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Ähm.... bitte was?

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  1. Ähm.... bitte was?

    Autor: Ebola 07.08.18 - 12:10

    Worum genau geht es in dem Artikel? Irgendwie habe ich das nicht kapiert.
    Ein agiler Coach?

    Kann das nochmal jemand auf Deutsch formulieren?

  2. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: ibsi 07.08.18 - 12:20

    Das ist jemand der ... tja... kein Wunder das es in den Google Suchanfragen hoch steht, hat anscheinend nie einer was von gehört :D

  3. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: chewbacca0815 07.08.18 - 12:24

    Ebola schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann das nochmal jemand auf Deutsch formulieren?

    Ein beweglicher Trainer? Ein flexibler Bus? Ein wendiges Schienenfahrzeug?

    Oder einfach mit dem denglishen Überbegriff des Bullshitbingo?

  4. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: Tarkin 07.08.18 - 12:35

    Ich interpretiere das für mich mal folgendermaßen, dabei möchte ich mich nicht über den Sinn und Zweck und Nutzbarkeit von Agilität auslassen.
    Ich vermute mal, dass der Autor vorn den Agilen Methoden schon begeistert ist und es ihm ziemlich auf den Zeiger geht wie Unternehmen mit solch einer Methode umgeht.
    Das trifft meiner Meinung nach 100% den Punkt bei Nahezu allen "neuen" oder "besseren" Arbeitsmethoden. Gerade je größer das Unternehmen umso unflexibler sind diese. Es werden pseudo Analyse über die Mitarbeiterzufriedenheit gekauft. Die Unternehmen können alles auf alle erdenkliche Art und Weise.
    Letztendlich bleiben sie aber Unternehmen die nach Maximalen Gewinnen streben. (Was ja auch jeder machen kann). Jedoch werden dann neue Theorien z.b. "Ein gesunder und motivierter Mitarbeiter arbeitet deutlich produktiver“ auf die Fassade geschrieben. Nach innen jedoch interessiert das nur so lange wie es kein Geld kostet. Bestes Beispiel z.B. Energiesparen. Viele Unternehmen haben eine sg. green Policy. Abends die Rechner abschalten usw. Dies sind alles Dinge die zufällig grün sind, das Unternehmen spart dabei Geld also wird es gemacht. Aber aktiv z.B. die Firmenwagenflotte grün umzustellen. Ladestationen zu bauen... Nein so etwas kostet Geld und wird nicht gemacht. Wenn die Firmen damit Geld verdienen könnten indem sie nachts die Rechner und die Dieselwagen laufen lassen würden, würde das gemacht werden und die grüne Idee kann in die Tonne.

    Ähnliches denke ich hat sich der Autor über die Agilen Methoden gedacht. Diese Art und Weise ist nicht nur ein Verfahren was man einfach mal nur bei einer z.B. Softwareentwicklung einsetzt und dann abheftet. Da gehört mehr dazu und genau wie ich würde ich das der Mehrzahl der gerade deutschen Unternehmen absprechen überhaupt ein anderes Verständnis für irgendwas zu entwickeln was länger als ein Quartal dauert.
    Sicher gibt es hier auch rühmliche Ausnahmen und vielleicht meinte der Autor auch etwas komplett anderes aber ich froh, dass ich das hier los werden konnte.

  5. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: ManuPhennic 07.08.18 - 12:58

    „Agile“ ist mein persönliches trendy Unwort des Jahres und bedeutet aus meiner Erfahrung soviel wie „die da oben haben keine Ahnung, wollen am besten aber alles sofort zum Tag X fertig haben, nachdem man die Wochen vorher in der man Zeit gehabt hätte, nichts kommuniziert bekommen hat“



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.18 12:58 durch ManuPhennic.

  6. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: Ebola 07.08.18 - 13:24

    Ja, aber.. was bedeutet denn nun "agil" im obigen Test, und "Coach" für was???

  7. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: demon driver 08.08.18 - 09:34

    Ebola schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber.. was bedeutet denn nun "agil" im obigen Test, und "Coach" für
    > was???

