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Im Ernst Augenlasern empfehlen?

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  1. Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: McWiesel 18.08.19 - 10:11

    Klar, dass ein Arzt, der damit sein Geld verdient, das als Möglichkeit empfiehlt.

    Gerade als ITler bin ich auf gute Augen angewiesen und es stört wohl niemanden eine Brille aufzuhaben, die neben der Sehkorrektur auch noch andere Vorteile haben kann (z.B. UV-Schutz, Tönung, Schutz vor Fremdkörpern). Für meine Frau ist das wirklich ein Mode-Gadget, mir ist es prinzipiell egal (klar, ganz ohne wäre es schöner, aber es gibt nunmal KEINE Alternative).

    Augenlasern ist ein total unnötiger Eingriff, der die Struktur des Auges schwächt. Oft genug gibt es Nebenwirkungen wie Doppelbilder, eingeschränkte Nachtsichtfähigkeit (insb. beim Autofahren), trockene Augen, Neigung zu häufigen Entzündungen, usw. Eine Komplikationsrate selbst von 0,5% (die Realität dürfte nochmal anders aussehen, weil viele damit leben ohne das statistisch relevant zu melden) ist absolut indiskutabel - oder wer würde in ein Flugzeug einsteigen, das zu 0,5% abstürzt? Und ein Augenschaden ist leider nichts "Triviales", was man mal so hinnehmen kann wie nen etwas unschönen Zehennagel...

    Die wirkliche Langzeitprognose (z.B. 50 Jahre) ist weiterhin total unbekannt und wenn im Alter dann tatsächlich eine Augen-OP notwendig wird, wurden neben der strukturellen Schwächung bereits Narben und Verwachsungen am Auge erzeugt, die die Risiken einer Zweit-OP dann unnötig in die Höhe treiben.

    Ich kenne einige, die 3 Jahre nach Augenlasern wieder mit einer Brille rumrennen. Und zwar dann eine dicke, teure Gleitsichtbrille, während es vorher eine einfache Fernbrille getan hat.

    Super Empfehlung...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.19 10:28 durch McWiesel.

  2. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: cry88 18.08.19 - 10:50

    Nun, ein Großteil der 0,5% kann ihr Problem durch eine weitere OP beheben und lebt dann sorgenfrei.

    Aber ja, es besteht eine sehr geringe Chance, dass man mit dauerhaften Einschränkungen leben muss, nur damit
    man ohne Brille rumlaufen kann. Muss jeder für sich selbst bestimmen.

  3. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: spagettimonster 18.08.19 - 11:19

    0,5% sind 1 aus 200, das wäre mir zu heiss.

    nur, solange es dem grad der fehlsichtigkeit abseits von 0 gleich keine kassenleistung ist, besteht für die überwiegende mehrheit der menschen nicht wirklich die wahl ob brille, kontaktlinsen oder lasern.

  4. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: caldeum 18.08.19 - 11:32

    spagettimonster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0,5% sind 1 aus 200, das wäre mir zu heiss.
    Kommt drauf an wie sich die Verschlechterung entwickelt. Ich näher mich mittlerweile den -5 (bzw. -4 auf dem anderen Auge) und kann ohne Brille nichtmal mehr ein Straßenschild lesen, wenn ich nicht direkt drunter stehe. Ich war schon in der Grundschule kurzsichtig, mein Bürojob verschlechtert das Ganze nochmal langsam aber sicher. Ich ziehe längerfristig, sollten sich meine Augen weiterhin stetig verschlechtern, eine OP in Betracht.

  5. Ja

    Autor: demon driver 18.08.19 - 12:13

    Um die Gleitsichtbrille kommt man als Kurzsichtige/r irgendwann sowieso nicht herum – ab 40 kann das notwendig werden, spätestens ab 50 müsste eigentlich so gut wie jede/r eine tragen, aber manche warten damit solange, bis die Arme fürs Zeitunglesen zu kurz geworden sind...

    Zurück zum Punkt: das Lasern ist eine anerkannte, wirksame Heilmethode mit überschaubarer Fehlerquote, sonst wäre sie auch nicht zugelassen. Wie bei jeder Operation ist die Fehlerquote allerdings nicht gleich Null, und es gibt Risiken und potenzielle Nebenwirkungen auch bei gelungenen Operationen.

