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Der völlig falsche Ansatz

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  1. Der völlig falsche Ansatz

    Autor: monettenom 26.10.12 - 12:50

    Wenn sich Jugendliche zu selbstdenkenden und selbstverantwortlichen Erwachsenen entwickeln sollen, kann man ihnen nicht mit "Jugenschutzfiltern" kommen. Das ist ein Ausdruck von Misstrauen. Wenn die Jugendlichen so labil und unselbständig sind, dass sie sowas wirklich brauchen, hat man in all den Jahren davor schon viele Fehler gemacht.
    Nur unfähige Eltern müssen über so etwas diskutieren.

  2. Re: Der völlig falsche Ansatz

    Autor: Clown 26.10.12 - 14:28

    Eben. Da bisher nichts(!!!) passiert ist, das Maßnahmen dieser Größenordnung rechtfertigt, gehören diese ganzen Vorgaben und Verbote abgeschafft!

  3. Re: Der völlig falsche Ansatz

    Autor: Flying Circus 26.10.12 - 16:10

    monettenom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sich Jugendliche zu selbstdenkenden und selbstverantwortlichen
    > Erwachsenen entwickeln sollen, kann man ihnen nicht mit
    > "Jugenschutzfiltern" kommen. Das ist ein Ausdruck von Misstrauen.

    Nicht zwingend.

    > Wenn die Jugendlichen so labil und unselbständig sind, dass sie sowas wirklich
    > brauchen, hat man in all den Jahren davor schon viele Fehler gemacht.

    Da wäre ich mir nicht so sicher.

    > Nur unfähige Eltern müssen über so etwas diskutieren.

    Entschuldige, wenn ich da nachfrage, aber welche Qualifikationen weist Du doch gleich auf diesem Gebiet auf?

    Versteh mich nicht falsch, ich bin auch gegen wüstes Gefiltere, zumal jeder Jugendliche, der sich länger als 10 Minuten mit einem PC (und dann nicht nur mit Spielen dafür) beschäftigt hat, so etwas aushebelt. Ich bin aber nicht der Meinung, daß wirklich alles da draußen im großen, weiten Internet wirklich für jedes Gemüt geeignet ist.
    Allerdings bin ich der Meinung, als Elter sollte man sich da stets als Ansprechpartner verfügbar halten, damit der Jugendliche im Zweifel Rat suchen kann.
    Pauschal Eltern mit der Bemerkung abzubügeln, dann hätte man eben schon vorher "viele Fehler" gemacht, halte ich für erstens überheblich und zweitens frech - Du kennst die Umstände doch gar nicht.
    Persönlich werde ich es, wenn meine Kinder in das Alter kommen, wo sie das Internet nutzen dürfen - im Moment sind sie dafür noch zu klein - so halten, daß ich sie in der Anfangszeit dabei begleite und hoffe aufgrund des Vertrauensverhältnisses zwischen ihnen und mir, daß sie zu mir kommen, wenn sie etwas sehen, womit sie alleine nicht zurecht kommen. Soziale Probleme lassen sich ja bekanntlich nicht mit Technik erschlagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.12 16:11 durch Flying Circus.

  4. Re: Der völlig falsche Ansatz

    Autor: Garius 27.10.12 - 16:49

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Versteh mich nicht falsch, ich bin auch gegen wüstes Gefiltere, zumal jeder
    > Jugendliche, der sich länger als 10 Minuten mit einem PC (und dann nicht
    > nur mit Spielen dafür) beschäftigt hat, so etwas aushebelt.
    Aber genau das ist der sich abzeichnende Trend. Viele jugendliche User wissen eben nur noch, wie man konsumiert. Wie das Gerät oder die Software funktioniert, kann kaum einer erklären. Dafür werden sie heute einfach zu selbstverständlich mit den Dingern groß.

    > Ich bin aber
    > nicht der Meinung, daß wirklich alles da draußen im großen, weiten Internet
    > wirklich für jedes Gemüt geeignet ist.
    Gott bewahre. Allerdings müssen wir uns auch eingestehen, dass die heutigen Zeiten andere sind, als jene in denen wir in diesem Alter waren. Und heutzutage ist man da schon etwas "härter im Nehmen" als früher. Das hat halt mit zunehmender ganzheitlicher Aufklärung zu tun. Und die beginnt nicht erst mit Benutzung des PC's.

    > Allerdings bin ich der Meinung, als Elter sollte man sich da stets als
    > Ansprechpartner verfügbar halten, damit der Jugendliche im Zweifel Rat
    > suchen kann.
    Da überschätzt du allerdings sowohl die heutigen Eltern, als auch die heutigen Kinder. Denn beide zeichnen sich nicht gerade durch einen offenen Dialog auf der Basis von Vertrauen aus.

    > Pauschal Eltern mit der Bemerkung abzubügeln, dann hätte man eben schon
    > vorher "viele Fehler" gemacht, halte ich für erstens überheblich und
    > zweitens frech - Du kennst die Umstände doch gar nicht.
    Das ist an sich richtig. Allerdings fing die Verharmlosung von Gewalt und Sex eben nicht mit dem Internet an. Und obwohl man die kleinen 'schmutzigen' DSF Sport-Clips nicht mit einem Zufallsclip von YouPorn vergleichen kann, sind auch diese 'harmlosen' erotischen Clips im Fernsehen, nicht Entwicklungsaufgabe eines siebenjährigen. Und der Satz "Das nachfolgende Programm ist für Zuschauer unter 18 Jahren nicht geeignet" dürfte wohl niemanden unter 18 Jahren die Schamesröte oder den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Ganz im Gegenteil. Als Kind (vor allem als Jugendlicher) werde ich durch solch einen Satz ganz besonders aufmerksam.

    > Persönlich werde ich es, wenn meine Kinder in das Alter kommen, wo sie das
    > Internet nutzen dürfen - im Moment sind sie dafür noch zu klein - so
    > halten, daß ich sie in der Anfangszeit dabei begleite und hoffe aufgrund
    > des Vertrauensverhältnisses zwischen ihnen und mir, daß sie zu mir kommen,
    > wenn sie etwas sehen, womit sie alleine nicht zurecht kommen. Soziale
    > Probleme lassen sich ja bekanntlich nicht mit Technik erschlagen.
    Es ist wirklich vorbildlich, dass du dies anstrebst und bemüht bist, ein stets offenes Verhältnis zu deinen Kindern zu haben. Aber trotz allem Vertrauens und trotz aller Aufklärung, ist man niemals davor gefeit, dass die Kleinen, wenn sie größer werden, nicht ihren eigenen Weg gehen wollen. Aber nun zum traurigen: So vorbildlich dein Umgang auch sein mag...
    ...du bist leider nicht das Maß der Dinge. Und wer nichtmal in der Lage ist, in einer Alltagssituation Erziehungskompetenz zu beweisen, wird mit so einem heiklen Thema erst recht überfordert sein.

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