    Agil steht für einen relativ neuen Ansatz für die Planung, Organisation und Abwicklung von Softwareprojekten, dessen Ziel es ist, das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Beteiligten auf eine Weise zu formalisieren und vorzuschreiben, dass eine möglichst schnell und gut funktionierende Feedbackschleife zwischen Entwicklung und den Kunden entsteht, bei der auf Wünsche schnell reagiert und Änderungen schnell zur Verfügung gestellt werden können.

    http://agilemanifesto.org/
    http://agilemanifesto.org/principles.html
    (die deutschen Übersetzungen sind eher schlecht, daher der Link aufs Original)

    Eine der populäreren, formalisierten Vorgehensweisen, die dafür zur Anwendung kommen, nennt sich Scrum.

    In der Theorie (oder Utopie?) macht "Agile" das Leben für alle besser – für Entwickler und Projektleiter, die eher davor bewahrt werden, etwas auszuentwickeln, was nachher so gar nicht gewollt war, und für Kunden, die schon früher sehen, wohin sich das Projekt entwickelt, und so z.B. auf falsche Entwicklungsansätze oder auch auf eigene falsche Vorgaben nochmal reagieren können, bevor es zu spät ist.

    Ich kann nicht viel dazu sagen, wie das in der Praxis da draußen funktioniert – wo ich arbeite, hat man's an manchen Stellen versucht, es aber u.a. aufgrund zu starrer Regeln und Durchführungsvorgaben von Scrum aufgegeben.

    Was ich aber weiß, ist, dass aus dem Agile-Ansatz eine Art Agile-Industrie entstanden ist, mit Agile-Beratungsfirmen, deren sogenannte Agile-Coaches Geld damit machen, Firmen die Agile-Religion zu predigen.

    Ein gewisser Skeptizismus scheint mir angebracht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.18 09:34 durch demon driver.

  8. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: Orwell84 08.08.18 - 17:11

    Zu starre Regeln von Scrum? Scrum stellt so gut wie gar keine Regeln auf. Es gibt Hinweise, welche Dinge gut für ein Projekt sein könnten, setzt aber so gut wie nichts voraus. Es gibt ein paar zwingende Voraussetzung (Notwendige Rollen müssen besetzt sein, bestimmte Meetings sind Pflicht), aber das war es dann auch schon.

    Das der Einsatz von Scrum daran scheitert, dass Scrum zu starr ist, ist ein ziemlich eindeutiger Beweis dafür, dass derjenige, der Scrum eingeführt hat, davon absolut keine Ahnung hatte.

  9. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: a user 08.08.18 - 17:21

    Ebola schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Worum genau geht es in dem Artikel? Irgendwie habe ich das nicht kapiert.
    > Ein agiler Coach?
    >
    > Kann das nochmal jemand auf Deutsch formulieren?

    Ein agiler Coach ist das, wonach Firmen fragen, die mal von Agile Software Development gehört haben, aber nicht wissen was das ist und dann jemanden suchen, der ihnen das ins Haus bringen kann.

    Den gibt es so nicht.

    Edit: und dem Artikel nach zu urteilen weiß der Author auch nicht wesentlich mehr als die Firmen, die nach einem agilen Coach fragen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.18 17:21 durch a user.

  10. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: Orwell84 08.08.18 - 18:06

    Da darf ich widersprechen. Den Agile Coach gibt es und er ist bei uns zu 100% im Kundeneinsatz.

    Meistens auf C-Level rückt er die kruden Vorstellungen darüber was Scrum ist (dann krieg ich doch alles schneller mit weniger Resourcen!!) gerade und bringt im Idealfall dann den designierten Scrum Mastern bei, wie sie wiederum in den agilen Teams den Scrum Gedanken etablieren und verankern können.

  11. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: orpheus 08.08.18 - 21:39

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Agil steht für einen relativ neuen Ansatz für die Planung, Organisation und
    > Abwicklung von Softwareprojekten, (...)

    Nun, aber dann wohl mit Betonung auf „relativ“ ...
    Scrum gibt es schon über 20 Jahre - da sollte man nicht mehr von „neu“ sprechen.


    > Ich kann nicht viel dazu sagen, wie das in der Praxis da draußen
    > funktioniert – wo ich arbeite, hat man's an manchen Stellen versucht,
    > es aber u.a. aufgrund zu starrer Regeln und Durchführungsvorgaben von Scrum
    > aufgegeben.

