1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP…

Was bringt's?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was bringt's?

    Autor: Missingno. 22.08.14 - 10:34

    Ich meine jetzt speziell für Privatpersonen. Da sitzen die Geräte in aller Regel sowieso hinter einem Router, der lokal die IPv4-Adressen verwaltet. Warum sollte man das auf IPv6 umstellen? Es genügt doch, wenn der Router am WAN-Port das auf IPv6 umsetzt.

    --
    Dare to be stupid!

  2. Re: Was bringt's?

    Autor: Sinnfrei 22.08.14 - 13:11

    DS-Lite ist kacke, weil Du von außen praktisch nicht erreichbar bist. Wenn Dein Provider Dir nur DS-Lite bietet, würde ich kündigen. Mit so einem verkrüppelten Internetanschluss wollte ich nicht leben wollen.

    __________________
    ...

  3. Re: Was bringt's?

    Autor: plutoniumsulfat 22.08.14 - 14:08

    so lange es funktioniert, würde ich nicht von verkrüppelt sprechen. Die meisten brauchen von außerhalb keinem Zugriff aufs Heimnetz oder Händen diesbezüglich Sicherheitsbedenken.

    der Rest sind so Leute wie du, die aber Ansprüche an ihren Anschluss haben. Das ist ja auch gerechtfertigt.

  4. Re: Was bringt's?

    Autor: Paule 22.08.14 - 14:13

    DS lite ist auch nur so lange eine "Verkrüppelung" wie IPv6 noch nicht genug verbreitet ist.

    Sobald alle Provider ihren Kunden IPv6 Adressen geben und alle Anwendungen/Server auch IPv6 unterstützen, hat sich das Problem im Prinzip erledigt.

    OK, das dürfte wohl noch mindestens 3-5 Jahre dauern.

  5. Re: Was bringt's?

    Autor: Vanger 22.08.14 - 15:15

    > OK, das dürfte wohl noch mindestens 3-5 Jahre dauern.
    Optimist!

    Ich denke, dass wir noch über Jahrzehnte Übergangstechnologien nutzen werden. In einigen Jahren können wir vielleicht im Standard statt Dual Stack auf IPv6-zentrierte Verfahren wie 464XLAT setzen, für einige Dienste, bspw. alte P2P-Software die aufgrund ihrer alten APIs auf IPv4 angewiesen ist, wird es weiterhin einzelne Kunden geben die Alternativen benötigen. Ob es für diese dann weiterhin Dual Stack gibt oder spezialisierte Varianten wie stateless 464XLAT geschaltet werden wird man sehen.

    Vorreiter wird der Mobilfunk sein - globale Routbarkeit gab es da noch nie und durch die Kurzlebigkeit wird es in wenigen Jahren keine Anwendungen mehr geben die nicht auch IPv6 verstehen.

  6. DS-Lite?

    Autor: Missingno. 22.08.14 - 15:40

    Wieso sollten die Geräte nicht von außen erreichbar sein?

    Z.B. bekommt der Router den Block FE80:0000:0000:0000:0000:0000:xxxx:xxxx zugewiesen. Das Gerät mit der IP 127.0.0.1 (ja, ich weiß, 127.x.x.x ist localhost) hinter dem Router kann ich dann einfach über fe80:0000:0000:0000:0000:0000:7f00:0001 ansprechen bzw. der Router setzt dieses hin und zurück so um. Für den Fall, dass man die IPv4-Adressen nicht "öffentlich" ersichtlich haben will, muss das ganze ja nur gesalzen werden.

    Bestehende funktionierende IPv4-Struktur muss nicht geändert werden; Geräte die nur IPv4 können, können trotzdem von außen mit IPv6 angesprochen werden.
    Nachteile?

    --
    Dare to be stupid!

