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  5. › IT-Dienstleister: Streit bei Materna

Als IT-Headhunter...

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  1. Als IT-Headhunter...

    Autor: JochenEngel 17.10.16 - 13:49

    ...würde ich mich jetzt in einem hübschen Info-Bus vor die Standorte plazieren und mit den kompetenten und unterbezahlten Mitarbeitern ein dickes Geschäft machen.

    Ich frage mich immer wieder, wo der sog. Fachkräftemangel ist, wenn Unternehmen mit ihrem Personal derart umgehen können...

  2. Re: Als IT-Headhunter...

    Autor: sfreund 17.10.16 - 14:22

    Eben.

    Wir Materna-Mitarbeiter sind offensichtlich nicht so blöd, wie der Artikel es versucht zu suggerieren.

    Und zu Deiner Idee mit dem Info-Bus:
    In Dortmund und Umgebung gibt es reichlich Auswahl für Materna-Mitarbeiter. Dazu kommt, dass die Konkurrenz sich die Finger nach so manchem Kontakt leckt. Ich persönlich bekomme derzeit ca. 4-5 Headhunter-Anfragen pro Monat auf unterschiedlichen Kanälen. Bei vielen Kollegen wird es nicht anders aussehen.

    Dein Bus wäre wahrscheinlich kein so tolles Geschäftsmodell.

    Da sind die Food-Trucks vor dem Haus bestimmt erfolgreicher. Zur Zeit stehen da eine Curry-Wurst-Pommes-Bude, ein Asia-Truck, ein Suppen-Wagen mit toller Auswahl, ein genialer Wrap-Truck (http://www.wrapattack-foodtruck.de/) und ein Kaffee- und Waffel-Stand. Es fehlt vielleicht noch ein Burger-Anbieter oder was mit Obst und Gemüse. Wäre das nicht was? ;)

    Materna hat als Arbeitgeber echte Vorteile (wenn Du unsere "Kantine" mal außer Acht lässt ;))

    Schade, dass der Artikel so einseitig ist.

  3. Re: Als IT-Headhunter...

    Autor: d-tail 2.1 17.10.16 - 17:30

    sfreund schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zu Deiner Idee mit dem Info-Bus:
    > In Dortmund und Umgebung gibt es reichlich Auswahl für Materna-Mitarbeiter.
    > Dazu kommt, dass die Konkurrenz sich die Finger nach so manchem Kontakt
    > leckt. Ich persönlich bekomme derzeit ca. 4-5 Headhunter-Anfragen pro Monat
    > auf unterschiedlichen Kanälen. Bei vielen Kollegen wird es nicht anders
    > aussehen.

    Nun ja, ich frage mich schon was mit "und Umgebung" gemeint sein soll. Da gibt es nur noch Düsseldorf + Speckgürtel, was ich vom Ruhrgebiet aus gesehen allerdings schon nicht mehr als nähere Umgebung betrachte.

    Dazu kommt, mich wollen die Headhunter immer quer durch Deutschland (München) schicken.

    > Materna hat als Arbeitgeber echte Vorteile (wenn Du unsere "Kantine" mal
    > außer Acht lässt ;))

    Die da wären? Also bzw. was hat Materna für Benefits, die andere Unternehmen nicht auch bieten?

    Meine Erfahrung mit Materna ist bislang die: Mich hatte via Xing erst eine Sekretärin oder so angeschrieben und mich zu einem Vorstellungstermin eingeladen. Den genauen (!) Termin wollte sie mir "in jedem Fall" noch per E-Mail bzw. per Rückruf bestätigen, was sie aber nicht tat. Weil dann natürlich der Termin so nicht zustande kam, hat sie mich am Telefon (als der Termin eigentlich sein sollte, von dem ich aber nichts wusste) erzürnt wieder ausgeladen und mir Tage später (DAS immerhin klappte bei ihr) eine Absage erteilt.

    Wenn das bei ganz Materna so abläuft...

    d-tail 2.1

  4. Re: Als IT-Headhunter...

    Autor: sfreund 17.10.16 - 21:57

    d-tail 2.1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun ja, ich frage mich schon was mit "und Umgebung" gemeint sein soll. Da
    > gibt es nur noch Düsseldorf + Speckgürtel, was ich vom Ruhrgebiet aus
    > gesehen allerdings schon nicht mehr als nähere Umgebung betrachte.
    >
    > Dazu kommt, mich wollen die Headhunter immer quer durch Deutschland
    > (München) schicken.

    Für die meisten Maternas stellt sich die Frage derzeit nicht.

    Und die Kollegen, die aus unterschiedlichen Gründen das Unternehmen verlassen haben, sind meistens irgendwo untergekommen.

    Die, die wieder zu uns zurück kommen, sagen unisono: Materna hat seine Vorteile.


    > Die da wären? Also bzw. was hat Materna für Benefits, die andere
    > Unternehmen nicht auch bieten?