    Als jemand, der schon in Scrum-Projekten mit über 500 Entwicklern war, neige ich doch zu Widerspruch. Wollen Sie mir sagen, dass andere Methoden wie RUP oder V-Modell flexibler sind?
    Scrum ist allerdings leicht zu lernen und schwer umzusetzen. Es funktioniert super (ok, ich verdiene mein Geld damit, Scrum einzuführen - da bin ich befangen). Aber: auch diese Methode gibt es nicht ohne Arbeit. Ganz im Gegenteil. Hier wird bei der Einführung und Umsetzung sehr viel Fingerspitzengefühl benötigt.

  12. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: demon driver 08.08.18 - 22:45

    Orwell84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu starre Regeln von Scrum? Scrum stellt so gut wie gar keine Regeln auf.

    Ach nein?

    > Es gibt Hinweise, welche Dinge gut für ein Projekt sein könnten, setzt aber
    > so gut wie nichts voraus. Es gibt ein paar zwingende Voraussetzung
    > (Notwendige Rollen müssen besetzt sein, bestimmte Meetings sind Pflicht),
    > aber das war es dann auch schon.

    Aha! Genau das passt aber schon nicht auf jedes Projekt, auf jeden Kunden, auf jedes Team. Bummer.

    > Das der Einsatz von Scrum daran scheitert, dass Scrum zu starr ist, ist ein
    > ziemlich eindeutiger Beweis dafür, dass derjenige, der Scrum eingeführt
    > hat, davon absolut keine Ahnung hatte.

    Ich will gar nicht behaupten, dass das Koryphäen waren, aber nein, ein "eindeutiger Beweis" für "absolut keine Ahnung" ist das ganz sicher nicht. Vielmehr sind deine diesbezüglichen Äußerungen eher ein Beweis für den Religionscharakter des Gegenstands. Völlig ausgeschlossen, dass es auf die Realität nicht passt! Wenn's nicht geklappt hat, muss die Realität falsch gewesen sein!

  13. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: a user 09.08.18 - 12:45

    Orwell84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu starre Regeln von Scrum? Scrum stellt so gut wie gar keine Regeln auf.
    Du hast keine Ahnung von Scrum, WIRKLICH KEINE!
    Scrum hat zwar nciht viele, aber ganz fixe Regeln und die sind auch wichtig. Ohne die geht die Agilität flöten.

    Der größte Fehler, den Firmen machen, wenn sie Scrum machen, ist das wort Agil auf die Scrum Regeln anzuwenden. Die Software-Etnwicklung wird mit Scrum NUR Agil, wenn du Scrum strikt folgst.

    Das Agil bezieht sich auf den Mehrwert für den Kunden und NICHT auf eine Praxis wie in einer Hippy-Komune!

    > Das der Einsatz von Scrum daran scheitert, dass Scrum zu starr ist, ist ein
    > ziemlich eindeutiger Beweis dafür, dass derjenige, der Scrum eingeführt
    > hat, davon absolut keine Ahnung hatte.
    Eher, dass sie es nie richtign ausprobiert haben.

  14. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: a user 09.08.18 - 12:47

    Orwell84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da darf ich widersprechen. Den Agile Coach gibt es und er ist bei uns zu
    > 100% im Kundeneinsatz.
    >
    > Meistens auf C-Level rückt er die kruden Vorstellungen darüber was Scrum
    > ist (dann krieg ich doch alles schneller mit weniger Resourcen!!) gerade
    > und bringt im Idealfall dann den designierten Scrum Mastern bei, wie sie
    > wiederum in den agilen Teams den Scrum Gedanken etablieren und verankern
    > können.
    Das ihr jemanden so nennt, macht den Begriff "Agiler Coach" nicht realer, bzw. definierter. Es gibt diesen Begrif in keinen Standard oder Manifest.

    Es wird sicherlich immer mehr Leute geben, die sich so nennen und alle was verschiedenes darstellen.

  15. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: demon driver 09.08.18 - 18:08

    orpheus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Agil steht für einen relativ neuen Ansatz für die Planung, Organisation und
    > > Abwicklung von Softwareprojekten, (...)
    >
    > Nun, aber dann wohl mit Betonung auf „relativ“ ...
    > Scrum gibt es schon über 20 Jahre - da sollte man nicht mehr von
    > „neu“ sprechen.

