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Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

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  1. Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Gammelbär 10.06.10 - 16:30

    Das Internet ist kein Ort für Jugendliche und schon gar keine Kinder. Wenn Eltern da anderer Meinung sind, dann können sie es ihren Kinder selbstverständlich auf eigene Verantwortung erlauben, genauso wie Alkoholkonsum, Fernsehen nach 22 Uhr und anderes.

    Jugendschutz war noch nie etwas anderes als ein Euphemismus für Bevormundung von Erwachsenen und Zensur.

  2. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Atrocity 10.06.10 - 16:33

    Jo.

    Aber so ist es einfacher für die faulen Eltern. Uns besser für die Politiker die sich so eine Generation von uninformierten linientreuen Steuerzahlern züchten können die nichts anderes als Bevormundung gewohnt sind

  3. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: El Marko 10.06.10 - 16:36

    Wenn Kinder ihre Erziehungsberechtigten in die Schule mitbringen sollen, bringen sie dann jetzt nur noch PC und TV mit? Der Rest scheint ja unnötig geworden zu sein ...

  4. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: d3wd 10.06.10 - 16:56

    Ja Ja, die deutschen und ihr "Fliegender Jugendschutz-Teppich".

    Ansich finde ich die Idee aber gut. Besonders beim TV. So kann ich die Story von Filmen "sehen" ohne mir die ganze Non-Sense Scheiße antun zu müßen.
    Die sollten daß beim Fernsehkarten TV auch noch einführen.

    ~d3wd

  5. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Pansenmann 10.06.10 - 17:06

    Gammelbär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Internet ist kein Ort für Jugendliche und schon gar keine Kinder.

    Du bist ja n krasserer Hardliner als Zensursula!

  6. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Garb 10.06.10 - 17:16

    Made my Day! Thx!

  7. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: tomek 10.06.10 - 17:29

    Gammelbär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Internet ist kein Ort für Jugendliche und schon gar keine Kinder. Wenn
    > Eltern da anderer Meinung sind, dann können sie es ihren Kinder
    > selbstverständlich auf eigene Verantwortung erlauben, genauso wie
    > Alkoholkonsum, Fernsehen nach 22 Uhr und anderes.
    ach ja?! und warum ist das internet kein "ort" für kinder und jugendliche?

    > Jugendschutz war noch nie etwas anderes als ein Euphemismus für
    > Bevormundung von Erwachsenen und Zensur.
    jugendschutz hat für mich auch etwas mit rechtssicherheit (sowohl für eltern, als auch für geschäftsleute) zu tun.

  8. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Muhaha 10.06.10 - 19:08

    tomek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > jugendschutz hat für mich auch etwas mit rechtssicherheit (sowohl für
    > eltern, als auch für geschäftsleute) zu tun.

    Rechtssicherheit ist nur dann nötig, wenn Rechtsunsicherheit besteht. Gäbe es keine Jugendschutzgesetzgebung, müsste man sich deswegen auch keine Gedanken machen. Ergo, es würde OHNE gesetzlichen Jugendschutz bereits Rechtssicherheit bestehen. Jeder kann von überall auf alles zugreifen, was veröffentlicht wurde. Rechtssicherheit!

  9. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: M_Kessel 10.06.10 - 21:29

    Gammelbär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Internet ist kein Ort für Jugendliche und schon gar keine Kinder.

    Passt dann auch:

    Die Welt ist kein Ort für Jugendliche und schon gar keine Kinder.

    -
    -
    -
    -

    Wie kann man nur einen solchen Blödsinn von sich geben?

    Das Internet ist Bestandteil unsrerer Welt geworden, und wie ALLE, auch und besonders unsere Kinder, müssen lernen damit richtig umzugehen.

    Das Internet in Form von Google ist der beste Freund meiner Kinder beim Suchen für Hausaufgaben. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Medium muß halt genauso geschult werden, wie das verhalten im Strassenverkehr.

    Und jeder Jugendliche, der mehr als nur zwei Gehirnzellen hat, sieht sehr wohl, wenn er auf einer "falschen" Seite gelandet ist. Macht man daraus jetzt auch noch etwas Verbotenes, dann überwindet der Reiz des Verbotenen den Abscheu den man empfindet.

    Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob es nicht besser wäre, alle kommerziellen Anwendungen aus dem Internet zu verbannen, und statt dessen für die ein eigenes Netz zu gründen. Das sollte dann auch wirklich erst ab 18 sein. ;)

    Dann könnten sie die sogenannten "Netzbürger" (Kopf -> Tisch - schrecklicher Begriff) endlich in Ruhe lassen.

