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Wen soll man noch wählen?

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  1. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: iio 30.11.10 - 14:58

    Protest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei einer Wahlbeteiligung (in diesem Fall) von nunmehr maximal vielleicht
    > 10% wird sich die durch eine Minderheitswahl zustande gekommene "Regierung"
    > durchaus Gedanken über das weitere Vorgehen machen müssen...

    Unsinn. Die Parteien kümmert das nicht, solange sie ihre Prozente (der gültigen Stimmen) und damit ihre Gelder bekommen.

  2. Weg mit allem Übel!

    Autor: N17 30.11.10 - 15:03

    LockerGEblieben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man wählt immer das kleinste übel... zugegeben sehr schwer atm =/

    Und genau wegen dieser Einstellung können "die da oben" machen was sie wollen, weil sie ja trotz allem immer wieder "das kleinere Übel" sind.
    "Die kleinen Parteien haben eh keine Chance"? Warum wohl? Doch nur weil alle munter weiter die großen wählen!

    Hört auf mit diesem "das kleinere Übel"-Unsinn, denn nur dadurch ist es den Etablierten möglich derart am Volk vorbei zu regieren!

    Wenn es keine Partei gibt die ihr guten Gewissens unterstützen könnt, dann lasst es!

    Wer das wählt was er nach gründlicher Überlegung gutheißen kann wählt perfekt,
    wer das wählt was ihm richtig erscheint wählt meist halbwegs richtig,
    wer garnicht wählt, wählt das was die anderen wählen,
    wer das kleinere Übel wählt, wählt immer ein Übel!

    -

  3. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Wähler 30.11.10 - 15:03

    Schön das man gleich als blöd hingestellt wird nur weil man eine Meinung hat.

    Daran sieht man mal wieder was hier eigentlich für Leute rumlaufen.

    Es ist nun mal für mich das geringste Übel die CSU zu wählen. Das das nicht für jeden der fall ist ist mir klar, aber deswegen solche Äusserungen zu tätigen ist mehr als schwach...

  4. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Protest 30.11.10 - 15:03

    Und warum war man dann schon kurz davor eine "Wahlpflicht" einzuführen?

  5. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Lemmy 30.11.10 - 15:05

    Weil "man" ein Idiot ist.

  6. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: muh. 30.11.10 - 15:14

    Protest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für manche Menschen kann das Nichtwählen auch eine Form des Protestes
    > darstellen...
    > Wer wird gewählt, wenn keiner gewählt wird?

    Wer garnicht wählt, ist grundsätzlich für das, was am Ende dabei rauskommt. Gut, man taucht dann in der Statistik als Nichtwähler auf, aber die werden grundsätzlich unterschlagen, genauso wie die ungültigen Stimmen (die Nichtwähler fallen sofort raus, die Ungültigen im nächsten Schritt, und erst danach werden die Zahlen berechnet, die man nachher im Fernsehen sieht). Und bei der Sitzverteilung gelten dann nur noch die Stimmen für die Parteien, die über 5% gekommen sind.

    Das ist etwas, das mich bei Wahlergebnissen und auch -umfragen immer tierisch nervt: "Partei XXX hat Y% dazugewonnen." Aber das spiegelt nur den Anteil an Stimmen wider, die für die Parteien waren, die auch im Parlament landen. Man sollte bei solches Ergebnisses grundsätzlich immer 100% der Wähler (bzw. Befragten) berücksichtigen, erst dann hätte man ein gültiges Bild der tatsächlichen Stimmung des Volkes. Aber "alle Parteien haben Stimmen verloren" ist wahrscheinlich viel zu negativ für unsere ach so unabhängige Presse...

    Ich wäre ja sogar dafür, das auch bei der endgültigen Sitzverteilung so zu machen: Die Sitze werden nach 100% der Wählerstimmen verteilt, und wenn 30% nicht gewählt haben, dann bleiben eben 30% der Sitze leer. Dann noch weg mit der 5%-Regelung, und die Regierung würde tatsächlich das Volk repräsentieren.

    Nunja. Ich weiß auch noch nicht, was ich bei der nächsten Wahl mache... Allerdings werde ich eine gültige Stimme abgeben, weil weder nicht noch ungültig wählen irgendeine für die Politik relevante Auswirkung hat. Wenn alle Nichtwähler ungültig wählen würden, könnte das auch eine Auswirkung haben, aber bei den meisten wird dann wohl doch die Faulheit siegen...

  7. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: xvbdfhf 30.11.10 - 15:26

    Protest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für manche Menschen kann das Nichtwählen auch eine Form des Protestes
    > darstellen...
    > Wer wird gewählt, wenn keiner gewählt wird?