    "Relativ neu" im Hinblick auf seine Relevanz für die Realität "normaler" Entwickler.

    > > Ich kann nicht viel dazu sagen, wie das in der Praxis da draußen
    > > funktioniert – wo ich arbeite, hat man's an manchen Stellen versucht,
    > > es aber u.a. aufgrund zu starrer Regeln und Durchführungsvorgaben von Scrum
    > > aufgegeben.
    >
    > Als jemand, der schon in Scrum-Projekten mit über 500 Entwicklern war,
    > neige ich doch zu Widerspruch. Wollen Sie mir sagen, dass andere Methoden
    > wie RUP oder V-Modell flexibler sind? [...]

    Nein, will ich nicht. Ich habe mich für andere Methoden bisher nicht näher interessiert, gehe aber davon aus, dass jede strikt vorgegebene Methodik am Problem zu starrer Regeln kranken wird..

  16. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: Orwell84 10.08.18 - 00:09

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast keine Ahnung von Scrum, WIRKLICH KEINE!
    > Scrum hat zwar nciht viele, aber ganz fixe Regeln und die sind auch
    > wichtig. Ohne die geht die Agilität flöten.
    Bitte den ganzen Post lesen und nicht nur rauspicken, was genehm ist. Was du geschrieben hast, steht exakt so in meinem Post.
    >
    > Der größte Fehler, den Firmen machen, wenn sie Scrum machen, ist das wort
    > Agil auf die Scrum Regeln anzuwenden. Die Software-Etnwicklung wird mit
    > Scrum NUR Agil, wenn du Scrum strikt folgst.
    Scrum strikt folgen . . . Scrum lebt davon, dass es adaptiert und verändert wird, so dass das jeweilige Team maximal gut damit arbeiten kann. Es lebt eben nicht davon, dass man sich sklavisch an irgendwelche Bücher hält, deren Autoren meinen, sie hätten Scrum verstanden.

    Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass du meinen Post nochmal lesen solltest.

    > Das Agil bezieht sich auf den Mehrwert für den Kunden und NICHT auf eine
    > Praxis wie in einer Hippy-Komune!
    Da bin ich voll bei dir, aber das ist sicher nicht die Schuld von Agilen Methoden oder Scrum, sondern dass sich die Menschen gerne das rauspicken, was ihnen genehm ist (siehe deine Antwort) und den Rest ausblenden. Das führt dann dazu, das agile Teams bisweilen meinen bei Scrum sie könnten selbständig und vollumfänglich ohne Einmischung von aussen ihre Arbeit selbst definieren ... und das ist dann der Moment, wo entweder ein guter SM in Erscheinung tritt oder so ein Team aufgelöst wird.

  17. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: Orwell84 10.08.18 - 00:15

    Wenn ein Begriff nicht in einem Standard steht, dann gibt es ihn per Definition nicht? Interessante Vorstellung von Sprache und ihrer Entwicklung. Somit darf es per so einen Lehrer für z.B. einen Scrum Master nicht geben, weil das agile Manifest diese Rolle nicht vorsieht? Ich kann mich nur wiederholen ... schräge Vorstellung.

    Und nur so nebenbei .. die Scrum Alliance nennt den Job übrigens Team Coach oder Enterprise Coach ... je nach Adressatenkreis. Aber steht ja nicht im Manifest, darf also nicht existieren.

  18. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: a user 10.08.18 - 10:00

    Orwell84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Begriff nicht in einem Standard steht, dann gibt es ihn per
    > Definition nicht?
    Wer hat so etwas behauptet?
    Den Begriff git es, aber es gibt nicht DEN Agile Coach, da es für dessen Bedeutung nicht einmal einen Konsens gibt.
    > Interessante Vorstellung von Sprache und ihrer
    > Entwicklung. Somit darf es per so einen Lehrer für z.B. einen Scrum Master
    > nicht geben, weil das agile Manifest diese Rolle nicht vorsieht?
    Du bist ja lustig.
    > Ich kann
    > mich nur wiederholen ... schräge Vorstellung.
    Die allein in deinem Kopf offenbar existieren.
    >
    > Und nur so nebenbei .. die Scrum Alliance nennt den Job übrigens Team Coach
    > oder Enterprise Coach ... je nach Adressatenkreis. Aber steht ja nicht im
    > Manifest, darf also nicht existieren.
    Also ich weiß ja nicht wo du "steht ja nicht im Manifest, darf also nicht existieren" her hast. Von mir nicht. Im übrigen weiß ich sehr genau was in der Scrum-Allianz existiert oder nicht. Bin da selbst mit dabei.