  10. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Gammelbär 10.06.10 - 22:16

    Das Problem mit euch Dummmenschen ist, dass ihr absolut linear denkt und das auch nur von 12 bis mittags. Ihr seid einfach nicht in der Lage mehr als die unmittelbaren Konsequenzen einer Entscheidung auch nur in Erwägung zu ziehen. Das Wort Eigendynamik steht bei euch gleich hinter Bahnhof. Dass diese Scheinsicherheit namens Jugendschutz mehr Probleme schafft und eigentlich gar keine löst, sondern im Wesentlichen nur Erwachsene in ihren Freiheiten einschränkt, das wollt ihr einfach nicht kapieren. Was ihr wollt ist auf ewig in einem staatlich organisierten Kindergarten leben. Gar kein Problem! Stellt euch einfach noch dämlicher als ihr seid und lasst euch entmündigen. Aber lasst uns, die als Erwachsene leben wollen, mit euren perversen Fantasien in Ruhe!

  11. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Schutzi 10.06.10 - 23:18

    lol... ich finde du hast mehr oder weniger Recht.

    Mich nervt langsam dieser blinde Aktionismus der bescheuerten Politiker und der noch dümmeren Bevölkerung die sich alles gefallen lässt.

    Idealistisch betrachtet, denken wir als Erwachsene alles sei ja soo schädlich für die armen Jugendlichen die völlig unverhofft auf Pornoseiten kommen und schlimmen erhebdlichen psysischen Schaden davon tragen.

    Komisch dass aber auch früher, als es noch kein Internet gab, die meisten Jugendlichen zu Pornoheften gekommen sind und trotzdem laufen nicht nur Wahnsinnige in der Gegend rum.

    Die Frage ist also nicht, ob die Maßnahme sinnvoll ist, sondern ob überhaupt eine Notwendigkeit dazu besteht.

  12. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: yedaki 11.06.10 - 08:14

    > Rechtssicherheit ist nur dann nötig, wenn Rechtsunsicherheit besteht. Gäbe
    > es keine Jugendschutzgesetzgebung, müsste man sich deswegen auch keine
    > Gedanken machen.

    Das gesellschaftspolitische Form auf die Sie anspielen heisst Anarchie. Jeder darf alles ohne irgendwelche Regularien.
    Denken wir mal nicht linear sondern beziehen Ihre Logik auf weitere gesellschaftsübliche Gesetze und Normen:

    In einigen Ländern wurde erkannt, dass von bestimmten Gegenständen wie Messern, Handfeuerwaffen etc. ein potentielles Risiko ausgeht. Daher wurde es in der Gesetzgebung verankert, dass einige Waffen erst ab 18 Jahre zu bekommen sind.

    Ihrer Logik zu Folge, würden wir uns sicherer fühlen, wenn es erst gar keine Gesetze geben würde und jeder machen und haben dürfte was er wolle. Denn wenn wir von "Freiheit", "Selbstbestimmung" und dergleichen reden, dann bitte in allen Bereichen, nicht nur in denen, die die eigene Person interessieren.

    Klar muss und kann man den Umgang mit z.B. Waffen erlernen - aber genau so muss auch der Umgang mit dem Internet gerlernt werden. Ich darf erinnern, dass alle Leutchen hier ab 25 aufwärts ein Leben vor dem Internet noch kannten und die Entwicklung bewusst mitbekommen haben.

    Und zusätzlich zu erwähnen: Es geht nicht nur um Pornos. Wer von Ihnen z.B. "Three Guys one hammer" (das ist durchaus zufällig zu finden) seinen Kindern, Neffen etc. zeigen würde, soll sich bitte melden...

    Ich selbst finde den JMStV überzogen und vorschnell, bin jedoch ziemlich genervt von den gängigen Stammtischparolen wie: "Das Internet ist kein Ort für Kinder", etc. Darauf kann dann eigentlich nur folgen: "zu meiner Jugend vor 20 Jahren gings ja auch ohne diesen Staatsvertrag".

  13. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: nationdemon 11.06.10 - 08:21

    Gammelbär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem mit euch Dummmenschen ist, dass ihr absolut linear denkt und
    > das auch nur von 12 bis mittags. Ihr seid einfach nicht in der Lage mehr
    > als die unmittelbaren Konsequenzen einer Entscheidung auch nur in Erwägung
    > zu ziehen. Das Wort Eigendynamik steht bei euch gleich hinter Bahnhof. Dass
    > diese Scheinsicherheit namens Jugendschutz mehr Probleme schafft und
    > eigentlich gar keine löst, sondern im Wesentlichen nur Erwachsene in ihren
    > Freiheiten einschränkt, das wollt ihr einfach nicht kapieren. Was ihr wollt
    > ist auf ewig in einem staatlich organisierten Kindergarten leben. Gar kein
    > Problem! Stellt euch einfach noch dämlicher als ihr seid und lasst euch
    > entmündigen. Aber lasst uns, die als Erwachsene leben wollen, mit euren
    > perversen Fantasien in Ruhe!

    Ich hätte es nicht so formuliert, aber ich stimme dir unumwunden zu. Mehr muss man dazu auch gar nicht sagen. Vielleicht noch Agonoize - Staatsfeind.

