. Re: Warum rechnest du das nicht einfach nach?

    Autor: Casandro 22.08.14 - 06:47

    Man muss zusätzlich noch sagen, dass das heutige Flickwerk an immer kleineren IP-Netzen auch gigantische Probleme verursacht. Erst kürzlich fielen viele Cisco Router aus, weil im BGP viel zu viele Einträge drin waren.

    Auch ist es schwierig im Vorfeld festzustellen wie viele IP-Adressen jemand braucht. Apple hat im IPv4-Internet einen /8er Block. Das sind fast 17 Millionen IP-Adressen. Damals galt bei Apple das Internet noch als Zukunft, heute brauchen die es nur noch zum doofklicken... was auch mit NA(P)T geht.

    Wenn man einfach jedem ein Netz gibt, welches in jedem Falle groß genug ist, dann spart man sich danach eine Menge Arbeit und Fehlerquellen. ISPs hätten dann zum Beispiel in der Regel nur noch einen Adressbereich anstelle von Dutzenden. Das macht deren Leben deutlich einfacher.

  20. Kommt noch was?

    Autor: Vanger 22.08.14 - 07:11

    Oder hast du mal wirklich nachgerechnet und gemerkt, dass das totaler Unsinn ist den du da geschrieben hast? Ein Gespür für große Zahlen hat eben nicht jeder...

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