  7. Re: DS-Lite?

    Autor: Vanger 22.08.14 - 15:50

    DS-Lite ist ein Carrier-Grade-NAT (CGN) + IPv6, heißt: Deine globale IPv4-Adresse verwendest nicht nur du, sondern noch einige andere Kunden deines Providers. Wenn nun von außen jemand von sich aus eine Verbindung zu der zuletzt von dir verwendeten IPv4-Adresse aufbaut kann der Provider nicht wissen an welchen der zig Kunden, die diese IPv4-Adresse gerade verwenden, die Daten nun gehen sollen.

    Hinter deinem Router kannst du selbstverständlich weiterhin ein eigenes IPv4-Netzwerk im Bereich 10.* oder 192.168.* oder 172.[16-31].* aufbauen; diese IPv4-Adressen sind von außen aber natürlich nicht erreichbar.

    Komplett unabhängig davon hast du noch IPv6, was im Unterschied zum IPv4 aber global routbar ist. Baut jemand von außen eine Verbindung zu einer deiner IPv6-Adressen auf wird das natürlich durchgereicht und du bist erreichbar. Dazu muss der da "draußen" aber natürlich auch IPv6 unterstüzten die IPv6-Adresse verwenden... Das ist dann eine Aufgabe für die Serverbetreiber.

  8. Re: DS-Lite?

    Autor: b1n0ry 23.08.14 - 00:07

    Komm mir nicht mit diesem DS-Lite Dreck.
    Ich würde Unity Media gerne in den Ar*** treten für diesen Mist was die da verzapfen!

  9. Re: DS-Lite?

    Autor: jaykay2342 24.08.14 - 09:53

    b1n0ry schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komm mir nicht mit diesem DS-Lite Dreck.
    > Ich würde Unity Media gerne in den Ar*** treten für diesen Mist was die da
    > verzapfen!

    Die haben das auch nicht freiwillig implementiert. Die haben einfach nicht genug IPv4 Adressen um allen Kunden eine zugeben. Du solltest lieber den ISP/Contentanbietern in den Ar*** treten die im letzten Jahrzehnt den v6 Ausbau verschleppt haben. Wir könnten mit v6 schon viel weiter sein.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  3. PROSIS GmbH, verschiedene Standorte
  4. über duerenhoff GmbH, Sulz am Neckar

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-28%) 17,99€
  2. 52,99€
  3. 19,95€
  4. 18,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Ãœberwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
    Macbook Pro 16 Zoll im Test
    Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

    Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
    2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
    3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    1. China: Yibin nimmt fahrer- und schienenlose Straßenbahn in Betrieb
      China
      Yibin nimmt fahrer- und schienenlose Straßenbahn in Betrieb

      In der chinesischen Großstadt Yibin fährt künftig eine Straßenbahn ohne Schienen: Auf Gummireifen folgt die Bahn einer Spur auf der Straße und kann bis zu 300 Personen befördern. Die Bahn ist auch autonom ohne Fahrer einsetzbar.

    2. IT: Für Berlins Windows-10-Umstellung wird es immer enger
      IT
      Für Berlins Windows-10-Umstellung wird es immer enger

      Das Betriebssystem Windows 7 ist ein Auslaufmodell: Im Januar 2020 beendet Microsoft den kostenlosen Support, dann drohen Sicherheitslücken. Doch in der Berliner Verwaltung warten noch Tausende Rechner auf ein Upgrade - 30.000 müssen wegen eines Fehlers zudem neu bespielt werden.

    3. Messenger: Blackberry gewinnt Patentstreit gegen Facebook
      Messenger
      Blackberry gewinnt Patentstreit gegen Facebook

      Theoretisch könnte Blackberry dafür sorgen, dass die Apps von Whatsapp, Facebook und Instagram in Deutschland vom Markt genommen werden, weil sie gegen gültige Patente verstoßen. Facebook hat bereits Updates vorbereitet.


    1. 13:27

    2. 13:02

    3. 22:22

    4. 18:19

    5. 16:34

    6. 15:53

    7. 15:29

    8. 14:38