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„KI“ diskriminiert nicht!

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  1. „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: picaschaf 10.04.19 - 13:01

    Das was hier KI genannt wird diskriminiert nicht. Wenn überhaupt derjenige, der die Trainingsdaten ausgewählt hat. Oder er war schlicht nicht kompetent genug alle Zusammenhänge zu erkennen.

  2. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: .02 Cents 10.04.19 - 13:11

    Das Problem ist, dass es niemanden gibt, der kompetent genug ist und alle Zusammenhänge erkennt, wenn das Problem nur moderat komplexer wird.

  3. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: ibsi 10.04.19 - 13:20

    Deshalb hat picaschaf auch KI in Anführungszeichen gesetzt, denn eine KI! würde das können. Aber nicht das was leider seit 1-2 Jahren als KI verkauft wird.

  4. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: picaschaf 10.04.19 - 13:23

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, dass es niemanden gibt, der kompetent genug ist und alle
    > Zusammenhänge erkennt, wenn das Problem nur moderat komplexer wird.


    Doch, die gibt es. Aber die lockt man nicht mit 100k aus ihrem alten Job. Und nichtmal die gibt es idR. in Deutschland.

  5. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: picaschaf 10.04.19 - 13:26

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb hat picaschaf auch KI in Anführungszeichen gesetzt, denn eine KI!
    > würde das können. Aber nicht das was leider seit 1-2 Jahren als KI verkauft
    > wird.


    +1 Genau so ist es!
    Eine echte KI *könnte* diskriminieren. Wenn sie allerdings keinen hart codierten Bias hat und technisch an der Selbstmodifizierung gehindert wird, wird sie kein „unbegründet diskriminierendes“ Verhalten entwickeln. Dann wird die Streiterei wieder losgehen was überhaupt Diskriminierend bedeutet.

  6. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: HeroFeat 10.04.19 - 13:59

    Das Problem ist ja, das sich Diskrimierungen teilweise auch einfach selbstverwirklichend sind.

    Und machmal gibt es eben doch Unterschiede zwischen Gruppen. Gerade im Allgemeinen. Das soll nicht heißen das nicht jeder alle Möglichkeiten haben soll. Und ich denke auch heterogene Gruppen mit potentiellen Reibungspunkte durchaus positiv sind. Nur weil etwas auf dem Papier ohne alle Informationen passt, passt es nich unbedingt in unserer von Menschen bewohnten Welt. Aber einer KI das beizubringen und über manches in machen Fällen hinwegzusehen bzw. eher es nicht so stark zu gewichten ist einfach sehr schwierig. Gerade wenn dabei dann natürlich ebenfalls nicht diskriminiert werden soll.
    Unsere Welt ist so einfach so komplex, das es Zusammenhänge über so viele Ecken gibt, das es nicht nachvollziehbar wird. Auch für eine KI. Und nur weil eine KI dann sagt sie wäre "perfekt" bleibt es an uns Menschen das zu beurteilen. Doch das ist praktisch nicht möglich da wir Menschen ja die Zusammenhänge auch nicht vollständig sehen und beurteilen können.

  7. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: Daepilin 10.04.19 - 14:18

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .02 Cents schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem ist, dass es niemanden gibt, der kompetent genug ist und
    > alle
    > > Zusammenhänge erkennt, wenn das Problem nur moderat komplexer wird.
    >
    > Doch, die gibt es. Aber die lockt man nicht mit 100k aus ihrem alten Job.
    > Und nichtmal die gibt es idR. in Deutschland.


    nja, selbst die KIs von amazon, Google und Microsoft sind was das angeht nicht perfekt. Und die haben so ziemlich die besten Entwickler in der Industrie

  8. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: 0xDEADC0DE 10.04.19 - 15:35

    Eine echte KI würde genauso "diskriminieren".

    Wenn sie z. B. vor die Wahl gestellt wird, eine junge Frau oder einen jungen Mann einzustellen, für einen Posten der sehr wichtig ist und die nächsten Jahre Vollzeit besetzt werden muss, dann wählt sie wohl wen aus?

    Kann durchaus sein, dass die Frau im ersten Anlauf bevorzugt wird. Dann wird diese Schwanger, geht in Mutterschutz, danach in Elternteilzeit und das Programm wird dann die Folgen auf die harte Tour im wahrsten Sinne des Wortes lernen.

    Die KI wird nämlich lernen, dass durch eine weitere ungeplante Stellenausschreibung wertvolle Zeit vergeht, Arbeit nicht erledigt wird, dann bei Teilzeit eine Stelle doppelt besetzt werden muss, und so weiter und so fort... da wählt sie dann in Zukunft den Mann, da scheidet das Risiko "Schwangerschaft" dann aus.

  9. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: Anonymer Nutzer 10.04.19 - 18:59

    genau, ich finde es auch diskrimminierend, dass männer nicht schwanger werden können, nicht dass ich das für mich wollte, aber die möglichkeit zu haben wäre toll ... das wäre wie der frauenteil der klagemauer ... erst erstritten und dann ungenutzt ...