    Wenn keiner gewählt wird, dann werden sich die Spinner und Extremen selber wählen. Also besser das kleinste übel wählen...

  8. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Dr Obvious 30.11.10 - 15:37

    Und was, wenn die Spinner und Extremen das kleinste Übel sind?

  9. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: p iRat 30.11.10 - 16:01

    LockerBleiben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Piratenpartei -> zu streng auf Einzelaspekte fixiert


    Na und? Lieber ne Partei die von einem Thema Ahnung hat und das gezielt einsetzt als eine die alles können und überall mitreden will und von gar nix Ahnung hat.

  10. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: moepus2 30.11.10 - 16:11

    Dr Obvious schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was, wenn die Spinner und Extremen das kleinste Übel sind?

    Das muesste ja dann im Umkehrschluss dann bedeuten, dass die CDU/CSU das kleinste Uebel ist! ;)

  11. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: dumdideidum 30.11.10 - 16:18

    muh. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Protest schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für manche Menschen kann das Nichtwählen auch eine Form des Protestes
    > > darstellen...
    > > Wer wird gewählt, wenn keiner gewählt wird?
    >
    > Wer garnicht wählt, ist grundsätzlich für das, was am Ende dabei rauskommt.
    > Gut, man taucht dann in der Statistik als Nichtwähler auf, aber die werden
    > grundsätzlich unterschlagen, genauso wie die ungültigen Stimmen (die
    > Nichtwähler fallen sofort raus, die Ungültigen im nächsten Schritt, und
    > erst danach werden die Zahlen berechnet, die man nachher im Fernsehen
    > sieht). Und bei der Sitzverteilung gelten dann nur noch die Stimmen für die
    > Parteien, die über 5% gekommen sind.
    >
    > Das ist etwas, das mich bei Wahlergebnissen und auch -umfragen immer
    > tierisch nervt: "Partei XXX hat Y% dazugewonnen." Aber das spiegelt nur den
    > Anteil an Stimmen wider, die für die Parteien waren, die auch im Parlament
    > landen. Man sollte bei solches Ergebnisses grundsätzlich immer 100% der
    > Wähler (bzw. Befragten) berücksichtigen, erst dann hätte man ein gültiges
    > Bild der tatsächlichen Stimmung des Volkes. Aber "alle Parteien haben
    > Stimmen verloren" ist wahrscheinlich viel zu negativ für unsere ach so
    > unabhängige Presse...
    >
    > Ich wäre ja sogar dafür, das auch bei der endgültigen Sitzverteilung so zu
    > machen: Die Sitze werden nach 100% der Wählerstimmen verteilt, und wenn 30%
    > nicht gewählt haben, dann bleiben eben 30% der Sitze leer. Dann noch weg
    > mit der 5%-Regelung, und die Regierung würde tatsächlich das Volk
    > repräsentieren.
    >
    > Nunja. Ich weiß auch noch nicht, was ich bei der nächsten Wahl mache...
    > Allerdings werde ich eine gültige Stimme abgeben, weil weder nicht noch
    > ungültig wählen irgendeine für die Politik relevante Auswirkung hat. Wenn
    > alle Nichtwähler ungültig wählen würden, könnte das auch eine Auswirkung
    > haben, aber bei den meisten wird dann wohl doch die Faulheit siegen...

    Bin ich bei dir...allerdings die 5% Regelung sollte man besser nicht abschaffen, sie hat durch aus historische Berechtigung und wurde ja nicht eingeführt große Parteien den Vorrang zu geben, sondern Regierungsfähig zu sein und eben extreme Splittergruppen außen vor zu lassen...das liese sich aber sicher bei Wikipedia recherchieren...

    eher bin ich dafür, dass eine Wahl bei einer Wahlbeteiligung unter z.b. 50% als ungültig erklärt wird.

    Das fiel mir zum Volksentscheid des Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern auf. Dort gab es eine Wahlbeteiligung von 38%. Hinterher wurde gesagt, dass der Großteil der bayrischen Bürger dafür wäre...was ja aber so nicht richtig ist...da, wenn von 38% 51% dafür sind, letztlich nur 20% der Gesamtbevölkerung bayerns dafür ist, was definitiv keine Mehrheit ist...sprich würde man alle Nichtwähler als dagegen Einstufen würde das Gesetz nicht in Kraft treten...