    Ich zum Beispiel hatte beim Optikerbesuch letztes Jahr seit langem doch nochmal eine Verschlechterung meiner Fern-Sehleistung. Hätte ich beim alten Stand vor drei Jahren die Augen optimal gelasert bekommen, wäre ich jetzt also schon an dem Punkt, wo ich schon nicht mehr optimal sehen würde, und das würde mich schon ein bisschen stören – auch wenn ich noch nicht zwingend eine Fernbrille bräuchte, etwa fürs Autofahren. Es ist aber auch klar, dass es in zwei, drei weiteren Jahren dann durchaus soweit würde sein können.

    Trotzdem – die Laserei kann für Leute, die aus welchen Gründen auch immer Probleme mit der Brille haben und auch keine Kontaktlinsen vertragen, eine gute Lösung sein. Ich habe es mit Kontaktlinsen versucht, ich vertrage sie nicht – aber ich weiß seitdem sehr gut, welche Vorteile Kontaktlinsen gegenüber der Brille haben. Keine nennenswerte Verkleinerung des Gesehenen mehr! Kein Beschlagen im Winter! Scharfe Sicht bis in die Augenwinkel! Keine Usability-, Sichtfeld- und "Bildqualitäts"-Einschränkungen bei der Nutzung optischer Instrumente mit Okular, wie Kamera, Fernglas oder Mikroskop! Und ich kann jede Sonnenbrille tragen, die ich will, und muss die nicht erst teuer in Sehstärke anfertigen lassen (okay, das relativiert sich mit zunehmender Alterssichtigkeit, denn irgendwann wird man, etwa um die Instrumente im Auto scharf zu sehen, fürs Autofahren selbst dann eine Gleitsichtbrille haben wollen, wenn man in der Ferne ohne Brille perfekt sieht, und das gilt dann auch für die Sonnenbrille)...

    Diese Vorteile hat man natürlich erst recht mit gelaserten Augen. Hätte ich bei mir nicht konkrete Bedenken, dass sich in drei, vier, fünf Jahren die Sehstärke im Fernbereich noch weiter verändert, hätte ich das Lasern längst ernsthaft erwogen, zumal mit den Verbesserungen, die es da durch den Femtolaser gegeben hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.19 12:29 durch demon driver.

  6. Re: Ja

    Autor: RheinPirat 18.08.19 - 15:37

    Ich sehe schon seit Kindesalter schlecht. Ich kenne nichts andere als eine Brille. Aber mir würde niemals in den Sinn kommen die Augen zu Lasern. Das Risiko ist mir zu gross dass ich dann noch schlechter sehen würde... Wenn eine Knie-OP schief geht, dann kann ich immer noch gehen, geht eine Laser OP schief - sehe ich nichts mehr... nein, heute gibt es so schöne und passende Gestelle wie auch extrem dünne Gläser.

  7. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: Lixht 18.08.19 - 15:37

    0,5% wären mit auch eindeutig zu viel. Viel zu viel.

  8. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: sepp_augstein 18.08.19 - 15:58

    Bin mit Brille nie wirklich klargekommen. Alles wirkt kleiner, man hat Bildfehler wie chromatische Abberationen, muss das Ding ständig sauber halten und bei vielen Sportarten stört es einfach nur. Ist halt ne Krücke im Gesicht.

    Kontaktlinsen hab ich nicht vertragen und hab mir daher die Augen lasern lassen. Die 0,5% beziehen sich darauf, dass danach noch eine geringe Sehschwäche vorhanden sein kann. Oft wird auch absichtlich etwa 0,5 Dpt Weitsichtigkeit mit „eingebaut“, damit sich eine evtl Verschlechterung noch ausgleichen kann. Bei den meisten Anbietern kann man kostenlos ca fünf Jahre nachbessern lassen und danach für wenig Geld.

    Wäre es nicht hinreichend sicher, wäre es in Deutschland auch nicht zugelassen. Daher geht die Empfehlung von Golem m.M.n. auch in Ordnung. Aber kann verstehen, dass nicht jeder mit Sehschwäche sich traut ne OP am Auge durchführen zu lassen.

  9. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: PerilOS 18.08.19 - 16:27

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Eine Komplikationsrate selbst von 0,5% (die
    > Realität dürfte nochmal anders aussehen, weil viele damit leben ohne das
    > statistisch relevant zu melden) ist absolut indiskutabel - oder wer würde
    > in ein Flugzeug einsteigen, das zu 0,5% abstürzt?

