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Streaming-Dienste....

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  1. Streaming-Dienste....

    Autor: ralf.wenzel 22.03.14 - 16:19

    So ganz habe ich das noch nicht verstanden. Streaming-Dienste kenne ich selbst nicht, aber das funktioniert doch wie Radio, oder?

    Ich bin da eigen: Ich höre "meine" Musik. Das ist immer irgendwas zwischen Brahms, Wagner, Nena, Zappa und Rammstein. Ersteres eher abends beim Rotwein, Letzteres auf der Autobahn.

    Warum also Streaming? Was würde mir das bringen?

    Das ist eine ernstgemeinte Frage.

  2. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: Arcardy 22.03.14 - 16:33

    Du musst nicht jeden Titel und Album rinzeln kaufen sondern bezahlst pro Monat eine Nutzungsgebühr. Dann kannst du alle Titel hören.

    Die drei Menschen, die am meisten in der IT-Welt bewirkt haben, sind ...
    *Zensiert*

  3. Beispiel xbox music

    Autor: redmord 22.03.14 - 16:54

    - Gebühr: monatlich 9,99 ¤ / jährlich 99,99 ¤
    - Zugriff auf 30 Mio. Songs
    - Kanäle: Apps inkl. Offlinezugriff und Onlineportal
    - Features : Listen nach Genre, Interpreten, Alben; Top-Songs nach Genre, Interpreten, Album; Radiostreams nach Interpreten

    Noch vor kurzem konnte man bei Xbox Music auch "ähnliche Interpreten" durchforsten und sich Historien zu Interpreten durchlisten wo drin stand welcher Künstler wo noch seine Finger im Spiel hat, was natürlich ebenfalls verlinkt war. IMHO ist bei diesen Portalen an Services noch sehr viel Luft nach oben.

    Manko bei Xbox music: Einige Songs kosten trotz Abo Geld und einige Künstler wie z.B. Die Ärzte sind gar nicht vertreten.

  4. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: violator 22.03.14 - 17:19

    Vorteil:
    Du zahlst nur ne Gebühr, kannst dafür so viel hören wie du willst.

    Nachteil:
    Nachdem du in 10 Jahren 1000¤ für Gebühren ausgegeben hast schalten die den Dienst ab und dann stehst du mit nichts da. ;)

  5. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: textless 22.03.14 - 17:26

    Gibt es eine Musik-Plattform (kein Streaming), die ein ähnliches Modell wie die Spieleplattform GOG.com bietet? DRM-frei, kein "Launcher", einfacher Zugang über den Browser und eine große Auswahl?

  6. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: tadela 22.03.14 - 17:34

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachdem du in 10 Jahren 1000¤ für Gebühren ausgegeben hast schalten die den
    > Dienst ab und dann stehst du mit nichts da. ;)


    So würde ich das jetzt nicht bezeichnen, schliesslich hat man mit den 1000¤ auch den Künstler unterstützt der in den 10 Jahren weitere tolle Musik produziert hat mit deiner Finanziellen hilfe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.14 17:35 durch tadela.

  7. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: McCoother 22.03.14 - 18:00

    textless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es eine Musik-Plattform (kein Streaming), die ein ähnliches Modell wie
    > die Spieleplattform GOG.com bietet? DRM-frei, kein "Launcher", einfacher
    > Zugang über den Browser und eine große Auswahl?


    DRM frei sind alle verkauften Musikstücke. Also kannst du zu Amazon, Google, Apple, Microsoft etc..


    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorteil:
    > Du zahlst nur ne Gebühr, kannst dafür so viel hören wie du willst.
    >
    > Nachteil:
    > Nachdem du in 10 Jahren 1000¤ für Gebühren ausgegeben hast schalten die den
    > Dienst ab und dann stehst du mit nichts da. ;)


    Und als jugendlicher zahlst du 10¤ und hast auf einmal mehr Musik als jemand der über Jahre hinweg Musik gekauft hat..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.14 18:02 durch McCoother.

