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KI ...

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  1. KI ...

    Autor: .02 Cents 10.04.19 - 14:11

    KI ist heute um Prinzip nichts anderes als das, was es vor 30 Jahren schon war - Kern Unterschied: Rechenleistung.

    Vor 30 Jahren wurde das im allgemeinen als gescheitert erklärt, weil keine der Techniken wirklich etwas mit Intelligenz zu tun hatte, und die ganzen mehr-oder-weniger Regel-basierten Geschichten aufgrund der Rechenleistung nicht komplex genug aufgebaut werden konnten, um wirklich breite Anwendungen zu finden.

    Was in dem Artikel konkret im Sinne von IT Funktionalität beschrieben wird, ist eine Automatisierung im Umgang mit Textbausteinen, die auch bestimmte Formbriefe kennt. Das ist Büro- / Prozessautomatisierung, aber nur sehr begrenzt Intelligent.

    In dem Sinne glaube ich vielleicht, das wenn man bestimmte "Standard Verfahren" in so einer Anwaltskanzlei hat, man mit Büroautomatisierungs-Software alles mögliche erreichen kann auf der Ebene der standardisierten Arbeitsschritte. Da lassen sich dann vielleicht auch Schnittstellen automatisieren. Denkbar sind sicher Dinge wie Verhandlungstermine von der Gerichtsseite mit den eigenen Verfahren abgleichen, entsprechende Termine planen und / oder Mandanten benachrichtigen etc.

    Gerade bei standardisierten Verfahren wie etwa als Anwalt von Abmahnungs-Opfern insbesondere bei Massen-Abmahnungen, die ja selber nach einem bestimmten Muster aufgesetzt sind, kann man sicher viel automatisieren, und in dem Fall lohnt sich das dann auch, wenn man mit x Stunden Programmieraufwand Einsparungen von x * <Faktor y> Stunden bei den Schreibkräften und vielleicht sogar Zeit des Anwalts.

    Das heisst aber noch lange nicht, dass der ganze Aufwand irgendwas spart, wenn statt File Sharing bei privaten Konsumenten es im nächsten Fall um irgendein Geschmacksmuster im gewerblichen Umfeld o.ä. geht.

    Das ist identische Entwicklungen, wie sie in der Industrie bei der Einführung des Fliessband stattgefunden haben bis hin zur Einführung von Robotern in der Fertigungstechnik. Erst konnte Fliessband vor allem bei Massenwaren billiger, als handwerkliche Fertigung. Mittlerweile sind CNC und Co auch in kleineren Handwerksbetrieben eingezogen, und das nicht nur wegen des Preises, sondern weil anders die Präzisions- und Konsistenz-Anforderungen gar nicht machbar sind.

    So eine Entwicklung gibt es auch im Bereich der Prozesse in modernen Büros - erstmal preisgetrieben, weil man zunächst "einfache" Sachbearbeiter einsparen kann, aber auch Fehleranfälligkeit etc. dürfte sich auf die Dauer besser entwickeln.

    Nur weil man diese Art Automatisierung KI nennt heisst das aber noch lange nicht, dass es dadurch legitim wird oder auch nur sinnvoll sit, irgendwelches SciFi Zeug über automatische Gerichtsurteile unter dem gleichen KI Label zu diskutieren.

  2. Re: KI ...

    Autor: Fun 10.04.19 - 14:42

    Frei danach:

    Cloud ist heute um Prinzip nichts anderes als das, was es (Hosting) vor 30 Jahren schon war - Kern Unterschied: (Speicher+)Rechenleistung.

  3. Re: KI ...

    Autor: yumiko 10.04.19 - 15:09

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KI ist heute um Prinzip nichts anderes als das, was es vor 30 Jahren schon
    > war - Kern Unterschied: Rechenleistung.
    Bitte nicht Expertensystem (deterministisch) mit lernfähigem System verwechseln.

  4. Re: KI ...

    Autor: Urbautz 12.04.19 - 08:42

    Fun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frei danach:
    >
    > Cloud ist heute um Prinzip nichts anderes als das, was es (Hosting) vor 30
    > Jahren schon war - Kern Unterschied: (Speicher+)Rechenleistung.


    Cloud hieß in den 80igern Mainframe. Im unternehmensumfeld beliebt war die AS400-Familie von IBM.

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