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  5. › IT: Welches Informatikstudium passt…

Sinn von Spezialisierung?

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  1. Sinn von Spezialisierung?

    Autor: ubuntu_user 26.08.19 - 08:28

    Games Design kann ich ja noch verstehen. Das hat abseits von engine Entwicklung ja null mit Informatik zu tun.
    Aber Wirtschaftsinformatik? Wirtschaft ist im Prinzip für Leute, die für Informatik zu doof sind. Das wollen die natürlich nicht hören. Optimierungsprobleme sind essentieller Teil der Informatik. Warum sollte man dazu Wirtschaft studieren? Man verfängt sich dort in Prozesse und ignoriert logisches Denken, weil das im Prozess nicht vorgesehen ist.

    Für Bioinformatik, Medizininformatik, Technische Informatik und co reichen doch meistens Programmierkurse aus, wenn man aus dem Fach kommt. Im besten Fall hat man dann 4 Biologen und 2 Informatiker und die Biologen erstellen die Anforderungen. Ich sehe da relativ wenig Nutzen. Eigentlich sollten nen paar Basis-Programmierskills in fast jedem Studiengang gelehrt werden. Eigentlich schon im Abi. Ich habe bei nen paar open Source Biologieprogramme mal den Quellcode gesehen. Schrecklich, aber funktioniert. Ich sehe da auch nicht wie denen ein tieger Informatikhintergrund weiterhilft. Sowas wie find, grep, Datei auslesen, Datei konvertieren, Cluster-Software konfigurieren sollte doch ausreichen.

  2. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: eeg 26.08.19 - 08:41

    Username checks out.

  3. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: dit 26.08.19 - 08:54

    Wenn du dich bei SAP bewirbst und gleichzeitig einer mit Master in Wirtschaftsinformatik, dann kannst du damit rechnen, dass dein Konkurrent bessere Chancen hat.

    Als Code-Sklave aka "Berater", ist reines Informatikstudium vollkommen ausreichend.

  4. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: kellemann 26.08.19 - 08:58

    Ich glaube mit dem braucht man sich eh nicht unterhalten. Wer denkt, dass BWL nur aus Angebot, Auftrag und Rechnung besteht, was auch alles über excel machbar wäre, den braucht man nicht zu belehren ;)

  5. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: ubuntu_user 26.08.19 - 09:28

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube mit dem braucht man sich eh nicht unterhalten. Wer denkt, dass
    > BWL nur aus Angebot, Auftrag und Rechnung besteht, was auch alles über
    > excel machbar wäre, den braucht man nicht zu belehren ;)

    iih excel.
    Dann klär mich mal auf, statt ad hominem zu argumentieren

  6. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: kellemann 26.08.19 - 09:45

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kellemann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube mit dem braucht man sich eh nicht unterhalten. Wer denkt,
    > dass
    > > BWL nur aus Angebot, Auftrag und Rechnung besteht, was auch alles über
    > > excel machbar wäre, den braucht man nicht zu belehren ;)
    >
    > iih excel.
    > Dann klär mich mal auf, statt ad hominem zu argumentieren

    Hä? Was soll ich dich aufklären?

    Ich wollte nur sagen, dass man SAP nicht zum Rechnungschreiben anschafft. Sondern für alles dahinter. Steuer- und Zollmeldungen, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung, Jahres- und Konzernabschlüsse usw usw.
    Wenn du dann in Regionen bist wo 100 Millionen wöchentlich über hunderte von Konten gebucht werden, dann ist man froh, wenn man BWL Kenntnisse hat.

  7. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: splash42 26.08.19 - 10:22

    Hauptproblem von "reinen" Informatikern: Sie wissen nicht, was sie tun. Oder um es mit Rambos Worten zu sagen "Um Wirtschaft zu verstehen, musst du selbst zur Wirtschaft werden" (oder so ähnlich).

    Informatik ist nur ein Werkzeug, das Probleme lösen soll. Wenn du das Problem selbst nicht kennst und sehr genau verstehst, weil du in dem Bereich nicht arbeitest und die, die das Problem kennen, nicht in informatik-konformes Sprech übersetzen können, kommt nicht selten Murks dabei raus.

    Elegantes Design, tolle Algorithmen, der letze heiße Scheiß ... und keiner nutzt es, weil es das Problem nicht so löst, wie es der Nutzer will.