    Edit: du kannst etwas, was du hast nennen wie du willst, auch ohne einen allgemeinen Konsenz oder Definition. Aber es ist bescheuert einen solchen selbst definierten Begriff in einer Stellenausschreibung zu stellen, da es EBEN KEIENEN Konsenz über dessen Bedeutung gibt.

    Was auch immer du damit bezeichnest gibt es, das macht de Begriff aber in unserer Sprache (die Deutsche oder die Fachliche) nicht mehr existent.

    Ein Scrum-Lehrer ist kein eigener Begirff, es ist eine Beschreiibung der Tätigkeit mit einfachen deutschen Worten und dem technsichen/fachlichen Begriff, also eine Zusammensetzung, deren Bedeutung damit relativ klar definiert ist.
    Für Agile Coach gilt das nicht. Denn niemand weiß was das ist, bzw. jeder glaubt es bedeutet was anderes.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.18 10:05 durch a user.

  19. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: gadthrawn 10.08.18 - 10:28

    orpheus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Agil steht für einen relativ neuen Ansatz für die Planung, Organisation
    > und
    > > Abwicklung von Softwareprojekten, (...)
    >
    > Nun, aber dann wohl mit Betonung auf „relativ“ ...
    > Scrum gibt es schon über 20 Jahre - da sollte man nicht mehr von
    > „neu“ sprechen.
    >
    > > Ich kann nicht viel dazu sagen, wie das in der Praxis da draußen
    > > funktioniert – wo ich arbeite, hat man's an manchen Stellen
    > versucht,
    > > es aber u.a. aufgrund zu starrer Regeln und Durchführungsvorgaben von
    > Scrum
    > > aufgegeben.
    >
    > Als jemand, der schon in Scrum-Projekten mit über 500 Entwicklern war,
    > neige ich doch zu Widerspruch. Wollen Sie mir sagen, dass andere Methoden
    > wie RUP oder V-Modell flexibler sind?

    Ich persönlich mag das V-Modell, nachdem ich gesehen habe was viele unternehmen aus Scrum machen.
    Nämlich einen großen Mist. Das Product Backlog wird extrem vage gehalten. Wenn es so vage ist, dann hat man so gut wie keinen Anhaltspunkt wie teuer ein Projekt ist und welchen Zeitrahmen es hat. Dann am besten noch gemischt mit dem agilen Manifest. Ab dem Punkt an dem jemand liest: Funktionierende Software > Dokumentation fällt bei vielen die Doku weg. Gerade bei Großprojekten hat du dann später etwas, was so gut wie nicht mehr gewartet werden kann.
    Wir haben viele Großprojekte mit dem V-Modell durchgeführt. Zeit/Ressourcenabschätzung, Ramp Up der Mitarbeiter etc.pp. waren besser planbar. Und wenn die Aufgaben analog zu Scrum eben in viele Teilschritte zerlegt wurden, sind wir extrem gut in Abschätzungen, haben aber dann schon ab Anfang die passende Architektur für die Anwendung. Bei Scrum habe ich leider erlebt, dass sehr viele Sprints einfach nur ein späterer Rückschritt sind, um alte Entscheidungen noch mal umzuschmeissen, da man erst zu spät Wechselwirkungen betrachtet hat. Keine "Definition of Done" ausser dass die Software funktioniert. Teilweise ein verkrampftes Überlegen wie Produktfunktionen definiert werden - und am Ende meist einfach nur die gleich Funktion mit den Worten "Als Benutzer möchte ich..." zu bekommen.

    > Scrum ist allerdings leicht zu lernen und schwer umzusetzen. Es
    > funktioniert super (ok, ich verdiene mein Geld damit, Scrum einzuführen -
    > da bin ich befangen). Aber: auch diese Methode gibt es nicht ohne Arbeit.
    > Ganz im Gegenteil. Hier wird bei der Einführung und Umsetzung sehr viel
    > Fingerspitzengefühl benötigt.