  8. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: tN0 22.03.14 - 18:26

    Manche Streaming-Dienste bieten auch kostenlosen Zugriff. Bei Xbox Music kann man z.B. jeden Monat bis zu 10 Stunden lang Musik streamen, mit Werbung. Nokia Mix Radio ist dagegen komplett kostenlos und werbefrei und auch offline verfügbar für alle Lumia Smartphones, aber man kann keine speziellen Songs auswählen sondern nur Playlisten auswählen oder erstellen.

  9. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: ralf.wenzel 22.03.14 - 18:32

    tadela schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So würde ich das jetzt nicht bezeichnen, schliesslich hat man mit den 1000¤
    > auch den Künstler unterstützt der in den 10 Jahren weitere tolle Musik
    > produziert hat mit deiner Finanziellen hilfe.

    Das vergessen leider viele. Billig, billiger, am Billigsten - und dann wundern sie sich, wenn die kleinen Künstler von ihrer Kunst nicht mehr leben können oder sie (mal auf andere Branchen bezogen) Pferdefleisch in der Lasagne haben.

    Es wäre schön, wenn wir alle etwas bewusster kaufen würden - und nicht nur nach "billig billig" schreien, sondern bewusst die fördern, die uns den Konsum erst ermöglichen.

  10. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: tadela 22.03.14 - 18:35

    Gut, WIEVIEL ist dann wieder ein anderes Thema. Aber da sind wir vollkommen gleicher Meinung! :-)

  11. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: redmord 22.03.14 - 19:35

    Also mit 'nem festen 10er im Monat liege ich um ein Vielfaches über den Durchschnitt.

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/192530/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-pro-kopf-ausgaben-fuer-musik/

    Billig, billig, billig ist Radio.

  12. Suchmaschine

    Autor: Profi 22.03.14 - 19:39

    Streaming-Angebote mit umfangreichem Katalog haben den Vorteil, dass man schnell mal nach einem Lied, welches sich nicht in der eigenen Sammlung befindet, suchen und es abspielen kann. Das gab es in der Perfektion noch nie und ist natürlich angenehmer Komfort. Ob einem das allein 10 Euro/Monat wert ist, sei mal dahingestellt. Jedenfalls ist es als Gastgeber immer wieder eine Freude, auch ausgefallene Musikwünsche sofort bedienen zu können. Aufwandsfrei realisierbar vom Sofa aus mit iDevice und AirPlay.

  13. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: herzcaro 22.03.14 - 19:41

    Die Künstler bekommen nur einen ganz ganz kleinen Bruchteil dessen was ihr für eine CD oder fürs Streaming ausgiebt. Das große Geld kriegen andere...

  14. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: McCoother 22.03.14 - 19:58

    herzcaro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Künstler bekommen nur einen ganz ganz kleinen Bruchteil dessen was ihr
    > für eine CD oder fürs Streaming ausgiebt. Das große Geld kriegen andere...


    Sollen sie sich eben direkt vermarkten. Ein Vertrag mit Amazon, Spotify und noch 2-3 anderen und man hat den Großteil der Kunden versorgt.

  15. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: Anonymer Nutzer 22.03.14 - 20:16

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ganz habe ich das noch nicht verstanden. Streaming-Dienste kenne ich
    > selbst nicht, aber das funktioniert doch wie Radio, oder?
    >
    > Ich bin da eigen: Ich höre "meine" Musik. Das ist immer irgendwas zwischen
    > Brahms, Wagner, Nena, Zappa und Rammstein. Ersteres eher abends beim
    > Rotwein, Letzteres auf der Autobahn.
    >
    > Warum also Streaming? Was würde mir das bringen?
    >
    > Das ist eine ernstgemeinte Frage.


    Technisch:
    Radio: Broadcast
    Streaming: Meist Unicast (bei Telekom iptv Multicast)

  16. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: violator 22.03.14 - 20:27

    Und wie wird das aufgeteilt? Ich zahle 10¤ Gebühren und die teilen sich dann alle Künstler der Welt? Dann lieber direkt Einnahmen durch richtige CDs machen.

    Wobei heute das Geld eh fast nur noch durch Konzerte reinkommt und nicht mehr durch Alben.

  17. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: User_x 22.03.14 - 22:49

    man darf ja nicht vom einzelnen ausgehen... 1000ende je 10eur monatsmiete, abrechnung nach klicks/downloads... sicherer verdienst, als ein hoffen auf den kauf einer cd... und da überlegt man sich viel eher, wem man sein geld schenkt...