  8. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: splash42 26.08.19 - 10:28

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kellemann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube mit dem braucht man sich eh nicht unterhalten. Wer denkt,
    > dass
    > > BWL nur aus Angebot, Auftrag und Rechnung besteht, was auch alles über
    > > excel machbar wäre, den braucht man nicht zu belehren ;)
    >
    > iih excel.
    > Dann klär mich mal auf, statt ad hominem zu argumentieren

    Excel ist der Hammer! Gerade noch ein Beispiel, wo jemand einen Raytracer in Excel geschrieben hat, nur mit den Formeln. :D

  9. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: ubuntu_user 26.08.19 - 11:43

    splash42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hauptproblem von "reinen" Informatikern: Sie wissen nicht, was sie tun.
    > Oder um es mit Rambos Worten zu sagen "Um Wirtschaft zu verstehen, musst du
    > selbst zur Wirtschaft werden" (oder so ähnlich).
    >
    > Informatik ist nur ein Werkzeug, das Probleme lösen soll. Wenn du das
    > Problem selbst nicht kennst und sehr genau verstehst, weil du in dem
    > Bereich nicht arbeitest und die, die das Problem kennen, nicht in
    > informatik-konformes Sprech übersetzen können, kommt nicht selten Murks
    > dabei raus.
    >
    > Elegantes Design, tolle Algorithmen, der letze heiße Scheiß ... und keiner
    > nutzt es, weil es das Problem nicht so löst, wie es der Nutzer will.

    ich sehe das eher als Verantwortungsproblem. ist ja nicht so, als ob Wirtschaft Raktenwissenschaft wäre oder vieles davon schlicht Blödsinn, denn sonst würden ja nicht so viele Unternehmen pleite gehen.
    Ich sehe ja die Aufgaben als wichtig an. Nur glaube ich, dass man das mit Statistik- und Informatikkenntnissen besser hinbekommt, statt blind an Prozesse zu glauben und das eigene Denken abzustellen.

  10. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: ubuntu_user 26.08.19 - 11:43

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hä? Was soll ich dich aufklären?
    >
    > Ich wollte nur sagen, dass man SAP nicht zum Rechnungschreiben anschafft.
    > Sondern für alles dahinter. Steuer- und Zollmeldungen, Anlagenbuchhaltung,
    > Kostenrechnung, Jahres- und Konzernabschlüsse usw usw.
    > Wenn du dann in Regionen bist wo 100 Millionen wöchentlich über hunderte
    > von Konten gebucht werden, dann ist man froh, wenn man BWL Kenntnisse hat.

    wo habe ich das geschrieben?

  11. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: Kyrun 26.08.19 - 11:56

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Technische Informatik und co reichen
    > doch meistens Programmierkurse aus, wenn man aus dem Fach kommt.

    Selbst wenn man bsp. E-Techniker ist, würde ich mal behaupten, dass 8 von 10 keine uC programmiert bekommen bzp. keine komplexen Steuersysteme entwickelt bekommen.

    Das ist natürlich auch stark von den Interessen der Leute abhängig, das ist mir schon völlig klar.

    Ich hab nen Bachelor in Technischer Informatik und mache derzeit meinen Master an einer FH. Nebenbei arbeite ich in nem Forschungsprojekt und mache da gerade mehr E-Technik als Informatik. Wenn ich mir jetzt aber gerade nen "normalen" Informatiker vorstelle, dem ich 3 Schrittmotoren, 3 Motortreiber und nen Atmel/STM/Keks - Mikrocontroller-Devboard vor die Nase lege, bekomme ich mit hoher Warscheinlichkeit nur Fragezeichen zu sehen.

    Das sehe ich auch jeden Tag an den Bachelor-Studenten, die ich in Praktika betreue. Die meisten finden sehr viele Projekte von uns Mega geil, haben aber eigentlich keine Ahnung von dem, was da hinter steckt. wenn sich mal einer der anderen Fachgruppen in einen unserer Kurse setzt (man kann diese als Wahlpflichtfach belegen) setzt es leider bei den meisten völlig aus, wenn sie sich nicht mit der Materie so beschäftigen...

    De Facto bestehen bei uns 25-30% des Studieums aus E-Technik und Physik /Mechanik. Und über meinen betreudenen Prof im Forschungsprojekt sehe ich sehr gut, wie viele von uns in der Industrie gebraucht werden.

    Ich habe bsp. in meinem Bachelor (im April abgeschlossen) nur eine durchschnittliche Note erreicht, dennoch habe ich in den letzten 4 Monaten 6 Jobabgebote abgelehnt, auf die ich mich nichtmal beworben habe.