  14. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Atrocity 11.06.10 - 09:16

    Nunja, viele bis fast alle die hier bisher gepostet haben stimmen dir da zu ;-)

    Nur wenn man diese Diskussion nur im Netz führt kommt sie nie in der Welt der Politiker an.

  15. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: treideler 11.06.10 - 09:37

    > ziemlich genervt von den gängigen Stammtischparolen wie: "Das Internet ist kein Ort für Kinder"

    Ist aber doch wahr. Das ungefilterte Internet ist wie das richtige Leben - ungeeignet für Kinder ohne Aufsicht. Es ist ausschließlich Sache der Erziehungsberechtigten, ihren Nachwuchs von gefährlichen Orten fernzuhalten. Warum soll ausgerechnet das Internet zu einem Riesenspielplatz umfunktioniert werden? Dafür ist es nicht geeignet. Es ist kein Spielzeug, jedenfalls bisher nicht. Was die Jugendschützer nun daraus machen, steht auf einem anderen Blatt. Undurchdacht und Sinnlos. Schutz vor Inhalten vor 22 Uhr? Im Internet? Aha. An wievielen Orten auf der Welt trifft das gleichzeitig zu? Welcher Idiot hat sich das Gesetz eigentlich ausgedacht?

  16. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: eifelwasser 11.06.10 - 09:43

    > müssen lernen damit richtig umzugehen.

    Richtig. Aber Du stellst Deine Kinder sicher nicht zum Üben auf den Mittelstreifen einer Autobahn und sagst ihnen: Nun schau mal, wie Du dich da zurechtfindest. Genau das machst Du aber indem Du sie mit Google allein im Internet auf Erkundungstour schickst. Das genau ist das Problem. Es gibt Menschen, die verwechseln das Internet mit einem gigantischen Spielplatz, und der Gesetzgeber macht jetzt den Weg dafür frei.

    > Und jeder Jugendliche, der mehr als nur zwei Gehirnzellen hat,
    > sieht sehr wohl, wenn er auf einer "falschen" Seite gelandet
    > ist.
    Du weißt das. Weiß das auch der Gesetzgeber?

  17. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: yedaki 11.06.10 - 10:31

    @treideler

    Ich bin der absoluten Überzeugung, dass es für Kinder unvermeidlich aber auch notwendig sein wird, sich im Internet zurecht zu finden und damit umgehen zu können. die Vermittlung von Medienkompetenz steht meiner Meinung nach gaaaanz weit vor einem gesetzlichen Jugendschutz.

    Aber was machen wir mit Kindern, deren Eltern nicht in der Lage sind, sich um diese Vermittlung zu kümmern? Werden die einfach aussen vor gelassen, nach dem Motto: Pech gehabt? Die anderen dürfen ins Netz, du aber nicht? Das geht spätestens beim Besuch eines Jugendzentrums, des Schul EDV Raums, eines Internetcafés etc. in die Hose.

    Ich finde, mit solchen Pauschal-Antworten wie: "Das Internet ist kein Platz für Kinder" macht man es sich genau so einfach wie mit einem überzogenen und unrealistischen JMStV Regelwerk mit Sendezeitenbeschränkung. Beide Standpunkte sind einfach, lassen sich leicht merken und gehen komplett an der Realität vorbei.

  18. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Herb 11.06.10 - 11:34

    Gammelbär schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem mit euch Dummmenschen

    Hast ja recht...

    ist aber Demokratie hier, und da sind die König

  19. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Themenstarter 11.06.10 - 11:38

    hahahahahahahahahaa! ich kann nicht mehr!!! geht ja mal gar nicht klar was du hier schreibst du spiesser! schon mal drüber nachgedacht wie viele kids geil auf hardcore-pornos sind und ihre tägliche dröhnung brauchen? wo sollen die die dann herkriegen???

  20. Re: Was haben Kinder und Jugendliche im Internet verloren?

    Autor: Gammelbär 13.06.10 - 00:41

    Um es noch einmal anders auszudrücken. Nach dem gescheiterten Stoppschildgesetz, kommt jetzt also das Spielstraßenschildgesetz?

    Wenn am Ende 99% aller Webseiten als FSK18 eingestuft sind, weil sich wohl kaum jemand der Gefahr aussetzen will, wegen eines nicht jugendfreien Kommentars abgemahnt zu werden, wo ist dann der Unterschied zu "Kinder und Jugendliche haben im Internet nichts verloren"? Das hätte man mit gesundem Menschenverstand und Eltern, die ihren Pflichten nachkommen, einfacher und unbürokratischer haben können.

    Die die, mich für meine Meinung angreifen, haben anscheinend überlesen, dass ich kein absolutes Zugangsverbot für Minderjährige fordere und schon gar keine technischen Maßnahmen, sondern die Verantworlichkeit einzig und allein bei den Eltern sehe. Tatsächlich schließen ISPs keine Verträge mit Minderjährigen. Das sollte bürokratische Hürde genug sein.

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