  12. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Dr Obvious 30.11.10 - 16:22

    Ich hätt jetzt FDP gesagt, ob der kleineren Mitgliederzahl. hihi

  13. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Bibbl-o-mat 30.11.10 - 16:22

    Vor allem wollen die Piraten ja nun Inzest legalisieren. Ist auch ganz toll.

  14. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Bibbl-o-mat 30.11.10 - 16:24

    p iRat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Na und? Lieber ne Partei die von einem Thema Ahnung hat und das gezielt
    > einsetzt als eine die alles können und überall mitreden will und von gar
    > nix Ahnung hat.

    Der BPT hat ja gezeigt, dass die Piraten auch von vielem keine Ahnung haben aber sie trotzdem mitreden wollen. Alleine die Diskussion zu Kernkraft war ja herrlich lächerlich.
    Aber hauptsache die Piraten wollen nun Inzest legalisieren. Das sind wichtige Themen und was Sex mit der Familie angeht, da kennen sich die Piraten wohl gut aus, was?

  15. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: lulli 30.11.10 - 16:38

    Ich würde dir empfehlen, dir erstmal eine differenzierte Meinung zu bilden, dann fällt die Entscheidung vielleicht leichter.

  16. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: CaptainBlaubaer 30.11.10 - 17:00

    Da steht "nicht angenommen" bei dem Antrag zur Abschaffung des §173STGB ... ziemlich deutlich sogar.

  17. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: muh. 30.11.10 - 17:33

    dumdideidum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin ich bei dir...allerdings die 5% Regelung sollte man besser nicht
    > abschaffen, sie hat durch aus historische Berechtigung und wurde ja nicht
    > eingeführt große Parteien den Vorrang zu geben, sondern Regierungsfähig zu
    > sein und eben extreme Splittergruppen außen vor zu lassen...das liese sich
    > aber sicher bei Wikipedia recherchieren...

    Hm, man müßte die Zahl aber zumindest anpassen, da 5% aller Wähler mehr sind als 5% der gültigen Stimmen, und es bei sinkender Wahlbeteiligung dann noch schwerer wird, genügend Stimmmen zu bekommen. Eine 1%-Regelung wäre eventuell ok (bei 500 Sitzen sind das dann mindestens 5 Sitze), aber mehr führt dann doch wieder zum derzeitigen Zustand, daß potentielle Wähler kleiner Parteien sich dann wieder sagen "was solls, die bekommen doch eh nicht genug Stimmen."

    > eher bin ich dafür, dass eine Wahl bei einer Wahlbeteiligung unter z.b. 50%
    > als ungültig erklärt wird.

    Das funktioniert vielleicht bei Einzelentscheidungen, aber für eine Parlamentswahl? Ich würde eher sagen, daß kritische Entscheidungen z.B. eine absolute Mehrheit brauchen, und wenn dann nur weniger als 50% der Sitze belegt sind, kann darüber halt nicht abgestimmt werden. Dann müssen sich Politiker mal wieder ernsthaft um das ganze Volk kümmern, nicht nur ihre Stammwähler bei Laune halten.

    > Das fiel mir zum Volksentscheid des Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern
    > auf. Dort gab es eine Wahlbeteiligung von 38%. Hinterher wurde gesagt, dass
    > der Großteil der bayrischen Bürger dafür wäre...was ja aber so nicht
    > richtig ist...da, wenn von 38% 51% dafür sind, letztlich nur 20% der
    > Gesamtbevölkerung bayerns dafür ist, was definitiv keine Mehrheit
    > ist...sprich würde man alle Nichtwähler als dagegen Einstufen würde das
    > Gesetz nicht in Kraft treten...

    Für unsere aktuelle Regierung haben knapp 34% aller Wähler gestimmt.

  18. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: redwolf_ 30.11.10 - 18:08

    Wayne interessiert das? Ist das ein ausreichender Grund dafür die nicht zu wählen?

  19. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Tingelchen 30.11.10 - 18:24

    Inzest wird schon von der Natur, in den meisten Fällen, "verboten" ^^ Die eigene Schwester/Bruder/Eltern (also nahen Verwanten) richen nicht so pralle. Und das ist kein Witz ;)

  20. Re: Wen soll man noch wählen?

    Autor: Tingelchen 30.11.10 - 18:28

    A ha... also wählst gleich die CDU... heißt ja nicht umsonst CDU/CSU ;) Auch wenn ein paar wenige Dinge nicht schlecht sind (würden nur nicht richtig verkauft) würde ich keine von beiden wählen. *schauder*

    Der CDU fehlt ein medienwirksames Gesicht. Fr. Merkel ist sicher nicht Dumm, aber sie ist einfach nicht so Medienwirksam :D

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