    Allgemein will ich mit dem Post hier eigentlich nur sagen, dass man die einzelnen Fachgruppen nicht pauschal über einen Kamm scheren sollte. Klar, wir schütteln auch schonmal über die anderen Themengebiete die Köpfe, aber die meisten haben wirklich seine Berechtigung.

    Grüße



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.08.19 12:03 durch Kyrun.

  12. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: JackIsBack 26.08.19 - 12:03

    Kyrun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn man bsp. E-Techniker ist, würde ich mal behaupten, dass 8 von
    > 10 keine uC programmiert bekommen bzp. keine komplexen Steuersysteme
    > entwickelt bekommen.
    >

    Hm das haben wir in der Ausbildung gemacht (ITSE).
    War ganz spaßig, arbeiten möchte ich damit aber nicht. Bin da ganz froh das ich nun als Admin angestellt bin.

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
    Christian Lindner, FDP

  13. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: ubuntu_user 26.08.19 - 12:12

    Kyrun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn man bsp. E-Techniker ist, würde ich mal behaupten, dass 8 von
    > 10 keine uC programmiert bekommen bzp. keine komplexen Steuersysteme
    > entwickelt bekommen.
    > Allgemein will ich mit dem Post hier eigentlich nur sagen, dass man die
    > einzelnen Fachgruppen nicht pauschal über einen Kamm scheren sollte. Klar,
    > wir schütteln auch schonmal über die anderen Themengebiete die Köpfe, aber
    > die meisten haben wirklich seine Berechtigung.

    also ich hab nen paar Freunde, die E-Technik studiert haben. Deswegen wäre ich jetzt davon ausgegangen, dass ein E-Technik + Programmierkurse dafür locker ausreicht.
    Du hast ja auch teilweise Auswahlmöglichkeiten und da kann man ja ein paar Sachen hinzufügen.

    Ich will ja auch niemanden seinen Studiengang kaputtreden. Ich glaube nur, dass man damit als Arbeitnehmer sich den Markt kaputt macht, weil man dann für die Stellen jemanden mit technischer Informatik sucht, wobei dann E-Technik auch gereicht hat.
    MikroController und co. sehe ich auch schwarz mit nem Informatikstudium. Da fällt mir wenig ein, was ich da von nutzen kann. Sei es OOP, Datenbanken, theoretische Informatik oder Softwarearchitektur. Das hilft alles nichts.
    Wie geschrieben, ich glaube da hilft E-Technik mit Programmierfähigkeiten mehr.

  14. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: JackIsBack 26.08.19 - 12:14

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie geschrieben, ich glaube da hilft E-Technik mit Programmierfähigkeiten
    > mehr.


    Genau dafür gibt es den Ausbildungsberuf „Systeminformatiker“ :-)

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
    Christian Lindner, FDP

  15. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: splash42 26.08.19 - 12:25

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > splash42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > ich sehe das eher als Verantwortungsproblem. ist ja nicht so, als ob
    > Wirtschaft Raktenwissenschaft wäre oder vieles davon schlicht Blödsinn,
    > denn sonst würden ja nicht so viele Unternehmen pleite gehen.
    > Ich sehe ja die Aufgaben als wichtig an. Nur glaube ich, dass man das mit
    > Statistik- und Informatikkenntnissen besser hinbekommt, statt blind an
    > Prozesse zu glauben und das eigene Denken abzustellen.


    Eh nein, Raketenwissenschaften sind es sicherlich nicht. Andererseits gehen auch viele Firmen pleite, weil sie "Wirtschaft" nicht verstanden haben.

    Meist steckt der Teufel im Detail und woher willst du wissen, was z.B. eine gute Verwaltungssoftware ausmacht, wenn du nicht selbst mal in dem Bereich gearbeitet hast und die grundlegenden Begriffe und Kennzahlen kennst, mit denen da gearbeitet wird? Oder wie in er Computerlinguistik eine grammatikalische Zerlegung realisiert wird? Kann man sich teilweise anlesen, besser man kriegt es aber gezielt beigebracht und da sind wir dann wieder bei der Spezialisierung.

  16. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: Kleba 26.08.19 - 12:33

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Wirtschaftsinformatik? Wirtschaft ist im Prinzip für Leute, die für
    > Informatik zu doof sind. Das wollen die natürlich nicht hören.
    > Warum sollte man dazu Wirtschaft studieren? Man verfängt sich dort in Prozesse und
    > ignoriert logisches Denken, weil das im Prozess nicht vorgesehen ist.