    Ich versuche es kurz machen - meine wichtigsten Gründe, dieses Unternehmen anderen vorzuziehen:

    - Die Kollegen.
    - Flache Hierarchie. Kurze Wege. Die Geschäftsleitung ist ansprechbar und hört zu. Materna ist eben kein anonymer Konzern, der von Anlegern gelenkt wird, sonder ein Familienunternehmen. Das merkt man.
    - Gestaltungsfreiraum im eigenen Arbeitsgebiet. Ich habe relativ große Freiheit, Lösungen kreativ und mit eigenen Ideen umzusetzen und ins Team einzubringen.

    Last but not least:
    - Spannende Projekte. Materna spielt projektmäßig in einer Liga mit den ganz Großen der Branche.

    Gerade die letzten beiden Punkte sind mir wichtig und meine persönlichen Alleinstellungsmerkmale von Materna.

    > Meine Erfahrung mit Materna ist bislang die [...]
    > Wenn das bei ganz Materna so abläuft...

    Zum Glück nicht.

  5. Re: Als IT-Headhunter...

    Autor: d-tail 2.1 18.10.16 - 19:20

    sfreund schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Die Kollegen.
    > - Flache Hierarchie. Kurze Wege. Die Geschäftsleitung ist ansprechbar und
    > hört zu. Materna ist eben kein anonymer Konzern, der von Anlegern gelenkt
    > wird, sonder ein Familienunternehmen. Das merkt man.
    > - Gestaltungsfreiraum im eigenen Arbeitsgebiet. Ich habe relativ große
    > Freiheit, Lösungen kreativ und mit eigenen Ideen umzusetzen und ins Team
    > einzubringen.
    >
    > Last but not least:
    > - Spannende Projekte. Materna spielt projektmäßig in einer Liga mit den
    > ganz Großen der Branche.

    Okay. Aber nichts für ungut, das habe ich im Mittelstand mittlerweile bei jedem 2. Unternehmen. Genauso wie die Gemeinschaftsküche und der obligatorische Kickertisch irgendwo im Flur. Das von Dir genannte kann man mittlerweile als Allgemeinfloskeln abtun.

    Mich interessieren auf meinen Bereich IT bezogen mehr "harte" Fakten - z. B. wieviel Verantwortung bekommt man und über welche Systeme, wieviel Mitarbeiterdurchlauf gibt es.

    Dann: Wie "tight" laufen die Systeme? Wieviele Incidents gibt es aus Personalersicht und wieviele gibt es tatsächlich?

    Flache Hierarchien schön und gut, bedeuten aber eben auch: Karrieremässig bleibst Du immer auf der gleichen Stelle stecken. Kein Vor, höchstens Zurück oder zur Seite. Irgendwann kommt man auch mal zu dem Punkt, wo man auf Sicherheit bedacht ist und gleichzeitig in der Hierarchiestufe nach oben möchte.
    Wenn das z. B. nicht gegeben ist, sehe ich in Materna keinerlei Vorteile geschweige denn ein Alleinstellungsmerkmal. Und so kann ich dann auch weiterhin Freelancer bleiben (was jetzt keine Wertung darüber sein soll, ob Freelancing vorteilhafter ist).

    d-tail 2.1



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.16 19:25 durch d-tail 2.1.

  6. Re: Als IT-Headhunter...

    Autor: tröt42 28.01.19 - 16:11

    Natürlich werden wir ITler regelmäßig von Headhuntern angeschrieben. Aber wie hier schon erwähnt: im Ruhrgebiet gibt es gar nicht so viele Stellen und nach Düsseldorf oder Köln möchte ich nicht pendeln, bzw. stellt dies keine Verbesserung dar gegenüber dem normalen Consulting Leben auf der Autobahn.

    Ich glaube, dass es ganz sicher nicht das Unternehmen ist, das die Mitarbeiter bleiben lässt. Ich selbst arbeite "nebenan" bei adesso. Würde mir heute jemand einen inhouse Job im Umkreis von 20km mit spannenden Aufgaben und vergleichbarem Gehalt (vieleicht würde ich da sogar Abstriche machen) anbieten, ich würde sofort wechseln! Solche Jobs gibt es aber kaum. Mich würde tatsächlcih interessieren, wie groß der Anteil unter den ITlern ist, die im Body Leasing Geschäft sind. Irgendwie habe ich persönlich das Gefühl, dass es IT Jobs entweder in Düsseldorf und Köln gibt oder aber im Consulting. Und im Consulting sind die Firmen doch irgendwie alle gleich: Fahrzeiten sind Freizeitvergnügen, Überstunden werden nicht bezahlt und verfallen, Boni werden gekürzt, ob das eigene Projekt Spaß macht ist reine Glückssache, ...
    Letztlich ist die Entscheidung zu bleiben doch eine Abwägung vieler Interessen, aber ganz sicher nicht hauptsächlich ein Liebesbekenntnis zum aktuellen Arbeitgeber.

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