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Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

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  1. Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: picaschaf 14.10.16 - 11:47

    Wie stellen sich die Mitarbeiter das vor? Unqualifiziert bei Unternehmensentscheidungen mitreden wollen, aber die Verantwortung soll selbstredend bei der Geschäftsführung bleiben? Würden sie unternehmerische Verantwortung mittragen wollen würden sie auf der anderen Seite auch keinen Betriebsrat durchdrücken wollen.

    Wann verstehen diese Leute eigentlich, dass ein Unternehmen keine Demokratie ist und es auch keinen Sinn macht? Es geht hier um unternehmerische, nicht um fachliche Entscheidungen bei der Entwicklung.

  2. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: dabbes 14.10.16 - 12:32

    Vielleicht meinen die ja fachlichen Entscheidungen zu fachlichen Themen und nicht unternehmerische Tätigkeiten.

  3. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: picaschaf 14.10.16 - 12:48

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht meinen die ja fachlichen Entscheidungen zu fachlichen Themen und
    > nicht unternehmerische Tätigkeiten.

    Aber was hätte dann ein Betriebsrat in der Meldung zu suchen?

  4. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: MFGSparka 14.10.16 - 13:28

    Ich habe eigentlich noch nie erlebt, dass die Verantwortung von einer Geschäftsführung getragen worden wäre. Sind immer die anderen schuld gewesen.

  5. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: der_parlator 14.10.16 - 13:34

    +1

    Siehe VW.

  6. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: der_parlator 14.10.16 - 13:37

    So wie es der Bericht erscheinen lässt, haben die mehr als nur ein Problem in der Firma, es kann also sein, dass sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Fachebene Probleme vorhanden sind.

    Das muss nichts mit der wirtschaftlichen Führung des Unternehmens zu tun haben.

  7. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: picaschaf 14.10.16 - 13:53

    der_parlator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > +1
    >
    > Siehe VW.


    Siehe VW? Wenn ich nicht falsch liege wurde die Leitung ausgetauscht. Stammtischgeblubber kannst du am selbigen ablassen, ich brauche das nicht.

  8. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: 486dx4-160 14.10.16 - 16:52

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_parlator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > +1
    > >
    > > Siehe VW.
    >
    > Siehe VW? Wenn ich nicht falsch liege wurde die Leitung ausgetauscht.
    > Stammtischgeblubber kannst du am selbigen ablassen, ich brauche das nicht.

    Ja eben. Verantwortung hat da keiner übernommen. Nur das hohe Gehalt, das immer mit der hohen Verantwortung begründet wird, das haben sie genommen.

  9. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: SmilingStar 14.10.16 - 17:25

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie stellen sich die Mitarbeiter das vor? Unqualifiziert bei
    > Unternehmensentscheidungen mitreden wollen, aber die Verantwortung soll
    > selbstredend bei der Geschäftsführung bleiben? Würden sie unternehmerische
    > Verantwortung mittragen wollen würden sie auf der anderen Seite auch keinen
    > Betriebsrat durchdrücken wollen.

    Der Teil hat mich auch sehr irritiert. Sollte das bedeuten, die Geschäftsführung soll bei jeder Investition und jedem neuen Vertrag erst die Mitarbeiter befragen, ob das ok ist - Basisdemokratie und so? Dann aber neben der Zielvereinbarung bitte noch eine Entscheidungsfolgevereinbarung einschließen und bei besonders negativen Auswirkungen das Recht zur fristlosen Kündigung installieren.

  10. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: picaschaf 14.10.16 - 23:37

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der_parlator schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > +1
    > > >
    > > > Siehe VW.
    > >
    > >
    > > Siehe VW? Wenn ich nicht falsch liege wurde die Leitung ausgetauscht.
    > > Stammtischgeblubber kannst du am selbigen ablassen, ich brauche das
    > nicht.
    >
    > Ja eben. Verantwortung hat da keiner übernommen. Nur das hohe Gehalt, das
    > immer mit der hohen Verantwortung begründet wird, das haben sie genommen.

    Ähm, was sollen sie tun? Sollen sie sich von den Eigentümern auspeitschen lassen? Die Konsequenz ist, dass sie aus dem Unternehmen entfernt wurden und dort eben kein Gehalt mehr her beziehen.

  11. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: Trockenobst 16.10.16 - 02:50

    SmilingStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neben der Zielvereinbarung bitte noch eine Entscheidungsfolgevereinbarung
    > einschließen und bei besonders negativen Auswirkungen das Recht zur
    > fristlosen Kündigung installieren.

    Ich arbeite als externer häufiger mit großen Konzernen. Dort geht ohne den Betriebsrat gar nichts, die haben da bei dem einen etwa 10 Vollzeit(!) stellen die für jeden Mist ihren Senf dazu geben. Bei einem Gespräch hat sich schnell dargestellt, dass die ihre Arbeitszeit und "Pflichten" immens aufblasen. Denn der Konzern kennt meist die Regeln und legt keine unmöglichen und/oder inkorrekten Forderungen auf den Tisch. Das macht ja nur Arbeit, und außerdem bringt es ja nichts.

    Nun gibt es bei vielen Konzernen shit-jobs und gefährliche Jobs. Da ist es schon richtig das der BR mitspricht, aber inzwischen sind die Versicherungsprämien so in üblen Höhen dass z.B. bei einem Schaden am Band sofort die Halle geräumt werden muss. Da kann zu viel passieren. Trotzdem will der BR bei jeder Änderung alles in dreifacher Weise durchdiskutieren. Die Versicherungsdienstleister haken dies meist nach 1-2 Tagen ab.

    Das ist manchmal so durchsichtig, dass die BR Mitarbeiter sich sogar beschweren nicht mehr ernst genommen zu werden. Darauf angesprochen, weichen sie dann aber aus und verdrehen dann wieder die glaubwürdige Kritik. So was braucht niemand.

    Zu Zeiten von unsicheren Kohlebewerken und so was sind BRs was Schönes. Es war richtig was man da für den einfachen Arbeiter erstritten hat. Aber in der Zwischenzeit wandeln sich viele BRs zu Abteilungen ohne Sinn und Plan - und machen das ganze gute Projekt der Mitarbeiterbestimmung zunichte. Ich kenne Leute bei mehreren inhabergeführten Mittelständlern, die es bis heute geschafft haben das es keinen Grund für eine BR-Gründung gegeben hat. Das Management ist offen und fair, und behandelt seine Mitarbeiter auch nicht madig, obwohl die inzwischen schon weit über 2000 Mitarbeiter haben.

    Vielleicht brauchte die Firma hier auch einen BR, weil sie keine Ahnung hatten was eigentlich durch das Wachstum abgeht. Aber das man sich die Profi-Streiker Verdi ins Haus geholt hat, ist eher schlecht. Die Suchen erst mal nur ihren Vorteil, noch vor den Arbeitern selbst.

  12. Re: Zeitgemäße Beteiligung an Entscheidungen?

    Autor: gadthrawn 17.10.16 - 09:03

    Meist wissen die Miarbeiter, warum sie genau diesen Betriebsrat gewählt haben. Und zwar besser wie Aussenstehende die nur ein paar Monate dann dabei sind.

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