    Flugzeuge haben eine Zuverlässigkeitsrate von 99,5%. Eine 100% gibt es nicht.
    Sobald du etwas perfektes bauen kannst, sag mal einem der Konzerne bescheid. Dann wirst du Millionär. Und dort wird auch jede Schraube in der Fertigung gezählt und geprüft. Mehr kannst du nicht machen. Es wird immer irgendwas kaputt gehen. Lediglich nur nicht durch Produktionsfehler.

    0,5% Is faktische Nichtexistenz von Risiko. Wenn dir das noch zu hoch ist, dann hast du andere Probleme.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.19 16:30 durch PerilOS.

  10. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: McWiesel 18.08.19 - 17:50

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Flugzeuge haben eine Zuverlässigkeitsrate von 99,5%. Eine 100% gibt es
    > nicht.
    > Sobald du etwas perfektes bauen kannst, sag mal einem der Konzerne
    > bescheid. Dann wirst du Millionär. Und dort wird auch jede Schraube in der
    > Fertigung gezählt und geprüft. Mehr kannst du nicht machen. Es wird immer
    > irgendwas kaputt gehen. Lediglich nur nicht durch Produktionsfehler.
    >
    > 0,5% Is faktische Nichtexistenz von Risiko. Wenn dir das noch zu hoch ist,
    > dann hast du andere Probleme.

    Es ist ein riesen Unterschied ob bei einem Flugzeug irgendeine redundante und sowieso nicht zwingend benötigte Komponente zu 0,5% ausfällt, oder ob der Flieger zu 0,5% abstürzt.
    Und eine schiefgegangene Augen-OP, wo nachher irgendwas noch schlimmer als vorher ist, ist eben ein persönlicher Absturz. Dafür sind die Augen zu wichtig um daran außer einer absolut alternativlosen OP irgendein anderen risikobehafteten Eingriff machen zu lassen, durch den Schäden zurückbleiben können, die ich nicht für kleines Geld beim Optiker ausgleichen lassen kann. Aber das muss jeder selber wissen...

  11. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: PerilOS 19.08.19 - 01:07

    Zuverlässigkeitsrate FÜR DAS GESAMTE FLUGZEUG.

  12. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: TheConen 19.08.19 - 03:55

    Ich habe über ein Jahrzehnt lang Brille getragen und hatte auch nie ein Problem damit - bis ich mir bestimmte Hobbies zugelegt habe. Beim Motorradfahren, Fallschirmspringen oder Tauchen ist die Brille halt einfach nur lästig. Klar gibt es dafür Lösungen, aber Kontaktlinsen kamen für mich nicht in Frage und alles andere sind auch wieder lästige Frickellösungen. Habe mich also dazu entschieden, mir die Augen lasern zu lassen, zumal ich mit 24 auch im perfekten Alter dafür war.

    Ich bereue nichts!

    Bin an einem Donnerstag morgen in die Arztpraxis, wurde nach etwas Wartezeit ins OP-Zimmer gerufen, bin ca 10 -15min später wieder raus (habe eine FEMTO-Lasik machen lassen). Ein Freund hat mich nach Hause gefahren, habe mich ein paar Stunden hingelegt und am gleichen Abend mit besagtem Freund mir nen Film am Fernseher angeguckt - ohne Brille. Vier Wochen später habe ich meine praktische Prüfung für den Motorradführerschein bestanden. Das Ganze ist jetzt 1,5 Jahre her - und ich habe nichts negatives zu berichten und gehe meinen Hobbies glücklich ohne Brille nach. Sollte sich mein Sehvermögen innerhalb von 5 Jahren nach der OP aus welchen Gründen auch immer verschlechtern, kann ich mich kostenlos nachoperieren lassen.

    Ich bin glücklich mit meiner OP - und ja, ich habe mich nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Bequemlichkeit für die OP entschieden. 5/7, would do again.

  13. Re: "wirksame Heilmethode" ?

    Autor: mark.wolf 19.08.19 - 08:21

    Was soll da geheilt werden? Die Degeneration des Auges ist keine Krankheit, die man heilen kann. Es handelt sich vielmehr um einen natürlichen unaufhaltsamen Alterungsprozess.
    Ich halte das Augenlasern, genauso wie Schönheitsops für schwere Körperverletzung, weil es keinen nachvollziehbaren Grund außer der eigenen Eitelkeit und der Gier des Arztes gibt.