    Also ich weiß ja nicht, in was für Unternehmen du bisher so warst, aber in Unternehmen wird - man höre und staune - einiges an Software eingesetzt. Und damit bei der Software was sinnvolles raus kommt, ist es nicht verkehrt, wenn der Entwickler auch etwas von den Abläufen, Prozessen, etc. im Unternehmen versteht.
    Genauso wie rechtliche Aspekte (in meinem Wirtschaftsinformatikstudium war z.B. auch ein gar nicht so kleiner Block IT-Recht mit drin) im echten Leben nicht vollkommen uninteressant sind.
    Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass man dem Informatikprofi doch einfach einen ordentlichen Anforderungskatalog vorsetzen kann und dann läuft das Ganze. Aber wer macht denn die Übersetzungen vom "doofen" Kunden/User zum Techie? Irgendeiner muss doch einigermaßen beide Seiten verstehen, damit am Ende nicht nur Murks dabei rauskommt.

    Ich weiß, diese Argumentation wird wahrscheinlich bei dir nicht ziehen. Ist mir aber auch ziemlich latte, bei der Schreibweise bin ich mir eh nicht sicher, ob das nur ein Trollpost ist. Ich habe auf jeden Fall genug Projekte gemacht, an denen "Vollblut-Informatiker" dabei waren, die aufgrund ihrer Arroganz gegenüber den anderen Fachbereichen praktisch nur Müll abgeliefert haben (klar, wenn man alles besser weiß, werden natürlich auch die Anforderungen des Kunden überall "verbessert").

  17. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: a user 26.08.19 - 12:35

    Also ich kennde das Wirtschaftsgrunstudium sehr gut :)
    Und das besteht im Grunde nur aus einer Wiederholung der drei Klassen der Oberstufe, ein Test, ob du das Abi auch wirklich verdient hast.

    Im Hauptstudium trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Wer sich mit den einfachen Dinge begnügen kann und einen der vielen "wir brauchen einen der was mit Writschaft studiuert hat" Jobs will, der bleibt bei BWL. Die anderen gehen mit VWL.

    Ja, ich kenne viele richtig gute BWLer, die mehr als ihr Studium sind. Aber die Masse... früher hieß es "Wer nichts wird, wird Wirt". Heute "Wer nichts wird, studiert BWL".

  18. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: ubuntu_user 26.08.19 - 12:39

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wer macht denn die Übersetzungen vom "doofen"
    > Kunden/User zum Techie? Irgendeiner muss doch einigermaßen beide Seiten
    > verstehen, damit am Ende nicht nur Murks dabei rauskommt.

    Kurze Iterationen und Tests beim Kunden, möglichst früh?
    Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo BWLer irgendwas von Software verstehen. Kundenwünsche analysieren geht ja auch häufig genug schief und selbst das machen die ja in den meisten Fällen nicht selbst.
    Du hast immer noch nicht geschrieben, was denn jetzt die Eigenleistung der BWLer ist.

  19. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: MadEze 26.08.19 - 12:49

    Stichwort Business Intelligence:

    Zeig mir mal einen BWLer, der Bock darauf hat, Statistiken mit R oder Python zu erstellen (oder die "Skills" dazu hat). Oder komplexe Views in Datenbanksystem zu erstellen, am Besten mit PL/SQL-Funktionen. Oder relativ komplexe Tools wie Tableau, Qlik, oder ähnliches aufsetzt, wartet, skriptet, in die bestehende Systemlandschaft einbettet.

    Und nun mischen wir das im Tagesgeschäft alles zusammen - da kommt doch kein reiner Informatiker oder BWLer mehr raus...

  20. Re: Sinn von Spezialisierung?

    Autor: ubuntu_user 26.08.19 - 12:51

    MadEze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zeig mir mal einen BWLer, der Bock darauf hat, Statistiken mit R oder
    > Python zu erstellen (oder die "Skills" dazu hat). Oder komplexe Views in
    > Datenbanksystem zu erstellen, am Besten mit PL/SQL-Funktionen. Oder relativ
    > komplexe Tools wie Tableau, Qlik, oder ähnliches aufsetzt, wartet,
    > skriptet, in die bestehende Systemlandschaft einbettet.
    >
    > Und nun mischen wir das im Tagesgeschäft alles zusammen - da kommt doch
    > kein reiner Informatiker oder BWLer mehr raus...

    Für Data Scientists nimmt man auch besser jemanden aus ner Naturwissenschaft wie Biologie oder Physik.

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