Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IT-Dienstleister: Streit bei Materna

Toshiba

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Toshiba

    Autor: schap23 14.10.16 - 10:55

    Die japanische Firma Toshiba ist neulich in große Schwierigkeiten geraten, weil die Geschäftszahlen massiv manipuliert worden sind. Der Hintergrund war, daß das Management unerreichbare Ziele gesetzt hatte, die mit lauteren Mitteln nicht erreichbar waren.

    Wann lernen die Firmen einmal, daß Zielvereinbarungen zumindest unterhalb der Führungsebene immer kontraproduktiv sind?

  2. Re: Toshiba

    Autor: SmilingStar 14.10.16 - 17:30

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [..]
    > Wann lernen die Firmen einmal, daß Zielvereinbarungen zumindest unterhalb
    > der Führungsebene immer kontraproduktiv sind?

    Ich vermute, das Wissen ist schon lang vorhanden. Aber mit solchen Zielvereinbarung lässt sich eben wunderbar an den Kosten rum schrauben. Einerseits kannst du zukünftigen Mitarbeitern mit attraktiven Gehältern winken, wenn die Ziele erreicht werden, andererseits kannst du durch die Erhöhung von Zielen ganz einfach Druck aufbauen. Dass die Realität ganz anders funktioniert und leider immer wieder zu unlauteren Methoden führt, damit sich die Arbeitseinheit noch Miete und die Fahrt zur Arbeit leisten kann, ist eine andere Sache.

  3. Re: Toshiba

    Autor: Trockenobst 16.10.16 - 03:14

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann lernen die Firmen einmal, daß Zielvereinbarungen zumindest unterhalb
    > der Führungsebene immer kontraproduktiv sind?

    Das heißt nicht dass die Ziele falsch sind, sondern dass man Leuten Dinge aufzuzwingen versucht, dass der Markt, das Produkt, die Nachfrage nicht hergibt.
    Wir sprechen hier von systemischen Problemen der Märkte an Sich. Der Kapitalismus steuert seine Produktproduktion über die Nachfrage. Wenn die Nachfrage ausbleibt und sie auch nicht durch die üblichen Mitteln erzeugt werden kann, dann tendieren Leute die davon Leben müssen diese Nachfrage zu simulieren.

    Das hat zum Wells Fargo Skandal geführt, wo Mitarbeiter Zielvereinbarungen durch massiven kriminellen Betrug erreicht haben. Und das hat genauso auch zum explodieren Akku im Samsung geführt. Samsung hatte so viel Angst Nachfrage wegen dem neuen Apple-Phone zu verlieren, dass sie 1 Jahr früher mit unerreichbaren Zielen in den Markt gingen. Dafür bekamen sie jetzt die Quittung. Und über VW muss man gar nicht reden. Sie wussten sie kriegen es nach der Spezifikation nicht hin, und haben sich selbst ein Bein gelegt.

    Viele würden dies jetzt jubelnd als Kapitalismus-Abgesang verstehen, das dies der Anfang vom Ende ist. Aber der Kapitalismus ist ein Opportunist. Wenn es nichts mehr im Hotelgewerbe zu verdienen gibt, dann machen wir doch einfach die Privatwohnung zum Hotel. Wenn niemand das gute Essen trotz massivem Marktetings keiner haben will, dann schicken wir es dir nach Hause. Und so weiter. Wenn der Berg nicht zur Nachfrage kommen will, schicken wir den Berg zum Krug.

    Letztendlich sind diese Firmen nur dumm und lernen nur auf die harte Weise. Dell hat sich selbst aus dem Markt entfernt, weil sie keinen Bock auf Quartalszahlenlügen hatten. HPE hat angekündigt, kein besonderes Wachstum mehr anzustreben. Und so weiter. Die Dummen haben es nur noch nicht begriffen, das die Wachstumskrise nun ein Dauerzustand sein wird, und nichts was sie tun wird das häufig ändern.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Berlin
  2. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
  3. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Berlin, Dresden, Jena, Leipzig oder Rostock
  4. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 169,90€ + Versand
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Echo Wall Clock im Test: Ach du liebe Zeit, Amazon!
Echo Wall Clock im Test
Ach du liebe Zeit, Amazon!

Die Echo Wall Clock hat fast keine Funktionen und die funktionieren auch noch schlecht: Amazons Wanduhr ist schon vielen US-Nutzern auf den Zeiger gegangen - im Test auch uns.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazon Echo Link und Echo Link Amp kommen mit Beschränkungen
  2. Echo Wall Clock Amazon verkauft die Alexa-Wanduhr wieder
  3. Echo Wall Clock Amazon stoppt Verkauf der Alexa-Wanduhr wegen Technikfehler

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

  1. Google Earth: Virtuell durch die US-Nationalparks spazieren
    Google Earth
    Virtuell durch die US-Nationalparks spazieren

    Zur Nationalpark-Gedenkwoche in den USA ermöglicht es Google, über Google Earth 31 der 59 Parks kennenzulernen. Über kleine Touren lassen sich die Weite des Grand Canyon, die Hoodoos des Bryce Canyon oder die Bäume des Redwood-Nationalparks anschauen.

  2. Patentstreit: Apple zahlt wohl bis zu 6 Milliarden US-Dollar an Qualcomm
    Patentstreit
    Apple zahlt wohl bis zu 6 Milliarden US-Dollar an Qualcomm

    Die Streitigkeiten zwischen Apple und Qualcomm sind beendet, über die Höhe der vereinbarten Zahlungen herrscht allerdings Schweigen. Ein Analyst geht davon aus, dass Apple fünf bis sechs Milliarden US-Dollar zahlt. Dazu kommen noch bis zu neun US-Dollar Lizenzgebühren pro iPhone.

  3. Elektronikhändler: Media Saturn soll vor drastischem Stellenabbau stehen
    Elektronikhändler
    Media Saturn soll vor drastischem Stellenabbau stehen

    Bei Media Markt und Saturn stehen offenbar starke Einschnitte bevor: Wie Insider berichten, sollen Hunderte Stellen abgebaut werden. Besonders betroffen soll die Verwaltung der Kette in Ingolstadt sein.


  1. 16:00

  2. 15:18

  3. 13:42

  4. 15:00

  5. 14:30

  6. 14:00

  7. 13:30

  8. 13:00