  14. Re: "0,5% Is faktische Nichtexistenz von Risiko"

    Autor: mark.wolf 19.08.19 - 08:27

    Soso. Bei 99,999% Zuverlässigkeit kommen wir langsam in die Region, wo man das Risiko ggf. tolerieren könnte. Ich höre noch die Aussagen "bei uns ist Kernkraft sicher". Selbst die Idioten, die diese Aussage gemacht haben, gingen nicht von 99,5% aus.

    Sicher ist nur der eigene Tod. Alles andere sind Wahrscheinlichkeiten und da hilft auch kein so ein Blödsinn wie "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit". Technische Sicherheit ist eine Asymptote, und die erreicht den Grenzwert bekanntlich nie.

    Faktische Sicherheit ist nunmal 100%. Alles andere ist und bleibt Risiko, mal größer und mal kleiner.

  15. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: Müllhalde 19.08.19 - 09:14

    Habe meine Augen lasern lassen. Würde ich jederzeit wieder machen.
    Habe weder trockene Augen, noch irgendwelche Doppelbilder.
    99,9% der Komplikationen kann man vermeiden, wenn man zu einem seriösen Arzt geht. Und auch wenn er sagt, dass es nicht empfohlen ist, weil das Auge schon zu grenzwertig ist, sollte man das beherzigen.

    Dann gibt es auch keine Probleme.

  16. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: uschatko 19.08.19 - 10:09

    Ich lasse an meine Augen keinen Laser ran (abgesehen davon das es mit -7,5 Dioptrien eh nicht mehr geht) die Augen sind zu wichtig.
    Mit Kontaktlinsen komme ich wunderbar klar, es gibt da in den letzten Jahren riesige Fortschritte. Verlängerte Tragezeiten, Tag/Nacht , Multifokal was will ich mehr? Kein Vergleich zu früher als man harte Linsen als das Nonplus-Ultra sah. Und zur Brille sowieso nicht, die habe ich nur als Backup wenn mir eine Klimaanlage im Hotel wiedermal eine Bindehautentzündung verpasst hat. Oder ein Audi.
    Nur wenn der beginnende Graue Star schlimmer wird dann muss eine neue Linse ins Auge aber nicht eher.

  17. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: bentol 22.08.19 - 05:56

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es ist ein riesen Unterschied ob bei einem Flugzeug irgendeine redundante
    > und sowieso nicht zwingend benötigte Komponente zu 0,5% ausfällt, oder ob
    > der Flieger zu 0,5% abstürzt.

    Augen sind von der Evolution auch redundant ausgelegt. Und die 0,5% beziehen sich nicht auf absolute Blindheit (= Flugzeugabsturz), sondern auf Blindheit plus weiterhin eingeschränkte Sehfähigkeit. Dass jemand vom Lasern komplett blind geworden ist, wäre mir nicht bekannt.

    >Dafür sind die Augen zu
    > wichtig um daran außer einer absolut alternativlosen OP irgendein anderen
    > risikobehafteten Eingriff machen zu lassen

    Die meisten Körperteile sind einem wohl relativ wichtig. Und bei allen stellt sich im Falle eines Problems dieselbe Frage: Operieren oder nicht?

    Derzeit wird in Deutschland vergleichsweise häufig zu Operationen geraten. Sicherlich sind die günstigen Möglichkeiten zur Abrechnung solcher Eingriffe ein Faktor, der solche Entscheidungen leider mit beeinflusst.

    In vielen Fällen geschieht das sicher nicht einmal bewusst, aber es gibt sicher auch Ärzte, die aus reiner Geldgier handeln. Die sind aber m.E. eher in der Minderheit, ein Abi mit mindestens 1,2 in Kombination mit Geldgier treibt einen eher nicht in ein Medizinstudium. Dauert 5 Jahre, und danach steigt man auch nicht mit Höchstgehalt ein.

    Trotzdem sollte man sich möglichst vor JEDER Operation mindestens noch eine zweite fachliche Meinung einholen. Auch Ärzte machen Fehler oder haben unterschiedliche Meinungen/Auffassungen/Philosophien.