  18. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: Lapje 23.03.14 - 08:51

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ganz habe ich das noch nicht verstanden. Streaming-Dienste kenne ich
    > selbst nicht, aber das funktioniert doch wie Radio, oder?
    >
    > Ich bin da eigen: Ich höre "meine" Musik. Das ist immer irgendwas zwischen
    > Brahms, Wagner, Nena, Zappa und Rammstein. Ersteres eher abends beim
    > Rotwein, Letzteres auf der Autobahn.
    >
    > Warum also Streaming? Was würde mir das bringen?
    >
    > Das ist eine ernstgemeinte Frage.

    Ich beantworte die Frage mal aus meiner Sicht: Eigene Musik und Streaming schließt sich nicht aus, im Gegenteil. ich war schon zu Frühzeiten Napsterkunde und bin dann auf Spotify gewechselt und werde jedoch wohl zu WiMP weiterwechseln, da diese auch einen Verlustfreien Tarif anbieten.

    Ich benutze Streamingdienste zum Größtenteil jedoch als "bezahltes Testhören". Seitdem bin ich nicht mehr auf Mogelpackungen reingefallen, auf denen vielleicht ein oder zwei Lieder gut waren, auf der anderen Seite habe ich durch Vorschläge einiges neues an Musik kennengelernt. Und spätestens wenn ich merke dass ich ein Album auch mach dem 10. streamen immer noch interessant finde, dann wird es gekauft.

    Alleine dafür lohnen sich für mich die 10 Euro im Monat. Und da ich ein Sonos-System besitze geht das Musikhören auch recht bequem...

  19. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: Tamashii 23.03.14 - 15:14

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tadela schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So würde ich das jetzt nicht bezeichnen, schliesslich hat man mit den
    > 1000¤
    > > auch den Künstler unterstützt der in den 10 Jahren weitere tolle Musik
    > > produziert hat mit deiner Finanziellen hilfe.
    >
    > Das vergessen leider viele. Billig, billiger, am Billigsten - und dann
    > wundern sie sich, wenn die kleinen Künstler von ihrer Kunst nicht mehr
    > leben können oder sie (mal auf andere Branchen bezogen) Pferdefleisch in
    > der Lasagne haben.
    >
    > Es wäre schön, wenn wir alle etwas bewusster kaufen würden - und nicht nur
    > nach "billig billig" schreien, sondern bewusst die fördern, die uns den
    > Konsum erst ermöglichen.

    Das Thema kann man auf ganz viele verschiedene Weisen betrachten - wie eigentlich alles im Leben:
    Für mich ist Musik-Streaming z. B. in sofern bewussteres Kaufen, als dass für mich nicht mehr viel viel Erdöl zu Plastik verarbeitet werden muss (CDs und Cases), die dann wiederum um die ganze Welt verschifft werden müssen. Aus Umweltsicht also durchaus auch sinnvoll...

    Da Streaming langsam aber sicher zu einem Standard wird denke ich, dass Künstler sich da verhandlungstechnisch besser und besser positionieren werden. Sonst finden sie auch andere Wege...
    Ich habe durch Spotify schon so unglaublich viele Künstler entdeckt, von denen ich vorher nie gehört hatte, und die ich vermutlich nie gefunden hätte - die hätten ohne diesen Dienst niemals einen Cent von mir bekommen. Nun war ich bei einigen schon auf Konzerten und habe T-Shirts gekauft...

    Ist halt alles nicht so einfach...

  20. Re: Streaming-Dienste....

    Autor: Tamashii 23.03.14 - 16:00

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorteil:
    > Du zahlst nur ne Gebühr, kannst dafür so viel hören wie du willst.
    >
    > Nachteil:
    > Nachdem du in 10 Jahren 1000¤ für Gebühren ausgegeben hast schalten die den
    > Dienst ab und dann stehst du mit nichts da. ;)

    Zumindest bei Spotify ist das nicht so - man hat nur schlechtere Soundqualität und hört alle 3-5 Tracks nervige Werbung, die Playlists und alles bleiben einem aber notfalls auch ohne Bezahlung erhalten.

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