  10. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: ChiakiAccess 11.04.19 - 06:25

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine echte KI würde genauso "diskriminieren".
    >
    > Wenn sie z. B. vor die Wahl gestellt wird, eine junge Frau oder einen
    > jungen Mann einzustellen, für einen Posten der sehr wichtig ist und die
    > nächsten Jahre Vollzeit besetzt werden muss, dann wählt sie wohl wen aus?
    >
    > Kann durchaus sein, dass die Frau im ersten Anlauf bevorzugt wird. Dann
    > wird diese Schwanger, geht in Mutterschutz, danach in Elternteilzeit und
    > das Programm wird dann die Folgen auf die harte Tour im wahrsten Sinne des
    > Wortes lernen.
    >
    > Die KI wird nämlich lernen, dass durch eine weitere ungeplante
    > Stellenausschreibung wertvolle Zeit vergeht, Arbeit nicht erledigt wird,
    > dann bei Teilzeit eine Stelle doppelt besetzt werden muss, und so weiter
    > und so fort... da wählt sie dann in Zukunft den Mann, da scheidet das
    > Risiko "Schwangerschaft" dann aus.

    Absolut richtig, 100% d'accord. Aber das würde den Politikern ja zeigen wie die Realität aussieht, das wollen wir nicht. Wir wollen das lieber mit Frauenquoten ausbügeln, statt sinnvolle Dinge wie die erzwungen geteilte Elternzeit in skandinavischen Ländern umzusetzen, die die Arbeitskraftattraktivität zwischen den Geschlechtern gerecht balancieren würde.

  11. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: Kay_Ahnung 11.04.19 - 15:53

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine echte KI würde genauso "diskriminieren".
    >
    > Wenn sie z. B. vor die Wahl gestellt wird, eine junge Frau oder einen
    > jungen Mann einzustellen, für einen Posten der sehr wichtig ist und die
    > nächsten Jahre Vollzeit besetzt werden muss, dann wählt sie wohl wen aus?
    >
    > Kann durchaus sein, dass die Frau im ersten Anlauf bevorzugt wird. Dann
    > wird diese Schwanger, geht in Mutterschutz, danach in Elternteilzeit und
    > das Programm wird dann die Folgen auf die harte Tour im wahrsten Sinne des
    > Wortes lernen.
    >
    > Die KI wird nämlich lernen, dass durch eine weitere ungeplante
    > Stellenausschreibung wertvolle Zeit vergeht, Arbeit nicht erledigt wird,
    > dann bei Teilzeit eine Stelle doppelt besetzt werden muss, und so weiter
    > und so fort... da wählt sie dann in Zukunft den Mann, da scheidet das
    > Risiko "Schwangerschaft" dann aus.

    Naja da muss man schon fair sein. Das Problem ist ja nicht die Schwangerschaft, da kann die Frau ja bis 1-2 Monate vor der Geburt noch arbeiten, teilweise auch bis zur Geburt. (In den meisten Jobs) Das Problem ist eher die Elternzeit nach der Geburt und würden Männer öfter in Elternzeit gehen und Frauen weniger, wäre das Problem kleiner bzw. kein Frauen Problem mehr.

  12. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: quineloe 11.04.19 - 16:06

    Es wird doch alles mögliche, was als "Falsch" eingestuft wird, als Diskriminierung bezeichnet. Egal was. Mit Beispielen will ja keiner arbeiten, weil die Blase dann ganz schnell platzt.
    Wenn eine HR-Software einen unqualifizierten Bewerber aussortiert, dann macht sie das doch nicht, weil er Afghanischer Flüchtling ist, sondern weil er die Qualifikationen nicht mitbringt. Und wenn sich auf eine Stelle 10 Deutsche und 10 Afghanische Flüchtlinge bewerben, und diese Stelle nun mal eine Qualifikation erfordert, die man in Kabul nicht machen konnte, diskriminiert die Software dann, wenn sie 10 Absagen an die Afghanen und 8 Absagen an die Deutschen schickt?
    Immerhin kann man hier der Software unterstellen, 100% aller Afghanen abzulehnen.


    Wie soll diese Software denn von sich aus diskriminieren, in welchem konkreten Beispiel?

  13. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: voerden7 15.04.19 - 13:49

    Es gibt bei the Good Wife eine Folge,
    wo ein Bewertungsprogramm Gegenden mit hohen Dunkel Häutigen anteil als gefährlich einstufte.
    Dies ist durch den Algorithmus automatisch passiert.
    Ich denke, dass dies realistisch ist. Wenn wenig spezifische Informationen vorhanden sind, dann müssen globale Statistiken berücksichtigt werden.

  14. Re: „KI“ diskriminiert nicht!

    Autor: quineloe 15.04.19 - 14:22

    War da auch die Ursache für die Bewertung explizit die Hautfarbe der Bewohner der Gegend oder vielleicht etwas ganz anderes wie Kriminalitätsstatistiken?

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