    Trotzdem besteht für Ärzte auch die Pflicht, Patienten über alternative Möglichkeiten zur Behandlung aufzuklären. Dabei kommt es häufig zu skurrilen Szenen.
    Beispielsweise wenn ein Patient mit im 90 Gradwinkel gebrochenen Bein ernsthaft darüber nachdenkt, das ganze einfach mit einem Gips abheilen zu lassen, um die OP zu vermeiden. Und manchmal wird sowas von den Patienten dann auch tatsächlich durchgezogen, wenn Angst über Vernunft siegt...

    Naja, wie du schon schriebst, ist es auch eine Frage der subjektiven Haltung. Will man möglichst perfekt gesund sein, oder lieber keine Risiken eingehen? Gerade bei älteren Menschen stellt sich oft die Frage, ob eine Operation noch sinnvoll ist, oder ob das Risiko den potentiellen Nutzen überwiegt.
    Genauso ist es auch bei diesem Eingriff. Risiko und potentieller Nutzen sind vollkommen individuell und subjektiv. Ist man taub oder Kampfjetpilot?

    Insgesamt scheint es aber trotz aller Probleme in Medizin und Pharma halbwegs gut zu laufen: im Vergleich zu einer Nichtversorgung sieht es für unsere Lebenserwartung doch relativ rosig aus!

  18. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: Bluejanis 28.08.19 - 10:10

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuverlässigkeitsrate FÜR DAS GESAMTE FLUGZEUG.

    Gesamte Flugzeuge dürften wohl wohl deutlich unter 0,5% abstürzen. Das Risiko wäre mir deutlich zu hoch.

    Aber wahrscheinlich meinst du mit Zuverlässigkeitsrate auch nicht gleich nen Absturz.

  19. Re: Im Ernst Augenlasern empfehlen?

    Autor: MaceWindu 10.05.21 - 22:38

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, dass ein Arzt, der damit sein Geld verdient, das als Möglichkeit
    > empfiehlt.
    >
    > Gerade als ITler bin ich auf gute Augen angewiesen und es stört wohl
    > niemanden eine Brille aufzuhaben, die neben der Sehkorrektur auch noch
    > andere Vorteile haben kann (z.B. UV-Schutz, Tönung, Schutz vor
    > Fremdkörpern). Für meine Frau ist das wirklich ein Mode-Gadget, mir ist es
    > prinzipiell egal (klar, ganz ohne wäre es schöner, aber es gibt nunmal
    > KEINE Alternative).
    >
    > Augenlasern ist ein total unnötiger Eingriff, der die Struktur des Auges
    > schwächt. Oft genug gibt es Nebenwirkungen wie Doppelbilder, eingeschränkte
    > Nachtsichtfähigkeit (insb. beim Autofahren), trockene Augen, Neigung zu
    > häufigen Entzündungen, usw. Eine Komplikationsrate selbst von 0,5% (die
    > Realität dürfte nochmal anders aussehen, weil viele damit leben ohne das
    > statistisch relevant zu melden) ist absolut indiskutabel - oder wer würde
    > in ein Flugzeug einsteigen, das zu 0,5% abstürzt? Und ein Augenschaden ist
    > leider nichts "Triviales", was man mal so hinnehmen kann wie nen etwas
    > unschönen Zehennagel...
    >
    > Die wirkliche Langzeitprognose (z.B. 50 Jahre) ist weiterhin total
    > unbekannt und wenn im Alter dann tatsächlich eine Augen-OP notwendig wird,
    > wurden neben der strukturellen Schwächung bereits Narben und Verwachsungen
    > am Auge erzeugt, die die Risiken einer Zweit-OP dann unnötig in die Höhe
    > treiben.
    >
    > Ich kenne einige, die 3 Jahre nach Augenlasern wieder mit einer Brille
    > rumrennen. Und zwar dann eine dicke, teure Gleitsichtbrille, während es
    > vorher eine einfache Fernbrille getan hat.
    >
    > Super Empfehlung...

    Sehe ich ähnlich. Mir fällt immer bei längerer Zeit in den Bergen ohne Smartphone nur in der Natur auf, wie meine Augen und meine Sehkraft besser wird. Ich denke wie hier https://www.augenlaser-ratgeber.net/augenlasern/kurzsichtigkeit/ benannt ist Augentraining eine gute Lösung. Ich kann mir gut vorstellen umso jünger man ist, umso mehr Effekt hat es.

    Grüße,
    Mace

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