    Ja. Und wenn man es wirklich sauber machen will ist es eben nicht weniger Arbeit. Sondern eher durch die Daily Scrum mehr Overhead. Und ja - ich habe auch schon Daily Scrums von einer Stunde gesehen. Dafür wird die Retrospektive gespart und wenn etwas nicht im Sprint geklappt hat - sind natürlich immer irgendwelche anderen nicht eingeplanten Beschäftigungen schuld, nächsten mal wird aber mit gleicher Auslastung losgeschrubbert...
    Gedacht ist da vieles nicht so, aber Scrum ist für mich oft gelebt bescheiden.

    V-Modell haben wir übrigens auch recht flexibel hinbekommen. Halt mit extrem viel größeren Auftragsblöcken im Vergleich zu Scrum. Und es hindert dich auch im V-Modell nichts daran, dem Kunden schon während der Entwicklung etwas zu zeigen und Dokumente anzupassen...

  20. Re: Ähm.... bitte was?

    Autor: Orwell84 10.08.18 - 11:29

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Orwell84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Wer hat so etwas behauptet?
    Es gibt diesen Begrif in keinen Standard oder Manifest. Zitat "a user"

    > Den Begriff git es, aber es gibt nicht DEN Agile Coach, da es für dessen
    > Bedeutung nicht einmal einen Konsens gibt.
    Stimmt, da hast du recht, es gibt verschiedene ausprägungen des Agile Coach, z.B. laut Scrum Alliance den Team und den Enterprise Coach.
    > > Und nur so nebenbei .. die Scrum Alliance nennt den Job übrigens Team
    > Coach
    > > oder Enterprise Coach ... je nach Adressatenkreis. Aber steht ja nicht
    > im
    > > Manifest, darf also nicht existieren.
    > Also ich weiß ja nicht wo du "steht ja nicht im Manifest, darf also nicht
    > existieren" her hast. Von mir nicht. Im übrigen weiß ich sehr genau was in
    > der Scrum-Allianz existiert oder nicht. Bin da selbst mit dabei.
    Soll ich das Zitat von dir nochmal bringen?

    > Edit: du kannst etwas, was du hast nennen wie du willst, auch ohne einen
    > allgemeinen Konsenz oder Definition. Aber es ist bescheuert einen solchen
    > selbst definierten Begriff in einer Stellenausschreibung zu stellen, da es
    > EBEN KEIENEN Konsenz über dessen Bedeutung gibt.
    Ok, dann einigen wir uns doch darauf, das dir offensichtlich der Konsens für den Begriff fehlt, meine Bewerber und meine Kunden mit dem Konsens aber absolut gar keine Probleme haben.

    Passt für mich.

    > Was auch immer du damit bezeichnest gibt es, das macht de Begriff aber in
    > unserer Sprache (die Deutsche oder die Fachliche) nicht mehr existent.
    Wir sind offensichtlich in sehr unterschiedlichen Gebieten unterwegs. Im Bereich der IT Dienstleistung zumindest ist der Begriff sehr präsent und ziemlich genau umrissen, einzig die Ausprägung (C-Level, Team oder Individuell) kommt noch hinzu.

    > Ein Scrum-Lehrer ist kein eigener Begirff, es ist eine Beschreiibung der
    > Tätigkeit mit einfachen deutschen Worten und dem technsichen/fachlichen
    > Begriff, also eine Zusammensetzung, deren Bedeutung damit relativ klar
    > definiert ist.
    Coach: Bezeichnung für einen Lehrer, Trainer, Mentor, Unterweiser
    Agile: Beschreibung einer Methodik
    Agile Coach: ist eine Beschreibung der Tätigkeit mit einfachen englischen Worten und dem technischen/fachlichen Begriff, also eine Zusammensetzung, deren Bedeutung damit relativ klar definiert ist.

    > Für Agile Coach gilt das nicht. Denn niemand weiß was das ist, bzw. jeder
    > glaubt es bedeutet was anderes.
    Ich mag Leute, die mit Absolutismen um sich schmeißen. Erster Teil deiner Behauptung: Meine Existenz widerlegt deine Behauptung. Zweiter Teil deiner Behauptung: Mindesten ich und etwa 15 weitere Kollegen aus unserem Agile Bereich haben eine gemeinsame Definition für den Begriff und wir glauben auch nicht daran, sondern wir haben ein gemeinsames Bild.

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